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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

43090

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.02.2013

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

256

Beschreibung

Rezension

»Heute streiten sich die Feuilletonisten, ob sie besser Bücher schreiben kann oder besser Filme dreht. Die Antwort ist einfach: Doris Dörrie kann beides.« Janet Schayan / Deutschland Deutschland

Details

Verkaufsrang

43090

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.02.2013

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

11,1/17,8/1,7 cm

Gewicht

233 g

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24193-8

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Durchgenkallt und doch normal

Sandra von Siebenthal aus Romanshorn am 19.02.2021

Bewertungsnummer: 1436892

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ingrid versucht an einem Hippiestrand in Spanien für sich und ihre Tochter Apple den Lebensunterhalt durch den Verkauf von selbstgemachtem Schmuck zu verdienen. Ingrid ist unglücklich, Apple ist unglücklich, und beide fühlen sich allein. Als Ingrid auf Karl trifft, geht sie mit ihm eine Affäre ein, wobei sie insgeheim hofft, dass er ihre Zukunft sein könnte. Karl, selber verheiratet und Vater von Tim, sieht in Ingrid auch eine Rettung und eine Flucht. Am Ende stehen alle vor den Scherben eines Unglücks, das ihr aller Leben für immer verändern wird: Karls Frau ertränkt sich im Pool. Wie sollen Sie mit diesem Schicksal weiter leben? 30 Jahre später ist Ingrid wieder in Spanien und trifft zufällig auf Karl. „Ich möchte mir vorstellen, dass einfach nichts weiter geschehen ist zwischen damals und jetzt, als sässen wir an den gegenüberliegenden Enden eines langen Tisches, mit einem unbefleckten weissen Tischtuch zwischen uns, das wir nun langsam von beiden Seiten her zusammen rollen.“ „Alles inklusive“ ist die Geschichte verschiedener Menschen, die alle mit ihrem Leben hadern, daran verzweifeln, falsche Entscheidungen treffen, sich selber ins Unglück reiten. Alle wirklichen sie auf ihre Weise verrückt und doch auch wie Menschen mit ihren Abgründen und Hoffnungen. Es ist die Geschichte einer Mutter-Tochter-Beziehung, die nie eine wirklich gelebte und gefühlte war und doch Boden für viele Anschuldigungen mit sich bringt. So sagt Ingrid einmal über ihre Tochter: „Hauptberuflich nimmt sie mir mein Leben von damals übel.“ Doris Dörrie gelingt es, ohne Moralkeule und hochgehobenen Zeigefinger menschliche Schwächen zu erzählen, trotz vieler Tiefschläge und auch verkorkster Lebensentwürfe driftet das Buch nie ins Schwere ab. Es ist wohl gerade die Leichtigkeit des Erzählens, die einen immer weiter lesen lässt, auch wenn die Geschichte ab und an etwas langatmig und gar abstrus wird. Kleine Heiterkeiten wie ein Hund namens Dr. Freud oder launige Beschreibungen und Assoziationen entlocken beim Lesen immer wieder ein Schmunzeln, durch das man gerne über kleine Schwächen hinwegliest. Fazit: Nicht die beste Leistung der Autorin, aber durch die Leichtigkeit des Erzählflusses und den klaren Blick auf die menschlichen Kuriositäten durchaus ein Lesevergnügen. Empfehlenswert.
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Durchgenkallt und doch normal

