David Hunter war Englands berühmtester Rechtsmediziner. Aber er hat seinen Beruf aufgegeben und sich inkognito nach Devonshire in ein kleines Dorf zurückgezogen. Dort arbeitet er seit ein paar Jahren als Assistent des Arztes, als sein friedliches Landleben ein jähes Ende findet. Spielende Kinder entdecken eine mit einem Paar Schwanenflügel ausstaffierte Frauenleiche. Die Tote war Schriftstellerin, eine Außenseiterin im Dorf. Da sie mit David befreundet war, ist er, der schweigsame Fremde, einer der ersten Verdächtigen. Doch dann findet die Polizei heraus, was David früher war, und so muss die Ex-Koryphäe der überforderten Provinz-Gerichtsmedizin helfen ...
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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tolle Mischung aus Spannung, Psychologie und wissenschaftlichen Details.
Was für ein toller Auftakt in eine Buchreihe. Ich liebe David Hunter. Was für ein genialer Charakter. Er ist absolut nicht überzogen dargestellt. Er zeigt Verletzlichkeit und trägt ziemlich viel Trauer mit sich herum. Ich habe sofort begriffen, der arme Kerl hat einiges erlebt und versucht trotzdem, irgendwie nach vorne zu blicken.
Aber worum geht es überhaupt? ✨️ Eigentlich geht es hier um einen Mann, der nichts sehnlicher will, als seine Ruhe zu haben, nachdem sein Leben komplett auseinandergebrochen ist. Aber er landet ausgerechnet in einem kleinen Dorf, wo Angst und Schrecken ausbricht. Früher war David Hunter ein sogenannter forensischer Experte, doch als Landarzt versucht er, ein neues Leben zu beginnen, was auch funktionieren würde, wenn da nicht die grausam zugerichtete Leiche wäre. Obwohl er sich dagegen sträubt, nimmt er seine alte Arbeit wieder auf und kommt dabei einer schlimmen Tatsache auf die Spur, die viel näher ist, als man zunächst denkt.
Und dann ist da noch der Stil von Beckett. Richtig beeindruckend schreibt er über Tod, Verwesung und Mord, also nichts, wobei man sich gerade wohlfühlt, und trotzdem liest sich alles so unglaublich gut. Er geht auch exzellent auf wissenschaftliche Details ein, sodass ich plötzlich dachte: Krass, das ist ja richtig interessant. Man lernt beim Lesen ständig etwas, ohne dass es sich wie Unterricht anfühlt. Wäre nur mal so grandios in der Schule unterrichtet worden, dann hätte ich freiwillig Biologie als Leistungsfach gewählt.
Anthropologe war für mich nach diesem Werk ganz plötzlich eine ganz interessante Berufswahl. Anhand von Knochen, Gewebe und sogar Insekten herauszufinden, wie lange jemand schon tot ist und was genau passiert ist, finde ich schon sehr beeindruckend.
Aber jetzt zurück zu David Hunter, denn der lebt in diesem Dorf eher zurückgezogen, zeigt sich aber auch stets freundlich und hilfsbereit. Man merkt schnell, dass er eigentlich nur versucht, den Schmerz der Vergangenheit zu überstehen. Natürlich bleibt es nicht lange ruhig. Ich kann euch sagen, da kam so einiges auf mich zu.
Ihr wollt wissen, was? Na, dann lest es doch einfach und findet es heraus. Es lohnt sich so sehr. Findet selbst heraus, wie sich die Stimmung im kleinen Dörfchen verändert. Lasst euch von Gerüchten und Misstrauen ruhig in die Irre führen, ging mir schließlich auch so. Ich habe gefühlt jeden zweiten Charakter schief angeschaut. Am Ende wurde ich dennoch gnadenlos an der Nase herumgeführt. Und genau so liebe ich es.
Es war eine tolle Mischung aus Spannung, Psychologie und erstaunlich faszinierenden wissenschaftlichen Details. Vor allem gefiel es mir, dass hier Trauer und einfach auch Menschlichkeit einen wunderbaren Raum geboten bekommen haben.
Anthony93
aus Berlin
5/5
24.03.2026
Buch (Taschenbuch)
Die Reihe um Hunter beginnt grausam ...
