Selbs Justiz

Roman. Originalausgabe

Selb-Trilogie Band 1

Bernhard Schlink, Walter Popp

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Beschreibung

Privatdetektiv Gerhard Selb, 68, wird von einem Chemiekonzern beauftragt, einem ›Hacker‹ das Handwerk zu legen, der das werkseigene Computersystem durcheinanderbringt. Bei der Lösung des Falles wird er mit seiner eigenen Vergangenheit als junger, schneidiger Nazi-Anwalt konfrontiert und findet für die Ahndung zweier Morde, deren argloses Werkzeug er war, eine eigenwillige Lösung.

"Mit Bernhard Schlink und Walter Popp ist ein äußerst vielversprechendes deutsches Autorenduo hervorgetreten, das im Bereich des gut geschriebenen und gesellschaftskritischen Kriminalromans neue Akzente setzt. Ein Buch, das größtes Lesevergnügen verspricht." (Volksstimme, Wien)
"Selb hat alle Anlagen, den großen englischen, amerikanischen und französischen Detektiven, von Philip Marlowe bis zu Maigret, Paroli zu bieten, auf seine ganz spezielle, deutsche, selbsche Art." (Wochenpresse, Wien)

"Selb hat alle Anlagen, den großen englischen, amerikanischen und französischen Detektiven, von Philip Marlowe bis zu Maigret, Paroli zu bieten, auf seine ganz spezielle, deutsche, Selbsche Art." (Wochenpresse)

"Man darf mit Recht gespannt sein auf die angekündigten weiteren Ermittlungen Selbs."(Mannheimer Morgen)

Bernhard Schlink, geboren 1944 bei Bielefeld, ist Jurist und lebt in Berlin und New York. Der 1995 erschienene Roman ›Der Vorleser‹, 2009 von Stephen Daldry unter dem Titel ›The Reader‹ verfilmt, in über 50 Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, begründete seinen schriftstellerischen Weltruhm.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 23.09.1987
Verlag Diogenes
Seitenzahl 352
Maße 18,3/11,3/2,2 cm
Gewicht 255 g
Auflage 36
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-21543-4

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Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Diesen Fall möchte Selbst nicht vor den Augen der Öffentlichkeit klären. Kommt der 70jährige im Rahmen der Wahrheitsfindung doch immer wieder mit seiner Nazivergangenheit nahe.

Selb stolpert über Leichen

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein klarer nüchterner klassischer Detektivroman, zuweilen humorvoll sarkastisch in seinen Dialogen - so kommt SelbsJustiz daher. Der 68jährige Selb wird von seinem Schwager angeheuert, einen Hacker im System des Chemiewerkes ausfindig zu machen. Dank seiner hervorragenden Art, alles zu hinterfragen, unbequeme Wege zu beschreiten, verquer zu denken, kommt er schnell zur Lösung des Falles, jedoch ist es die Büchse der Pandora.... Die braune Vergangenheit der Chemiewerk-Oberen steht auf einmal mitten im Fokus, und auch Selb muss sich seiner Vergangenheit als Nazi-Staatsanwalt stellen. Ein ungewöhnlicher Held im deutschen Ermittlerdschungel.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Spannend, amüsant in sehr guter Sprache
von einer Kundin/einem Kunden aus Königsbach-Stein am 04.04.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Wie alles von Bernhard Schlink mit sehr viel Witz und Hintersinnigkeit. Super zu lesen. Der Detektiv Selb könnte das Vorbild von Suters Allmen sein.

Einfach grandios
von CaWa - die Leseratte aus Hilden am 17.08.2010

Der Krimi zeigt die Welt der Bundesrepublik südlich des Mains in den satten Jahren vor 1989. Die einst jungen, ehrgeizigen Nazis, die in den 40er Jahren Verbrechen begangen und später mitgeholfen haben, Deutschmark-Land aufzubauen, stehen damals am Ende ihres Berufslebens und fürchten die Leichen im Keller. Von der Entdeckung so... Der Krimi zeigt die Welt der Bundesrepublik südlich des Mains in den satten Jahren vor 1989. Die einst jungen, ehrgeizigen Nazis, die in den 40er Jahren Verbrechen begangen und später mitgeholfen haben, Deutschmark-Land aufzubauen, stehen damals am Ende ihres Berufslebens und fürchten die Leichen im Keller. Von der Entdeckung solcher Leichen handelt der Roman, lehrreich, detailgenau und, was den Alltag an Rhein und Neckar angeht, sarkastisch und humorvoll. Nüchterner Schreibstil, klare Sprache, kurze Kapitel, alles in allem ein gelungener Krimi auf hohem Niveau.

Einfach amüsant und spannend
von J. Liszetzki am 28.04.2010

Privatdetektiv Gerhard Selbs (68) wird von einem Chemiekonzern beauftragt einen "Hacker" das Handwerk zu legen, der das werkseigene Computersystem durcheinanderbringt. Bei der Lösung des Falles wird Selbs mit seiner eigenen Vergangenheit als junger Nazi-Staatsanwalt konfrontriert und findet dadurch heraus dass er damals als Mitt... Privatdetektiv Gerhard Selbs (68) wird von einem Chemiekonzern beauftragt einen "Hacker" das Handwerk zu legen, der das werkseigene Computersystem durcheinanderbringt. Bei der Lösung des Falles wird Selbs mit seiner eigenen Vergangenheit als junger Nazi-Staatsanwalt konfrontriert und findet dadurch heraus dass er damals als Mittel zum Zweck benutzt wurde. Durch den Charakter von Selbs bekommt das Buch und durchaus die ganze Selbs Reihe einen ganz eigenen Charakter. Lesenswert!


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