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Landnahme Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

24512

Erscheinungsdatum

15.10.2012

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

382 (Printausgabe)

Dateigröße

1456 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518732953

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

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  • alle Texte können angepasst werden

Verkaufsrang

24512

Erscheinungsdatum

15.10.2012

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

382 (Printausgabe)

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1. Auflage

Sprache

Deutsch

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9783518732953

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Mir nichts dir nichts

Bewertung am 19.02.2021

Bewertungsnummer: 1085107

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Geschichtsträchtig! Christoph Hein schreibt in Landnahme über das Leben des, nach den Gebietsabtretungen des 2. Weltkrieges, aus Breslau Vertriebenen Bernhard Haber. Bernhard und seine Eltern kommen in die Kleinstadt Guldenberg (in der russischen Besatzungszone). Dort werden sie jedoch alles andere als freundlich willkommen geheißen. Dazu kommt noch, dass Herr Haber (der Vater) durch die Arbeit in der russischen Kriegsgefangenschaft einen Arm verloren hat. Mit dieser Behinderung ließ sich sein Beruf als Tischler nur schwerlich und mithilfe des Sohnes ausüben. Vermittelt wird die Geschichte von Bernhard Haber über fünf verschiedene Personen rund um Guldenberg. Es geht um Erniedrigungen, geschichtliche und politische Veränderungen und das Gefühl eines Fremdkörpers in der Gemeinschaft. Ich habe dieses Buch im Rahmen meiner Schulzeit als Pflichtlektüre gelesen. Trotz anfänglicher Zweifel und Bedenken war ich nach dem Lesen positiv überrascht. Besonders die geschichtliche Relevanz empfand ich als gelungene Darstellung eines Weges in dem System DDR und darüber hinaus. Zwangskollektivierung, die Enteignung von Großunternehmern, genauso wie die Fluchten aus der DDR in den Westen, all diese Themen spielen eine Rolle im Buch. Mein Verständnis konnte sich durch die Erzählung noch weiter ergänzen beziehungsweise in meinem Kopf deutlicher verbildlichen. Aber nicht nur die politischen Vorkommnisse, nein das gesamte Lebensgefühl, seien es die keuscheren Beziehungsfindungen oder die Schulpädagogik, vermitteln mehr Empathie für eine Vergangenheit. Die Idee von den fünf personalen Ich-Erzählern, über die man indirekt und in Bruchstücken Bernhards Leben mitverfolgen kann, hat mir gut gefallen. An einigen Stellen hat es sich dadurch nicht wie eine Geschichte angefühlt, sondern wie mehrere auf einmal. In die Geschichte mischten sich zusätzlich zu den geschichtlichen Ansätzen Krimielemente, die bei mir persönlich für gesteigerte Spannung und ein sehr schnelles Durchlesen sorgten. Alles in allem eine gelungene Mischung aus vergangenem Zeitgeschehen, gutem Erzählgeist und einfach einer interessanten Geschichte mit ebensolchen Seitenverzweigungen. Zum Geschichte näher bringen sicher nicht verkehrt.

Mir nichts dir nichts

Bewertung am 19.02.2021
Bewertungsnummer: 1085107
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Geschichtsträchtig! Christoph Hein schreibt in Landnahme über das Leben des, nach den Gebietsabtretungen des 2. Weltkrieges, aus Breslau Vertriebenen Bernhard Haber. Bernhard und seine Eltern kommen in die Kleinstadt Guldenberg (in der russischen Besatzungszone). Dort werden sie jedoch alles andere als freundlich willkommen geheißen. Dazu kommt noch, dass Herr Haber (der Vater) durch die Arbeit in der russischen Kriegsgefangenschaft einen Arm verloren hat. Mit dieser Behinderung ließ sich sein Beruf als Tischler nur schwerlich und mithilfe des Sohnes ausüben. Vermittelt wird die Geschichte von Bernhard Haber über fünf verschiedene Personen rund um Guldenberg. Es geht um Erniedrigungen, geschichtliche und politische Veränderungen und das Gefühl eines Fremdkörpers in der Gemeinschaft. Ich habe dieses Buch im Rahmen meiner Schulzeit als Pflichtlektüre gelesen. Trotz anfänglicher Zweifel und Bedenken war ich nach dem Lesen positiv überrascht. Besonders die geschichtliche Relevanz empfand ich als gelungene Darstellung eines Weges in dem System DDR und darüber hinaus. Zwangskollektivierung, die Enteignung von Großunternehmern, genauso wie die Fluchten aus der DDR in den Westen, all diese Themen spielen eine Rolle im Buch. Mein Verständnis konnte sich durch die Erzählung noch weiter ergänzen beziehungsweise in meinem Kopf deutlicher verbildlichen. Aber nicht nur die politischen Vorkommnisse, nein das gesamte Lebensgefühl, seien es die keuscheren Beziehungsfindungen oder die Schulpädagogik, vermitteln mehr Empathie für eine Vergangenheit. Die Idee von den fünf personalen Ich-Erzählern, über die man indirekt und in Bruchstücken Bernhards Leben mitverfolgen kann, hat mir gut gefallen. An einigen Stellen hat es sich dadurch nicht wie eine Geschichte angefühlt, sondern wie mehrere auf einmal. In die Geschichte mischten sich zusätzlich zu den geschichtlichen Ansätzen Krimielemente, die bei mir persönlich für gesteigerte Spannung und ein sehr schnelles Durchlesen sorgten. Alles in allem eine gelungene Mischung aus vergangenem Zeitgeschehen, gutem Erzählgeist und einfach einer interessanten Geschichte mit ebensolchen Seitenverzweigungen. Zum Geschichte näher bringen sicher nicht verkehrt.

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Landnahme

von Christoph Hein

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Katrin Köber

Thalia Dallgow-Döberitz – HavelPark

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5/5

Ein Stück deutsche Geschichte

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine literarische Biographie über einen Jungen, später Mann der als Geflüchteter in eine ostdeutsche Kleinstadt kommt, sich schon als Kind durchbeißen muss und später auf sonderbare Art und Weise zu Vermögen kommt. Hein kann wunderbar erzählen, alleine sprachlich zieht einen die Geschichte schon in seinen Bann und wie so oft verarbeitet er ein ganzes Stück deutsche Geschichte im Roman.
  • Katrin Köber
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Ein Stück deutsche Geschichte

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine literarische Biographie über einen Jungen, später Mann der als Geflüchteter in eine ostdeutsche Kleinstadt kommt, sich schon als Kind durchbeißen muss und später auf sonderbare Art und Weise zu Vermögen kommt. Hein kann wunderbar erzählen, alleine sprachlich zieht einen die Geschichte schon in seinen Bann und wie so oft verarbeitet er ein ganzes Stück deutsche Geschichte im Roman.

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