Was genau war früher besser?

Was genau war früher besser?

Ein optimistischer Wutanfall

Buch (Taschenbuch)

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Was genau war früher besser?

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eBook

ab 11,99 €

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.03.2019

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

80

Maße (L/B/H)

21,3/13,4/1 cm

Gewicht

110 g

Beschreibung

Rezension

»Mit ironischer Brillanz verwirft Serres alle möglichen Vorstellungen einer ›guten alten Zeit‹. Stattdessen lobt er die glückliche Gegenwart und schaut hoffnungsvoll in die Zukunft.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Es sind wahnsinnig dichte 80 Seiten geworden, jeder Absatz eine Pointe, seine Polemik macht Spaß. Serres wägt nicht ab, sondern treibt mit französischer colère und scharfem Witz den Lesern die Nostalgie aus.« ("DIE ZEIT")
»Serres dagegen schafft es, einen darüber zu beschämen, dass man der Welt und ihren Fähigkeiten, sich zu verbessern, immer wieder zu wenig zutraut.« ("DIE WELT")
»... immer witzig, heiter und von einer sympathischen Lust an der Gegenwart getragen. Was ja bei einem Greis, man darf das so sagen, nicht eben selbstverständlich ist. Ein hervorragender Text, der manche Junge verdammt alt aussehen lässt.« ("Wiener Zeitung")
»... eine gut lesbare und lesenswerte politische Streitschrift.« ("Publik-Forum")
»... klug, witzig und bitterböse« ("Hohe Luft")

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.03.2019

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

80

Maße (L/B/H)

21,3/13,4/1 cm

Gewicht

110 g

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

C'était mieux avant

Übersetzt von

Stefan Lorenzer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-07497-8

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Peter E. Drechsler aus Bregenz am 02.07.2019

Bewertungsnummer: 1224992

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Beide Serres-Bücher waren wie erwartet ein voller Erfolg. Schnellste Verfügbarkeit. Alles bestens. Vielen Dank
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von Michel Serres

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Tobias Groß

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Die beste Zeit in der wir leben ist jetzt, nie war es so wie heute

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wie oft muss man sich als jüngerer Mensch dieses unsägliche 'Früher war alles besser‘ anhören? Diese romantisierende, sich das Vergangene wünschende und unsere aktuelle Zeit verachtende Sehnsucht nach einer Welt, welche so nie Realität war. Eine Utopie, welche lediglich in den Köpfen der Menschen existiert und die Geschichte ziemlich verklärt. Alle das Schlechte von damals wird vergessen, all das Schlechte von heute überdramatisiert. Michel Serres, Jahrgang 1930 und einer der letzten großen französischen Philosophen, konnte nichts, absolut nichts mit dieser revanchistischen Sehnsucht anfangen. Im Gegenteil. Trotz aller Schwächen konnte er sich bis zum Ende seines Lebens keine bessere Zeit als das Heute vorstellen. Als das Hier und Jetzt. Als die Gegenwart. Er missachtete all die Nörgler, die er augenzwinkernd als ›Meckergreise‹ bezeichnete. Denen wollte er unbedingt etwas entgegen setzen. Das Ergebnis seiner Missachtung ist dieser Essay, dieses kleine Manifest, sein ganz persönlicher optimistischer Wutanfall. Mit viel Witz, aber auch mit beißendem Spott, fragt sich Serres, was denn früher wirklich so alles besser war. Seine Erkenntnis: nichts. Bei all den gesellschaftlich relevanten Themen die er streift, welche von Krankheiten, bis Medien, hin zu Krieg und Frieden reichen, zieht er unzählige Vergleiche vom damals und heute. Dieser Essay ist sein Vermächtnis, denn Michel Serres ist am 1. Juni 2019 im Alter von 88 Jahren gestorben. Er schaute nicht pessimistisch in die Zukunft, er legte große Hoffnungen auf die jungen und die kommenden Generationen. Generationen, die für ihn anders sind als die seinigen. Die 76 Seiten dieses erkenntnisreichen Büchleins sind der Gegenentwurf zu den Gelbwesten. Sie sind vielmehr eine Ermutigung für die Fridays-for-future-Generation, genau so weiter zu machen. Ein Mut machendes Buch.
5/5

Die beste Zeit in der wir leben ist jetzt, nie war es so wie heute

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wie oft muss man sich als jüngerer Mensch dieses unsägliche 'Früher war alles besser‘ anhören? Diese romantisierende, sich das Vergangene wünschende und unsere aktuelle Zeit verachtende Sehnsucht nach einer Welt, welche so nie Realität war. Eine Utopie, welche lediglich in den Köpfen der Menschen existiert und die Geschichte ziemlich verklärt. Alle das Schlechte von damals wird vergessen, all das Schlechte von heute überdramatisiert. Michel Serres, Jahrgang 1930 und einer der letzten großen französischen Philosophen, konnte nichts, absolut nichts mit dieser revanchistischen Sehnsucht anfangen. Im Gegenteil. Trotz aller Schwächen konnte er sich bis zum Ende seines Lebens keine bessere Zeit als das Heute vorstellen. Als das Hier und Jetzt. Als die Gegenwart. Er missachtete all die Nörgler, die er augenzwinkernd als ›Meckergreise‹ bezeichnete. Denen wollte er unbedingt etwas entgegen setzen. Das Ergebnis seiner Missachtung ist dieser Essay, dieses kleine Manifest, sein ganz persönlicher optimistischer Wutanfall. Mit viel Witz, aber auch mit beißendem Spott, fragt sich Serres, was denn früher wirklich so alles besser war. Seine Erkenntnis: nichts. Bei all den gesellschaftlich relevanten Themen die er streift, welche von Krankheiten, bis Medien, hin zu Krieg und Frieden reichen, zieht er unzählige Vergleiche vom damals und heute. Dieser Essay ist sein Vermächtnis, denn Michel Serres ist am 1. Juni 2019 im Alter von 88 Jahren gestorben. Er schaute nicht pessimistisch in die Zukunft, er legte große Hoffnungen auf die jungen und die kommenden Generationen. Generationen, die für ihn anders sind als die seinigen. Die 76 Seiten dieses erkenntnisreichen Büchleins sind der Gegenentwurf zu den Gelbwesten. Sie sind vielmehr eine Ermutigung für die Fridays-for-future-Generation, genau so weiter zu machen. Ein Mut machendes Buch.

Tobias Groß
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