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Band 23088

Small World

Aus der Reihe detebe
41

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6073

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.02.1999

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,1/11,5/2,4 cm

Gewicht

285 g

Farbe

Camel / Elfenbein

Auflage

58

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-23088-8

Beschreibung

Rezension

»Martin Suter gilt als Meister einer eleganten Feder, die so fein geschliffen ist, dass man die Stiche oft erst hinterher spürt.«
»Martin Suter hat die seltene Gabe, Schweres leicht erscheinen zu lassen. Er schreibt einen Bestseller nach dem anderen, die inhaltlich wie literarisch glänzen.«
»Martin Suter ist eine der großen Figuren des Literaturbetriebs.«
»Wenn es überhaupt einen Schriftsteller gibt, dessen Feder man gern entsprungen wäre, dann ihn.«

Produktdetails

Verkaufsrang

6073

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.02.1999

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,1/11,5/2,4 cm

Gewicht

285 g

Farbe

Camel / Elfenbein

Auflage

58

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-23088-8

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Bewertung

    5/5

    09.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Wahrheit und Vergessen: ein fesselnder Krimi im Schatten von Alzheimer und Täuschung

    Sind seine Erinnerungen an frühste Kindheitstage tatsächlich real? Wem steht das Millionenerbe rechtmäßig zu? Martin Suters "Small World" ist mehr als nur eine klassische Kriminalgeschichte. Vielmehr ist es eine verflochtene Kriminalgeschichte, die mit der Leidensgeschichte des an Alzheimer Erkrankten Konrad Lang verknüpft ist. Für all diejenigen mit langem Atem und einem Gespür für Ungereimtheiten. Die Spannung bleibt bis zum Ende bestehen. Der nun alkoholkranke Protagonist wächst gemeinsam mit seinem Kindheitsfreund Thomas Koch bei dessen Stiefmutter Elvira Senn auf. Durch die Alzheimer-Erkrankung kommen frühe kindliche Erinnerung auf. Doch ist diesen Glauben zu schenken? Der Autor Martin Suter nutzt den auktorialen Erzähler gekonnt, um dem Lesenden präzise und einfühlsam in die Innen- und Außenwelt eines Demenzerkrankten zu führen. Die Wahl des Titels „Small World“ korrespondiert mit dem gleichnamigen Phänomen Stanley Milgrams, welches die enge Verbindung eines jeden Menschen zu seinen Mitmenschen als eine kurze Kette beschreibt. Der Titel ist jedoch mehr als nur ein Phänomen; er ist eine Metapher für Konrads schrumpfende Welt durch den Gedächtnisverlust. Hervorzuheben ist ebenso Suters ausführliche Recherche über medizinische und juristische Sachverhalte, wodurch die Alzheimerkrankung sehr realitätsnah und gut verständlich vermittelt wird. Während Konrads ersten Symptome - wie zum Beispiel Socken im Ofen oder die Brieftasche im Kühlschrank - dem Lesenden eher scherzhaft erscheinen, verschlechtert sich sein Gesundheitszustand derartig, dass er den Namen seiner Verlobten vergisst und schließlich von einem Ärzteteam betreut werden muss. Kritisieren lässt sich lediglich die langatmige Erzählweise, die am Ende durch ein viel zu schnelles Aufschlüsseln der Geschehnisse zu kompensieren versucht wird. So werden Hintergründe unnötig komplex dargestellt und der Lesende zunehmend verwirrt. Trotz dessen sollte jeder das Vergnügen haben, diesen faszinierenden Roman über die menschliche Natur und die Bedeutung von Erinnerung aus Suters neurologischer Trilogie zu lesen.

  • Bewertung

    aus Siegburg

    5/5

    30.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    lesenswert

    berührend, anschaulich wie die Alzheimer Erkrankung dargestellt wird, spannend, wie sich die Geschichte des Protagonisten als Kriminalfall entpuppt, sprachlich wie alle Bücher von Martin Suter ein Genuss

  • Bewertung

    5/5

    08.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Fotos als einziges Tor zur Vergangenheit...

