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Die Buchwanderer

Ein Blick auf die schöne Unbekannte und schon hat Ron die Verabredung mit seinem Cousin Magus vergessen und folgt ihr durch die Stadt. Doch in der Bibliothek verliert er ihre Spur - oder hat sie ihm mit Shakespeares "Romeo und Julia" eine Botschaft zuspielen wollen? Sofort beginnt Ron mit der Lektüre und findet sich im selben Augenblick mitten in Verona wieder ...
Was wie eine romantische Liebesgeschichte beginnt, wird nicht nur für Ron zu einer literarischen Reise durch die Weltliteratur - von Verona in das Russland Puschkins, wo Ron plötzlich nicht mehr nur eine Randfigur ist, sondern in die Rolle Eugen Onegins schlüpfen muss - und weiter zu Cervantes "Don Quijote". Schon bald bemerkt Ron, dass er nicht der einzige Wanderer zwischen den Bücherwelten ist. Doch der Ausweg bleibt verschlossen und die Ereignisse mysteriös.
Ist die schöne Rosalia der Schlüssel zu diesem Geheimnis?
Und welche Rolle spielt der heimlich in seine Nachbarin Charlotte verliebte Magus, der die eigenen Gefühle stets hinter seiner Kunst versteckt?
Immer fließender werden die Grenzen zwischen Lesen und Erleben. Und immer stärker rückt die existentielle Frage in den Vordergrund, wo zwischen Realität und Fiktion jeder einzelne seine eigene Wirklichkeit (er-)findet.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 209 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.10.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783862821174
Verlag Acabus Verlag
Dateigröße 867 KB
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Buchhändler-Empfehlungen

Literatur mit anderen Augen begegnen

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Auf dem ersten Blick eine scheinbar leichte Liebesgeschichte, verwoben in drei Klassiker der Weltliteratur. Auf den zweiten Blick eine ganz klare Hommage an Don Quijote, der der Autorin auf alle Fälle näher ist, als das blasse Bübchen Romeo und der blutleere Eugen Onegin. Diese Darstellung der Personen lässt in mir den Wunsch aufleben, diese drei Werke noch einmal hervorzukramen & die Hauptfiguren durch das Auge Britta Röders zu betrachten. Und der dritte Blick geht ganz klar zu den Nebendarstellern der großen Geschichten - oftmals viel kantenreicher, unangepasster, aufmüpfiger als die Haupthelden. Nach der Lektüre dieses Romans begebe ich mich zukünftig auf die Pirsch nach meinen liebsten Nebendarstellern in den noch so vielen ungelesenen Werken....Das wird ein Spass!

Valentina Hattler, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Romantische und fantasievolle Mischung aus Roman und philosophischem Gedankenspiel, die den Leser auf eine spannende Reise durch verschiedene Klassiker der Weltliteratur mitnimmt.

Kundenbewertungen

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Sehr gutes Buch für Literaturliebhaber und Liebende
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 03.04.2019

Die Idee, beim Lesen in die beschriebene Welt einzutauchen fand ich faszinierend. Und die 3 im Buch gewählten Titel kennt wirklich jeder, aber die Wenigsten haben sie gelesen, mich eingeschlossen. Die Liebesgeschichte von Romeo und Julia glaubt man zu kennen. Aber die Protagonisten in Verona zu treffen, was für ein Abenteuer! M... Die Idee, beim Lesen in die beschriebene Welt einzutauchen fand ich faszinierend. Und die 3 im Buch gewählten Titel kennt wirklich jeder, aber die Wenigsten haben sie gelesen, mich eingeschlossen. Die Liebesgeschichte von Romeo und Julia glaubt man zu kennen. Aber die Protagonisten in Verona zu treffen, was für ein Abenteuer! Mehr möchte ich über den Inhalt des Romans nicht verraten. Lest selbst! Das Buch "Die Buchwanderer" hat mich gefesselt, besonders die Wortwahl der Autorin hat meine Begeisterung geweckt.

