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Nullnummer

(ungekürzte Lesung)

(6)
Korruption, Intrigen,
Verschwörungstheorien.
Eine echte (?) Nullnummer

Mailand, 6. Juni 1992, nachts. Bei dem Journalisten Colonna ist eingebrochen worden. Doch die gesuchte Diskette mit brisanten Informationen hat man nicht gefunden, und so sieht Colonna plötzlich sein Leben bedroht. Denn wie alle anderen spielt auch er ein Doppelspiel: Für den Commendatore Vimercate soll er eine Zeitung lancieren, die mit schmutzigen Gerüchten über die gute Gesellschaft arbeitet. Zugleich schreibt er heimlich ein Enthüllungsbuch über diesen skandalösen Plan. Ecos Roman entwickelt einen Strudel, in dem man niemals weiß, was Tatsache ist und was nur durch Erfindung zur Tatsache wird. Und je absurder die Nachrichten, desto deutlicher erkennt man die wirkliche Gesellschaft von heute …

(Laufzeit: 6h 6)
Portrait
Umberto Eco wurde 1932 in Alessandria geboren und lebt heute in Mailand. Er studierte Pädagogik und Philosophie und promovierte 1954 an der Universität Turin. Anschließend arbeitete er beim Italienischen Fernsehen und war als freier Dozent für Ästhetik und visuelle Kommunikation in Turin, Mailand und Florenz tätig. Seit 1971 unterrichtet er Semiotik in Bologna. Eco erhielt neben zahlreichen Auszeichnungen den Premio Strega (1981) und wurde 1988 zum Ehrendoktor der Pariser Sorbonne ernannt.
Er verfaßte zahlreiche Schriften zur Theorie und Praxis der Zeichen, der Literatur, der Kunst und nicht zuletzt der Ästhetik des Mittelalters. Seine Romane 'Der Name der Rose' und 'Das Foucaultsche Pendel' sind Welterfolge geworden.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Felix von Manteuffel
Erscheinungsdatum 05.10.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783844520149
Verlag Der Hörverlag
Spieldauer 366 Minuten
Format & Qualität MP3, 366 Minuten
Übersetzer Burkhart Kroeber
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Buchhändler-Empfehlungen

Karl Nieber, Thalia-Buchhandlung Bayreuth

Eine gesellschaftskritische Politsatire zum moralischen Niedergang der italienischen Gesellschaft in den frühen 90ern. Meisterhaft geschrieben! Eine gesellschaftskritische Politsatire zum moralischen Niedergang der italienischen Gesellschaft in den frühen 90ern. Meisterhaft geschrieben!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Diesen Roman sollte man gelesen haben. Satirisch und medienkritisch, aber gleichzeitig auch fesselnd. Diesen Roman sollte man gelesen haben. Satirisch und medienkritisch, aber gleichzeitig auch fesselnd.

„Die Machenschaften hinter der Information“

Beatrice Plümer, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Eigentlich beschreibt dieses Buch einen Kriminalfall.
Es gibt auch einen Mord.
Doch der steht nicht im Mittelpunkt.
Auch nicht dessen Aufklärung, die eigentlich keinen wirklich interessiert.
Von Interesse sind die Wege, auf denen jegliche Aufklärung oder Klärung von Realitäten umgangen werden kann und wird.
Und wie die Presse und Medienwelt das Werkzeug dazu sind.
Umberto Eco beschreibt eine Gesellschaft, die in der Flut von Informationen, die ihr zur Verfügung gestellt wird, den Boden verloren hat.
Fakten schaffen Fiktionen, der Überfluss schafft das Vergessen und die Beliebigkeit verdrängt den Sinn und das Ziel.
Kontrolle ist längst niemandem mehr möglich.
Oder gibt es eine Chance für das Individuum auch in dieser Welt sein Glück zu finden?
Eigentlich beschreibt dieses Buch einen Kriminalfall.
Es gibt auch einen Mord.
Doch der steht nicht im Mittelpunkt.
Auch nicht dessen Aufklärung, die eigentlich keinen wirklich interessiert.
Von Interesse sind die Wege, auf denen jegliche Aufklärung oder Klärung von Realitäten umgangen werden kann und wird.
Und wie die Presse und Medienwelt das Werkzeug dazu sind.
Umberto Eco beschreibt eine Gesellschaft, die in der Flut von Informationen, die ihr zur Verfügung gestellt wird, den Boden verloren hat.
Fakten schaffen Fiktionen, der Überfluss schafft das Vergessen und die Beliebigkeit verdrängt den Sinn und das Ziel.
Kontrolle ist längst niemandem mehr möglich.
Oder gibt es eine Chance für das Individuum auch in dieser Welt sein Glück zu finden?

