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Produktbild: Sämtliche Werke in zwanzig Bänden

Sämtliche Werke in zwanzig Bänden Neunzehnter Band: Es war einmal. Prosa aus der Berner Zeit. 1927–1928

3

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.03.1986

Herausgeber

Jochen Greven

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

17,7/10,8/2,7 cm

Gewicht

386 g

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-37619-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.03.1986

Herausgeber

Jochen Greven

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

17,7/10,8/2,7 cm

Gewicht

386 g

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-37619-5

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Bewertung

    4/5

    01.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine kugelrunde Null

    Jakob von Gunten, das Tagebuch des gleichnamigen Dienerschülers, ist sowohl ästhetisch als auch inhaltich ein Pamphlet für den Masochismus als gesellschaftliches und kulturhistorisches Phänomen. Nicht zuletzt überzeugt die Lektüre aber auch durch ihren bestechend düsteren Humor.

  • Bewertung

    aus Oberglatt/ZH

    4/5

    16.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Der Gehülfe

    Inhalt: Der Inhalt dieses Romans, den Robert Walser 1908 geschrieben hat, ist relativ schnell erzählt: Joseph Marti erhält eine Stelle im technischen Bureau des Erfinders Tobler. Er geniesst das Leben in dessen Villa "Abendstern". Aber die Erfindungen finden keine Geldgeber und binnen eines halben Jahres muss Marti mitansehen, wie Tobler immer weiter in Geldschwierigkeiten gerät. Schliesslich muss er die Villa wieder verlassen, weil Tobler Bankrott geht. Angedeutet werden eine Schwärmerei für die Dame des Hauses, Kindsvernachlässigung, Ausflüge in die Kantonshauptstadt und die Bekanntschaft mit den Wichtigen des Dorfes sowie Martis Vorgänger, der wegen Trunksucht entlassen worden war. Meine Meinung: Beschrieben wird der Alltag in einem Schweizer Dorf zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Das ist im Grunde genommen nichts Aussergewöhnliches. Was diese Geschichte auszeichnet und besonders macht, ist der Schreibstil. Der Roman ist ein sprachliches Kunstwerk und wiederspiegelt auf scharfsinnige Weise die damalige Gesellschaft. Alltagsgeschehnisse, wie zum Beispiel ein sommerliches Bad im See werden literarisiert und so zu filigranen und doch gewaltigen sprachlichen Kunstwerken. Wenn man bedenkt, dass der Roman autobiografisch ist, erhalten auch kleine Szenen, wie zum Beispiel jene, als sich Marti während einer Rast in einem sommerlichen Wald an einen Ausflug aus Kindertagen erinnert, einen sehr persönlichen Zauber. Wenn sich der Leser auf die Schönheit der Sprache (mit starker schweizerischer Färbung) einlässt und sich von der Genauigkeit der Beobachtungen einfangen lässt, wird er an diesem Roman grosse Freude haben, wenn nicht, wenn er auf der nackten Handlungsebene bleibt, wird er wahrscheinlich enttäuscht sein.

