• Produktbild: 1913
Band 1

1913 Der Sommer des Jahrhunderts

Aus der Reihe 1913
35

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.10.2012

Abbildungen

30 SW-Abb.

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

22,3/15,1/3,2 cm

Gewicht

472 g

Farbe

Cool Grey / Grau

Auflage

22. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-036801-0

Beschreibung

Rezension

Florian Illies hat ein Jahrhundertbuch geschrieben. ("Welt am Sonntag")
Ich habe lange kein Buch so vergnügt gelesen wie dieses. ("Die Welt/Literarische Welt")
Selten wurde die Frage nach dem Wirkungsgrad der Kunst auf die Gesellschaft verständlicher beantwortet als hier ("taz")
Seine Fähigkeit, Gemälde auf den anschaulichen Begriff zu bringen, sie in Worte und Metaphern zu übersetzen, ist außergewöhnlich und bereitet intellektuell-sinnliches Vergnügen. ("Die Welt/Literarische Welt")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.10.2012

Abbildungen

30 SW-Abb.

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

22,3/15,1/3,2 cm

Gewicht

472 g

Farbe

Cool Grey / Grau

Auflage

22. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-036801-0

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    5/5

    23.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit 1913 hat Florian Illies die großartige Biografie eines Jahres geschaffen, das ein ganzes Jahrhundert prägte. Franz Kafka und Felice Bauer, Alma Mahler und Oskar Kokoschka, Franz Marc, Rainer Maria Rilke - dies sind nur einige der Personen, die 1913 Affären haben, Skandale auslösen, die moderne Kunst begründen, schreiben, dichten, komponieren oder wie Kaiser Wilhelm Fasane jagen. Das ideale Buch für jeden, der sich für Kunst, Musik und Literatur interessiert oder einfach Lust auf ein Stück ungewöhnliche und meisterhafte Schriftstellerei hat.

  • Gisela Busemann

    aus Leer (Ostfriesland)

    5/5

    13.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    1913. Nie war Geschichte so spannend!

    Man muss schon eine gewisse Genialität besitzen um auf die Idee zu kommen, ein Jahr, von Januar bis Dezember Revue passieren lassen. Florian Illies hat sich das Jahr 1913 zur Vorlage gemacht. Er erzählt Begebenheiten und Geschichten namhafter Persönlichkeiten. Die Kunst zwölf Monate dem Leser wie ein Kaleidoskop zu präsentieren sucht seinesgleichen. Es sind nicht immer die großen Dinge, die das Leben ausmachen. Die Vorstellung, dass Adolf Hitler und Stalin zur gleichen Zeit in Wien weilten ohne voreinander gewusst zu haben, oder wie der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand fast wahnsinnig wird, weil seid sage und schreibe fünfundsechzig Jahren der alte Kaiser Franz Joseph die Regierungsgeschäfte nicht aus der Hand geben will. Der Bogen ließe sich beliebig weiterspannen, jedoch lesen Sie selbst wen der Autor aus längst vergangenen Zeiten wieder zum Leben erweckt. Obwohl das Buch kein Roman im üblichen Sinne ist, war es für mich so spannend, dass ich jedes Kapitel und jede Charakterisierung von all den vielen Personen sehr beeindruckend fand. Da die Geschichten so vielschichtig sind, habe ich es bestimmt nicht zum letzten Mal gelesen. Florian Illies war bislang durch seine lustigen Bücher, wie zum Beispiel Genration Golf bekannt. Diese verkauften sich millionenfach.

  • Vera Pestel

    5/5

    11.11.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Buch darf in diesem Jahr auch nicht fehlen!

