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Picknick am Wegesrand

Utopische Erzählung

Arkadi Strugatzki, Boris Strugatzki

(2)
Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung

Außerirdische Wesen haben gegen Ende unseres Jahrhunderts die Erde besucht. Niemand hat sie gesehen, keiner weiß, woher sie kamen und wohin sie gegangen sind, doch in sechs Gebieten auf unserem Planeten haben sie unerklärliche Gegenstände und Erscheinungen zurückgelassen, eine Herausforderung an die irdische Wissenschaft.

Arkadi Strugatzki, geboren 1925, war ein sowjetischer Schriftsteller. Er wurde während seiner Armeezeit zum Japanisch-Dolmetscher ausgebildet und verbrachte so die Kriegsjahre im Osten Russlands. Später war er als Verlagslektor und Übersetzer in Moskau tätig. Arkadi Strugatzki verstarb 1991 in Sankt Petersburg (Russland).
Boris Strugatzki (1933–2012) zählt zusammen mit seinem Bruder Arkadi (1925–1991) zu den erfolgreichsten russischen Autoren der modernen Science-Fiction und Phantastik, ihre Bücher sind in über 30 Sprachen übersetzt. Viele ihrer Romane wurden verfilmt..
Stanisław Lem wurde am 12. September 1921 in Lwów (Lemberg) geboren, lebte zuletzt in Krakau, wo er am 27. März 2006 starb. Er studierte von 1939 bis 1941 Medizin. Während des Zweiten Weltkrieges musste er sein Studium unterbrechen und arbeitete als Automechaniker. Von 1945 bis 1948 setze er sein Medizinstudium fort, nach dem Absolutorium erwarb Lem jedoch nicht den Doktorgrad und übte den Arztberuf nicht aus. Er übersetzte Fachliteratur aus dem Russischen und ab den fünfziger Jahren arbeitete Lem als freier Schriftsteller in Krákow. Er wandte sich früh dem Genre Science-fiction zu, schrieb aber auch gewichtige theoretische Abhandlungen und Essays zu Kybernetik, Literaturtheorie und Futurologie. Stanisław Lem zählt heute zu den erfolgreichsten und meist übersetzten Autoren Polens. Viele seiner Werke wurden verfilmt.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 214
Erscheinungsdatum 02.11.1981
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-37170-1
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 17,5/11,1/1,5 cm
Gewicht 140 g
Originaltitel Piknik na obocine
Auflage 19. Auflage
Übersetzer Aljonna Möckel
Verkaufsrang 22899

Kundenbewertungen

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Interessant und anders
von einer Kundin/einem Kunden am 27.02.2020

Ich bin ein großer Fan der Spielereihe "Stalker", in welcher man in der Gegend von Tschernobyl u.a. nach Artefakten sucht und Anomalien ausweicht. "Picknick am Wegesrand" ist die Grundlage einiger oben erwähnter Spielelemente, darum habe ich das Buch natürlich nicht auslassen wollen. Ich fand das Buch höchst interessant. Das E... Ich bin ein großer Fan der Spielereihe "Stalker", in welcher man in der Gegend von Tschernobyl u.a. nach Artefakten sucht und Anomalien ausweicht. "Picknick am Wegesrand" ist die Grundlage einiger oben erwähnter Spielelemente, darum habe ich das Buch natürlich nicht auslassen wollen. Ich fand das Buch höchst interessant. Das Erzähltempo ist auch für die heutige Zeit hoch genug und es gibt genug Artefakte und Anomalien, dass man als Spielefan angesprochen ist (auch wenn die chronologische Reihenfolge natürlich umgekehrt ist). Besonders ist das Buch, weil es einige tiefergehende Fragen gestellt und zum Teil beantwortet werden. Interessant ist auch das Nachwort von Stanislaw Lem.

Zu Recht ein Klassiker der Science-Fiction
von N. Neufeldt aus Menslage am 10.12.2007

Außerirdische Besucher sind auf der Erde gelandet - und wieder verschwunden. Zurückgelassen haben sie verseuchte Gebiete, Zonen genannt. In diesen Zonen suchen Schatzjäger (Stalker) unter Lebensgefahr illegal nach Alien-Gegenständen. Einer dieser Stalker ist Roderick Schuchart, der in der Nähe einer Zone aufgewachsen ist und sic... Außerirdische Besucher sind auf der Erde gelandet - und wieder verschwunden. Zurückgelassen haben sie verseuchte Gebiete, Zonen genannt. In diesen Zonen suchen Schatzjäger (Stalker) unter Lebensgefahr illegal nach Alien-Gegenständen. Einer dieser Stalker ist Roderick Schuchart, der in der Nähe einer Zone aufgewachsen ist und sich mit Schmuggel über Wasser hält. Ein älterer Stalker erzählt ihm von der Goldenen Kugel, ein angeblich wunscherfüllendes Gerät, und schlägt Roderick vor, diese Kugel zu suchen. Roderick lehnt zunächst ab, doch der Gedanke an seine Tochter, die mit einem Gendeffekt zur Welt gekommen ist, lässt ihn schließlich wieder in die Zone gehen. Ich hatte schon einiges über dieses Buch gehört, war mir aber nicht sicher, was mich erwartete. Aliens vielleicht, Äktschn etc. Aber darum geht es in "Picknick am Wegesrand" gar nicht. Es geht um Menschen und ihren Umgang mit den Folgen des "Alien-Besuches", und natürlich geht es um die Zone selbst. Ein gruseligerer Ort als diese Zone ist mir noch in keinem Buch untergekommen. Gänsehaut ist beim Lesen garantiert. Der Schluss ist sehr offen, darüber war ich im ersten Moment ein wenig enttäuscht. Die Enttäuschung hat aber nicht lange angehalten, dafür war meine Begeisterung einfach zu groß. Ein düsteres, beklemmendes, geniales Buch.

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