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Annett Gröschner

Annett Gröschner, geboren 1964 in Magdeburg, studierte Germanistik in Berlin und Paris und ist als Schriftstellerin, Journalistin, Dozentin und Performerin tätig. Sie lebt seit 1983 in Berlin. Seit 1994 ist sie an zahlreichen Forschungs-, Buch- und Ausstellungsprojekten beteiligt. Sie erhielt zahlreiche Stipendien und Preise, darunter den Anna-Seghers-Preis, den Erwin-Strittmatter-Preis und zuletzt 2021 den Großen Kunstpreis Berlin.

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Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat
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Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat

„Eine erstklassige Mischung aus Anekdoten, Analysen und Alkohol. Und die große Frage, ob wir so leben wollen, wie wir leben sollen. Hört auf diese Frauen!“ Katja Oskamp

Drei Freundinnen, ein Küchentisch, vor den Fenstern die Nacht: Annett Gröschner, Peggy Mädler und Wenke Seemann reden. Über sich als „Ostfrauen“, was auch immer diese Schublade bedeutet, über das Glück krummer Lebensläufe, über die Gegenwart mit ihrer sich ständig reindrängelnden Vergangenheit. Es wird getrunken, gelacht und gerungen, es geht um Erinnerungsfetzen und Widersprüche, um die Vielschichtigkeit von Prägungen und um mit den Jahren fremd gewordene Ideale. Im japanischen Volksglauben gibt es Geister, die aus achtlos weggeworfenen Dingen geboren werden – „wie sähe der Dinggeist der DDR aus?“, fragen die drei. Ihr Buch ist dem Erinnern und dem Sich-neu-Erfinden gegenüber so gewitzt und warmherzig, wie es jede große Gesellschaftsdiskussion verdient.
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