• Produktbild: Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer

Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer Roman

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Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

26850

Erscheinungsdatum

29.07.2013

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

1375 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446244276

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Format

ePUB

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29.07.2013

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Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

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272 (Printausgabe)

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1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446244276

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  • I. Schneider

    aus Mannheim

    5/5

    31.07.2013

    eBook (ePUB)

    Drei Helden

    In seinem neuen Roman schreibt Alex Capus über drei Persönlichkeiten, die sich 1924 am Züricher Hauptbahnhof begegnet sein könnten: Laura, damals ein dreizehnjähriges Mädchen, die sich nicht verbiegen lassen will und versucht als Sängerin in Frankreich Fuß zu fassen. Felix, der Maschinenbau studieren wird, doch damit unglücklich ist und zur Physik wechselt und Emile, ein begnadeter Maler, der aus seinem kleinen Dorf in die große weite Welt hinauswill. Alle drei haben eine große Karriere vor sich, an die sie 1924 noch gar nicht im Traum gedacht haben. Alex Capus erzählt wieder meisterhaft und beschreibt die Charaktere sehr eindrucksvoll.

  • Bewertung

    aus Vaihingen

    5/5

    13.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Kluge Kombination

    Die Idee von Alex Capus, drei voneinander unabhängige Schicksale, die allein ihr historischer Hintergrund verbindet, zusammenzulegen und aufgrund recherchierter Daten romanartig auszubauen, ging auf. Selten las ich so detailreich ausgestattete und deshalb auch hoch interessante Biografien. Dabei vergaß der Autor nicht, immer wieder darauf hinzuweisen, dass es sich bei seinen Schilderungen eben vor allem um Fiktion handelt, er es sich eben aus-gedacht hat. Die Personen existieren damit aber nicht nur belegt historisch, sondern aus Fleisch und Blut und der Leser "erlebt" sie mit. Stilistisch in durchaus anspruchsvoller Wortwahl ein absoluter Lesegenuss!

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    25.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    schillernd und faszinierend

    Drei Lebensgeschichten, die Alex Capus meisterhaft und temporeich verwebt. - Zwar sind sich Emile Gilliéron, Laura d’Oriano und Felix Bloch nie wirklich begegnet, obwohl sich ihre Leben teilweise zur gleichen Zeit abspielten. Fiktiv lässt daher Capus die Biografien im ‘Möglicherweise’ einen gemeinsamen Berührungspunkt im Bahnhof Zürich finden, wo Laura im Orientexpress, auf dem Weg nach Frankreich mit ihrer Familie hält, Emil mit der Urne seine Vaters unterwegs an den Genfersee ist und Felix am Güterbahnhof zum x-ten Mal Vaters Wille verwirft - um dann doch Maschinenbau zu studieren. Die Lebensbilder könnten nicht unterschiedlicher sein - und haben letztendlich doch einen gemeinsamen Nenner: geworden zu sein, was man par-tout nicht werden wollte… Es ist spannend zu lesen, wie sich die einzelnen Personen im Leben bewegen, sich entwickeln, auf Abwege geraten - und nur Felix Bloch kann letztendlich (trotz Atombombenbau-Beteiligung) den Jugendtraum ‘etwas Friedfertiges’ zu machen, noch verwirklichen (und erhält gar den Nobelpreis für Physik). Sehr interessant sind aber auch die historischen Gegebenheiten um die Ausgrabungen in Griechenland (Gilliéeron), der Aufbau der Atomphysik in Zürich und Leipzig, sowie der 2. Weltkrieg und Los Alamos (Bloch) und Lauras Spionage gegen Italien/Deutschland. Geschickt füllt Capus allfällige Lücken mit ‘es könnte sein - doch wir wissen es nicht’ - bunt ist seine Spekulation, aber immer passend - das ganze Büchlein sprudelt von Erzähl- und Fabulierlust. Die Wechsel der Personen, die im Zentrum stehen, kommt meist unvermittelt, manchmal mit einem * unterteilt. Man muss also durchaus vif sein, um immer zu wissen, wo man grad ist - ja, und hie und da könnte es sein, dass sich die eine oder andere Person doch begegneten… wir wissen es nicht, - doch… Wirklich gute Unterhaltung - und dazu noch lehrreich.