Lange Zeit war ich Beckett gegenüber abgeneigt aber dies war ein großer Irrtum. Dieses Buch liest sich doch schnell weg. Besonders interessant fand ich hier, dass es um die forensische Arbeit geht. Welche man in anderen Büchern oft vermisst. Das Buch ist ein guter Einstieg und wird definitiv nicht das letzte Buch von Beckett, um Hunter, sein, welches ich lesen werde.
Ich gebe eine absolute Leseempfehlung.
Namie
5/5
31.01.2026
Buch (Taschenbuch)
Einfach ein wahnsinnig guter Thriller
Mach dich darauf gefasst, dass du das Buch erst wieder aus der Hand legen möchtest, wenn du auf der letzten Seite angekommen bist.
In „Die Chemie des Todes“ lernt der Leser Dr. Hunter, einen Dorfarzt, kennen, der sich vor ca. 3 Jahren in die Abgelegenheit einer kleinen Gemeinde geflüchtet hat, um seine Vergangenheit und seinen früheren Beruf, hinter sich zu lassen.
Durch einen Leichenfund der zwei Brüder Neil und Sam wird Dr. Hunter jedoch Schritt für Schritt in seinen alten Beruf als forensischer Anthropologe zurück, gezogen.
Als Koryphäe auf diesem Gebiet kennt er „die Chemie des Todes“ und wird eine wichtige Hilfe bei den Ermittlungen.
Packend beschreibt Simon Beckett, wie sich eine kleine Gemeinde wandelt, wenn der Verdacht besteht, einen Mörder unter sich zu beherbergen. Wer mag es sein und warum? Wird es mehr Opfer geben und wie viele …
Simon Becketts Schreibstil ist wahnsinnig gut. Ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Er nimmt den Leser auf eine ganz eigene Weise mit. Gibt Einblicke in die unterschiedlichen Charaktere, schafft Verknüpfungen und hält die Spannung hoch, ohne zu übertreiben.
Mehr soll gar nicht verraten werden. Ein Buch, das auf jeden Fall auf die Leseliste von Krimi- und Thrillerliebhabern gehört. Sehr, sehr gut!
Meli
aus Spillern
5/5
10.05.2025
Buch (Taschenbuch)
Super spannend
Obwohl ich nicht wirklich ein Fan von Thriller und Krimis bin, hat mich das Buch von Anfang an gefesselt.
Das Ende war unerwartet erwartet.
Ich freue mich darauf die anderen Teile zu lesen.
Christian
5/5
29.04.2025
Buch (Taschenbuch)
Überragender Auftakt der Hunter-Reihe
Das Buch ist super spannend und Beckett gelingt es, eine großartige britische Thriller-Atmosphäre zu schaffen. Ein für mich völlig unerwarteter Plottwist am Ende macht das Buch zu einer absoluten Empfehlung.
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5/5
23.06.2026
Buch (Taschenbuch)
Insekten als Schlüssel zur Aufklärung
Woran kann man fest machen, wann eine Person gestorben ist, wenn diese schon seit Wochen verwest ist? Dr. David Hunter hat genau diese Fähigkeit. Bei Leichen, an denen selbst die Spurensicherung versagt und Dr. Hunter zu Rate gezogen werden muss erkennt dieser anhand des Insektenbefalls und der Wachstumsstadien der Larven einiges. So kann er grob sagen, wann das Opfer gestorben ist, welche klimatischen Bedingungen bei der Verwesung herrschten und ob der Fundort auch der Tatort war.
Nachdem Dr. David Hunter zu viel von der Stadt hatte, hat er beschlossen, von London in den kleinen Ort Manham zu ziehen und eine Stelle als Landarzt anzutreten. In der Hoffnung, ein ruhigeres Leben zu führen erwartet er nicht, dass ihn sein altes Leben so schnell wieder einholt und er schon bald wieder eine Leiche identifizieren muss...
