Produktbild: 1979
Band 18530

1979 Ein Roman

4

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

13329

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2010

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,3 cm

Gewicht

162 g

Farbe

Messing

Auflage

9. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-18530-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

13329

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2010

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,3 cm

Gewicht

162 g

Farbe

Messing

Auflage

9. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-18530-6

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten dafür eine Thalia Geschenkkarte.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Conny Hannesschläger

    aus Pasching

    5/5

    27.09.2010

    Buch (Taschenbuch)

    stark, bedinungslos und traurig

    1979...ein Jahr der Aufstände, gesellschaftlichen Unruhen und politischen Entscheidungen...der Iran zerbricht und entdeckt sich neu. Ausgerechnet in diesen Zeiten macht sich ein schwules Paar auf nach Teheran um die lokale Architektur in Augenschein zu nehmen und sich markanten Drogenexzessen hingzugeben. Doch bald trennen sich die Wege der beiden und der Weg des einen ist die Geschichte dieses Buches: nüchtern, konsequent und ein wenig naiv, aber vorallem traurig. Wir begleiten den ICH-Erzähler auf seinen Weg von Teheran bis nach Tibet, wo sein Weg ein Ende nimmt! Ob ein gutes oder böses Ende liegt im Auge des Betrachters, was die Geschichte noch ein bisschen trauriger macht! Aber umso lesenswerter.

  • Odilie Pressberger

    aus Regensburg (Donau EKZ)

    4/5

    12.08.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Kracht, 1979

    Teheran 1979. Kurz vor der islamischen Revolution feiern sich ein Innenarchitekt und sein Freund Christopher, der schwer krank wird, durch heftige Parties.Nachdem Christopher gestorben ist, begibt sich der Erzähler auf eine sehr merkwürdige Reise, die ihn nach Tibet und China führt. Kracht in Perfektion! Glatte Oberfläche, darunter brodelt es. Ein Buch, das mich immer wieder fesselt, verstört, zum Nachdenken bringt.

  • Bewertung

    5/5

    22.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eines der besten Büch von Christian...

    Eines der besten Büch von Christian Kracht dessen Ouevre reich ist an grandiosen Werken. Typisch Kracht geht es auch hier um hedonistische Protagonisten voll von dekadenter Weltverdrossenheit die ziellos durchs Leben treiben. Ein Buch das zum nachdenken anregt.

  • Johannes Fidanza

    aus München

    2/5

    14.08.2007

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nach Faserland haben wir alle…

    Nach Faserland haben wir alle nach dem neuen Opus von Kracht gelechzt. Und dann das. Das Buch ist in keiner Hinsicht irgendwie bemerkenswert. Nicht mal besonders schlecht ist es, einfach nur belanglos. Hoffentlich kommt noch mal was von Christian Kracht. CT

Kundinnen und Kunden meinen

5

2

4

1

3

0

2

1

1

0

Bewertungen (4)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von H. Jürgens

    H. Jürgens

    Thalia Düsseldorf – Königsallee

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    08.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kaufbefehl!

    In lakonischer Sprache schildert Kracht die Sinnsuche seines namenlosen Ich-Erzählers. Der Roman wird durch den Themenkomplex Identität zusammengehalten. Obwohl der Antiheld manchmal naiv bis dumm erscheint, ist das Werk doppelbödig. Es werden politische Themenfelder angeschnitten, der Erzähler agiert dabei jedoch auffällig unpolitisch. Kracht verfolgt keine politische Agenda, sein Interesse für Geschichte & Zeitgeschehen ist spürbar. 2001 erschienen, hat das Buch etwas visionäres - als Vorschein kommender Schrecken. Das Umerziehungslager ist für den Protagonisten eine Art Erlösung. Die drastischen Beschreibungen sprühen vor Komik. Überhaupt ist das ganze Buch komisch, manchmal geradezu kitschig. Es gibt sehr viele Stellen, die ausgesprochen gelungen sind. Wenn der Ich-Erzähler beispielsweise mit Berlutis durch das tibetanische Hochgebirge stapft gleicht das einem Himmelfahrtskommando und entbehrt nicht einer gewissen Komik. Kracht führt genussvoll den literarischen Selbstfindungstrip a la Paulo Coelho & Hermann Hesse vor & entlarvt ihn klug. Kracht besitzt die unnachahmliche Gabe das auszudrücken, was andere nur dumpf empfinden. Dabei würde man sich gerne mit Christian Kracht unterhalten, einfach nur um Gefühle & Befindlichkeiten auszutauschen. Hinter der platten Fassade, die auf reinen Ästhetizismus ausgelegt ist, warten zahlreiche literarische Anspielungen. Hier ist ein ganz erstaunliches Buch entstanden, dass voll von Witz, Ironie und sogar Moral ist.
  • Zum Bewerterprofil von Jonas Schindhelm

    Jonas Schindhelm

    Thalia Leipzig – Allee-Center

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    29.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine glatte Oberfläche unter der es brodelt

    Der Ton ist nüchtern, fast dokumentarisch, aber gerade diese Kühle erzeugt eine verstörende Wirkung. Die Prosa ist präzise, nie überflüssig — jeder Satz sitzt. Die Atmosphäre des Iran 1979 wird nicht durch historische Erklärungen aufgebaut, sondern durch sinnliche Details: Drogenexzesse, Partyszenen, die Präsenz der Panzer des Schahs im Hintergrund. Das Politische und das Persönliche verschmelzen, ohne dass das Buch dabei belehrend wirkt. Der Ich-Erzähler ist typisch Kracht — dekadent, weltverdrosssen, naiv in seiner Hoffnung, als Tourist durch die Geschichte gehen zu können.

Unsere Meinungen

Bewertungen (2)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: 1979