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Band 1

Die Henkerstochter

Teil 1 der Saga

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Die Henkerstochter

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.03.2008

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

18,7/11,9/3,5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.03.2008

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

18,7/11,9/3,5 cm

Gewicht

362 g

Auflage

22. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-26852-1

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Fesselnde Story und ein Henker als Sympathieträger

Igelmanu66 aus Mülheim am 16.07.2023

Bewertungsnummer: 1980980

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

»Es ging nicht darum, ob die Stechlin schuldig war; das Wohl der Stadt ging vor. Ein kurzer Prozess, und der Frieden würde endlich wieder einziehen.« Schongau, ein beschaulicher kleiner Ort in Bayern, im Frühjahr 1659. Mit dem Frieden ist es vorbei, als ein brutal ermordeter Junge gefunden wird. Auf seiner Schulter findet sich eine Tätowierung, die sofort als Hexenzeichen identifiziert wird. Und noch schneller ist die dazugehörige Hexe ausgemacht, Martha Stechlin, die Hebamme. Jakob Kuisl, der Henker Schongaus, soll sie der Folter unterziehen und zum Geständnis bringen. Doch Kuisl ist von der Unschuld Marthas überzeugt und macht sich auf die Suche nach dem wahren Täter. Unterstützt wird er dabei von dem jungen Medicus Simon Fronwieser und seiner Tochter Magdalena. Leider drängt die Zeit, denn es kommt zu weiteren Opfern und mysteriösen Vorfällen und das Volk will die in seinen Augen verantwortliche Hexe brennen sehen… Wieder einmal las in ein Buch, das ziemlich lang in meinem Regal gewartet hatte. Ich glaube, ich hatte wegen des Titels Vorurteile, aber nachdem mich die Totengräber-Reihe des Autors so begeistern konnte, gab ich auch der Henkerstochter endlich eine Chance. Und ich wurde nicht enttäuscht! Zu meiner großen Freude steht der Henker im Mittelpunkt der Handlung, seine Tochter kommt eigentlich nur als Nebencharakter vor. Erwartungsgemäß gibt es eine völlig unschickliche Romanze zwischen ihr und dem jungen Medicus, der Schwerpunkt liegt aber in der Suche nach den wahren Schuldigen. Eine heikle und gefährliche Mission, aber zum Glück ist der Henker jemand, den so leicht nichts umwirft. Kuisl war gleich mein Lieblingscharakter. Ich hätte nicht gedacht, dass mir das mal bei einem Henker passieren würde, aber seine Figur ist mit einigen wirklich positiven Eigenschaften angelegt. Ich halte es auch für durchaus möglich, dass es solche mitfühlenden Scharfrichter gab, schließlich wurden sie meist in Henkersfamilien hineingeboren und hatten kaum Möglichkeiten, einen anderen Beruf zu ergreifen. Interessant fand ich die Tatsache, dass der Autor selbst ein Nachfahre der Kuisls ist, die über Jahrhunderte hinweg die berühmteste Henker-Dynastie Bayerns waren. Im Nachwort erläutert Pötzsch, was er im Rahmen seiner Recherchen herausfand und welche realen Fakten in die Handlung des Buches eingeflossen sind. Das Buch liest sich leicht und fesselte mich von der ersten Seite an. Die Thematik ist natürlich gruselig, aber so funktionierten viele Menschen leider schon immer und tun es noch heute. Wenn etwas Schlimmes geschieht, muss als erstes sofort ein Schuldiger her. Hexen, Juden, Ausländer, Flüchtlinge… es ist im Grunde immer dasselbe. Und wer über das finstere Mittelalter die Nase rümpft, braucht bloß eine Tageszeitung mit vielen Bildern aufzuschlagen oder die Propaganda „alternativer“ Parteien zu verfolgen um zu sehen, wie viele Parallelen es doch gibt. Daher lese ich gerne Geschichten über Menschen, die nicht den einfachen vermeintlichen Lösungen und Vorurteilen anhängen, sondern sich um die Wahrheit bemühen. Fazit: Fesselnde Story und ein Henker als Sympathieträger, das hat mir gut gefallen und ich verfolge die Reihe gerne weiter.
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Fesselnde Story und ein Henker als Sympathieträger

Igelmanu66 aus Mülheim am 16.07.2023
Bewertungsnummer: 1980980
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

