In Zeiten des abnehmenden Lichts

Roman einer Familie

Eugen Ruge

(37)
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Beschreibung

International gefeiert, ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis - ein halbes Jahrhundert gelebter Geschichte, ein Familienroman voller überraschender Wendungen: groß durch seine Reife, seinen Humor, seine Menschlichkeit.

Die Großeltern haben noch für den Kommunismus gebrannt, als sie aus dem mexikanischen Exil kamen, um ein neues Deutschland aufzubauen. Der Sohn kehrte aus der Sowjetunion heim: mit einer russischen Frau, der Erinnerung ans Lager und doch in dem Glauben an die politische Idee. Dem Enkel bleibt nur ein Platz in der Realität der DDR, und er flieht - an eben dem Tag, an dem sich Familie, Freunde und Feinde versammeln, um den neunzigsten Geburtstag des Patriarchen zu begehen.

Von den Jahren des Exils bis ins Wendejahr 1989 und darüber hinaus reicht diese wechselvolle Geschichte einer deutschen Familie. Sie führt von Mexiko über Sibirien bis in die neu gegründete DDR, führt über die Gipfel und durch die Abgründe des 20. Jahrhunderts. So entsteht ein weites Panorama, ein großer Deutschlandroman, der, ungeheuer menschlich und komisch, Geschichte als Familiengeschichte erlebbar macht.

2009 erhielt Eugen Ruge für In Zeiten des abnehmenden Lichts den Alfred-Döblin-Preis. 2011 wurde der Roman mit dem Aspekte-Literaturpreis und mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Er verkaufte sich bisher in 28 Länder, stand mehr als 40 Wochen auf der Bestsellerliste und wurde von Matti Geschonneck nach einem Drehbuch von Wolfgang Kohlhaase fürs Kino verfilmt.

Ein pulsierendes, vibrierendes, aufregend lebendiges Werk von enormer gestalterischer Phantasie, außergewöhnlich mitfühlend und vor allem von scharfem und erhellendem Witz … Es zeigt uns, dass aus den Trümmern des Ostblocks etwas erwachsen ist, das die Kraft hat zu überdauern: die Kunst dieses Buchs, das die Mauer eingerissen hat zwischen dem russischen Epos und dem großen amerikanischen Roman.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 01.11.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-25412-3
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19,1/13/3,2 cm
Gewicht 321 g
Auflage 15. Auflage
Verkaufsrang 42478

Buchhändler-Empfehlungen

Dirk Lengersdorf , Thalia-Buchhandlung Heinsberg

Haben Sie gerade etwas Zeit und Muße ein einst mit dem deutschen Buchpreis ausgezeichnetes Werk zu lesen? Für mich der beste deutsche Gesellschaftsroman: ein autobiographischer, literarischer, berührender und bisweilen humorvoller Familienroman über 4 Generationen! Lohnt sich!

Ein Roman, der zum Nachdenken anregt und Erinnerungen weckt

Andrea Kowalleck, Thalia-Buchhandlung Saalfeld

Eugen Ruge hat einen hervorragenden Roman über die Wendezeit in der DDR am Beispiel einer Familiengeschichte über 4 Generationen geschaffen, authentisch, glaubhaft und sehr gut recherchiert. Das Leben der Familie Umnitzer steht im Mittelpunkt. Jeder erzählt und reflektiert auf seine eigene Weise seine Erinnerungen an Vergangenes, seine Erfahrungen, sein Leben, Wünsche und Hoffnungen, jeder macht seine eigene Sicht auf die Ereignisse der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft deutlich. Mit Witz und Ironie werden die Figuren beschrieben und charakterisiert, so dass der Leser oft herzhaft lachen kann. Ein sehr relistisches Buch über Vergänglichkeit, genauso haben viele die Wende, die Zeit davor und danach in der DDR erlebt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
37 Bewertungen
Übersicht
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Lesenswert!
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 02.03.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Geschichtsträchtig, kurzweilig, oft mit einem Schmunzeln zu lesen. Sehr ehrlich, wenn man in der DDR aufgewachsen ist, erinnert man sich an so Manches. Toll die detaillert beschriebenen Kochrezepte zum Weihnachtsfest. Die einzelnen Personen und Charaktere gut beschrieben und wiedererkennbar. Nicht zuletzt eine Familiengeschichte... Geschichtsträchtig, kurzweilig, oft mit einem Schmunzeln zu lesen. Sehr ehrlich, wenn man in der DDR aufgewachsen ist, erinnert man sich an so Manches. Toll die detaillert beschriebenen Kochrezepte zum Weihnachtsfest. Die einzelnen Personen und Charaktere gut beschrieben und wiedererkennbar. Nicht zuletzt eine Familiengeschichte, in der man sich zum Teil selbst wiederfindet.

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Eine sehr literarische Auseinandersetzung mit dem Alltag einer Funktionärsfamilie in der DDR bis zu deren Ende. Außerdem die hinreißende Beschreibung eines Geburtstagsempfangs.

Eine Familiengeschichte aus der ehemaligen DDR
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 05.11.2012

Eugen Ruge erzählt in diesem Roman in von Kapitel zu Kapitel wechselnder Erzählperspektive die Geschichte einer Familie aus der ehemaligen DDR. Der Bogen spannt sich von den Großeltern (Exil in Mexiko bis in die 50er Jahre) über die Elterngeneration (Lagerhaft in der Sowjetunion) bis zu dem Enkel und Urenkel in der DDR. Den Absc... Eugen Ruge erzählt in diesem Roman in von Kapitel zu Kapitel wechselnder Erzählperspektive die Geschichte einer Familie aus der ehemaligen DDR. Der Bogen spannt sich von den Großeltern (Exil in Mexiko bis in die 50er Jahre) über die Elterngeneration (Lagerhaft in der Sowjetunion) bis zu dem Enkel und Urenkel in der DDR. Den Abschluß bilden die Wendejahre bis zum Jahr 2001. Die beiden älteren Paare sind in die DDR aus Mexiko und der Sowjetunion zurück gekehrt. Beim Lesen hat mich am Anfang der Wechsel der Erzählperspektiven und der Rückblenden etwas verwirrt. Nachdem ich mich aber auf den Rhythmus eingelassen hatte, bin ich den Verstrickungen und Verzweigungen aufmerksam gefolgt. Immer wieder hatte ich Momente, in denen ich überlegt habe, was ich zu der Zeit gemacht habe. Wie ich die beschriebenen Situationen "im Westen" erlebte.


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