    Niemand ahnte im Sommer des Jahres 1913, dass im darauffolgenden Jahr alles anders sein würde, dass es einen Krieg geben könnte. Es gab einige die unkten, allein schon aufgrund der Zahl 13, die als Unglückszahl gefürchtet wird. Illies hat einiges über das Jahr zusammengetragen. Er schreibt, 1913 sei ein "völlig überdrehtes Jahr". Der erste Looping wird geflogen. Lutz springt zum ersten Mal den Lutz. Hitler spaziert im Park von Schloss Schönbrunn, dort spaziert auch Stalin, Kaiser Franz Josef fährt in der Kutsche vorbei, so viel Geschichte auf einmal, das Unheil ist im Anmarsch. Maler, Literaten, Denker, Aufbruch und Wildheit, dazwischen die Meldung von der Geburt Gert Fröbes. Das erwartet uns in dem Roman. Illies gibt uns einen Einblick in die Welt der Künstler und Literaten. Die Politik spielt keine große Rolle, so scheint es. Man macht sich Sorgen am Rande, ja, aber das eigene Überleben steht an erster Stelle. Thomas Mann übernimmt sich mit seinem Hausbau, für Else Lasker-Schüler wird Geld gesammelt, Trakl läuft mit Depressionen am Strand entlang, die Neurasthenie scheint überall. Außerdem verkündet der Präsident der Stanford University: „Der große Krieg in Europa, der ewig droht, wird nie kommen." Also schreibt Kafka Liebesbriefe der anderen Art, Kokoschka malt besessen an einem Bild. Das sind Namen, die wir kennen. Oft wartet der Autor mit Anekdoten auf, die mich schmunzeln lassen. Was ist wahr an diesen kleinen Geschichten, wo galoppiert er mit uns davon, um ein Bild zu malen, aus dem Text zu schauen? Ich kann es nicht sagen, die angeführte Literaturliste ist lang. Manchmal wertet er bissig und treffend, "... und zeichnet die Krone der Schöpfung, das Schwein, den Menschen." Er zeichnet das Bild eines Jahres. Vieles bricht. Neue Strömungen drängen sich auf. Die Kritik ist machtlos, sie kann nichts verhindern. Der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. Rückblickend sind es Revolutionen an jeder Front. Diese Aufbruchstimmung fehlt mir in der heutigen Zeit. Betrachte ich es genauer, muss ich sehen, dass es sie überall gibt. Sie liegen verstreut und es ist oft Zufall, was mich erreicht. Ich lebe in der Zeit der Informationsflut. Alles scheint wichtig. Vielleicht fühlt sich das genauso an wie damals. Die Zeit vor hundert Jahren kommt mir bahnbrechender vor. Auch wenn man Verabredungen aufgrund brieflicher, und dementsprechend langwieriger, Kommunikation verpassen konnte. Gegliedert ist der Roman ganz einfach, nach Monaten. Zu Beginn gibt er einen Ausblick auf die kommenden Tage, sehr treffend, heiter zusammengefasst. Es lässt sich leicht lesen, was Rilke und die Manns taten, wo arbeitete Gottfried Benn und was war mit Else Lasker-Schüler, wie bestritten sie ihr Leben, was hatten sie miteinander zu tun, oder kannten sie sich gar nicht? Langweilig ist es nie. Und wieder schreibt ein Historiker einen Roman. Er hat mir damit einen Einblick in die Zeit verschafft. Und er hat es besser gemacht als manch anderer. Fakten hat er geschickt verbunden und eine herrliche Atmosphäre geschaffen von dem, was einmal war. Es ist schade, dass dieses Jahr so schnell verging.

  • Bewertung

    5/5

    06.05.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Buch sollte man gelesen haben!

    Was für ein Buch! Irgendwo in dem Niemandsland zwischen Sachbuch und Roman zeichnet Florian Illies ein faszinierendes Bild des Jahres 1913 – dem letzten Jahr des 19. Jahrhunderts, so der Tenor, vor dem mörderischen 20. Und was für ein Jahr das doch war vor bald 100 Jahren! Gottfried Benn liebt Else Lasker-Schüler und Thomas Mann offenbart sich in Venedig. Oskar Kokoschka malt sein Meisterwerk und Franz Kafka zögert – wie nicht anders zu erwarten – mit der Liebe. Doch dieses wunderbare von Kreativität, Lust und Exzessen nur so strotzende Jahr hat seine Schattenseiten: Wilhelm Zwo beginnt sein Säbelrasseln und in Wien laufen sich ein Postkartenmaler und ein Herr aus Georgien zufällig über den Weg. Das 20. Jahrhundert bricht an. Leider.

  • Bewertung

    aus Umkirch

    5/5

    11.02.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Pflichtlektüre?

    Unterhaltsam, informativ, welch ein Rechercheaufwand! Ein Buch, das dazu anregt, es nicht aus der Hand zu legen, aber jederzeit die Möglichkeit dazu lässt. Ein wunderbares Geschenk.

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Bewertungen (35)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Andreas Koch

    Andreas Koch

    Thalia Bergisch Gladbach

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    5/5

    28.08.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Jahr vor Beginn des Ersten...

    Das Jahr vor Beginn des Ersten Weltkriegs wird hier als unglaublich vielfältige Szenerie geschildert, in der zahlreiche Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur ihren Auftritt haben.
  • Zum Bewerterprofil von Anja Cordes

    Anja Cordes

    Thalia Neuss – Rheinpark - Center Neuss

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.07.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erzählt wird die Geschichte des...

    Erzählt wird die Geschichte des Jahres 1913. Das letzte Jahr bevor der Weltkrieg alles veränderte. Erfahren Sie, was Künstler, Schriftsteller und Politiker in diesem Jahr erlebten.
  • Zum Bewerterprofil von Anja Werner

    Anja Werner

    Thalia Leverkusen

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    1913 hat mich fasziniert und begeistert....

    1913 hat mich fasziniert und begeistert. Der Autor erzeugt eine ganz besondere Stimmung und hat für mich Geschichte fühlbar gemacht.
  • Zum Bewerterprofil von Sabine Rößler

    Sabine Rößler

    Thalia Wildau – A10-Center

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    5/5

    16.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Jahr bevor die Welt in Flammen...

    Das Jahr bevor die Welt in Flammen stand. Noch ist Frieden und jeden Tag passiert etwas ganz normales. Großartige Idee.
  • Zum Bewerterprofil von Steffi Nowaczyk

    Steffi Nowaczyk

    Thalia Schwerin – Schlosspark-Center

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    5/5

    16.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wissen und Anekdoten "aus der...

    Wissen und Anekdoten "aus der alten Zeit" im Tagebuchstil. Amüsant und kurzweilig, wartet oft mit dem "Oh, das wusste ich nicht - Effekt" auf.

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