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Die Buchwanderer

(8)
Ein Blick auf die schöne Unbekannte und schon hat Ron die Verabredung mit seinem Cousin Magus vergessen und folgt ihr durch die Stadt. Doch in der Bibliothek verliert er ihre Spur - oder hat sie ihm mit Shakespeares "Romeo und Julia" eine Botschaft zuspielen wollen? Sofort beginnt Ron mit der Lektüre und findet sich im selben Augenblick mitten in Verona wieder …
Was wie eine romantische Liebesgeschichte beginnt, wird nicht nur für Ron zu einer literarischen Reise durch die Weltliteratur - von Verona in das Russland Puschkins, wo Ron plötzlich nicht mehr nur eine Randfigur ist, sondern in die Rolle Eugen Onegins schlüpfen muss - und weiter zu Cervantes "Don Quijote". Schon bald bemerkt Ron, dass er nicht der einzige Wanderer zwischen den Bücherwelten ist. Doch der Ausweg bleibt verschlossen und die Ereignisse mysteriös.
Ist die schöne Rosalia der Schlüssel zu diesem Geheimnis?
Und welche Rolle spielt der heimlich in seine Nachbarin Charlotte verliebte Magus, der die eigenen Gefühle stets hinter seiner Kunst versteckt?
Immer fließender werden die Grenzen zwischen Lesen und Erleben. Und immer stärker rückt die existentielle Frage in den Vordergrund, wo zwischen Realität und Fiktion jeder einzelne seine eigene Wirklichkeit (er-)findet.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 209 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.10.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783862821174
Verlag Acabus Verlag
Dateigröße 727 KB
eBook
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„Literatur mit anderen Augen begegnen“

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Auf dem ersten Blick eine scheinbar leichte Liebesgeschichte, verwoben in drei Klassiker der Weltliteratur.
Auf den zweiten Blick eine ganz klare Hommage an Don Quijote, der der Autorin auf alle Fälle näher ist, als das blasse Bübchen Romeo und der blutleere Eugen Onegin. Diese Darstellung der Personen lässt in mir den Wunsch aufleben, diese drei Werke noch einmal hervorzukramen & die Hauptfiguren durch das Auge Britta Röders zu betrachten.
Und der dritte Blick geht ganz klar zu den Nebendarstellern der großen Geschichten - oftmals viel kantenreicher, unangepasster, aufmüpfiger als die Haupthelden.
Nach der Lektüre dieses Romans begebe ich mich zukünftig auf die Pirsch nach meinen liebsten Nebendarstellern in den noch so vielen ungelesenen Werken....Das wird ein Spass!
Auf dem ersten Blick eine scheinbar leichte Liebesgeschichte, verwoben in drei Klassiker der Weltliteratur.
Auf den zweiten Blick eine ganz klare Hommage an Don Quijote, der der Autorin auf alle Fälle näher ist, als das blasse Bübchen Romeo und der blutleere Eugen Onegin. Diese Darstellung der Personen lässt in mir den Wunsch aufleben, diese drei Werke noch einmal hervorzukramen & die Hauptfiguren durch das Auge Britta Röders zu betrachten.
Und der dritte Blick geht ganz klar zu den Nebendarstellern der großen Geschichten - oftmals viel kantenreicher, unangepasster, aufmüpfiger als die Haupthelden.
Nach der Lektüre dieses Romans begebe ich mich zukünftig auf die Pirsch nach meinen liebsten Nebendarstellern in den noch so vielen ungelesenen Werken....Das wird ein Spass!