Eine Reise durch die Literatur
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 28.03.2019

Was zunächst wie eine leicht phantastisch angehauchte Liebesgeschichte erschien entpuppte sich beim Schmökern als eine Reise durch verschiedene Klassiker der Weltliteratur mit einem philosophischen Hintergrund. Mich hat das Buch gut unterhalten, es macht Spaß, bekannte Werke vielleicht noch einmal aus einem anderen Blickwinkel z... Was zunächst wie eine leicht phantastisch angehauchte Liebesgeschichte erschien entpuppte sich beim Schmökern als eine Reise durch verschiedene Klassiker der Weltliteratur mit einem philosophischen Hintergrund. Mich hat das Buch gut unterhalten, es macht Spaß, bekannte Werke vielleicht noch einmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Für alle Buchliebhaber sicher eine schöne Lektüre.

Auf den Spuren der Klassiker
von vielleser18 aus Hessen am 20.07.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ron trifft in Verona eine unbekannte schöne Frau. Sie fasziniert ihn vom ersten Augenblick. Schnell wirft er alle Pläne über den Haufen und folgt ihr in eine Bibliothek. Doch als sie hinter den Regalen verschwindet und nicht mehr auftaucht und nur noch ein Buch aufgeschlagen auf dem Boden liegt, versteht er gar nichts mehr. Ron ... Ron trifft in Verona eine unbekannte schöne Frau. Sie fasziniert ihn vom ersten Augenblick. Schnell wirft er alle Pläne über den Haufen und folgt ihr in eine Bibliothek. Doch als sie hinter den Regalen verschwindet und nicht mehr auftaucht und nur noch ein Buch aufgeschlagen auf dem Boden liegt, versteht er gar nichts mehr. Ron leiht sich das Buch aus und nimmt es mit nach Hause. Es ist Shakespeares "Romeo und Julia". Als er,neugierig geworden, anfängt zu lesen, wird er leibhaftig in die Geschichte hineingesogen und ist aktiv dabei. Doch nicht nur das, in der Geschichte trifft er auch die Unbekannte wieder. Parallel gibt es auch noch Ron´s Cousin Magus, den stillen Zurückhaltenden, der sich in seine Hausbewohnerin Charlotte verliebt hat, sich aber nicht traut den ersten Schritt zu machen. Britta Röder gelingt es auch den Leser mitzunehmen auf die Reisen in die Bücherwelt der Klassiker. Nicht nur "Romeo und Julia" warten darauf hier mitzuspielen, sondern auch Puschkins "Eugen Onegin" und zum Schluß Cervantes´"Don Quijote". Ausdrucksstark und gekonnt formuliert, romantisch und unterhaltsam, informativ und berrührend besticht dieses Buch den Leser. Mir hat vor allem gefallen, dass die Klassiker hier miterlebt werden. Bisher kannte ich bei "Romeo und Julia" und "Don Quijote" den groben Inhalt und "Eugen Onegin" sagte mir gar nichts. Doch durch "Die Buchwanderer" sind mir diese Geschichten näher gebracht worden, ohne zu langweilen, ohne zu überfordern. Am Besten haben mir aber die vielen Gedankenspiele und philosphischen Ansätze über das Leben, das Schicksal und die Vorbestimmung gefallen. Ein Beispiel ? "Das Leben folgte keinen verlässlichen Regeln. Alles war vorstellbar. Nichts vorhersagbar. Diese Lebenslektion hatte ihm Cervantes gerade überaus deutlich gezeigt." (S. 158) "Sie hatten erkannt, dass sie frei waren. Darin lag ihre große Chance, aber auch ihre große Bedrohung. Denn die Freiheit zwang sie zur Wahl. Sie waren gezwungen weiterzugehen, auch wenn sie nicht wussten wohin." (S. 132) Ein zauberhaftes Buch, wunderbar und gefühlvoll und mit einem überraschenden Ende!!! Klare Leseempfehlung!