• Produktbild: Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer

Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer Roman

26

19,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.07.2013

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,8/13,1/2,8 cm

Gewicht

420 g

Farbe

Graugrün / Lichtgrau

Auflage

7

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-24327-9

Beschreibung

Rezension

"Alex Capus hat ein eigenes Genre geschaffen, das ihm wie ein perfekt geschnittener Anzug passt und steht: einen historischen Roman, der ... leicht und elegant durch das Terrain der Vergangenheit pflügt, sein eigenes Tun dabei stets bewusst hält, reflektiert und gelegentlich auch ironisch beleuchtet." Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 27.07.13
"Sein Roman hat den Charme alter Postkarten, auf denen schon die Farben Patinaglück erzeugen und den Betrachter dorthin versetzen, wo er nie war, wo er sich aber merkwürdig vertraut und heimisch fühlt wie in einer Art kollektiver Kindheit." Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 27.07.13
"Wenn also Unterhaltung - dann lieber gleich so!" Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung, 27.01.14

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.07.2013

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,8/13,1/2,8 cm

Gewicht

420 g

Farbe

Graugrün / Lichtgrau

Auflage

7

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-24327-9

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    25.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    schillernd und faszinierend

    Drei Lebensgeschichten, die Alex Capus meisterhaft und temporeich verwebt. - Zwar sind sich Emile Gilliéron, Laura d’Oriano und Felix Bloch nie wirklich begegnet, obwohl sich ihre Leben teilweise zur gleichen Zeit abspielten. Fiktiv lässt daher Capus die Biografien im ‘Möglicherweise’ einen gemeinsamen Berührungspunkt im Bahnhof Zürich finden, wo Laura im Orientexpress, auf dem Weg nach Frankreich mit ihrer Familie hält, Emil mit der Urne seine Vaters unterwegs an den Genfersee ist und Felix am Güterbahnhof zum x-ten Mal Vaters Wille verwirft - um dann doch Maschinenbau zu studieren. Die Lebensbilder könnten nicht unterschiedlicher sein - und haben letztendlich doch einen gemeinsamen Nenner: geworden zu sein, was man par-tout nicht werden wollte… Es ist spannend zu lesen, wie sich die einzelnen Personen im Leben bewegen, sich entwickeln, auf Abwege geraten - und nur Felix Bloch kann letztendlich (trotz Atombombenbau-Beteiligung) den Jugendtraum ‘etwas Friedfertiges’ zu machen, noch verwirklichen (und erhält gar den Nobelpreis für Physik). Sehr interessant sind aber auch die historischen Gegebenheiten um die Ausgrabungen in Griechenland (Gilliéeron), der Aufbau der Atomphysik in Zürich und Leipzig, sowie der 2. Weltkrieg und Los Alamos (Bloch) und Lauras Spionage gegen Italien/Deutschland. Geschickt füllt Capus allfällige Lücken mit ‘es könnte sein - doch wir wissen es nicht’ - bunt ist seine Spekulation, aber immer passend - das ganze Büchlein sprudelt von Erzähl- und Fabulierlust. Die Wechsel der Personen, die im Zentrum stehen, kommt meist unvermittelt, manchmal mit einem * unterteilt. Man muss also durchaus vif sein, um immer zu wissen, wo man grad ist - ja, und hie und da könnte es sein, dass sich die eine oder andere Person doch begegneten… wir wissen es nicht, - doch… Wirklich gute Unterhaltung - und dazu noch lehrreich.

  • Inge Weis

    aus Pirmasens

    5/5

    30.06.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Historische Figuren, ganz privat!

    Drei historische Figuren, die sich 1924 am züricher Bahnhof hätten treffen können sind im Mittelpunkt des neuen Romans von Capus. Felix Bloch, Pazifist, wird Bombenbauer, Laura D´Oriano, träumt von einer Sängerkarriere und wird Spionin und Emile Gillieron, genialer Maler wird Begleiter von Schliemann und einer der größten Kopisten und Fälscher der Kunstgeschichte. Capus ist wie immer ein großartiger Erzähler. Er ist zweifellos einer der begnadetesten Erzähler unserer Zeit. Seine Sprache zieht den Leser in seine Geschichten hinein, wie es wenige andere Autoren vermögen. Die Charakterstudien, die er sich diesmal vorgenommen hat, basieren auf wahren Persönlichkeiten. Das macht auch den Reiz dieses Buchs aus, denn man greift zwangsläufig zum Lexikon, um mehr über diese Personen zu erfahren. Die Geschichte an sich bleibt dabei leider etwas dürftig, aber das macht fast gar nichts. Es ist einfach ein solches Vergnügen, Capus zu lesen, dass der Plot beinah zur Nebensache wird. Er schafft es wunderbar uns für seine Figuren einzunehmen. Man lebt mit ihnen und teilt Freud und Leid. Wunderbar! Eine Biographie ist eine Biographie. Hier sind es gleich drei, was für mich auch den besonderen Reiz des Buches ausmacht. Ein toller Roman und gleichzeitig gut recherchierte, wahre Lebensgeschichten. Alle Bücher von Herrn Capus sind lesenswert !

