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V. Teschner Buchhandlung: Thalia Coburg
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Meine letzte Rezension Lightfall 1: Das verlorene Licht von Tim Probert
Stellt euch vor, ihr lebt auf einem Planeten, auf dem es keine Sonne mehr gibt. Keine echten Sonnenaufgänge, kein echtes Tageslicht, kein „Es wird schon wieder hell.“. Genauso ist es in Irpa: Dort sind die Menschen und Wesen auf magisches, künstliches Licht angewiesen – wie auf Laternen, Flammen und besondere Lichter, die sie vor der Dunkelheit beschützen. Aber Irpa wird bedroht: Eine Dunkelheit breitet sich aus. Sie stiehlt das Licht. Und wenn sie gewinnt, könnte das Licht für alle verschwinden. Auf diesem Planeten leben Bea und ihr Großvater, der weise Zauber-Eber, abgeschieden in einem Haus voller Tränke, Heilkräuter – und Geheimnisse. Als Hüter der „Ewigen Flamme“ sorgen sie für das fragile Gleichgewicht einer Welt, die mehr und mehr ins Dunkel zu kippen droht. Doch dann passiert das Schlimmste: Eines Tages ist Beas Großvater spurlos verschwunden – einfach so. Zurück bleiben nur die Flamme und eine rätselhafte Notiz. Und Bea muss losziehen und ihr sicheres Zuhause verlassen, obwohl sie eigentlich am liebsten alles kontrollieren und Gefahren vermeiden würde. Genau dann trifft sie den Galdurier Cad – aus einem Volk, das eigentlich als ausgestorben galt – der zwar auch Fragen und eigene Ziele hat, aber viel mutiger (oder zumindest viel optimistischer) durch die Welt schreitet. Plötzlich müssen ausgerechnet diese beiden zusammenarbeiten. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg durch eine Welt voller seltsamer Wesen, Rätsel, Magie, Gefahren und Schatten. Wird es diesem ungleichen Paar gelingen, Beas Großvater zu finden und Irpa vor der dunklen Bedrohung zu retten, bevor das letzte Licht erlischt? Tim Probert hat mich mit Lightfall mehr als einmal begeistert. Zum einen wären da die wundervollen Illustrationen, die auch erwachsene Leser zum Innehalten und Betrachten einladen. Und zum anderen beschäftigt sich das Buch mit sehr wichtigen Themen, die sowohl für Jung und Alt von Relevanz sind. Beispielsweise geht es um den Umgang mit Angst: Bea hat Angst und manchmal auch richtige Panik. Das Buch zeigt: Angst kann da sein – und trotzdem kann man weitergehen, Schritt für Schritt. Gleichzeitig verdeutlicht die Handlung, wie Unterschiede ein Team stärker machen können und wie wichtig in einer zunehmend dunklen Welt jedes noch so kleine Licht ist. Denn selbst in dunklen Zeiten gibt es „kleine Lichter“ – zum Beispiel Vertrauen, Zusammenhalt, Freundschaft, Neugier und Liebe. Das Buch ist also auf jeden Fall einen Blick wert, völlig unabhängig vom Alter. Ich freue mich schon, wenn es voraussichtlich im Juli 2026 mit dem zweiten Band weitergeht, um Bea und Cad auf ihrer abenteuerlichen Reise wiederzusehen.
ab 18,00 €
Produktbild Lightfall 1: Das verlorene Licht
5/5
  • V. Teschner
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5/5