  • Bewertung

    aus Bielefeld

    5/5

    26.10.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer

    Laura d'Oriano hat den Traum, eine erfolgreiche Sängerin zu werden. Nicht so, wie ihre Mutter, die nur Erfolg hat, weil sie ihr Strumpfband zeigt. Mit ihren Eltern und Geschwistern reist Laura durch ganz Europa, lernt viel kennen und spricht mehrere Sprachen fließend. Laura studiert am Konservatorium in Paris Gesang, doch schon bald merkt sie, dass ihre Stimme für die große Bühne nicht reicht. In der Musikalienhandlung in Marseille, wo sich ihre Familie inzwischen nieder gelassen hat, findet sie Arbeit und ihren zukünftigen schweizer Ehemann. Mit ihren zwei Töchtern könnte sie ein schönes Leben führen, doch der Beginn des 2. Weltkrieges macht es zunichte. Emile Gullieron sen. ist ein hervorragender Zeichner. Heinrich Schliemann wird auf ihn aufmerksam und nimmt ihn mit zu den Ausgrabungen von Troja. Bald stellt sich heraus, das Schliemann nicht nur Zeichnungen von den gefundenen Stücken sondern viel mehr Zeichnungen davon haben möchte, wie es ausgesehen haben könnte. Jahre später wird der Sohn, Emile junior, von Evans mit den Zeichnungen und Aufbauten zu den Ausgrabungen von Knossos beauftragt. Die Phantasie treibt dort heftige Blüten. Es wird dargestellt wie es sein könnte und nicht wie es war. Felix Bloch träumt davon, etwas bedeutendes mit seinem Leben anzufangen. Die Ausbildung in einer Gullideckelfabrik zählt nicht dazu. Doch er muss erst den Widerstand seiner Eltern brechen um ein Physikstudium zu beginnen. Zuerst fühlt er sich völlig überfordert, doch schon bald hat er ein Spezialgebiet für sich gefunden - Neutronen - und lässt nicht locker, bis er alles dazu weis. Sehr schnell wird er zu einem Experten und von wichtigen Leuten zu Vorträgen eingeladen. So landet er in Kalifornien als Dozent. Am Beispiel dieser drei Personen erzählt Alex Capus, wie sich das Leben und die Träume auf Grund äußerer Veränderungen, der Ausbruch des 2. Weltkrieges, verändern. Die Geschichten sind nachvollziehbar und mitfühlend geschrieben in einem anspruchsvollen und doch leicht lesbaren Schreibstil. Dieser Schreibstil ist es, der den Roman zu etwas besonderem macht.

  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    17.12.2014

    Buch (Taschenbuch)

    großes Lesevergnügen

    Es kann sein, dass sich Emile Gilliéron, "Der Fälscher", Laura d'Oriano " Die Spionin" und Felix Bloch "Der Bombenbauer" über den Weg gelaufen sind. Und wenn, dann nur ein einziges Mal -1924 am Hauptbahnhof Zürich. Laura, weitgereiste, kluge Tochter einer Musikantenfamilie verdient sich als Hutverkäuferin den Lebensunterhalt. Gelegentliche Auftritte als Sängerin erleichtern das Überleben. Androhungen lassen sie zur Spionin werden. Felix Bloch ist ein friedliebender, freundlicher, junger Mann. Wenn es nach Felix' Vater geht, dann ist Maschinenbau die richtige Wahl als Studienfach. Er nickt nur zum Vorschlag des Vaters, denkt aber -"wenn ich überhaupt etwas mache, wird es etwas ganz und gar Nutzloses, Zweckfreies sein"..Er wird Robert Oppenheimer beim Bau der Atombombe unterstützen. Emile Gilliéron wächst in Villeneuve als einziger Sohn des Dorfschullehrers auf. Er ist durchschnittlich. In Körperbau, Größe, Haarfarbe, Eigenschaften oder Talent. "Außer dem einen - er konnte unglaublich gut zeichnen, mit geradezu fotografischer Präzision und Vorstellungskraft." Eher beiläufig rutscht er in den Weg als Kunstfälscher Großes Lesevergnügen

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Bewertungen (26)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sylvia Donath

    Sylvia Donath

    Thalia Ettlingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.01.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Interessante Lebenswege

    Der neue Roman von Alex Capus nimmt den Leser mit an den Anfang des 20.Jahrhunderts. Drei Personen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, begleitet der Leser auf ihrem Lebensweg: Felix Bloch, Laura d’Oriano und Emile Gilliéron. Vielleicht sind sie sich sogar unbewusst alle einmal am Züricher Hauptbahnhof im Jahr 1924 begegnet, wir wissen es nicht. Emile Gilliéron reiste zunächst mit Schliemann nach Troja und wurde dort zum größten Kunstfälscher aller Zeiten – zunächst wider Willen später ganz bewusst, in dem er Reproduktionen von Kunstwerken herstellte und diese gewinnbringend verkaufte. Dann ist da noch Laura D’Oriano – Sängerin wollte sie werden und endetet tragisch als Spionin der Alliierten in Rom – die einzige Frau, die in Italien nach dem Urteil eines Militärgerichtes hingerichtet wurde. Felix Bloch der 1933 in die USA flüchtet und beim Bau der Atombombe hilft, dann aber noch den Absprung findet und nach dem Krieg weiter in der Neutronenforschung arbeitet und so die Magnetresonanztherapie zum Wohle des Menschen mit begründet hat. Alex Capus lässt uns Teil haben am Schicksal dieser drei, deren Biografien nicht verwoben sind, aber deren Leben geprägt ist von Höhen und Tiefen und die alle irgendwann vor der Entscheidung stehen – wie soll es weitergehen. Alex Capus hat die Lebensläufe exakt recherchiert und zu einem zeitgeschichtlichen, gut zu lesenden Roman verwoben.
  • Zum Bewerterprofil von Irene Hantsche