    Alles was man in einem guten Buch sucht, wird man hier finden! Die Geschichte um Konrad Lang, der langsam an Alzheimer erkrankt, ist trotz der schweren Thematik sehr humorvoll geschrieben. Zudem fügt der Autor durch den parallelen Handlungsstrang, dass Konrad das Geheimnis aus der Vergangenheit einer Familien-Dynastie aufzulösen droht, seiner Geschichte Spannung hinzu. Am Ende fällt es schwer die Figuren gehen zu lassen, da jeder ein besonderer Handlungsspielraum eingeräumt wird und auch die Nebencharaktere sehr plastisch dargestellt werden. Das war zwar mein erstes, aber ganz bestimmt nicht mein letztes Buch von Martin Suter!

  • Bewertung

    aus Aistersheim

    5/5

    22.09.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Traurig und Lustig zugleich

    Eine schöne Geschichte, die zeigt, dass das Leben nicht schwarz-weiß ist. Während die Thematik Alzheimer mit Humor behandelt wird, sieht man zugleich die Tragik dieser Krankheit, und wie sehr Angehörige darunter mehr leiden als die Betroffenen selbst. Parallel dazu auch eine alte Geschichte der Vergangenheit, die langsam ans Licht kommt. Viele unterschiedliche Charaktäre, verschiedene Ansichten der Geschichte und gleichzeitig auch oft zum Lachen. Ein schönes Buch, jedenfalls weiter zu empfehlen. Viel Freude beim Lesen!

  • Tausendbücher

    aus Baden-Württemberg

    5/5

    09.06.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Fantastisch

    Sprachlich ein Genuss, inhaltlich spannend mit unerwarteten Wendungen. Ein Protagonist, der mir im Laufe des Buches immer sympathischer wurde. Alles absolut ausgefeilt. So macht ein Roman Freude!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (41)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Erika Föst

    Erika Föst

    Thalia Pforzheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.02.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Veränderte Wahrnehmung

    Auch in "Small World" stellt Suter wieder die Frage nach der Identität. Konrad Lang, an Demenz erkrankt, lässt uns teilhaben an der schrittweisen Veränderung seiner Persönlichkeit. Suter verpackt diese Lebensgeschichte in einen spannenden Roman, in dem es unter anderem um Machterhalt, Geld und Intrigen geht. Anrührend und informativ!
  • Zum Bewerterprofil von Stefanie Diel

    Stefanie Diel

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    4/5

    18.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Starke Worte

    Konrad Lang ist ein über 60 jähriger alter Mann, der sein Leben lebt. Bis er eines Tages feststellt, dass er immer wieder Sachen vergisst und sein Kurzzeitgedächtnis darunter leidet. Die alltäglichen Sachen vergisst er, doch dafür kommen immer wieder alte Sachen aus seiner Vergangenheit hoch.. Ein tiefberührendes Buch!
  • Zum Bewerterprofil von Marko Rose

    Marko Rose

    Thalia Bremerhaven

    Buchhändler*in

    5/5

    31.10.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Schleichendes Vergessen

    Der Protagonist in diesem Roman, Konrad Lang, stellt aus Versehen falsche Gegenstände in den Kühlschrank. Er vergißt Namen seiner frischen Erinnerungen. Das alles entwickelt sich langsam aber sicher für Ihn zur unausweichlichen, schrecklichen Erkenntnis und Diagnose: Alzheimer. Aber je mehr Konrad die frischeren Erinnerungen verliert, desto mehr kann er sich an weit zurückliegende Ereignisse und Personen erinnern. Und das beunruhigt die reiche, alte Dame und Inhaberin der Koch-Werke, Elvira Senn sehr stark. Diese Frau hält immer wieder Ihre schützende Hand über den mittellosen Konrad. Denn diese doch sehr ungleichen Personen scheinen seit Ihrer frühestens Kindheit auf seltsame Weise miteinander verbunden zu sein. Ein bewegender Roman, der einem die verschlungenen und manchmal unausweichlichen Wege des Lebens vor Augen hält.

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