Produktbild: Sterben
Band 1

Sterben Roman

14

9,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

12577

Erscheinungsdatum

21.04.2011

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

768 (Printausgabe)

Dateigröße

1205 KB

Originaltitel

Min Kamp

Übersetzt von

Paul Berf

Sprache

Deutsch

EAN

9783641055080

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

12577

Erscheinungsdatum

21.04.2011

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

768 (Printausgabe)

Dateigröße

1205 KB

Originaltitel

Min Kamp

Übersetzt von

Paul Berf

Sprache

Deutsch

EAN

9783641055080

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  • Bewertung

    5/5

    27.04.2023

    eBook (ePUB)

    Faszinierend

    Sprachlich dicht erzählt, auch wenn eigentlich nicht viel passiert. Genaue Beschreibungen von Beobachtungen, die mich völlig "inezoge" haben. Manchmal las ich und irgendwie waren zwei Stunden vorbei. Erinnert mich an Marcel Proust oder Thomas Mann.

  • Bewertung

    aus Thun im Kanton Bern

    5/5

    27.02.2022

    eBook (ePUB)

    Tolle Beschreibungen, tolle Sprache

    Der Autor blickt zurück auf verschiedene Lebensabschnitte und Ereignisse seiner Jugend und auf die Phase des Todes seines (dominanten und im Wesentlichen verhassten) Vaters. Der Sprachstil ist ziemlich unprätentiös, passt aber perfekt zum Thema. Der Autor liebt in seinen Beschreibungen die Details. Er blickt auf Einzelheiten, macht Episoden zum Thema, die man ebenso gut übergehen könnte. Aber diese Nähe zum Ereignis vermittelt ein Realitätsgefühl, das sich sehr spannend auf den Leser auswirkt. (Achtung, ich kann mir vorstellen, dass andere Leser diesen Schreibstil eher langweilig und viel zu Detail-versessen empfinden.) Mich persönlich hat die gesamte Atmosphäre, die durch die Lektüre entsteht, fasziniert. Ein wirklich gutes Buch! Nebenbei: (1) Die Norweger scheinen wirklich viel zu trinken. (2) Ist „Sterben“ wirklich der angemessene Titel? Es geht, unter anderem, um den Tod des Vaters.

  • Bewertung

    aus Ittigen

    5/5

    22.10.2014

    eBook (ePUB)

    Die Kraft der Sprache übt einen gewaltigen Sog auf den Leser aus

    Karl Olav Knausgård weint und er und wir als Leser begreifen eigentlich nicht warum. Sein Vater ist gestorben, aber zu diesem hatte er sein ganzes Leben lang ein sehr schwieriges Verhältnis, das ihn und seinen Bruder grundlegend geprägt hat. Panische Angst erfasst ihn, als ihm plötzlich der Gedanke kommt, sein Vater könnte noch leben und plötzlich zur Türe eintreten. Er geht noch ein zweites Mal ins Beerdigungsinstitut, um sich zu vergewissern, dass sein Vater wirklich tot ist. Ein Teil des Lebens, die Jugend von Karl Olav Knausgård, wird in diesem ersten Band einer mehrbändig angelegten Biographie „Min Kamp“ (insgesamt 6 Bände) aufgerollt. Zentrales Thema ist das Verhältnis zum Vater. Dieser Mann hat einen derartigen Schatten auf das Leben der beiden Söhne geworfen, dass die beiden ihn unsäglich zu hassen lernten. Als der Vater stirbt und Karl Olav sich mit seinem Bruder daran macht, den Nachlass zu ordnen, bietet sich beiden ein Bild des Grauens. Schön und subtil wird das Verhältnis der beiden Brüder zueinander geschildert, das einerseits sehr eng, aber gleichsam distanziert ist. Er möchte ihn einmal umarmen, aber er kann nicht. Was fasziniert so an einer Lebenserinnerung eines Menschen, den man nicht kennt? Das Buch wirkt einen eigentlichen Sog aus. Man wird in ganz alltägliche, keineswegs aussergewöhnliche Szenen so richtig hineingesogen. Nie hätte ich gedacht, dass so detailgenaue Beschreibungen derart faszinieren können. Diese Sprache hat Kraft ohne kräftig aufzutreten, ohne stilistische oder dramaturgische Effekte. Erzählt wird in ruhigem Fluss von Unspektakulärem, leichtfüssig und genau. Die sprachliche Kraft kommt von der radikale Ehrlichkeit und schonungslose Offenheit, vom unverfälschten Realismus, von der direkten Art des Erzählens, die weder narzisstisch ist, noch den Leser einem Seelenstriptease aussetzt. Was den Leser so anzieht und ihn hineintauchen lässt, ist der hohe Wiedererkennungswert. Paradoxerweise ist die schonungslose persönliche Art des Schreibens, die den Roman zu allgemeingültigen Aussagen führt. Wir kennen solche Situationen, weil wir sie auch schon in ähnlicher Weise erlebt haben, vielleicht ohne uns dies in dieser Radikalität zugestanden zu haben. Dieses Buch ist ein Leseerlebnis ersten Ranges. Ich freue mich auf die Lektüre der weiteren Bände.

  • Thomas Fritzenwallner

    aus Wiener Neustadt

    5/5

    15.02.2012

    eBook (ePUB)

    Der Tod gehört unweigerlich zum Leben, und die Gedanken darüber verändern vielfach Sichtweisen.