Mit "Die Chemie des Todes" gelingt Simon Beckett der Auftakt seiner Reihe um Dr. David Hunter perfekt. Ich war überrascht, dass die Kapitel teilweise recht lang sind und gerade anfangs noch die Handlung aufgebaut wird. Durch den tollen Schreibstil und die düstere Atmosphäre hat mich das aber umso mehr in den Bann gezogen. Beckett hat mich mit diesem Buch von vorne bis hinten überzeugt.
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5/5
08.03.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein Must-Have bei den Thrillern
Auftakt der David Hunter-Reihe.
Der Arzt David Hunter, zieht nach dem Tod von Ehefrau und Tochter aufs ruhige Land, um dort einen Neustart zu wagen. Als eine stark verweste Frauenleiche im Moor gefunden wird, ist Hunters Berufserfahrung als Forensiker von der Polzei gefragt. Beim Verschwinden einer weiteren Frau aus dem Dorf, die einige Tage ebenfalls tot im Moor entdeckt wird, ist es wohl gewiss, dass es sich um das Werk eines Serienkillers handelt.
Wenig später verschwindet auch Hunters neue Liebe Jenny. Hunter ermittelt auf eingene Faus.
Ein genial Spannender Thriller für Leser, die das grausame Detail mögen.
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5/5
15.02.2026
Buch (Taschenbuch)
Gut recherchiert und fesselnd
Dieses Buch hat mir vor langer langer Zeit aus einer Leseflaute geholfen, als ich in einem Buchladen die erste Seite aufschlug und sofort gebannt war. Jahre später begleitete es mich (diesmal in Hörbuchform) bei einem Umzug. Es hat die Weichen dafür gestellt, dass ich im Buchhandel gelandet bin und wird für immer einen besonderen Platz in meinem Herzen behalten. Sicherlich gibt es anspruchsvollere Bücher, aber die David Hunter Reihe ist spannend und bietet durch den anthropologischen Ansatz eine erfrischende Abwechselung zu Kommissar XYZ. Hinter den Büchern von Simon Beckett steckt sorgfältige Recherche auf einer Body Farm - und das merkt man.
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5/5
13.12.2025
eBook (ePUB 3)
Düstere Spuren im Schnee
"Die Chemie des Todes" ist ein fesselnder Thriller und der starke Auftakt der David-Hunter-Reihe. Simon Beckett erschafft eine beklemmende Atmosphäre, präzise Forensik und stetig wachsende Spannung. Anläßlich der Veröffentlichung des siebten Bandes "Knochenkälte" nehme ich mir die vorherigen Bände nochmals vor, um erneut in die Anfänge der Reihe einzutauchen. Was ich auch jedem Leser:in empfehle, der diese Reihe noch nicht kennt. Für mich ist Simon Beckett ein absoluter Top-Autor!
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5/5
17.07.2025
Buch (Taschenbuch)
Nichts für empfindliche Mägen
Das Buch beginnt zwar recht langsam, lässt aber keine Langeweile aufkommen, da man zu Beginn und auch im weiteren Verlauf der Handlung einiges über den Protagonisten David Hunter erfährt. Er wird mit der Zeit immer sympathischer und bringt uns das Geschehen und sein Privatleben näher, was ich super fand, da in den meisten Krimis und Thrillern meiner Meinung nach der Charakter der einzelnen Personen und vor allem der Protagonisten deutlich zu kurz kommt und diese dadurch häufig unnahbar wirken. Das recht isolierte Dorf, in dem die Geschichte spielt und die häufig beschriebene sengende Hitze geben dem ganzen eine passende ruhige, aber etwas unangenehme Atmosphäre, so als würde die ganze Zeit irgendetwas nicht stimmen. Die zwar durchaus interessanten und wissenschaftlichen Beschreibungen der verwesenden Leichen sind sehr detailliert und definitiv etwas, das man so nicht in jedem beliebigen Thriller findet, hinterließen bei mir aber ab und an ein flaues Gefühl im Magen.
Das Buch war bis zum Ende spannend und machte auf jeden Fall Lust auf mehr, allerdings würde ich es nicht unbedingt als leichte Kost beschreiben. Wem unangenehme Details zu eklig sind, sollte vielleicht nicht unbedingt zu dieser Reihe greifen, ansonsten ist es definitiv seine Zeit wert! :)
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