Lightfall 1: Das verlorene Licht

Stellt euch vor, ihr lebt auf einem Planeten, auf dem es keine Sonne mehr gibt. Keine echten Sonnenaufgänge, kein echtes Tageslicht, kein „Es wird schon wieder hell.“. Genauso ist es in Irpa: Dort sind die Menschen und Wesen auf magisches, künstliches Licht angewiesen – wie auf Laternen, Flammen und besondere Lichter, die sie vor der Dunkelheit beschützen. Aber Irpa wird bedroht: Eine Dunkelheit breitet sich aus. Sie stiehlt das Licht. Und wenn sie gewinnt, könnte das Licht für alle verschwinden. Auf diesem Planeten leben Bea und ihr Großvater, der weise Zauber-Eber, abgeschieden in einem Haus voller Tränke, Heilkräuter – und Geheimnisse. Als Hüter der „Ewigen Flamme“ sorgen sie für das fragile Gleichgewicht einer Welt, die mehr und mehr ins Dunkel zu kippen droht. Doch dann passiert das Schlimmste: Eines Tages ist Beas Großvater spurlos verschwunden – einfach so. Zurück bleiben nur die Flamme und eine rätselhafte Notiz. Und Bea muss losziehen und ihr sicheres Zuhause verlassen, obwohl sie eigentlich am liebsten alles kontrollieren und Gefahren vermeiden würde. Genau dann trifft sie den Galdurier Cad – aus einem Volk, das eigentlich als ausgestorben galt – der zwar auch Fragen und eigene Ziele hat, aber viel mutiger (oder zumindest viel optimistischer) durch die Welt schreitet. Plötzlich müssen ausgerechnet diese beiden zusammenarbeiten. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg durch eine Welt voller seltsamer Wesen, Rätsel, Magie, Gefahren und Schatten. Wird es diesem ungleichen Paar gelingen, Beas Großvater zu finden und Irpa vor der dunklen Bedrohung zu retten, bevor das letzte Licht erlischt? Tim Probert hat mich mit Lightfall mehr als einmal begeistert. Zum einen wären da die wundervollen Illustrationen, die auch erwachsene Leser zum Innehalten und Betrachten einladen. Und zum anderen beschäftigt sich das Buch mit sehr wichtigen Themen, die sowohl für Jung und Alt von Relevanz sind. Beispielsweise geht es um den Umgang mit Angst: Bea hat Angst und manchmal auch richtige Panik. Das Buch zeigt: Angst kann da sein – und trotzdem kann man weitergehen, Schritt für Schritt. Gleichzeitig verdeutlicht die Handlung, wie Unterschiede ein Team stärker machen können und wie wichtig in einer zunehmend dunklen Welt jedes noch so kleine Licht ist. Denn selbst in dunklen Zeiten gibt es „kleine Lichter“ – zum Beispiel Vertrauen, Zusammenhalt, Freundschaft, Neugier und Liebe. Das Buch ist also auf jeden Fall einen Blick wert, völlig unabhängig vom Alter. Ich freue mich schon, wenn es voraussichtlich im Juli 2026 mit dem zweiten Band weitergeht, um Bea und Cad auf ihrer abenteuerlichen Reise wiederzusehen.

Meine Lieblingswerke

  • Produktbild Für Polina
    • V. Teschner
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    5/5

    Für Polina

    Eine herzerwärmende Liebesgeschichte über den jungen Hannes Prager, der sich in das außergewöhnliche Mädchen Polina verliebt. Mit einer Melodie, die der talentierte Junge für sie komponiert, versucht er all seinen Emotionen für sie Ausdruck zu verleihen. Es ist ihre Melodie, so einzigartig wie das Mädchen und später die Frau, für die sie geschrieben wurde. Doch wie das Leben so spielt, verlieren sich die beiden aus den Augen. Hannes hört auf, Klavier zu spielen, und arbeitet stattdessen als Klavierträger. Doch in all den folgenden Jahren fühlt er nichts als Leere. Er kann Polina nicht vergessen. Doch als einzigen Anhaltspunkt hat er nur ihre Melodie, um sie wiederzufinden. Selten habe ich bei einem Buch so mitgefiebert! Die Charaktere sind so lebensecht und detailliert gestaltet, dass man sie von der ersten Seite an ins Herz schließt. Man fühlt mit dem jungen Hannes auf all den Irrungen und Wirrungen, die sein Leben nimmt, und der sich dabei oftmals nur über die Musik auszudrücken weiß. Dabei wünscht man sich nichts sehnlichster, als dass seine Träume und Wünsche in Erfüllung gehen, allem voran sein Sehnen nach der wundervollen Polina. All die Höhen und Tiefen seines Lebens haben mich mehr als einmal zu Tränen gerührt. Mein Fazit: Dieses Buch wird definitiv nicht das letzte von Takis Würger sein, das ich lesen werde!

  • Produktbild Metall der Götter
    • V. Teschner
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    5/5

