Produktbild: Lob der Stiefmutter

Lob der Stiefmutter Roman | Nobelpreis für Literatur 2010

3

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.10.2012

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

196 (Printausgabe)

Dateigröße

1751 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518736159

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

15.10.2012

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

196 (Printausgabe)

Dateigröße

1751 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518736159

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    aus Thun im Kanton Bern

    5/5

    05.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    exquisit

    Der Literaturnobelpreisträger hat mit „Lob der Stiefmutter“ einen erotischen Roman von höchster Qualität geschrieben. Es sind insbesondere die fabulierten Kurzgeschichten (die manchmal in der Antike abspielen), die Referenz auf bekannte Bilder der Malerei und der unerschöpfliche und kräftige und schöne Sprachstil, die aus dieser Hymne an die körperliche Lust einen wahren Lesegenuss machen.

  • Bewertung

    aus Essen

    5/5

    18.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Verbotene Lust

    Ein tückischer, ein kluger Roman. Die Stiefmutter ist seit einigen Monaten mit einem Witwer verheiratet, Vater eines zehnjährigen Jungen. Der Brief des Kindes zu ihrem Geburtstag stellt den Anfang seiner zunehmenden und stürmischen Zuneigung dar, der sich auch alsbald die reife Frau nicht mehr entziehen kann. Mehr und mehr fühlt sie sich zu ihm hingezogen und beginnt hinter dem Rücken ihres Mannes eine Affäre mit ihm. Die Geschichte fesselt mit ihrer Mischung aus Erotik und den unerwarteten Wendungen.

  • Bories vom Berg

    aus München

    2/5

    25.01.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Faustisches Begehren Der 1988…

    Faustisches Begehren Der 1988 erschienene Roman «Lob der Stiefmutter» gehört in die Reihe erotischer Werke des peruanischen Nobelpreisträgers Mario Vargas Llosa, dem neun Jahre später mit « Die geheimen Aufzeichnungen des Don Rigoberto» eine Fortsetzung folgte. Der Autor hat seinen Text von der Unausweichlichkeit des Begehrens als «ein klein wenig surreal» bezeichnet und sich unter anderem von de Sade inspirieren lassen, schon im Titel kann man die Dramatik seiner Geschichte vorausahnen. «Man trage seine Laster wie einen Königsmantel», zitiert er in einem vorangestellten Text aus César Moros Gedicht «Tödliche Liebe» und weist damit bereits auf die verstörende Souveränität der Protagonisten seiner lüsternen Tragikkomödie hin. Der verwitwete Don Rigoberto hat die geschiedene Doña Lukrezia geheiratet, eine vierzigjährige, schöne und sinnenfrohe Frau mit üppig ausgeprägten weiblichen Attributen, denen sich ihr liebestoller Mann immer wieder genussvoll widmet. Alfonso, der engelsgleiche Stiefsohn, im Roman nur als das «Kind» bezeichnet, sucht die Nähe zu seiner Stiefmutter, schmust mit ihr, überschüttet sie geradezu mit kindlichen Liebesbezeugungen. Die laszive Frau gibt den Avancen des «Kindes» in einem schwachen Moment schließlich nach: «Es war ein unbezwingbarer Affekt gewesen, stärker als ihr Instinkt für Gefahr. Sie ließ sich auf das Bett gleiten, während sie gleichzeitig den Kleinen an sich zog, sanft, als fürchtete sie, ihn zu zerbrechen». Es folgen weitere Sexualakte, bis Alfonso eines Tages den Vater naiv fragt: «Papa, was heißt eigentlich Orgasmus?» Das Wort habe er von der Stiefmutter, erklärt er seinem völlig konsternierten Vater, «Sie hat mir gesagt, dass sie einen wunderschönen Orgasmus gehabt hat». Als der Vater, um dem Gespräch eine andere Richtung zu geben, nach den heutigen Hausaufgaben fragt, zeigt das «Kind» ihm einen Aufsatz unter dem Titel «Lob der Stiefmutter», in dem Alfonso von seinen erotischen Erlebnissen erzählt. Don Rigoberto jagt daraufhin seine untreue Frau aus dem Haus, Alfonso aber gesteht dem Hausmädchen im Epilog, dass er die Stiefmutter vertreiben wollte, um mit ihr und dem Vater allein zu sein. In den vierzehn Kapiteln seines Romans breitet Vargas Llosa trickreich seine erotischen Fantasien vor dem Leser aus, wobei er seine literarische Methode der Desorientierung ebenso einsetzt wie die gezielten Tabubrüche. Das Alter des «Kindes» ist dabei besonders verstörend, Alfonso erscheint einerseits als kleiner, engelsgleichen Knabe, der andererseits aber sehr wohl in der Lage ist, seiner Stiefmutter «einen wunderschönen Orgasmus» zu bescheren. Der vermeintliche Inzest allerdings ist keiner, es fehlt die Blutsverwandtschaft als Kriterium, allenfalls liegt Pädophilie vor. Mit diversen Einschüben erweitert der Autor seine Geschichte ins Mystische, so im zweiten Kapitel über Kandaules, den König von Lydien, von dem wir erfahren, dass sein ganzer Stolz die erogene Kruppe seiner Frau sei. «Ich wiederhole es noch einmal: Kruppe. Nicht Hintern, nicht Arsch, nicht Gesäß, nicht Hinterbacken, sondern Kruppe». Vargas Llosa interpretiert im Buch abgebildete Gemälde wie «Diana nach dem Bade», «Venus mit Amor und Musik» und ein abstraktes Werk, das im Wohnzimmer hängt und zu obszönen Deutungen Anlass gibt, er berichtet über die Sexualität einer verstörenden, homunkulus-artigen Kreatur, sogar eine Sequenz mit der Jungfrau Maria fehlt nicht. Breiten Raum nimmt auch der kultische Reinheitsfimmel Don Rigobertos ein, seine heiligen Waschungen werden gekrönt von intimsten Details seines Verdauungsapparates, das Klo fungiert quasi als literarische Bühne. Man könnte vom Lob der Sexualität sprechen bei diesem aphrodisischen Roman über die weibliche Souveränität, die Lukrezia hier so unbeirrt vorlebt, er handelt aber auch von den faustischen Abgründen, die sich in der teuflischen Figur des perfiden Alfonso auftun, literarisch überzeugt allerdings haben mich diese zusammen gewürfelten Textpassagen leider nicht.

Kundinnen und Kunden meinen

5

2

4

0

3

0

2

1

1

0

Bewertungen (3)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von S. Willaredt

    S. Willaredt

    Thalia Bonn

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    29.03.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht immer sind die Stiefmütter...

    Nicht immer sind die Stiefmütter die gemeinen Personen. Hier haben wir es mit einem unheimlich fiesen Stiefsohn zu tun. Lesen und mit fiebern.
  • Zum Bewerterprofil von Thomas Canje

    Thomas Canje

    Thalia Krefeld

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    16.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erotischer Gesellschaftsroman...

    Erotischer Gesellschaftsroman aus Südamerika. Vater und Sohn buhlen um die Gunst derselben Frau. In einer wunderschönen bildhaften Sprache erzählt. Ein sinnliches Lesevergnügen.

Unsere Meinungen

Bewertungen (2)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Lob der Stiefmutter