• Produktbild: 1979
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1979 Roman

4

17,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

36178

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.09.2001

Abbildungen

9 schwarzweisse Abbildungen

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,4/13,4/2,2 cm

Gewicht

308 g

Farbe

Terracotta / Beige

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-03024-2

Beschreibung

Rezension

»Christian Kracht hat mit 1979 einen verstörenden Text geschrieben, der wie ein dunkler Granitblock in der Landschaft unserer Herbstliteratur liegt. Hart, kalt, schön, unbegreiflich, drohend.« ("Der Spiegel")
»Kracht ist seinem Publikum, kaum daß er es zu gutem Geschmack erzogen hat, schon wieder eine Nasenlänge voraus.« ("Berliner Zeitung")
»Ein brillant geschriebenes Buch. Ein sehr konsequentes, sehr trauriges Buch.« ("Die Welt")
»Das liest sich wie ein subtiler Splatterroman, wie die totale Schwindsucht, wie ein lauter Schrei nach Autorität und wie ein stiller nach Liebe.« ("taz")

Produktdetails

Verkaufsrang

36178

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.09.2001

Abbildungen

9 schwarzweisse Abbildungen

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,4/13,4/2,2 cm

Gewicht

308 g

Farbe

Terracotta / Beige

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-03024-2

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    22.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eines der besten Büch von Christian...

    Eines der besten Büch von Christian Kracht dessen Ouevre reich ist an grandiosen Werken. Typisch Kracht geht es auch hier um hedonistische Protagonisten voll von dekadenter Weltverdrossenheit die ziellos durchs Leben treiben. Ein Buch das zum nachdenken anregt.

  • Johannes Fidanza

    aus München

    2/5

    14.08.2007

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nach Faserland haben wir alle…

    Nach Faserland haben wir alle nach dem neuen Opus von Kracht gelechzt. Und dann das. Das Buch ist in keiner Hinsicht irgendwie bemerkenswert. Nicht mal besonders schlecht ist es, einfach nur belanglos. Hoffentlich kommt noch mal was von Christian Kracht. CT

  • Conny Hannesschläger

    aus Pasching

    5/5

    27.09.2010

    Buch (Taschenbuch)

    stark, bedinungslos und traurig

    1979...ein Jahr der Aufstände, gesellschaftlichen Unruhen und politischen Entscheidungen...der Iran zerbricht und entdeckt sich neu. Ausgerechnet in diesen Zeiten macht sich ein schwules Paar auf nach Teheran um die lokale Architektur in Augenschein zu nehmen und sich markanten Drogenexzessen hingzugeben. Doch bald trennen sich die Wege der beiden und der Weg des einen ist die Geschichte dieses Buches: nüchtern, konsequent und ein wenig naiv, aber vorallem traurig. Wir begleiten den ICH-Erzähler auf seinen Weg von Teheran bis nach Tibet, wo sein Weg ein Ende nimmt! Ob ein gutes oder böses Ende liegt im Auge des Betrachters, was die Geschichte noch ein bisschen trauriger macht! Aber umso lesenswerter.

  • Odilie Pressberger

    aus Regensburg (Donau EKZ)

    4/5

    12.08.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Kracht, 1979

    Teheran 1979. Kurz vor der islamischen Revolution feiern sich ein Innenarchitekt und sein Freund Christopher, der schwer krank wird, durch heftige Parties.Nachdem Christopher gestorben ist, begibt sich der Erzähler auf eine sehr merkwürdige Reise, die ihn nach Tibet und China führt. Kracht in Perfektion! Glatte Oberfläche, darunter brodelt es. Ein Buch, das mich immer wieder fesselt, verstört, zum Nachdenken bringt.

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Bewertungen (4)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von H. Jürgens

    H. Jürgens

    Thalia Düsseldorf – Königsallee

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kaufbefehl!

    In lakonischer Sprache schildert Kracht die Sinnsuche seines namenlosen Ich-Erzählers. Der Roman wird durch den Themenkomplex Identität zusammengehalten. Obwohl der Antiheld manchmal naiv bis dumm erscheint, ist das Werk doppelbödig. Es werden politische Themenfelder angeschnitten, der Erzähler agiert dabei jedoch auffällig unpolitisch. Kracht verfolgt keine politische Agenda, sein Interesse für Geschichte & Zeitgeschehen ist spürbar. 2001 erschienen, hat das Buch etwas visionäres - als Vorschein kommender Schrecken. Das Umerziehungslager ist für den Protagonisten eine Art Erlösung. Die drastischen Beschreibungen sprühen vor Komik. Überhaupt ist das ganze Buch komisch, manchmal geradezu kitschig. Es gibt sehr viele Stellen, die ausgesprochen gelungen sind. Wenn der Ich-Erzähler beispielsweise mit Berlutis durch das tibetanische Hochgebirge stapft gleicht das einem Himmelfahrtskommando und entbehrt nicht einer gewissen Komik. Kracht führt genussvoll den literarischen Selbstfindungstrip a la Paulo Coelho & Hermann Hesse vor & entlarvt ihn klug. Kracht besitzt die unnachahmliche Gabe das auszudrücken, was andere nur dumpf empfinden. Dabei würde man sich gerne mit Christian Kracht unterhalten, einfach nur um Gefühle & Befindlichkeiten auszutauschen. Hinter der platten Fassade, die auf reinen Ästhetizismus ausgelegt ist, warten zahlreiche literarische Anspielungen. Hier ist ein ganz erstaunliches Buch entstanden, dass voll von Witz, Ironie und sogar Moral ist.
  • Zum Bewerterprofil von Jonas Schindhelm

    Jonas Schindhelm

    Thalia Leipzig – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    29.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine glatte Oberfläche unter der es brodelt

    Der Ton ist nüchtern, fast dokumentarisch, aber gerade diese Kühle erzeugt eine verstörende Wirkung. Die Prosa ist präzise, nie überflüssig — jeder Satz sitzt. Die Atmosphäre des Iran 1979 wird nicht durch historische Erklärungen aufgebaut, sondern durch sinnliche Details: Drogenexzesse, Partyszenen, die Präsenz der Panzer des Schahs im Hintergrund. Das Politische und das Persönliche verschmelzen, ohne dass das Buch dabei belehrend wirkt. Der Ich-Erzähler ist typisch Kracht — dekadent, weltverdrosssen, naiv in seiner Hoffnung, als Tourist durch die Geschichte gehen zu können.

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