  • Zitronenblau

    3/5

    06.11.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Walsers Romandebüt

    Zweifelsohne gehört Robert Walser zu den großen deutschsprachigen Literaten. Sein Roman "Geschwister Tanner" ist sehr komplex und doch sehr verdichtet. Er handel von Simon Tanner, der ein Sehnender ist, der schwankend zwischen den gesellschaftlichen Zwängen und seiner poetischen Freigeistigkeit, umherwandert. Und seine Reise nimmt kein Ende. Er zieht durch die Landen, nimmt hier und dort Stellungen an, kündigt diese ebenso schnell wieder (manchmal verwendet Walser nur ein Satz für einen solchen Zeitraum eines Bleibens, das freilich auf die Bedeutungslosgkeit dieser Beschäftigungen hinweisen soll). An dieser Stelle ist nicht genug Platz um all die Stationen zu nennen. Wichtiger ist Tanners Reflexionsvermögen, seine Sehnsucht nach Freiheit, Poesie und Dichterdasein. Eine besondere Rolle nehmen nicht nur die Begegnungen mit den kurzweiligen Arbeitgebern und anderen Personen ein, sondern insbesondere die mit seinen Geschwistern (z.B. der Gelehrtenbruder, der Malerbruder, die tugendhafte Schwester, der Irre). Sie sind die Möglichkeiten, die Modalitäten der Existenz. Aber auch Abbilder autobiographischer Implikationen. Sie sind seine Reflexion. Sie sind Tanners Erziehungsfaktoren, die eine Entwicklung des Taugenichts beschwören wollen, und doch geht Simon auf der Stelle. Ein Wandern ohne Ziel... Wenn mich jemand fragen würde, in welcher Reihenfolge man den Walser lesen sollte, würde ich "Geschwister Tanner" als Einstieg empfehlen. Der Simon-Charakter wird fast 1:1 in "Der Gehülfe" übernommen: auch hier keine Entwicklung. Doch arbeitet Walser eine stärkere Dialektik zwischen Herr & Knecht aus, die fast bis ins Masochistische ausstrahlt. Wir erkennen diese Ansätzen bereits im vorliegenden Roman, z.B. bei der Hausdame, die seine Frechheiten, die er freudig intendiert, aushalten muss. Das dialektische Moment nimmt in "Jakob von Gunten" seinen Höhepunkt. Zugleich müssen wir Walser auch mehr und mehr eine stilistische Vollendung anerkennen. Ist "Geschwister Tanner" geprägt von einem postromantischen Realismus, ist "Jakob von Gunten" ein Potpourri aus Bericht, Fiktion und Imagination. Walsers Höhepunkt ist "Der Räuber" - ein Epos nur noch für Literaturkenner, in dem Walser der erzählerischen Form und seinem idiomatischen Stil den Primat gegenüber inhaltlicher Tiefe zuweist. Wie wirkt "Geschwister Tanner"? Der Leser erwartet eine Entwicklung, die Simon nicht erreicht, doch weniger durch den indifferenten Charakter als vielmehr durch seine poetische Rebellion. Darin aber bleibt wenig Raum für Struktur. Das Buch ist inkonsistent. Die Reflexionen in den inneren Monologen und den Dialogen sind nichts anderes als die neurotische Repetitio, evoziert durch diesen "A-Helden", der sich gewissermaßen - bewusst oder unbewusst - in diesen Zirkel begibt, um sich sein Poetenleben immer wieder vor der Übermacht der sozialen Realitätstruktur zu rechtfertigen. Er wird nicht siegen, weil er im Zirkel selbst weiß, dass er nur rebellieren kann. Er ist gespalten, weil er nicht so sein kann, wie er sein will... Ein Buch zum Kennenlernen, aber auch noch etwas unsicher...

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  • RAPPORT



    Einiges aus meinen Jugendjahren



    Als ich Kadett war



    Aufenthalt in einer Stadt



    Eine Art Novelle



    Es war einmal



    Brief an Alfred Kerr



    Ein Geistreicher



    Autofahrt



    Ich wohnte einem Konzert bei



    Ottilie Wildermuth



    Radio



    Maskerade



    Schützenfest



    Die Pariserin



    Café chantant



    Wie ich einen Sonntag zubrachte



    Das Wirtshaus am Waldrand



    Waldfest (II)



