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Band 72

Der Antichrist

8

4,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

32290

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.07.2008

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

11,9/18,7/1,3 cm

Gewicht

165 g

Farbe

Rost

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86647-309-6

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

32290

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.07.2008

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

11,9/18,7/1,3 cm

Gewicht

165 g

Farbe

Rost

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86647-309-6

Herstelleradresse

Anaconda Verlag
Unter Kirschen 1A
50827 Köln
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    aus Solingen

    4/5

    08.02.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Buch "Der Antichrist" von…

    Das Buch "Der Antichrist" von Friedrich Nietzsche hat einen Umfang von 96 Seiten und ist bei Anaconda erschienen. Wie alle Hardcoverbände von Anaconda, hat dieses Buch die gleiche gute Qualität, Bindung und Größe, wie die anderen Klassiker aus dem Buchprogramm. Also perfekt zum Sammeln. Nietzsches Werk ist Anklage und Urteil gegen das Christentum zugleich. Keine leichte Kost, da Nietzsche einen recht staubigen, zähen Schreibstil besitzt, dem eindeutig etwas Schwung fehlt. Dennoch merkt man die Leidenschaft und das Feuer, welches in seiner Brust brennt, die Empörung und die Wut, in jeder Zeile. Er schwingt seine Worte erbarmungslos wie ein Richterhammer. Zitat Antichrist: "Ich verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je ein Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen, sie hat den Willen zur letzten auch nur möglichen Korruption gehabt." Als ich seine Zeilen in mich aufnahm, dachte ich gleich an mein jugendliches Ich und wäre ich noch 16 Jahre alt, wäre Nietzsche zu einem Gott für mich aufgestiegen. Heute bin ich nicht mehr ganz so rebellisch und empfinde sein Werk teilweise als zu extremistisch. In seiner Zeit war diese Schrift sicherlich ein absoluter Skandal. Vermutlich ist sein Denken noch heute teilweise verpönt. Dennoch finde ich mich in seinen Gedanken und Worten wieder und kann nur zustimmen, was er dem Christentum zum Vorwurf macht. Zitat Antichrist: "Der christliche Entschluss, die Welt hässlich und schlecht zu finden, hat die Welt hässlich und schlecht gemacht." Fazit: Anklage und Urteil gegen das Christentum. Extreme Gedanken wie ein Richterhammer geschwungen. Nicht für jeden, aber dennoch für viele!

  • Bewertung

    5/5

    28.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Excellent

    Höchst spannend und interessant. Stellt eine Theorie der christlichen Herkunft dar und beschreibt klar und begründet, welche Folgen dies hatte / hat. Ausserdem meiner Meinung nach unverzichtbar, wenn man die anderen Werke Nietsches verstehen möchte.

  • Bewertung

    aus Cinuos-chel

    5/5

    03.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schnell lesbar, gut verständliche Sprache, schönes Design (auch inwendig)

    Der Inhalt lässt sich nur schwer objektiv bewerten, schliesslich ist das Geschmackssache. Zum allgemeinen Erscheinungsbild kann ich aber sagen, dass das Cover sehr schön gemacht ist und gut in der Hand liegt. Das Buch hat auch innwendig ein schönes und praktisches Design. Die Buchstaben sind recht gross, es lässt sich also schnell lesen. Die ca. 150 Seiten hatte ich in rund 4 Stunden gelesen. Auch generell lässt sich der Inhalt gut verstehen - die Sprache und das Vokabular sind keine Herausforderung.

  • Bewertung

    5/5

    20.01.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Polemisch aber unglaublich geistreich!

    Der Antichrist von Nietzsche muss man gelesen haben. Zwar könnten einige Passagen missverstanden werden, aber seine starke Polemik und Wut in diesem Büchlein, sind für mich pure intellektuelle Bereicherung. Schlussendlich ist es nicht nur eine Kritik am Christentum, es ist eigentlich eine Kritik an der Menschheit. Der gute alte Nietzsche spricht mir teilweise so sehr aus der Seele! Auch wenn ich mir immer wieder selber sagen muss, dass die Menschen eigentlich gut sind, überkommen mich auch manchmal ganz schwarze Tage an denen ich keine Hoffnung für die Menschheit sehe, in denen ich zum Zyniker werde. Zum Beispiel in folgendem Abschnitt spricht mir Nitzsche wirklich aus der Seele: »Ich unterdrücke an dieser Stelle einen Seufzer nicht. Es gibt Tage, wo mich ein Gefühl heimsucht, schwärzer als die schwärzeste Melancholie - die ›Menschen-Verachtung‹. Und damit ich keinen Zweifle darüber lasse, was ich verachte, wen ich verachte: der Mensch von heute ist es, der Mensch, mit dem ich verhängnisvoll gleichzeitig bin. Der Mensch von heute - ich ersticke an seinem unreinen Atem . . . Gegen das Vergangene bin ich, gleich allen Erkennenden, von einer grossen Toleranz, das heisst grossmütigen Selbstbezwingung: ich gehe durch die Irrenhaus-Welt ganzer Jahrtausende, heisse sie nun ›Christentum‹, ›christlicher Glaube‹, ›christliche Kirche‹, mit einer düsteren Vorsicht hindurch, - ich hüte mich, die Menschheit für ihre Geisteskrankheiten verantwortlich zu machen. Aber mein Gefühl schlägt um, bricht heraus, sobald ich in die neuere Zeit, in unsre (sic!) eintrete. Unsre (sic!) Zeit ist wissend . . . Was ehemals bloss krank war, heute ward es unanständig, - es ist unanständig, heute Christ zu sein. Und hier beginnt mein Ekel. - Ich sehe mich um: es ist kein Wort von dem mehr übrig geblieben, was ehemals ›Wahrheit‹ hiess, wir halten es nicht mehr aus, wenn ein Priester das Wort ›Wahrheit‹ auch nur in den Mund nimmt. Selbst bei dem bescheidensten Anspruch auf Rechtschaffenheit muss man heute wissen, dass ein Theologe, ein Priester, ein Paps mit jedem Satz, den er spricht, nicht nur irrt, sondern lügt, - dass es ihm nicht mehr freisteht, aus ›Unschuld‹, aus ›Unwissenheit‹ zu lügen.« (S. 66 & 67) Und sogar, dass Nietzsche gegen Anarchisten schimpft, lasse ich diesem grossen Denker durchgehen - man kann ja schliesslich nicht überall der Selben Meinung sein . . . Für jeden Menschen, der sich mit Religionen, Religionskritik, Philosophie oder der Menschheit auseinandersetzt (also eigentlich für alle Menschen), ist das eine Pflichtlektüre!

  • Bewertung

    4/5

    15.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Harter Tobak

    Das Buch steht wirklich sehr schön da, ist aber wirklich schwere kost. Man kann es nicht überfliegen weil keine wirkliche Handlung stattfindet. inhaltlich ist es aber sehr interessant und es lohnt sich zu lesen.

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