Valentina Hattler, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Romantische und fantasievolle Mischung aus Roman und philosophischem Gedankenspiel, die den Leser auf eine spannende Reise durch verschiedene Klassiker der Weltliteratur mitnimmt. Romantische und fantasievolle Mischung aus Roman und philosophischem Gedankenspiel, die den Leser auf eine spannende Reise durch verschiedene Klassiker der Weltliteratur mitnimmt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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Auf den Spuren der Klassiker
von vielleser18 aus Hessen am 20.07.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ron trifft in Verona eine unbekannte schöne Frau. Sie fasziniert ihn vom ersten Augenblick. Schnell wirft er alle Pläne über den Haufen und folgt ihr in eine Bibliothek. Doch als sie hinter den Regalen verschwindet und nicht mehr auftaucht und nur noch ein Buch aufgeschlagen auf dem Boden liegt,... Ron trifft in Verona eine unbekannte schöne Frau. Sie fasziniert ihn vom ersten Augenblick. Schnell wirft er alle Pläne über den Haufen und folgt ihr in eine Bibliothek. Doch als sie hinter den Regalen verschwindet und nicht mehr auftaucht und nur noch ein Buch aufgeschlagen auf dem Boden liegt, versteht er gar nichts mehr. Ron leiht sich das Buch aus und nimmt es mit nach Hause. Es ist Shakespeares "Romeo und Julia". Als er,neugierig geworden, anfängt zu lesen, wird er leibhaftig in die Geschichte hineingesogen und ist aktiv dabei. Doch nicht nur das, in der Geschichte trifft er auch die Unbekannte wieder. Parallel gibt es auch noch Ron´s Cousin Magus, den stillen Zurückhaltenden, der sich in seine Hausbewohnerin Charlotte verliebt hat, sich aber nicht traut den ersten Schritt zu machen. Britta Röder gelingt es auch den Leser mitzunehmen auf die Reisen in die Bücherwelt der Klassiker. Nicht nur "Romeo und Julia" warten darauf hier mitzuspielen, sondern auch Puschkins "Eugen Onegin" und zum Schluß Cervantes´"Don Quijote". Ausdrucksstark und gekonnt formuliert, romantisch und unterhaltsam, informativ und berrührend besticht dieses Buch den Leser. Mir hat vor allem gefallen, dass die Klassiker hier miterlebt werden. Bisher kannte ich bei "Romeo und Julia" und "Don Quijote" den groben Inhalt und "Eugen Onegin" sagte mir gar nichts. Doch durch "Die Buchwanderer" sind mir diese Geschichten näher gebracht worden, ohne zu langweilen, ohne zu überfordern. Am Besten haben mir aber die vielen Gedankenspiele und philosphischen Ansätze über das Leben, das Schicksal und die Vorbestimmung gefallen. Ein Beispiel ? "Das Leben folgte keinen verlässlichen Regeln. Alles war vorstellbar. Nichts vorhersagbar. Diese Lebenslektion hatte ihm Cervantes gerade überaus deutlich gezeigt." (S. 158) "Sie hatten erkannt, dass sie frei waren. Darin lag ihre große Chance, aber auch ihre große Bedrohung. Denn die Freiheit zwang sie zur Wahl. Sie waren gezwungen weiterzugehen, auch wenn sie nicht wussten wohin." (S. 132) Ein zauberhaftes Buch, wunderbar und gefühlvoll und mit einem überraschenden Ende!!! Klare Leseempfehlung!

Durch die Liebe zur Literatur
von NiWa aus Euratsfeld am 14.07.2014

Auf den Weg zu einem Mittagessen mit seinem Cousin Magus, lässt Ron eine schöne Unbekannte seine Verabredung vergessen. Die Verfolgung aufgenommen, verliert er sie in der Bibliothek aus den Augen und alles was bleibt ist Shakespeares’ „Romeo und Julia“. Findet sich darin ein Hinweis auf die Schöne? Gerade mit der Lektüre... Auf den Weg zu einem Mittagessen mit seinem Cousin Magus, lässt Ron eine schöne Unbekannte seine Verabredung vergessen. Die Verfolgung aufgenommen, verliert er sie in der Bibliothek aus den Augen und alles was bleibt ist Shakespeares’ „Romeo und Julia“. Findet sich darin ein Hinweis auf die Schöne? Gerade mit der Lektüre begonnen, ist Ron plötzlich mitten in Verona und besucht mit Romeos Freunden einen Maskenball der Capulets. Während hier Romeo seine Julia findet und sich Ron staunend im Begreifen versucht, entdeckt er auf der Tanzfläche die Unbekannte: Rosalia! Was für eine fantasievolle Liebesgeschichte! Rons Suche nach der unbekannten Schönen mit den grünen Augen führt ihn durch drei Klassiker der Weltliteratur. Neben Romeo und Julias Verona, bekommt er es mit der unwirtlichen Landschaft von St. Petersburg und der brütenden Hitze Kastiliens zutun. Gleichzeitig muss sich Magus in der Realität mit den heimlichen Gefühlen für seine Nachbarin Charlotte befassen. Doch langsam stellt sich dem Leser die Frage: Was ist Realität und was ist Fiktion? Obwohl das Hauptaugenmerk auf den Buchwanderern Ron und Rosalia liegt, sind es Magus und Charlotte, die mich für sich gewinnen konnten. Mit Ecken und Kanten ausgestattet, waren sie mir von Anfang an sehr sympathisch. Dagegen sind die glatten Charaktere der Buchwanderer im Hintergrund verblasst. Die Buchwanderung der Figuren durch einige Klassiker der Weltliteratur ist meiner Meinung nach eine reizende Idee. Allerdings sind Liebesgeschichten so gar nicht mein Genre und nach der Hälfte des Buches empfand ich die Beschreibungen der Gefühlswelten etwas langatmig. Trotzdem verwöhnt uns die Autorin mit einem unsagbaren Schreibstil. In Anlehnung an die Klassiker verwendet Britta Röder eine formvolle Sprache, die das Lesen zum literarischen Vergnügen hebt. Eine einfallsreiche Liebesgeschichte, die der altehrwürdigen Welt der Literatur Leben einhaucht und den Leser durch die Liebe zu Klassikern führt: „Dieses Buch wurde inspiriert durch eine besonders große Liebe zur Literatur. Es wurde geschrieben für Menschen, die diese Leidenschaft teilen und bereit sind, sich zu dieser literarischen Wanderschaft verleiten zu lassen“ (S. 246)