  • Bewertung

    5/5

    10.05.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer

    Wie der Titel es schon so schön verkündet, geht es hierbei um die Geschichte von drei Menschen, die am Ende des Buches einer der größten Fälscher der Welt, eine Spionin und ein Bombenbauer werden. Doch keiner der Protagonisten hatte das geplant. Emil übernahm nach dem Tode seines Vaters desen Geschäfte, er hat von ihm sein künstlerisches Talent geerbt und so übernahm er auch die Arbeit an einem großen archäologischen Werk. Laura, die nie in eine typische Rolle fallen wollte und nur eins im Sinn hatte, das Singen. Diesem großen, weiten Gefühl Ausdruck zu verleihen, aber auf bessere Art, als es ihre Mutter getan hat. Und dann war da noch Felix, der zuerst, weil es sein Vater wollte, Maschinenbau studierte, dann aber zur Atomphysik wechselte. Alex Capus beschreibt diese drei so überaus gut, dass man sie fast vor sich sieht. Man erlebt, wie die drei sich entwickeln, wie sie langsam aber sicher zu ihrer vorbestimmten Geschichte kommen. Ich konnte mich kaum von dem Buch losreißen und finde es wirklich fabelhaft.

  • Bewertung

    5/5

    02.10.2013

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinierend, spannend und "bombastisch"

    Ein Buch, das ich nur empfehlen kann! Es ist speziell - es kommen nämlich keine Anführungs- und Schlusszeichen vor. Doch lassen Sie sich nicht abschrecken, ich bin normalerweise kein Freund von ellenlangen Beschreibungen, aber dieses Buch - wow! Es beschreibt die (mögliche) Lebensgeschichte dreier Personen so erfrischend und witzig, dass man das Buch einfach nicht mehr zur Seite legen kann. P.S. Für Liebhaber von 1913. (:

  • Bewertung

    5/5

    08.09.2013

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So ist das Leben

    Drei Lebensentwürfe, drei Leben, die so anders verlaufen als geplant und vorausgesehen. Erinnert uns das nicht an unser eigenes Leben? Alex Capus hat an drei historischen Beispielen Allgemeingültiges dargestellt. Seine Liebe gilt den Menschen. Drum gelingt es ihm, die genau recherchierten Lebensdaten seiner Akteure in sehr menschliche, berührende Geschichten einzuhüllen.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sylvia Donath

    Sylvia Donath

    Thalia Ettlingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.01.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Interessante Lebenswege

    Der neue Roman von Alex Capus nimmt den Leser mit an den Anfang des 20.Jahrhunderts. Drei Personen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, begleitet der Leser auf ihrem Lebensweg: Felix Bloch, Laura d’Oriano und Emile Gilliéron. Vielleicht sind sie sich sogar unbewusst alle einmal am Züricher Hauptbahnhof im Jahr 1924 begegnet, wir wissen es nicht. Emile Gilliéron reiste zunächst mit Schliemann nach Troja und wurde dort zum größten Kunstfälscher aller Zeiten – zunächst wider Willen später ganz bewusst, in dem er Reproduktionen von Kunstwerken herstellte und diese gewinnbringend verkaufte. Dann ist da noch Laura D’Oriano – Sängerin wollte sie werden und endetet tragisch als Spionin der Alliierten in Rom – die einzige Frau, die in Italien nach dem Urteil eines Militärgerichtes hingerichtet wurde. Felix Bloch der 1933 in die USA flüchtet und beim Bau der Atombombe hilft, dann aber noch den Absprung findet und nach dem Krieg weiter in der Neutronenforschung arbeitet und so die Magnetresonanztherapie zum Wohle des Menschen mit begründet hat. Alex Capus lässt uns Teil haben am Schicksal dieser drei, deren Biografien nicht verwoben sind, aber deren Leben geprägt ist von Höhen und Tiefen und die alle irgendwann vor der Entscheidung stehen – wie soll es weitergehen. Alex Capus hat die Lebensläufe exakt recherchiert und zu einem zeitgeschichtlichen, gut zu lesenden Roman verwoben.
  • Zum Bewerterprofil von Irene Hantsche