»Es ging nicht darum, ob die Stechlin schuldig war; das Wohl der Stadt ging vor. Ein kurzer Prozess, und der Frieden würde endlich wieder einziehen.« Schongau, ein beschaulicher kleiner Ort in Bayern, im Frühjahr 1659. Mit dem Frieden ist es vorbei, als ein brutal ermordeter Junge gefunden wird. Auf seiner Schulter findet sich eine Tätowierung, die sofort als Hexenzeichen identifiziert wird. Und noch schneller ist die dazugehörige Hexe ausgemacht, Martha Stechlin, die Hebamme. Jakob Kuisl, der Henker Schongaus, soll sie der Folter unterziehen und zum Geständnis bringen. Doch Kuisl ist von der Unschuld Marthas überzeugt und macht sich auf die Suche nach dem wahren Täter. Unterstützt wird er dabei von dem jungen Medicus Simon Fronwieser und seiner Tochter Magdalena. Leider drängt die Zeit, denn es kommt zu weiteren Opfern und mysteriösen Vorfällen und das Volk will die in seinen Augen verantwortliche Hexe brennen sehen… Wieder einmal las in ein Buch, das ziemlich lang in meinem Regal gewartet hatte. Ich glaube, ich hatte wegen des Titels Vorurteile, aber nachdem mich die Totengräber-Reihe des Autors so begeistern konnte, gab ich auch der Henkerstochter endlich eine Chance. Und ich wurde nicht enttäuscht! Zu meiner großen Freude steht der Henker im Mittelpunkt der Handlung, seine Tochter kommt eigentlich nur als Nebencharakter vor. Erwartungsgemäß gibt es eine völlig unschickliche Romanze zwischen ihr und dem jungen Medicus, der Schwerpunkt liegt aber in der Suche nach den wahren Schuldigen. Eine heikle und gefährliche Mission, aber zum Glück ist der Henker jemand, den so leicht nichts umwirft. Kuisl war gleich mein Lieblingscharakter. Ich hätte nicht gedacht, dass mir das mal bei einem Henker passieren würde, aber seine Figur ist mit einigen wirklich positiven Eigenschaften angelegt. Ich halte es auch für durchaus möglich, dass es solche mitfühlenden Scharfrichter gab, schließlich wurden sie meist in Henkersfamilien hineingeboren und hatten kaum Möglichkeiten, einen anderen Beruf zu ergreifen. Interessant fand ich die Tatsache, dass der Autor selbst ein Nachfahre der Kuisls ist, die über Jahrhunderte hinweg die berühmteste Henker-Dynastie Bayerns waren. Im Nachwort erläutert Pötzsch, was er im Rahmen seiner Recherchen herausfand und welche realen Fakten in die Handlung des Buches eingeflossen sind. Das Buch liest sich leicht und fesselte mich von der ersten Seite an. Die Thematik ist natürlich gruselig, aber so funktionierten viele Menschen leider schon immer und tun es noch heute. Wenn etwas Schlimmes geschieht, muss als erstes sofort ein Schuldiger her. Hexen, Juden, Ausländer, Flüchtlinge… es ist im Grunde immer dasselbe. Und wer über das finstere Mittelalter die Nase rümpft, braucht bloß eine Tageszeitung mit vielen Bildern aufzuschlagen oder die Propaganda „alternativer“ Parteien zu verfolgen um zu sehen, wie viele Parallelen es doch gibt. Daher lese ich gerne Geschichten über Menschen, die nicht den einfachen vermeintlichen Lösungen und Vorurteilen anhängen, sondern sich um die Wahrheit bemühen. Fazit: Fesselnde Story und ein Henker als Sympathieträger, das hat mir gut gefallen und ich verfolge die Reihe gerne weiter.

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Bewertung aus Schweinfurt am 23.02.2021

Bewertungsnummer: 930483

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Welt aus, Mittelalter an. Authentische und spannende Geschichte über den Henker Jakob Kuisl, seine Freuden, Leiden und Widersprüche. Ein bisschen Krimi, Drama und Liebe. Toll!
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Bewertung aus Schweinfurt am 23.02.2021
Bewertungsnummer: 930483
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Welt aus, Mittelalter an. Authentische und spannende Geschichte über den Henker Jakob Kuisl, seine Freuden, Leiden und Widersprüche. Ein bisschen Krimi, Drama und Liebe. Toll!

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Die Henkerstochter

von Oliver Pötzsch

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Heike Dreyer

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Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich möchte hier grundsätzlich die Henkerstochter-Reihe, die inzwischen 9 Bände fasst, hervorheben. Es geht um die Henkersfamilie Kuisl, die tatsächlich im 17 Jh. in Bayern lebte. Funfact: O. Pötzsch ist ein Nachfahre dieser Familie. Super fesselnde und toll recherchierte Krimis!
5/5

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich möchte hier grundsätzlich die Henkerstochter-Reihe, die inzwischen 9 Bände fasst, hervorheben. Es geht um die Henkersfamilie Kuisl, die tatsächlich im 17 Jh. in Bayern lebte. Funfact: O. Pötzsch ist ein Nachfahre dieser Familie. Super fesselnde und toll recherchierte Krimis!

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Lara Morelli

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Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dies war mein erster historischer Roman und ich bin begeistert! Oliver Pötzsch entführt den Leser in das mittelalterliche Schongau, wo der Henker mit seiner Tochter und dem Medicus einem Kindermörder auf der Spur ist. Der Erzählstil ist mitreißend und macht Lust auf mehr.
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Dies war mein erster historischer Roman und ich bin begeistert! Oliver Pötzsch entführt den Leser in das mittelalterliche Schongau, wo der Henker mit seiner Tochter und dem Medicus einem Kindermörder auf der Spur ist. Der Erzählstil ist mitreißend und macht Lust auf mehr.

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