Brüder (Sonderausgabe Ein Buch für die Stadt Köln 2021)

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Roman

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.08.2021

Verlag

btb

Seitenzahl

512

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.08.2021

Verlag

btb

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

18,7/12,1/3,7 cm

Gewicht

408 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77207-0

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Eine besondere Geschichte

Susanne Poehls am 20.11.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mick, ein charmanter Hasardeur, lebt ein Leben auf dem Beifahrersitz, frei von Verbindlichkeiten. Und er hat Glück - bis ihn die Frau verlässt, die er jahrelang betrogen hat. Gabriel, der seine Eltern nie gekannt hat, ist frei, aus sich zu machen, was er will: einen erfolgreichen Architekten, einen eingefleischten Londoner, einen Familienvater. Doch dann verliert er in einer banalen Situation die Nerven und steht plötzlich als Aggressor da - ein prominenter Mann, der tief fällt. Brüder erzählt von zwei deutschen Männern, geboren im gleichen Jahr, Kinder desselben Vaters "Brüder" ist ein besonderes Buch. Zunächst werden viele wichtige und spannende Themen aufgegriffen. So war mir das Thema, dass es schwarze Studenten in der DDR gegeben hat, nicht so geläufig. Nach dem Studium sind die Studenten in ihre Heimatländer zurückgegangen, interessant der Gedanke, wenn dann aus Beziehungen Kinder zurück bleiben. Auch spannend die Frage, wie unterschiedlich sich das eigene Leben entwickeln kann, denn der Lebenslauf der Brüder beginnt ähnlich, trotzdem entwickeln sich zwei ganz unterschiedliche Menschen. Bei aller Komplexität ist das Buch auch sehr gut zu lesen. Aus verschiedenen Perspektiven erzählt, kann man jederzeit gut folgen. Trotzdem habe ich mich durch den ersten Teil, erzählt aus der Sicht von Mick und seiner Freundin doch etwas durchgequält. Nicht meine Welt, so wie Mick lebt und sich verhält. Damit konnte ich einfach nicht warm werden. Natürlich lebe ich auch nicht in Gabriels Welt, aber da konnte ich eher Sympathien aufbauen, so dass mir der zweite Teil wesentlich besser gefallen hat. Zusammengefasst, ein Buch gut zu lesendes Buch mit interessanten Themen.

Eine besondere Geschichte

Susanne Poehls am 20.11.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mick, ein charmanter Hasardeur, lebt ein Leben auf dem Beifahrersitz, frei von Verbindlichkeiten. Und er hat Glück - bis ihn die Frau verlässt, die er jahrelang betrogen hat. Gabriel, der seine Eltern nie gekannt hat, ist frei, aus sich zu machen, was er will: einen erfolgreichen Architekten, einen eingefleischten Londoner, einen Familienvater. Doch dann verliert er in einer banalen Situation die Nerven und steht plötzlich als Aggressor da - ein prominenter Mann, der tief fällt. Brüder erzählt von zwei deutschen Männern, geboren im gleichen Jahr, Kinder desselben Vaters "Brüder" ist ein besonderes Buch. Zunächst werden viele wichtige und spannende Themen aufgegriffen. So war mir das Thema, dass es schwarze Studenten in der DDR gegeben hat, nicht so geläufig. Nach dem Studium sind die Studenten in ihre Heimatländer zurückgegangen, interessant der Gedanke, wenn dann aus Beziehungen Kinder zurück bleiben. Auch spannend die Frage, wie unterschiedlich sich das eigene Leben entwickeln kann, denn der Lebenslauf der Brüder beginnt ähnlich, trotzdem entwickeln sich zwei ganz unterschiedliche Menschen. Bei aller Komplexität ist das Buch auch sehr gut zu lesen. Aus verschiedenen Perspektiven erzählt, kann man jederzeit gut folgen. Trotzdem habe ich mich durch den ersten Teil, erzählt aus der Sicht von Mick und seiner Freundin doch etwas durchgequält. Nicht meine Welt, so wie Mick lebt und sich verhält. Damit konnte ich einfach nicht warm werden. Natürlich lebe ich auch nicht in Gabriels Welt, aber da konnte ich eher Sympathien aufbauen, so dass mir der zweite Teil wesentlich besser gefallen hat. Zusammengefasst, ein Buch gut zu lesendes Buch mit interessanten Themen.

Nett unterhalten aber doch recht enttäuscht

darkola77 am 10.10.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zwiegespalten wie das Buch bin auch ich nach der Lektüre. Einerseits fühlte ich mich über weite Strecken gut und angenehm unterhalten, Mick und Gabriel – gemeinsam mit Fleur und Albert als seine Kernfamilie – über Jahre und teils Jahrzehnte zu begleiten. Ihre Leben so wie die Figuren selbst sind sehr unterschiedlich, und ein drogenkonsumierender Clubbesitzer und ein verschrobener „Stararchitekt“ – warum auch mit weniger zufriedengeben – bieten ausreichend Erzählstoff, gewürzt mit schrägen Begegnungen, nicht immer vorhersehbaren Wendungen und auch der einen oder anderen Szene mit einem gewissen Ekelfaktor zur Unterhaltung. Doch andererseits gleicht das, was die Leserin und der Leser bekommen, einem großen Potpourri – von allem und für jede und jeden ist etwas dabei – ein wahrer Gemischtwarenladen der in der deutschen Literatur der Nachwendezeit großen Themen: Ost und West, arm und reich, Patchwork- und klassische Familienverhältnisse und natürlich und vor allem schwarz und weiß, oder: People of Color und indigene Europäerinnen und Europäer. Tiefgang kann so nicht aufkommen, die Themen werden an der Oberfläche angerissen, teilweise alle auf einmal. Und worauf die Geschichte hinauslaufen soll, ist für mich leider bis zum Schluss auch nicht erkennbar. Das Plotten erscheint mir gewollt, am Ende ist mir zu viel zu gut – ein Aufgehen im Wohlgefallen muss schon zur Geschichte passen und nicht nur die Leserin und den Leser zufriedenstellen wollen. Zufriedenheit war dann auch nicht das, womit ich das Buch nach langen über 500 Seiten letztendlich aus der Hand gelegt habe – eher eine gewisse Enttäuschung und die Überzeugung, dass die Autorin hier wohl zu viel gewollt und zu wenig umgesetzt hat.