    Irene Hantsche

    Thalia Jena – Goethe-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.01.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Drei Lebensbilder

    Warum Capus die drei Schicksale der Hauptpersonen nicht fortlaufend sondern jedes für sich erzählt, hat sich mir auch am Schluss des Buches nicht wirklich erschlossen, denn die Begegnung der Protagonisten Fälscher, Spionin und Bombenbauer hat es wahrscheinlich nie gegeben. Sie verbindet nicht mehr als die Zeit und einige Orte, an denen sie sich begegnet sein könnten. Die Lebensbeschreibungen aller drei historisch verbürgten Persönlichkeiten(Emile Gilliéron, Laura d'Oriano und Felix Bloch) nimmt 1924 ihren Anfang. Im Verlauf mischt Capus gekonnt Fakten und Erdachtes der einzelnen Biografien und verbindet mit ihnen auch immer wieder ein Stück Zeitgeschichte. Was das Buch aber vorrangig auszeichnet, ist die gute, einfache Sprache, die angenehm leicht fließt und niemals geschraubt oder künstlich ist. Immer formuliert der Autor angenehm zurückhaltend und beschreibt die Begebenheiten in einfachen, klaren Sätzen, die das Lesen zum Vergnügen machen. Durch die geschichtlichen Verknüpfungen ist das Buch darüber hinaus interessant und anregend und Liebhabern literarischer Werke genauso wie Lesern von Lebensbeschreibungen sehr zu empfehlen.
  • Zum Bewerterprofil von Christina Andraschke

    Christina Andraschke

    Thalia Erlangen – Erlangen Arcaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.08.2013

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Überragend

    Alex Capus hat mit seinem neuen Roman alle meine Erwartungen erfüllt. Nach seinem wunderbaren letzten Buch "Léon und Louise" war ich auch diesmal von der ersten bis zur letzten Seite von den drei Geschichten, die er über den Fälscher, die Spionin und den Bombenbauer erzählt, gefesselt. Die Idee, dass sich die drei an einem bestimmten Tag am Hauptbahnhof Zürich getroffen haben könnten, ist genial. Liebe Leserinnen und Leser: lesen Sie dieses einfallsreiche und sprachlich gelungene Buch.
  • Zum Bewerterprofil von S. H.

    S. H.

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    4/5

    09.01.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Historische Figuren ganz privat!

    Drei historische Figuren, die sich 1924 am züricher Bahnhof hätten treffen können sind im Mittelpunkt des neuen Romans von Capus. Felix Bloch, Pazifist, wird Bombenbauer, Laura D´Oriano, träumt von einer Sängerkarriere und wird Spionin und Emile Gillieron, genialer Maler wird Begleiter von Schliemann und einer der größten Kopisten und Fälscher der Kunstgeschichte. Capus ist wie immer ein großartiger Erzähler. Er schafft es wunderbar uns für seine Figuren einzunehmen. Man lebt mit ihnen und teilt Freud und Leid. Wunderbar!
  • Zum Bewerterprofil von Ingo Roza

    Ingo Roza

    Thalia Velbert

    Buchhändler*in

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    4/5

    12.08.2013

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Betriebsgeräusche der Seele

    Alex Capus ist und bleibt auch mit seinem neuen Roman ein wunderbarer Erzähler. Die Lebensläufte dreier historisch verbriefter Figuren werden wundersam literarisch miteinander verknüpft , nichts wirkt konstruiert. Leider gilt das nur für die ersten Zweidrittel des Romans, dann verliert sich der Autor im rein Dokumentarischen und auch seine damit seine erzählerische Verve. Aber für solche Sätze: "dieses Gefühl nämlich, in das sie so lange ihre Zukunftshoffnung gesetzt hatte, war nichts weiter als das Betriebsgeräusch ihrer Seele, das jeder lebendige Mensch in sich verspürt, wenn er im Weltgetümmel mal kurz innehält und ein bißchen auf sich achtgibt" lohnt sich die Lektüre dieses Buches allemal.

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