So machen sogar mir Klassiker Spaß
von ZeilenZauber aus Hamburg am 13.07.2014

‘*‘ Klappentext ‘*‘ Ein Blick auf die schöne Unbekannte und schon hat Ron die Verabredung mit seinem Cousin Magus vergessen und folgt ihr durch die Stadt. Doch in der Bibliothek verliert er ihre Spur – oder hat sie ihm mit Shakespeares „Romeo und Julia“ eine Botschaft zuspielen wollen? Sofort beginnt... ‘*‘ Klappentext ‘*‘ Ein Blick auf die schöne Unbekannte und schon hat Ron die Verabredung mit seinem Cousin Magus vergessen und folgt ihr durch die Stadt. Doch in der Bibliothek verliert er ihre Spur – oder hat sie ihm mit Shakespeares „Romeo und Julia“ eine Botschaft zuspielen wollen? Sofort beginnt Ron mit der Lektüre und findet sich im selben Augenblick mitten in Verona wieder … Was wie eine romantische Liebesgeschichte beginnt, wird nicht nur für Ron zu einer literarischen Reise durch die Weltliteratur - von Verona in das Russland Puschkins, wo Ron plötzlich nicht mehr nur eine Randfigur ist, sondern in die Rolle Eugen Onegins schlüpfen muss - und weiter zu Cervantes „Don Quijote“. Schon bald bemerkt Ron, dass er nicht der einzige Wanderer zwischen den Bücherwelten ist. Doch der Ausweg bleibt verschlossen und die Ereignisse mysteriös. Ist die schöne Rosalia der Schlüssel zu diesem Geheimnis? Und welche Rolle spielt der heimlich in seine Nachbarin Charlotte verliebte Magus, der die eigenen Gefühle stets hinter seiner Kunst versteckt? Immer fließender werden die Grenzen zwischen Lesen und Erleben. Und immer stärker rückt die existentielle Frage in den Vordergrund, wo zwischen Realität und Fiktion jeder einzelne seine eigene Wirklichkeit (er-)findet. ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Ein Buch über Bücher? Das ist doch etwas für jede Leseratte. So ließ ich mich auch von den drei Klassikern „Romeo & Julia“, „Eugen Onegin“ und „Don Quijote“ nicht abschrecken. Normalerweise lese ich ja eher „superficial“ und leicht. Doch Britta Röder hat ein Buch geschaffen, welches den Leser in seinen Bann zieht, gefangen nimmt. Sie hat für jeden Klassiker die Sprache aufgenommen und die Handlung perfekt hinzu gefügt, so dass ich mich in der Geschichte fühlte. Sie erschuf Bilder für mein Kopfkino und ich erlebte Romeos Werben um Julia mit und ritt mit Don Quijote durch die Mancha. Sogar die doch teilweise schwülstige Sprache ließ sich locker lesen, weil sie nicht Überhand nahm, sondern wohldosiert eingesetzt wurde. Das Verweben von Realität und Fiktion ist der Autorin sehr gut gelungen und es gab Stellen, da fühlte ich mich wie im Film „Matrix“ - was ist Realität? Was ist Fiktion? Und wo stehe ich in diesem Moment? Das gab der Story eine gewisse Spannung und ich war neugierig wer nun wohin gehört, wie sich alles auflöst. Das Ende rundet die Handlung ab, klärt alles auf und rückt es an den richtigen Platz. Die Figuren wurden lebendig präsentiert, egal ob sie Realität oder Fiktion waren, und ich konnte ihre Gefühle förmlich spüren. Die Zweifel, den zusammengekratzten Mut, die Neugier, das Mitfiebern mit den klassischen Figuren, es wurde so bildlich geschildert, dass ich eintauchte und mich an der Seite der Protagonisten wieder fand. Ein Buch, welches einen auf die Reise durch drei Klassiker mitnimmt und von mir die volle Sternzahl erhält.