„Umberto einmal anders“

Kai Reinhard, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

Als eines Nachts bei einem Journalisten eingebrochen wird und die Täter nicht die brisanten Informationen gefunden haben, sieht sich besagter Journalist in Lebensgefahr.
Gekonnt entführt uns Umberto Eco in eine Welt voller Intrigen, skandalöser Politik und die manchmal nicht ganz ehrliche Pressearbeit.
Obwohl nicht ganz so gut wie das Foucaultsche Pendel, schafft es die Geschichte trotzdem den Leser schnell zu fesseln und zu begeistern.
Als eines Nachts bei einem Journalisten eingebrochen wird und die Täter nicht die brisanten Informationen gefunden haben, sieht sich besagter Journalist in Lebensgefahr.
Gekonnt entführt uns Umberto Eco in eine Welt voller Intrigen, skandalöser Politik und die manchmal nicht ganz ehrliche Pressearbeit.
Obwohl nicht ganz so gut wie das Foucaultsche Pendel, schafft es die Geschichte trotzdem den Leser schnell zu fesseln und zu begeistern.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
3
2
1
0
0

Wahrheiten zu fiktiven Spekulationen
von Uli Geißler aus Fürth am 15.03.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Idee scheint gut: ein Zeitungsprojekt soll letztlich als Verhandlungsmasse für die eigene Karriere des eher fadenscheinigen Verlegers und Herausgebers Vimercate ? mit nur wenig Phantasie als Silvio Berluscconi zu identifizieren - dienen. Chefredakteur Simei soll Nullnummern mit Enthüllungen und Bloßstellungen über mehr oder weniger bedeutende Persönlichkeiten verfassen, welche... Die Idee scheint gut: ein Zeitungsprojekt soll letztlich als Verhandlungsmasse für die eigene Karriere des eher fadenscheinigen Verlegers und Herausgebers Vimercate ? mit nur wenig Phantasie als Silvio Berluscconi zu identifizieren - dienen. Chefredakteur Simei soll Nullnummern mit Enthüllungen und Bloßstellungen über mehr oder weniger bedeutende Persönlichkeiten verfassen, welche dann durch erpresste Unterlassungsforderungen den Zugang in die Welt der bedeutenden Medienmacher, vor allem aber in höchste politische Kreise ermöglichen sollen. Eine perfide Idee, welche durchaus einen gewissen Lesereiz ausstrahlt. So entwickelt der bislang nur mäßig erfolgreiche Journalist Colonna unterstützt von seinem Kollegen Braggadocio unter anderem eine wohl recherchiert scheinende Fiktion um die Ermordung des Benito Mussolini ? als ?Mythomane? bezeichnet ? und gleichzeitig arbeitet der ?Enthüllungsjournalist? an einem Buch, welches sich mit dem durch ihr eigenes Handeln versursachten Skandal beschäftigt. Eine eingestreute Nebenhandlung einer Liebesbeziehung zu seiner Kollegin Maia lässt die Figur des Colonna etwas menschlich glaubhaft erscheinen, doch so wirklich lebendig wird der Roman auch dadurch nicht. Viel zu viel Details, viel zu viel Gerede ohne mitnehmende Dynamik quälen geradezu trotz vieler offenbar gut recherchierter Fakten und belegbarer Wahrheiten aus der Nachkriegsgeschichte. Viele Bezüge büßen allerdings als Bestandteil der erfundenen Geschichte gleich wieder an historischer Qualität ein oder wirken wie erdachtes Beiwerk plötzlich haarsträubend. An sich ein Medienkritischer, auch ein geradezu satirischer Thriller, verwirkt die verfasste Vielschichtigkeit den Anspruch, ?Nullnummer? sei ein guter Roman. Es fehlt irgendwie der zündende Plot. Die kritische Darstellung eines korrupten Geschehens in der italienischen Gesellschaft gelingt nur bedingt. Es bleibt ein etwas durchwachsenes Gefühl für einen durchschnittlichen Roman.

Darf man sich nicht engehen lassen
von einer Kundin/einem Kunden aus Frutigen am 13.11.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dieses Buch darf man sich nicht engehen lassen. Wer den Semiotiker kennt wird sicher wieder positiv überrascht sein. Ein Muss !