    Metall der Götter

    Mit einem lachenden und einem weinenden Auge habe ich den letzten Band der zweiten Ära der Nebelgeborenen-Reihe beendet. Lachend, weil es mir sehr viel Spaß gemacht hat, dem Ermittlerduo Wax und Wayne durch das „moderne“ Scadrial zu folgen. Und weinend, weil ich mich nun von einigen der liebenswerten und schrulligen Charaktere verabschieden muss, die Sanderson geschaffen hat. Dieses Mal sind die beiden Gesetzeshüter mit einer Bedrohung konfrontiert, die weit über die Grenzen ihres Planeten, ja sogar ihres Planetensystems, hinausgeht: Die Göttin Autonomie, die versucht, Scadrial zu vernichten, und sich dabei einiger Mitglieder des Kreises bedient. Darunter ist ausgerechnet auch Telsin, Wax‘ Schwester, die als Avatar der Göttin auf ihrem Planeten fungiert. Entsprechend lernt man in diesem Werk Sandersons auch erstmals ganz konkret die Organisation der Geistblüter kennen, die sich aus Mitgliedern verschiedener Planetensysteme zusammensetzt, welche sich in diesem Fall dem Schutz von Scadrial verschrieben haben und die scheinbar einen Schatz endlosen Wissens über die verschiedenen Planeten, deren Götter und der dort jeweils herrschenden Kräfte zu haben scheinen. Dadurch wird dem Leser zum ersten Mal richtig bewusst, in welchen beeindruckenden Maßstäben Sanderson sein Universum – das Cosmeer – angelegt hat, mit welcher Detailverliebtheit und wie durchdacht all seine Welten sind. Und was soll ich sagen? Ich habe alle Bücher in dieser Reihe verschlungen, immer gespannt auf neue kleine oder größere Enthüllungen, die Brandon Sanderson mir offenbart hat. Die Dynamik zwischen den Charakteren war ein Genuss, insbesondere die zwischen Wax und Wayne, und hat mir mehr als einmal ein Schmunzeln oder gar ein Lachen entlockt. Die Handlung ist spannend, temporeich und niemals langweilig oder langatmig. Einziges Manko ist lediglich die etwas uneinheitliche Übersetzung der Namen über die verschiedenen Teile der Reihe hinweg. So heißt etwa Wax manchmal „Dawnshot“ und dann wieder etwas sperrig „Morgenschuss“, was für manch einen Leser sicher verwirrend sein mag. Mein Fazit: Auch wenn ich es am Anfang nicht gedacht hätte, aber die aus der ersten Ära bekannte Allomantie fügt sich erstaunlich gut in diese neue Welt mit Schusswaffen, Dampflokomotiven und Anfängen der Elektrizität ein. Umso gespannter bin ich trotz Abschied von einigen liebgewonnenen Charakteren auf die dritte Ära der Nebelgeborenen-Reihe, wenn es dann wieder heißt: „Es gibt immer ein weiteres Geheimnis…“

  • Produktbild Das Reich der Vampire
    • V. Teschner
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    5/5

    Das Reich der Vampire

    In Jay Kristoffs Roman "Das Reich der Vampire" taucht man ein in eine düstere Fantasy-Erzählung in einer fiktiven Welt, in der durch den sogenannten Tagestod (Verdunkelung der Sonne) die Heere der Vampire auf dem Vormarsch sind. Ihnen in den Weg stellen sich die sogenannten Silberwächter, eine Gruppe aus Halbblütern – halb Vampir, halb Mensch – die teilweise Zugriff auf die Fähigkeiten ihrer vampirischen Väter haben. Sie verbieten sich jedoch den Konsum von frischem Blut, sondern befriedigen ihren Durst stattdessen vorübergehend durch die Droge Sanctus – eingekochtem Blut von Vampiren oder deren Abkömmlingen, versehen mit weiteren Zutaten. Ich habe tatsächlich etwas gebraucht, um mit diesem Buch warmzuwerden. Das Buch ist aus Sicht des letzten Silberwächters - Gabriel de León - erzählt, der nach dem vermeintlichen Sieg der Vampire gefangen genommen wurde. Insbesondere am Anfang tat ich mir schwer mit der teilweise doch sehr derben Erzählweise des Silberwächters Gabriel de León. Denn: Das Buch ist eine Art “Interview”. In seinem Gefängnis sucht einer der Vampire – ein Geschichtsschreiber – im Auftrag seiner Herrin Gabriel auf, um dessen Geschichte niederzuschreiben. Dadurch wechseln sich längere Erzählpassagen des Wächters immer wieder mit kürzeren Einschüben im Turm ab, in denen der Vampir Gabriels Erzählung etwa kommentiert oder Nachfragen dazu stellt. Außerdem kommt es dadurch gerade zu Beginn des Buches häufiger zu Zeitsprüngen zurück in die Vergangenheit de Leóns, da dieser seine Kindheit und Jugend und damit seinen Eintritt in den Silberorden als Grundlage für seine Erzählung der jüngsten Ereignisse um den heiligen Gral nutzt. Gerade zu Beginn fand ich diese Zeitsprünge etwas verwirrend und störend im Erzählfluss. Aber sie sind eben ein Versuch, die Hintergründe Gabriels möglichst in die Rahmenhandlung (das Interview im Turm) einzupassen, wenn auch etwas erzwungen. Angekommen in der Erzählung der näheren Vergangenheit um die Gralsgemeinschaft nimmt die Geschichte hingegen richtig Fahrt auf und entpuppt sich als spannende, wendungsreiche und sehr stimmige Erzählung, die es schafft, eine enge Beziehung zwischen den Lesenden und den Charakteren aufzubauen. Man kann sich sehr gut in die authentischen Figuren einfühlen und fühlt stark mit ihnen, wenn sie erneut einen Vorstoß der Vampire erleiden bzw. verhindern müssen. Auch die Dynamik zwischen den Figuren macht dabei richtig Spaß. Mein Fazit: Trotz etwas holprigem Einstieg ein erstklassiger, origineller Vampirroman, der einen bis zur letzten Seite fesselt und bei dem (endlich) mal keine Liebesgeschichte im Vordergrund steht.