    Irene Hantsche

    Thalia Jena – Goethe-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.01.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Drei Lebensbilder

    Warum Capus die drei Schicksale der Hauptpersonen nicht fortlaufend sondern jedes für sich erzählt, hat sich mir auch am Schluss des Buches nicht wirklich erschlossen, denn die Begegnung der Protagonisten Fälscher, Spionin und Bombenbauer hat es wahrscheinlich nie gegeben. Sie verbindet nicht mehr als die Zeit und einige Orte, an denen sie sich begegnet sein könnten. Die Lebensbeschreibungen aller drei historisch verbürgten Persönlichkeiten(Emile Gilliéron, Laura d'Oriano und Felix Bloch) nimmt 1924 ihren Anfang. Im Verlauf mischt Capus gekonnt Fakten und Erdachtes der einzelnen Biografien und verbindet mit ihnen auch immer wieder ein Stück Zeitgeschichte. Was das Buch aber vorrangig auszeichnet, ist die gute, einfache Sprache, die angenehm leicht fließt und niemals geschraubt oder künstlich ist. Immer formuliert der Autor angenehm zurückhaltend und beschreibt die Begebenheiten in einfachen, klaren Sätzen, die das Lesen zum Vergnügen machen. Durch die geschichtlichen Verknüpfungen ist das Buch darüber hinaus interessant und anregend und Liebhabern literarischer Werke genauso wie Lesern von Lebensbeschreibungen sehr zu empfehlen.
  • Zum Bewerterprofil von Christina Andraschke

    Christina Andraschke

    Thalia Erlangen – Erlangen Arcaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.08.2013

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Überragend

    Alex Capus hat mit seinem neuen Roman alle meine Erwartungen erfüllt. Nach seinem wunderbaren letzten Buch "Léon und Louise" war ich auch diesmal von der ersten bis zur letzten Seite von den drei Geschichten, die er über den Fälscher, die Spionin und den Bombenbauer erzählt, gefesselt. Die Idee, dass sich die drei an einem bestimmten Tag am Hauptbahnhof Zürich getroffen haben könnten, ist genial. Liebe Leserinnen und Leser: lesen Sie dieses einfallsreiche und sprachlich gelungene Buch.
  • Zum Bewerterprofil von S. H.

    S. H.

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    4/5

    09.01.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Historische Figuren ganz privat!

    Drei historische Figuren, die sich 1924 am züricher Bahnhof hätten treffen können sind im Mittelpunkt des neuen Romans von Capus. Felix Bloch, Pazifist, wird Bombenbauer, Laura D´Oriano, träumt von einer Sängerkarriere und wird Spionin und Emile Gillieron, genialer Maler wird Begleiter von Schliemann und einer der größten Kopisten und Fälscher der Kunstgeschichte. Capus ist wie immer ein großartiger Erzähler. Er schafft es wunderbar uns für seine Figuren einzunehmen. Man lebt mit ihnen und teilt Freud und Leid. Wunderbar!
  • Zum Bewerterprofil von Ingo Roza

    Ingo Roza

    Thalia Velbert

    Buchhändler*in

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    4/5

    12.08.2013

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Betriebsgeräusche der Seele

    Alex Capus ist und bleibt auch mit seinem neuen Roman ein wunderbarer Erzähler. Die Lebensläufte dreier historisch verbriefter Figuren werden wundersam literarisch miteinander verknüpft , nichts wirkt konstruiert. Leider gilt das nur für die ersten Zweidrittel des Romans, dann verliert sich der Autor im rein Dokumentarischen und auch seine damit seine erzählerische Verve. Aber für solche Sätze: "dieses Gefühl nämlich, in das sie so lange ihre Zukunftshoffnung gesetzt hatte, war nichts weiter als das Betriebsgeräusch ihrer Seele, das jeder lebendige Mensch in sich verspürt, wenn er im Weltgetümmel mal kurz innehält und ein bißchen auf sich achtgibt" lohnt sich die Lektüre dieses Buches allemal.

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