Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
05.12.2007
Abbildungen
m. 22 z. Tl. farb. Abb. u. 7 Tab.
Verlag
Diplomica Verlag GmbHSeitenzahl
110
Maße (L/B/H)
27/19/0,8 cm
Gewicht
283 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8366-5589-7
Leasing zieht enorme bilanzielle Veränderungen nach sich. Es wirkt sich sowohl unmittelbar auf das investierte Kapital und nachfolgende Abschreibungen, als auch auf die Kapitalstruktur und damit auf den Verschuldungsgrad eines Unternehmens aus. Um negative Beurteilungen im Rahmen des Rating zu vermeiden, sind Leasingnehmer in der Regel besonders daran interessiert, den Leasingvertrag so zu gestalten, dass bilanziell nur die Miete auszuweisen ist. Der Leasinggegenstand und vor allem die entsprechende Leasingverbindlichkeit würden nicht in der Bilanz erscheinen, Fremdkapital und Verschuldungsgrad blieben unberührt. Die zentrale Frage von Leasinggeschäften ist daher die der bilanziellen Zuordnung von Leasingobjekten. Wer muss was bilanzieren?
Ziel der vorliegenden Diplomarbeit ist es, das bilanzpolitische Instrument Leasingbilanzierung im Rahmen der Rechnungslegungsvorschriften IFRS, US-GAAP und HGB zu untersuchen, und auf dessen Auswirkungen in diesem Zusammenhang hinzuweisen.
Hierfür erfolgt zunächst die Definition des Begriffes Leasing sowie seine rechtliche Einordnung in die verschiedenen Rechnungslegungsvorschriften. Anschließend wird die Klassifizierung und Bilanzierung nach den zu untersuchenden Rechnungslegungsvorschriften IFRS, US-GAAP und HGB beschrieben und näher erläutert. Um die theoretischen Grundlagen aus den vorherigen Kapiteln zu veranschaulichen, wird in Kapitel 5 die Bilanzierung nach HGB der Bilanzierung nach IFRS gegenübergestellt. Ferner werden Auswirkungen auf Kennzahlen näher untersucht. Anschließend fasst Kapitel 6 die Ergebnisse vorliegender Arbeit zusammen und wagt einen Ausblick des deutschen Leasingmarktes in die Zukunft.
In dieser Arbeit wird hauptsächlich der Sachverhalt des Mobilienleasings untersucht, da dieser den Großteil aller Leasinggeschäfte ausmacht. Der Sachverhalt des Immobilienleasings wird lediglich am Rande erwähnt.
Da die Thematik des Leasings und seiner Bilanzierung nach verschiedenen Rechnungslegungsvorschriften sehr komplex ist und ständigen Änderungen unterliegt, beansprucht diese Arbeit keine Vollständigkeit des Themenkomplexes.
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