Produktbild: Munzinger Pascha
Band 13076

Munzinger Pascha Roman

2

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.05.2003

Abbildungen

1 Übers.-Kte.

Illustriert von

Bettina Wunderli

Verlag

dtv

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19/12,1/1,5 cm

Gewicht

218 g

Farbe

Wollweiß / Kaffee

Auflage

10. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-13076-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.05.2003

Abbildungen

1 Übers.-Kte.

Illustriert von

Bettina Wunderli

Verlag

dtv

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19/12,1/1,5 cm

Gewicht

218 g

Farbe

Wollweiß / Kaffee

Auflage

10. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-13076-9

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Dorothee Jaschke

    aus Reutlingen

    5/5

    05.11.2009

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender, zeitgeschichtlicher Roman

    Von zwei Reisen erzählt diese kunstvoll gewobene Geschichte: eine führt nach Kairo, die andere in das Innere eines gescheiterten Menschen. Es ist die wahre Geschichte von Werner Munzinger, der 1852 auszieht, um die Sklaverei in Afrika abzuschaffen. Capus Roman überzeugt durch eine zeitgeschichtliche und literarische Stimmigkeit, wie man sie heute sehr selten in deutschen Gegenwartsromanen findet. Spannend und atmosphärisch genial!

  • Bewertung

    Book Circle Community

    4/5

    25.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    sprudelnd erzählt

    Eigntlich sollte Max Mohr ja ein Portrait von Dieter Zingg schreiben, der als Künstler neuerdings in die Politik einsteigen will. Doch die Begegnung am heimischen Küchentisch und Atelier ist dermassen einlullend, das Mohr einfach nichts einfallen will… allen Anfangssätzen zum Trotz. Zu allem Übel stört ihn auch noch eine Fliege - die er ‘kaltblütig’ erschlägt - und dabei auf Werner Munzinger stösst - und damit eine verschollene Biografie ans Tageslicht hebt, die spannender und überraschender nicht sein könnte: Der Oltner Werner Munzinger, dessen Vater zum Finanzminister aufsteigt, dessen Bruder später das OR überarbeitet und neu aufgleist, fährt als Handels- und Forschungsreisender nach Kairo, wirkt am Roten Meer und in Abessinien - und avanciert letztendlich gar zum Pascha - ohne dass er es je gewollt und angestrebt hätte. - In dieser Rolle setzt er sich noch vehementer gegen die Sklaverei ein - mit durchaus moderne sozial-ethische Vorstellungen (z.B. Bildung als Schutz). Er baut an der Wasserversorgung im Land, eine Eisenbahnlinie, etc. Farbig erzählt Capus diese Geschichte, verwoben immer wieder mit Mohr, der selbst mit einem Preisschocker nach Kairo reist - letztendlich selber aus seinem ‘gut bürgerlichen’ Redaktorenleben ausbricht - Zingg-Portrait hin oder her - und dafür Munzingers Biografie neu aufleben lässt. Gegen Schluss ist viel ‘Korrespondenz’ abgedruckt - vom Sprachfluss passt sie sich sehr gut in den Sprachduktus von Capus ein. - Wie weit sie original ist, weiss ich jedoch nicht - möglich ist’s auf alle Fälle. Allerdings wirkt die Geschichte damit irgendwie ‘schreibfaul’, weil die Ebene etwas aus der Erzählung fällt. Lohnenswert ist die Lektüre auf alle Fälle - wegen dieser einzigartigen Gestalt ‘Werner Munzinger - Pascha’

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Bewertungen (2)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Matthias Preuschoff

    Matthias Preuschoff

    Thalia Mettmann – Königshof Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.03.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Von den Alpen nach Abessinien

    Der schweizer Provinzjournalist Max Mohn steckt in der Krise. Seine Beziehung ist gescheitert, den kleinen Sohn sieht er nur selten.Außerdem fühlt er sich bei seinem Arbeitgeber, einem lokalen Nachrichtenblatt, unterfordert. Durch Zufall gelangt er an ein Buch über die in der Schweiz berühmte Familie Munzinger. Während Josef Munzinger ein Mitbegründer der modernen Schweiz war, schaffte es sein Sohn Werner vom einfachen Handelsvertreter im heutigen Äthiopien zu einem angesehenen und einflussreichen Mann am osmanischen Hof! Fasziniert von diesem außergewöhnlichen Lebenslauf lässt Max seine Arbeit liegen und recherchiert nach Quellen über Werner Munzigner "Pascha". Die Quellen entführen den Leser in das Abessinien des 19. Jahrhunderts, in dem Stammeskriee und koloniale Interessen das Land lähmen. Hier reift Munzigner vom einfachen Vertreter zum mächtigsten Mann der Region. Alex Capus' Debütroman überzeugt dank genauer Recherche sowie der gut gesetzten Zeitsprünge, welche dieses Buch nicht zu einem langweiligen Geschichtswerk verkommen lassen, sondern zu einem spannenden Roman über eine kaum bekannte historische Persönlichkeit!

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