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In Zeiten des abnehmenden Lichts

Roman einer Familie

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

43656

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.11.2012

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

432

Beschreibung

Rezension

Die Bögen wie von Thomas Mann, aber sehr viel komischer. ("The Sunday Telegraph")
Ein pulsierendes, vibrierendes, aufregend lebendiges Werk von enormer gestalterischer Phantasie, außergewöhnlich mitfühlend und vor allem von scharfem und erhellendem Witz … Es zeigt uns, dass aus den Trümmern des Ostblocks etwas erwachsen ist, das die Kraft hat zu überdauern: die Kunst dieses Buchs, das die Mauer eingerissen hat zwischen dem russischen Epos und dem großen amerikanischen Roman. ("The New York Times")
Der große DDR-Buddenbrooks-Roman. ("Die Zeit")
Eine grandiose Familienchronik. ("Der Morgen")
Unprätentiös, präzise und glaubhaft, mit einem unverwechselbar subtilen Humor. ("El País")
Ein einzigartiger und beschwörender Roman. ("The Boston Globe")
So gut, so komisch, so zupackend, so grausam wirklichkeitsnah ist Ruges politisch-unpolitischer, herzzerreißender Realismus, der Thomas Mann mit den Simpsons kurzschließt unter dem Zähneknirschen ganzer Generationen. Seine Aufrichtigkeit ist trügerisch sanft, noch das lauteste Gelächter ist durchdrungen von stiller Trauer - ein sehr lustiges, sehr ernsthaftes und außergewöhnliches Debüt. ("The Irish Times")
Ein großes Buch. ("Le Figaro")

Details

Verkaufsrang

43656

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.11.2012

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

19,1/13/3,2 cm

Gewicht

321 g

Auflage

15. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-25412-3

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Eine Familiengeschichte aus der ehemaligen DDR

Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 05.11.2012

Bewertungsnummer: 793712

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eugen Ruge erzählt in diesem Roman in von Kapitel zu Kapitel wechselnder Erzählperspektive die Geschichte einer Familie aus der ehemaligen DDR. Der Bogen spannt sich von den Großeltern (Exil in Mexiko bis in die 50er Jahre) über die Elterngeneration (Lagerhaft in der Sowjetunion) bis zu dem Enkel und Urenkel in der DDR. Den Abschluß bilden die Wendejahre bis zum Jahr 2001. Die beiden älteren Paare sind in die DDR aus Mexiko und der Sowjetunion zurück gekehrt. Beim Lesen hat mich am Anfang der Wechsel der Erzählperspektiven und der Rückblenden etwas verwirrt. Nachdem ich mich aber auf den Rhythmus eingelassen hatte, bin ich den Verstrickungen und Verzweigungen aufmerksam gefolgt. Immer wieder hatte ich Momente, in denen ich überlegt habe, was ich zu der Zeit gemacht habe. Wie ich die beschriebenen Situationen "im Westen" erlebte.
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Eine Familiengeschichte aus der ehemaligen DDR

Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 05.11.2012
Bewertungsnummer: 793712
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eugen Ruge erzählt in diesem Roman in von Kapitel zu Kapitel wechselnder Erzählperspektive die Geschichte einer Familie aus der ehemaligen DDR. Der Bogen spannt sich von den Großeltern (Exil in Mexiko bis in die 50er Jahre) über die Elterngeneration (Lagerhaft in der Sowjetunion) bis zu dem Enkel und Urenkel in der DDR. Den Abschluß bilden die Wendejahre bis zum Jahr 2001. Die beiden älteren Paare sind in die DDR aus Mexiko und der Sowjetunion zurück gekehrt. Beim Lesen hat mich am Anfang der Wechsel der Erzählperspektiven und der Rückblenden etwas verwirrt. Nachdem ich mich aber auf den Rhythmus eingelassen hatte, bin ich den Verstrickungen und Verzweigungen aufmerksam gefolgt. Immer wieder hatte ich Momente, in denen ich überlegt habe, was ich zu der Zeit gemacht habe. Wie ich die beschriebenen Situationen "im Westen" erlebte.

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Drei Generationen DDR-Geschichte