  • Produktbild Ein wenig Leben
    • V. Teschner
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    4/5

    Ein wenig Leben

    Wer nach einem Buch sucht, in welches man tief eintauchen kann und das den Begriff "Schicksalsschlag" neu definiert, wird hier fündig - und vermutlich tief erschüttert wieder auftauchen. Hanya Yanagihara hat mit ihrem monumentalen Werk keinen klassischen Roman geschrieben, sondern ein emotionales Epos über die Grenzen der menschlichen Leidensfähigkeit und die rettende Kraft der Freundschaft. Die Geschichte folgt vier Freunden über Jahrzehnte hinweg in New York. Doch im Zentrum steht unweigerlich Jude St. Francis, dessen mysteriöse und von Traumata gezeichnete Vergangenheit wie ein Schatten über der Erzählung liegt. Yanagihara skizziert diesen Lebensweg mit einer Intensität, die beim Lesen fast physisch spürbar wird. Selten gelingt es einem Werk, den Lester so bedingungslos in die Gefühlswelt der Charaktere zu ziehen. Man leidet nicht nur mit ihnen - man existiert für die Dauer der Lektüre an ihrer Seite. Das Buch schont wirklich niemanden: Es thematisiert tiefsten Schmerz und Traumata, bietet aber gleichzeitig Momente reinster Freude und tiefer Verbundenheit. Doch trotz des schweren Themas ist die Sprache elegant und der Inhalt absolut soghaft, was den dicken Wälzer zu einem regelrechten Pageturner macht. Mein Fazit: Ein wenig Leben ist kein Buch für zwischendurch. Es ist eine emotionale Grenzerfahrung, die mich zutiefst bewegt und noch lange nach dem Beenden beschäftigt hat. Ein Meisterwerk für alle, die Literatur suchen, die unter die Haut geht und dort bleibt.

  • Produktbild Blumen für Algernon
    • V. Teschner
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    5/5

    Blumen für Algernon

    Durch eine experimentelle Operation erhält der geistig behinderte Charlie Gordon plötzlich eine überragende Intelligenz, die schließlich sogar die der Forscher überflügelt. Doch trotz oder gerade wegen dieser Intelligenz hat Charlie große soziale Probleme. Sein einziger Freund ist die Maus Algernon, die als erstes Lebewesen mit der gleichen Methode behandelt wurde. Doch dann zeigen sich in dem Verhalten der Maus zunehmend Auffälligkeiten und Charlie ahnt, dass auch seine erworbene Intelligenz nicht von Dauer sein wird. Besonders hervorzuheben ist der Schreibstil des Buchs. Es besteht aus Berichten, die von Charlie selbst aus der Ich-Perspektive verfasst worden sind. Man merkt deutlich anhand des jeweiligen Sprachniveaus, wie sich seine Intelligenz im Verlauf der Handlung verändert. Seine Sätze sind zunächst einfach, kurz, sogar mit Fehlern. Dann werden sie zunehmend komplexer, länger, akademischer. Aber trotz oder gerade wegen seines offenkundigen Endes hat mich das Buch sehr stark berührt. Es wirft zahlreiche Fragen auf, die trotz des Alters des Buchs noch immer top-aktuell sind. Fragen wie: Was darf Wissenschaft? Und: Was bestimmt über den Wert eines Menschen? Dürfen wir überhaupt darüber bestimmen? Mein Fazit: Ein Buch, das einen nicht mehr so schnell loslässt, das sehr lange zum Nachdenken anregt und das man nicht so schnell vergisst!

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