    Was ist los mit unserem Verhältnis zum Tod? Einerseits ist er allgegenwärtig, Krimis usw mit all ihren Toten boomen; doch kaum gibt es reale Tote, werden sie sofort versteckt, verborgen gehalten. Eine essayistische Passage über die biochemischen Zustände, die ein Körper nach seinem Tod durchläuft und den traditionellen Umgang damit bildet den Anfang des Buches; abgeschlossen wird es damit, dass Karl-Ove ein zweites Mal im Begräbnisinstitut seinen toten Vater aufsucht, um dessen Tod langsam tatsächlich glauben zu können. Auch wenn das Buch von Karl-Ove Knausgard erzählt wird - die größte Rolle spielt darin der Vater, wenn auch häufig nur als drohender Schatten. Es ist keine unbeschwerte, liebevolle Beziehung, die Vater und Sohn hier erlebt haben. Der Vater wird als allmächtig erlebt, als allwissend (woher weiß er, dass der Junge im Garten hinterm Haus verbotenerweise gelaufen ist, was er doch gar nicht sehen konnte?) und unberechenbar. Und es ist gerade die Tatsache, dass es auch gute Momente mit ihm gab, die ein eindeutiges Verhältnis so schwierig machen. Die Eltern trennen sich; der Vater geht eine neue Beziehung ein, hat noch einmal eine Tochter, aber vor allem beginnt er zu dieser Zeit zu trinken. Bis er sich schließlich bei seiner Mutter einquartiert und dort zu Tode säuft. Und nun ist er, Karl-Ove Knausgard, der eigentlich aufgrund des fehlenden Vatervorbilds für sich Bedenken hatte, dieser Rolle gerecht zu werden, selbst Vater dreier kleiner Kinder, mit allen Höhen und Tiefen. Als er so alt ist, wie sein Vater bei der Trennung war, beginnt er sich immer mehr mit ihm zu vergleichen, nicht nur, weil er ihm auch optisch so ähnlich ist. Er stellt auch immer stärker Charakterähnlichkeiten fest, mit denen er sich intensiv auseinanderzusetzen beginnt - und darüber dann zu schreiben beginnt, was nun in diesem Buch zu lesen ist.

  • Edith Berger

    aus Graz

    5/5

    05.08.2011

    eBook (ePUB)

    fesselnd

    "Für das Herz ist das Leben einfach: Es schlägt, solange es kann.Dann stoppt es. Früher oder später, an dem einen oder anderen Tag, hört seine stampfende Bewegung ganz von alleine auf, und das Blut fließt zum niedrigsten Punkt des Körpers"......so läßt uns Karl Ove Knausgard in seine Geschichte einsteigen. Er erzählt, wie es damals so war, in der Kindheit, der Jugendzeit, der Zeit des Erwachsenwerdens. Und er erzählt von seinem Vater, der grob, kalt, unnahbar die Familie beherrschte. Sehr früh schon verlassen Karl Ove Knausgard und seine Geschwister die Familie und haben dann kaum Kontakt zum Vater. Als dieser stirbt, machen sich K.O.Knausgard und sein Bruder Yngve auf den Weg zum Haus der Großmutter, wo der Vater die letzten Jahre seines Lebens verbracht hat.Es ist ein schwerer Weg, den sie gehen müssen und was sie erwartet ist unvorstellbar.... Ein erschütterndes, ein fesselndes, ein starkes Buch.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (14)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sina Hufnagel

    Sina Hufnagel

    Thalia Baden-Baden – Wagener Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.02.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wahres Leseerlebnis

    "Für das Herz ist das Leben einfach. Es schlägt, so lange es kann." So beginnt Knausgard seinen 1.Teil auf 6 Teile angelegte Autobiographie. Er beschreibt die Prozesse des Sterbens im Körper und stellt die Frage, warum der Tod tabuisiert wird. Warum lässt man die Toten nicht einfach liegen, sondern entzieht sie sofort den Augen der Lebenden. Es geht doch keine Gefahr von ihnen aus. Nochmal können sie ja nicht sterben. Aber es geht nicht nur um den Tod, viel mehr um seine Kindheit unter dem alkoholkranken und übermächtigen Vater, der ihm und seinem Bruder nur Gehorsam und keine Liebe gibt. Geduckt und voller Angst vor dem Vater, flüchten sie jedes Mal zur liebevollen Mutter. Als Knausgard 30 Jahre alt ist, stirbt der Vater, zu Tode getrunken im Haus der Großmutter. Mittlerweile selber Ehemann und Vater, wirft seine Kindheit immer noch einen großen Schatten über ihn. Er muss sich sogar am offenen Sarg überzeugen, dass sein Vater auch wirklich tot ist. Erst nach tagelanger Trauerarbeit, gelingt es ihm, Abstand zu bekommen. Knausgard erzählt über das Menschsein und lässt den Leser schonungslos offen sein Leben betrachten. Er sucht keine Entschuldigungen und Erklärungen. Ein wahres Leseerlebnis.
  • Zum Bewerterprofil von Maren Oberwelland

    Maren Oberwelland

    Thalia Varel

    Buchhändler*in

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    4/5

    14.03.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Lebensprojekt

    Was für ein Buch, was für ein Projekt, was für ein Schreibstil der eigentlich gar keiner ist. Knausgård schönt nicht, er drapiert die Ereignisse nicht, er verpackt sie nicht in modellierte Sätze und Worte. Er schreibt über das Leben wie es nunmal ist. Sich selbst reflektiert er dabei durchaus und lässt auch daran den Leser unmittelbar und ungefiltert teilhaben. In diesem ersten Teil der "Min Kamp"-Reihe schreibt Knausgård über seinen Vater, wie er unter ihm gelitten hat, dessen Tod er sich wünscht, den er dann aber erst wirklich begreift als er seine Leiche sieht und den er trotzdem beweint. Oder ist es das Leben in seiner Trostlosigkeit das er beweint? Der nächste Band steht schon in meinem Regal, ich habe Feuer gefangen!

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