Bewertung am 26.10.2012

Bewertungsnummer: 402955

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch hat 2011 in der deutschen Literaturlandschaft die Preise abgeräumt: Aspekte-Literaturpreis und Deutscher Buchpreis 2011! Was für ein Roman verbirgt sich hinter diesem Titel? Eugen Ruge erzählt die Geschichte dreier Generationen einer Familie aus der DDR. Da sind die Großeltern Wilhelm und Charlotte, die Eltern Karl und Irina und der Sohn Alexander. Wie in fast jeder Familie unterscheiden sich die einzelnen Generationen in ihren politischen Ansichten sehr. Wilhelm und Charlotte stehen voll und ganz hinter dem DDR-Regime und hinter Stalin, Karl und Irina sind da schon gemäßigter und Alexander kann damit gar nichts mehr anfangen. Wer jetzt aber glaubt, er bekommt eine stringent erzählte Familiengeschichte, die mit den Großeltern beginnt und dem Enkel endet, den muss ich enttäuschen. Eugen Ruge erzählt seine Geschichte sehr sprunghaft. Sie beginnt 2001. Alexander kehrt gerade nach einem längeren Krankenhausaufenthalt mit einer schlimmen Diagnose für ihn zurück in das Haus seiner Eltern. Sein Vater Karl ist im Alter dement geworden und vegetiert hauptsächlich nur noch so vor sich hin. Dann springt die Geschichte in das Jahr 1952, wo Wilhelm und Charlotte noch im mexikanischen Exil sind, aber gerade die Nachricht erhalten haben, dass die DDR Verwendung für sie hat. Ein immer wiederkehrendes Datum ist der 1. Oktober 1989, der Geburtstag von Wilhelm, bei dem die ganze Familie und die Parteiprominenz erscheinen, aber die DDR schon am zerbrechen ist. Und so erzählt der Autor viele einzelne Episoden aus dem Leben dieser Familie. Und es gibt nicht nur einen Erzähler. Auch die Erzählperspektive wechselt von einem Zeitsprung zum nächsten. Alle kommen einmal zu Wort, sogar die Mutter von Irina und der Sohn von Alexander. Dieser häufige Zeit- und Perspektivenwechsel macht diese Geschichte ausgesprochen interessant. Nachdem ich mich in die Geschichte eingelesen hatte und mit den Zeitsprüngen klargekommen bin, hat mich dieses Buch absolut fasziniert. Eugen Ruge zeigt Aspekte aus der Geschichte der DDR und des Sozialismus auf, aber er rechnet weder wirklich mit dieser Zeit und dem Regime ab, noch liefert er eine vollständige Geschichte der DDR. Es sind einzelne Schnipsel, die eine ganze Familiengeschichte aber keine komplette Geschichte eines Staates erzählen. Viele Facetten dieses Staates fehlen, aber das ist sicher auch kein Wunder, wenn diese Familie lange Zeit sehr linientreu gewesen ist.
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Drei Generationen DDR-Geschichte

Bewertung am 26.10.2012
Bewertungsnummer: 402955
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch hat 2011 in der deutschen Literaturlandschaft die Preise abgeräumt: Aspekte-Literaturpreis und Deutscher Buchpreis 2011! Was für ein Roman verbirgt sich hinter diesem Titel? Eugen Ruge erzählt die Geschichte dreier Generationen einer Familie aus der DDR. Da sind die Großeltern Wilhelm und Charlotte, die Eltern Karl und Irina und der Sohn Alexander. Wie in fast jeder Familie unterscheiden sich die einzelnen Generationen in ihren politischen Ansichten sehr. Wilhelm und Charlotte stehen voll und ganz hinter dem DDR-Regime und hinter Stalin, Karl und Irina sind da schon gemäßigter und Alexander kann damit gar nichts mehr anfangen. Wer jetzt aber glaubt, er bekommt eine stringent erzählte Familiengeschichte, die mit den Großeltern beginnt und dem Enkel endet, den muss ich enttäuschen. Eugen Ruge erzählt seine Geschichte sehr sprunghaft. Sie beginnt 2001. Alexander kehrt gerade nach einem längeren Krankenhausaufenthalt mit einer schlimmen Diagnose für ihn zurück in das Haus seiner Eltern. Sein Vater Karl ist im Alter dement geworden und vegetiert hauptsächlich nur noch so vor sich hin. Dann springt die Geschichte in das Jahr 1952, wo Wilhelm und Charlotte noch im mexikanischen Exil sind, aber gerade die Nachricht erhalten haben, dass die DDR Verwendung für sie hat. Ein immer wiederkehrendes Datum ist der 1. Oktober 1989, der Geburtstag von Wilhelm, bei dem die ganze Familie und die Parteiprominenz erscheinen, aber die DDR schon am zerbrechen ist. Und so erzählt der Autor viele einzelne Episoden aus dem Leben dieser Familie. Und es gibt nicht nur einen Erzähler. Auch die Erzählperspektive wechselt von einem Zeitsprung zum nächsten. Alle kommen einmal zu Wort, sogar die Mutter von Irina und der Sohn von Alexander. Dieser häufige Zeit- und Perspektivenwechsel macht diese Geschichte ausgesprochen interessant. Nachdem ich mich in die Geschichte eingelesen hatte und mit den Zeitsprüngen klargekommen bin, hat mich dieses Buch absolut fasziniert. Eugen Ruge zeigt Aspekte aus der Geschichte der DDR und des Sozialismus auf, aber er rechnet weder wirklich mit dieser Zeit und dem Regime ab, noch liefert er eine vollständige Geschichte der DDR. Es sind einzelne Schnipsel, die eine ganze Familiengeschichte aber keine komplette Geschichte eines Staates erzählen. Viele Facetten dieses Staates fehlen, aber das ist sicher auch kein Wunder, wenn diese Familie lange Zeit sehr linientreu gewesen ist.