Sandra von Siebenthal aus Romanshorn am 19.02.2021
Bewertungsnummer: 1436892
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ingrid versucht an einem Hippiestrand in Spanien für sich und ihre Tochter Apple den Lebensunterhalt durch den Verkauf von selbstgemachtem Schmuck zu verdienen. Ingrid ist unglücklich, Apple ist unglücklich, und beide fühlen sich allein. Als Ingrid auf Karl trifft, geht sie mit ihm eine Affäre ein, wobei sie insgeheim hofft, dass er ihre Zukunft sein könnte. Karl, selber verheiratet und Vater von Tim, sieht in Ingrid auch eine Rettung und eine Flucht. Am Ende stehen alle vor den Scherben eines Unglücks, das ihr aller Leben für immer verändern wird: Karls Frau ertränkt sich im Pool. Wie sollen Sie mit diesem Schicksal weiter leben? 30 Jahre später ist Ingrid wieder in Spanien und trifft zufällig auf Karl. „Ich möchte mir vorstellen, dass einfach nichts weiter geschehen ist zwischen damals und jetzt, als sässen wir an den gegenüberliegenden Enden eines langen Tisches, mit einem unbefleckten weissen Tischtuch zwischen uns, das wir nun langsam von beiden Seiten her zusammen rollen.“ „Alles inklusive“ ist die Geschichte verschiedener Menschen, die alle mit ihrem Leben hadern, daran verzweifeln, falsche Entscheidungen treffen, sich selber ins Unglück reiten. Alle wirklichen sie auf ihre Weise verrückt und doch auch wie Menschen mit ihren Abgründen und Hoffnungen. Es ist die Geschichte einer Mutter-Tochter-Beziehung, die nie eine wirklich gelebte und gefühlte war und doch Boden für viele Anschuldigungen mit sich bringt. So sagt Ingrid einmal über ihre Tochter: „Hauptberuflich nimmt sie mir mein Leben von damals übel.“ Doris Dörrie gelingt es, ohne Moralkeule und hochgehobenen Zeigefinger menschliche Schwächen zu erzählen, trotz vieler Tiefschläge und auch verkorkster Lebensentwürfe driftet das Buch nie ins Schwere ab. Es ist wohl gerade die Leichtigkeit des Erzählens, die einen immer weiter lesen lässt, auch wenn die Geschichte ab und an etwas langatmig und gar abstrus wird. Kleine Heiterkeiten wie ein Hund namens Dr. Freud oder launige Beschreibungen und Assoziationen entlocken beim Lesen immer wieder ein Schmunzeln, durch das man gerne über kleine Schwächen hinwegliest. Fazit: Nicht die beste Leistung der Autorin, aber durch die Leichtigkeit des Erzählflusses und den klaren Blick auf die menschlichen Kuriositäten durchaus ein Lesevergnügen. Empfehlenswert.

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Fast alles inklusive

Marie-Therese Reisenauer aus Wien am 13.06.2013

Bewertungsnummer: 478344

Bewertet: eBook (ePUB)

Filme machen kann sie, Bücher auch. Doris Dörrie stürzt sich diesmal über Mütter-Töchter Beziehungen. Das haben schon viele andere vor ihr auch gemacht, aber nur ganz wenige in jener Form geballter Komik, wie sie Dörrie aus dem Ärmel zaubert. Ein Sommer in Spanien, vier äußerst unterschiedliche Protagonisten, und dann ist nichts mehr so, wie es war. Schön, dass es solche Bücher gibt.
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Fast alles inklusive

Marie-Therese Reisenauer aus Wien am 13.06.2013
Bewertungsnummer: 478344
Bewertet: eBook (ePUB)

Filme machen kann sie, Bücher auch. Doris Dörrie stürzt sich diesmal über Mütter-Töchter Beziehungen. Das haben schon viele andere vor ihr auch gemacht, aber nur ganz wenige in jener Form geballter Komik, wie sie Dörrie aus dem Ärmel zaubert. Ein Sommer in Spanien, vier äußerst unterschiedliche Protagonisten, und dann ist nichts mehr so, wie es war. Schön, dass es solche Bücher gibt.

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Irene Hantsche

Thalia Jena – Goethe-Galerie

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4/5

Gute Unterhaltung

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Doris Dörrie enttäuscht ihre Anhänger mit diesem Buch nicht. In gewohnt lockerer Art unterhält uns die Autorin mit episodenhaften Geschichten, in deren Mittelpunkt Mutter Ingrid und Tochter Apple stehen. In den 70er Jahren verbringen sie ihren Urlaub an der Ferienküste Spaniens und kehren 30 Jahre später dorthin zurück… Die Geschichten, die sich um Mutter, Tochter und ihr Umfeld ranken sind mit subtilem Humor erzählt, hinter dem aber letztlich eine große Traurigkeit steckt. Im Grunde tragisch auch die Geschichten einiger Nebenfiguren, so z.B. die der Maklerin. So weiß man beim Lesen oft nicht, ob man lachen oder weinen soll, denn der von Dörrie gut gespiegelte Alltag im vermeintlichen Ferienparadies hat kaum etwas gemein mit den Hochglanzprospekten der Werbung. Skurril (letztlich aber überflüssig) ist die Geschichte mit dem Mops. „Alles inklusive“ ist ein Buch, das nicht nur zu Ferienzeit einen hohen Unterhaltungswert besitzt und zugleich hintergründig zum Nachdenken anregt.
4/5