Nett unterhalten aber doch recht enttäuscht

darkola77 am 10.10.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zwiegespalten wie das Buch bin auch ich nach der Lektüre. Einerseits fühlte ich mich über weite Strecken gut und angenehm unterhalten, Mick und Gabriel – gemeinsam mit Fleur und Albert als seine Kernfamilie – über Jahre und teils Jahrzehnte zu begleiten. Ihre Leben so wie die Figuren selbst sind sehr unterschiedlich, und ein drogenkonsumierender Clubbesitzer und ein verschrobener „Stararchitekt“ – warum auch mit weniger zufriedengeben – bieten ausreichend Erzählstoff, gewürzt mit schrägen Begegnungen, nicht immer vorhersehbaren Wendungen und auch der einen oder anderen Szene mit einem gewissen Ekelfaktor zur Unterhaltung. Doch andererseits gleicht das, was die Leserin und der Leser bekommen, einem großen Potpourri – von allem und für jede und jeden ist etwas dabei – ein wahrer Gemischtwarenladen der in der deutschen Literatur der Nachwendezeit großen Themen: Ost und West, arm und reich, Patchwork- und klassische Familienverhältnisse und natürlich und vor allem schwarz und weiß, oder: People of Color und indigene Europäerinnen und Europäer. Tiefgang kann so nicht aufkommen, die Themen werden an der Oberfläche angerissen, teilweise alle auf einmal. Und worauf die Geschichte hinauslaufen soll, ist für mich leider bis zum Schluss auch nicht erkennbar. Das Plotten erscheint mir gewollt, am Ende ist mir zu viel zu gut – ein Aufgehen im Wohlgefallen muss schon zur Geschichte passen und nicht nur die Leserin und den Leser zufriedenstellen wollen. Zufriedenheit war dann auch nicht das, womit ich das Buch nach langen über 500 Seiten letztendlich aus der Hand gelegt habe – eher eine gewisse Enttäuschung und die Überzeugung, dass die Autorin hier wohl zu viel gewollt und zu wenig umgesetzt hat.

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Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Intelligent, humorvoll aber nie zynisch schreibt Jackie Thomae von zwei Halbbrüdern, die, ohne voneinander zu wissen, nach der Wende ihr Leben mehr oder weniger zielstrebig in Berlin und London bestreiten. Thematisch und stilistisch erinnert mich die Autorin übrigens sehr an Zadie Smith. Sehr zu empfehlen!
5/5

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Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Intelligent, humorvoll aber nie zynisch schreibt Jackie Thomae von zwei Halbbrüdern, die, ohne voneinander zu wissen, nach der Wende ihr Leben mehr oder weniger zielstrebig in Berlin und London bestreiten. Thematisch und stilistisch erinnert mich die Autorin übrigens sehr an Zadie Smith. Sehr zu empfehlen!

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Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein junger Afrikaner studiert in Leipzig in den 1970er Jahren Medizin. Als er das Land wieder verlässt, bleiben zwei kleine Söhne mit ihren mit der Situation zufriedenen Müttern zurück. Die Brüder wissen nicht voneinander. Während Micke sich als Lebenskünstler durch sein unstetes Dasein schlawinert, baut sich Gabriel eine arbeitsreiche Existenz als erfolgreicher Architekt auf, heiratet und wird Vater eines Sohnes. Beide stehen vor einem Umbruch, als ihr leiblicher Vater Kontakt zu ihnen aufnimmt und sie voneinander erfahren. Die Autorin gibt jedem der Brüder die Hälfte ihres Buches. So unterschiedlich die beiden Männer sind, so sehr differiert der Schreibstil über sie. Diese Art der Darstellung wertet den Roman, der ohnehin äußerst gelungen ist, zusätzlich auf. Ein besonderes Thema, tiefgründig, stimmig. Bereits 2015 konnte mich Jackie Thomae mit ihrem Debüt „Momente der Klarheit“ für sich einnehmen. Mit ihrem Roman „Brüder“ einmal mehr.
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Ein junger Afrikaner studiert in Leipzig in den 1970er Jahren Medizin. Als er das Land wieder verlässt, bleiben zwei kleine Söhne mit ihren mit der Situation zufriedenen Müttern zurück. Die Brüder wissen nicht voneinander. Während Micke sich als Lebenskünstler durch sein unstetes Dasein schlawinert, baut sich Gabriel eine arbeitsreiche Existenz als erfolgreicher Architekt auf, heiratet und wird Vater eines Sohnes. Beide stehen vor einem Umbruch, als ihr leiblicher Vater Kontakt zu ihnen aufnimmt und sie voneinander erfahren. Die Autorin gibt jedem der Brüder die Hälfte ihres Buches. So unterschiedlich die beiden Männer sind, so sehr differiert der Schreibstil über sie. Diese Art der Darstellung wertet den Roman, der ohnehin äußerst gelungen ist, zusätzlich auf. Ein besonderes Thema, tiefgründig, stimmig. Bereits 2015 konnte mich Jackie Thomae mit ihrem Debüt „Momente der Klarheit“ für sich einnehmen. Mit ihrem Roman „Brüder“ einmal mehr.

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