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Andrea Kowalleck

Thalia Saalfeld

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5/5

Ein Roman, der zum Nachdenken anregt und Erinnerungen weckt

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eugen Ruge hat einen hervorragenden Roman über die Wendezeit in der DDR am Beispiel einer Familiengeschichte über 4 Generationen geschaffen, authentisch, glaubhaft und sehr gut recherchiert. Das Leben der Familie Umnitzer steht im Mittelpunkt. Jeder erzählt und reflektiert auf seine eigene Weise seine Erinnerungen an Vergangenes, seine Erfahrungen, sein Leben, Wünsche und Hoffnungen, jeder macht seine eigene Sicht auf die Ereignisse der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft deutlich. Mit Witz und Ironie werden die Figuren beschrieben und charakterisiert, so dass der Leser oft herzhaft lachen kann. Ein sehr relistisches Buch über Vergänglichkeit, genauso haben viele die Wende, die Zeit davor und danach in der DDR erlebt.
5/5

Ein Roman, der zum Nachdenken anregt und Erinnerungen weckt

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eugen Ruge hat einen hervorragenden Roman über die Wendezeit in der DDR am Beispiel einer Familiengeschichte über 4 Generationen geschaffen, authentisch, glaubhaft und sehr gut recherchiert. Das Leben der Familie Umnitzer steht im Mittelpunkt. Jeder erzählt und reflektiert auf seine eigene Weise seine Erinnerungen an Vergangenes, seine Erfahrungen, sein Leben, Wünsche und Hoffnungen, jeder macht seine eigene Sicht auf die Ereignisse der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft deutlich. Mit Witz und Ironie werden die Figuren beschrieben und charakterisiert, so dass der Leser oft herzhaft lachen kann. Ein sehr relistisches Buch über Vergänglichkeit, genauso haben viele die Wende, die Zeit davor und danach in der DDR erlebt.

Andrea Kowalleck
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Irene Hantsche

Thalia Jena – Goethe-Galerie

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5/5

wunderbares Porträt von drei Generationen und ein Stück Alltagsleben der DDR

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eugen Ruge gelingt es vortrefflich, über drei Generationen von einem Stück Alltagsleben der DDR zu erzählen, ohne nostalgisch zu verklären oder zu jammern. Wunderbar charakterisiert er in wenigen Sätzen Menschen und ihre Umgebung und findet dazu die jeweils stimmige Sprache. Sehr einprägsam für mich sind die insgesamt tragischen Frauengestalten, von denen z.B. in den Kapiteln über die grotesken Geburtstagsfeiern erzählt wird. Lakonisch und ausdrucksstark beschrieben wird unter anderen aber auch jene Szene, in der Vater und Sohn im kalten Winter 1979 auf der Suche nach einer Gaststätte durch die Straßen Berlins laufen. Dem Vater Kurt hatte seine politische Überzeugung noch Halt gegeben. Sein Enkel Markus hingegen ist 1995 orientierungslos und man würde gerne wissen, was heute aus ihm geworden ist. Der Roman ist insgesamt flüssig zu lesen. Das Geschehen lässt sich aber durch die ständigen Zeit- und Personenwechsel nicht ohne Mühe zuordnen. Einzelne Handlungsstränge und Beweggründe der Personen erschließen sich dem Leser leider nicht. Insgesamt aber ist das Buch ein fein gezeichnetes Porträt von drei Generationen, von denen Ruge souverän und mit einer großen Gelassenheit erzählt.
5/5

wunderbares Porträt von drei Generationen und ein Stück Alltagsleben der DDR

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eugen Ruge gelingt es vortrefflich, über drei Generationen von einem Stück Alltagsleben der DDR zu erzählen, ohne nostalgisch zu verklären oder zu jammern. Wunderbar charakterisiert er in wenigen Sätzen Menschen und ihre Umgebung und findet dazu die jeweils stimmige Sprache. Sehr einprägsam für mich sind die insgesamt tragischen Frauengestalten, von denen z.B. in den Kapiteln über die grotesken Geburtstagsfeiern erzählt wird. Lakonisch und ausdrucksstark beschrieben wird unter anderen aber auch jene Szene, in der Vater und Sohn im kalten Winter 1979 auf der Suche nach einer Gaststätte durch die Straßen Berlins laufen. Dem Vater Kurt hatte seine politische Überzeugung noch Halt gegeben. Sein Enkel Markus hingegen ist 1995 orientierungslos und man würde gerne wissen, was heute aus ihm geworden ist. Der Roman ist insgesamt flüssig zu lesen. Das Geschehen lässt sich aber durch die ständigen Zeit- und Personenwechsel nicht ohne Mühe zuordnen. Einzelne Handlungsstränge und Beweggründe der Personen erschließen sich dem Leser leider nicht. Insgesamt aber ist das Buch ein fein gezeichnetes Porträt von drei Generationen, von denen Ruge souverän und mit einer großen Gelassenheit erzählt.

Irene Hantsche
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