    Städtebild



    Reise in eine Kleinstadt



    Das schöne Städtchen



    Was sie für einen Erfolg hat



    Die Stadt und die Geliebte



    WISSEN UND LEBEN



    Der Mann mit der eisernen Maske



    Die schöne Nacht



    Der heiße Brei



    Ein Traum



    Ich bin zur Zeit kränklich



    Neujahrsblatt



    Das Erlebnis Josefs



    Der verlorene Sohn



    Was eine Frau sagte



    Die leichte Hochachtung



    Ich schreibe hier einen Aufsatz



    Bleistiftskizze



    Krisis



    Der Heiratsantrag



    Artikel



    Ferrante



    Staublappenmensch



    Der gemachte Mann



    Der Repräsentant



    Das stolze Schweigen



    Der verkrüppelte Shakespeare



    Ein dummer Junge



    Stück ohne Titel (I)



    Herbst (II)



    Katze und Schlange



    Der Zapfenstreich



    Klassischer Brief



    Romantische Antwort



    Zwei Gesellschaftsstücke



    Die Nette



    Spezialplatte



    Von etwas Naheliegendem



    Schaufenster (II)



    Der Pavillon



    Gärten



    Prosastück



    Der Saubub



    DER ROTE FADEN



    Minotauros



    Ich schreibe hier dekorativ



    Herren und Angestellte



    Freiheitsaufsatz



    Der Blaustrumpf



    Das Knabenhafte



    Der erste Schritt



    Die nie fertig werden



    Ich war ein Spatz



    Backfischaufsatz



    Schwein



    Das Drama



    Der Flieger



    Sätze



    Etwas über Jesus



    LITERARISCHE REVUE



    Literaturbrief



    Der Leser



    Kurt vom Walde



    Italien



    An einen Poeten



    Heinrich von Kleist



    Kleist-Essay



    Weiteres zu Kleist



    Wilhelm Tell



    Ein Dramatiker



    Wenn Autoren krank sind



    Literatursituation



    Beitrag zur Beantwortung der Gutenbuchfrage



    Vortragsabend



    Hier wird kritisiert



    Abfertigung



    Gnädige Frau



    Detektivroman



    Eine Frauengestalt



    Gartenlauben-Aufsatz



    Die Glosse



    THEATER



    Theater (II)



    Kleine Komödie



    Ein Theaterstück



    Das anders betitelte Lustspiel



    Ein Schauspieler (II)



    Stück ohne Titel (II)



    Worte über Mozarts Zauberflöte



    MÄRCHEN



    Märchen (II)



    Der Hochstapler



    Brief eines Sohnes an seine Mutter



    Weltstadt



    Der Mädchenhändler



    Bahnhofhallenvorfall



    Der treue Blick



    Die Blume



    DAS KLEINE GENIE



    Leben eines Commis



    Der Idealist



    Sebastian (II)



    Ein Flaubertprosastück



    Kanzleigeschichte



    Der Neger



    Schnori



    Lebensweg eines Eitlen



    Ein Lakai



    Der Shakespeareleser



    Kochtopfs Brief



    EINE EINFACHE GESCHICHTE



    Dichtergeschichte



    Drei Komödien



    Dienstmädchen und Dichter



    Die begabte Saaltochter



    Die Geschichte des Herrn Camembert



    Erzherzogs-Prosastück



    Gebirgsgeschichte



    Die Tränentrinkerin



    Dienstmädchengeschichte



    Herrin und Schoßhündchen



    Die rote Ledertasche



    Mann und Frau



    Liebesgeschichte (I)



    Mondscheingeschichte



    Trappi und Lappi



    Der Kanarienvogel



    Landaufenthalt



    Das Landhausfräulein



    Das Haar



    Die Frau auf dem Balkon



    Maja



    Der junge Diener



    Ein geheimnisvolles Individuum



    Sie besaß Mädchen



    Die hübsche Spitzbübin



    Von zwei Rittern



    Eroberung einer Festung



    Der freigebige Lord



    Der tolle Haßberg



    Burschen



    Der falsche Ganina



    Weihnachtsgeschichte I



    Weihnachtsgeschichte II



    Zwei Weihnachtsaufsätzchen



    ANHANG



    Nachwort des Herausgebers



    Anmerkungen



    Zeittafel