Gute Unterhaltung

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Doris Dörrie enttäuscht ihre Anhänger mit diesem Buch nicht. In gewohnt lockerer Art unterhält uns die Autorin mit episodenhaften Geschichten, in deren Mittelpunkt Mutter Ingrid und Tochter Apple stehen. In den 70er Jahren verbringen sie ihren Urlaub an der Ferienküste Spaniens und kehren 30 Jahre später dorthin zurück… Die Geschichten, die sich um Mutter, Tochter und ihr Umfeld ranken sind mit subtilem Humor erzählt, hinter dem aber letztlich eine große Traurigkeit steckt. Im Grunde tragisch auch die Geschichten einiger Nebenfiguren, so z.B. die der Maklerin. So weiß man beim Lesen oft nicht, ob man lachen oder weinen soll, denn der von Dörrie gut gespiegelte Alltag im vermeintlichen Ferienparadies hat kaum etwas gemein mit den Hochglanzprospekten der Werbung. Skurril (letztlich aber überflüssig) ist die Geschichte mit dem Mops. „Alles inklusive“ ist ein Buch, das nicht nur zu Ferienzeit einen hohen Unterhaltungswert besitzt und zugleich hintergründig zum Nachdenken anregt.

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Maren Oberwelland

Thalia Varel

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4/5

Tragik und Komik liegen nah beieinander

Bewertet: eBook (ePUB)

Beschrieben und beworben wird „Alles Inklusive“ als ein „herzzerreißend komischer Roman über Mütter und Töchter, doch ich bin der Meinung, dass dieses Buch mehr zu bieten hat. Der Leser begleitet vier Menschen auf ihrem ganz persönlichen und nicht immer erfolgreichen Weg zum Glück. Dabei zeigt Doris Dörrie in einer Seelenschau ihrer Figuren, wie unterschiedlich das Glück und die Bedürfnisse der Menschen sein können, dass die Gegenwart nie losgelöst von der Vergangenheit existiert und dass die Lebensvorstellungen der Söhne und Töchter nicht selten stark von jenen der Eltern abweichen. Nach ihrem letzten Film „Die Friseuse“ war ich von Doris Dörries neuem Buch positiv überrascht. „Alles inklusive“ ist mehr als leichte Urlaubsunterhaltung. Die Geschichte macht teilweise erschreckend deutlich, dass Sonne, Strand und Meer auf Dauer nicht reichen um glücklich zu sein; trotz dieser tragischen Passagen fehlt dem Roman nicht das gewohnte Augenzwinkern der Autorin. (Hier verweise ich vor allem auf den eingegipsten Mops!)
4/5

Tragik und Komik liegen nah beieinander

Bewertet: eBook (ePUB)

Beschrieben und beworben wird „Alles Inklusive“ als ein „herzzerreißend komischer Roman über Mütter und Töchter, doch ich bin der Meinung, dass dieses Buch mehr zu bieten hat. Der Leser begleitet vier Menschen auf ihrem ganz persönlichen und nicht immer erfolgreichen Weg zum Glück. Dabei zeigt Doris Dörrie in einer Seelenschau ihrer Figuren, wie unterschiedlich das Glück und die Bedürfnisse der Menschen sein können, dass die Gegenwart nie losgelöst von der Vergangenheit existiert und dass die Lebensvorstellungen der Söhne und Töchter nicht selten stark von jenen der Eltern abweichen. Nach ihrem letzten Film „Die Friseuse“ war ich von Doris Dörries neuem Buch positiv überrascht. „Alles inklusive“ ist mehr als leichte Urlaubsunterhaltung. Die Geschichte macht teilweise erschreckend deutlich, dass Sonne, Strand und Meer auf Dauer nicht reichen um glücklich zu sein; trotz dieser tragischen Passagen fehlt dem Roman nicht das gewohnte Augenzwinkern der Autorin. (Hier verweise ich vor allem auf den eingegipsten Mops!)

Maren Oberwelland
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