Die Wand
Editionen für den Literaturunterricht

Die Wand

Ein unnachahmliches Gleichnis für das unüberwindliche Einsamsein

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Beschreibung

Eine Frau will mit ihrer Cousine und deren Mann ein paar Tage in einem Jagdhaus in den Bergen verbringen. Nach der Ankunft unternimmt das Paar noch einen Gang ins nächste Dorf und kehrt nicht mehr zurück. Am nächsten Morgen stößt die Frau auf eine unüberwindbare Wand, hinter der Totenstarre herrscht. Abgeschlossen von der übrigen Welt, richtet sie sich inmitten ihres eng umgrenzten Stücks Natur und umgeben von einigen zugelaufenen Tieren aufs Überleben ein.

Details

Verkaufsrang

5469

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

08.09.2010

Beschreibung

Details

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Text-to-Speech

Nein

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Verkaufsrang

5469

Erscheinungsdatum

08.09.2010

Verlag

Ullstein Verlag

Seitenzahl

285 (Printausgabe)

Dateigröße

876 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783548921006

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Bedrückende Lektüre

Bewertung aus Bergisch Gladbach am 07.09.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Diesen Roman wollte ich schon lange einmal lesen, dieses hochgelobte Werk der österreichischen Schriftstellerin Marlene Haushofer. Den Film mit Martina Gedeck in der Hauptrolle habe ich schon zweimal gesehen und genau hier liegt das Problem. Der Film ist eine weitgehende visuelle Version des Textes, viele Passagen des Romans werden im Film als innerer Monolog gesprochen und auch die Handlung folgt weitgehend der Textvorlage. Wenn man den Film kennt, kennt man somit eigentlich die ganze Geschichte und das nimmt der Lektüre des Romans viel von dem Reiz dieses ungewöhnlichen Buches. Diese ausweglose Düsterkeit der Situation, in der sich die namenlose Protagonistin befindet, fand ich auch sehr belastend und so habe ich das eBook nach knapp der Hälfte geschlossen. Das ändert natürlich nichts an der herausragenden Qualität des Werkes, das mich aber einfach nicht fesseln konnte.

Bedrückende Lektüre

Bewertung aus Bergisch Gladbach am 07.09.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Diesen Roman wollte ich schon lange einmal lesen, dieses hochgelobte Werk der österreichischen Schriftstellerin Marlene Haushofer. Den Film mit Martina Gedeck in der Hauptrolle habe ich schon zweimal gesehen und genau hier liegt das Problem. Der Film ist eine weitgehende visuelle Version des Textes, viele Passagen des Romans werden im Film als innerer Monolog gesprochen und auch die Handlung folgt weitgehend der Textvorlage. Wenn man den Film kennt, kennt man somit eigentlich die ganze Geschichte und das nimmt der Lektüre des Romans viel von dem Reiz dieses ungewöhnlichen Buches. Diese ausweglose Düsterkeit der Situation, in der sich die namenlose Protagonistin befindet, fand ich auch sehr belastend und so habe ich das eBook nach knapp der Hälfte geschlossen. Das ändert natürlich nichts an der herausragenden Qualität des Werkes, das mich aber einfach nicht fesseln konnte.

Die Wand

Bewertung aus Laakirchen am 11.03.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Sehr gut geschriebenes Buch, ich empfehle es ohne Zweifel weiter!! (:

Die Wand

Bewertung aus Laakirchen am 11.03.2021
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Sehr gut geschriebenes Buch, ich empfehle es ohne Zweifel weiter!! (:

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Die Wand

von Marlen Haushofer

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Fabian Evers

Thalia Leipzig - Grimmaische Straße

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5/5

Ein so fantastisch surrealer wie realistischer moderner Klassiker

Bewertet: eBook (ePUB)

Der Roman "Die Wand" der Österreicherin Marlen Haushofer ist 1963 erschienen. Es geht um eine namenlos bleibende Protagonistin, die bei einem Ausflug zur Jagdhütte eines Bekannten beinahe alleine - den treuen Jagdhund Luchs an ihrer Seite - in den Bergen zurückbleibt, da sie sich eines Morgens von einer unsichtbaren und unumgehbaren Wand vom Rest der Welt abgeschnitten findet. Die namensgebende Wand ist das fantastisch surreale Element, das diesen sonst sehr realistischen Roman um eine Frau und Mutter im mittleren Alter zu etwas ganz Außergewöhnlichen macht und schier endlose Interpretationsspielräume eröffnet. Der Überlebenskampf mit und gegen die Natur steht im Kern der Handlung. Zuerst erscheint die Natur als lebensunfreundlicher und feindseliger Antagonist. Zunehmend scheint die Protagonistin jedoch im ursprünglichen Leben mit der Natur ein tiefer empfundenes Glück als in ihrem alten Leben zu empfinden. Dieses scheinbare Glück ist aber keineswegs ungetrübt. Die Handlung folgt keinem linearen Verlauf in ein befriedigendes happy end, sondern ist durchzogen von herben Rückschlägen und bisweilen kaum auszuhaltender Tragik. Marlen Haushofers poetische Sprachverwendung ist virtuos und die große Stärke des Romans. Niemals prätentiös aber immer artistisch anspruchsvoll kann Haushofer tiefgreifend philosophisch werden, ohne jemals langatmig zu sein oder abzuschweifen. Ganze Absätze werden einem so Wort für Wort noch lange nach Ende der Lektüre im Kopf bleiben. Die Verfilmung von 2012 mit Martina Gedeck in der Hauptrolle könnte nicht gelungener sein und ist eine absolute Empfehlung in Ergänzung des Buchs.
5/5

Ein so fantastisch surrealer wie realistischer moderner Klassiker

Bewertet: eBook (ePUB)

Der Roman "Die Wand" der Österreicherin Marlen Haushofer ist 1963 erschienen. Es geht um eine namenlos bleibende Protagonistin, die bei einem Ausflug zur Jagdhütte eines Bekannten beinahe alleine - den treuen Jagdhund Luchs an ihrer Seite - in den Bergen zurückbleibt, da sie sich eines Morgens von einer unsichtbaren und unumgehbaren Wand vom Rest der Welt abgeschnitten findet. Die namensgebende Wand ist das fantastisch surreale Element, das diesen sonst sehr realistischen Roman um eine Frau und Mutter im mittleren Alter zu etwas ganz Außergewöhnlichen macht und schier endlose Interpretationsspielräume eröffnet. Der Überlebenskampf mit und gegen die Natur steht im Kern der Handlung. Zuerst erscheint die Natur als lebensunfreundlicher und feindseliger Antagonist. Zunehmend scheint die Protagonistin jedoch im ursprünglichen Leben mit der Natur ein tiefer empfundenes Glück als in ihrem alten Leben zu empfinden. Dieses scheinbare Glück ist aber keineswegs ungetrübt. Die Handlung folgt keinem linearen Verlauf in ein befriedigendes happy end, sondern ist durchzogen von herben Rückschlägen und bisweilen kaum auszuhaltender Tragik. Marlen Haushofers poetische Sprachverwendung ist virtuos und die große Stärke des Romans. Niemals prätentiös aber immer artistisch anspruchsvoll kann Haushofer tiefgreifend philosophisch werden, ohne jemals langatmig zu sein oder abzuschweifen. Ganze Absätze werden einem so Wort für Wort noch lange nach Ende der Lektüre im Kopf bleiben. Die Verfilmung von 2012 mit Martina Gedeck in der Hauptrolle könnte nicht gelungener sein und ist eine absolute Empfehlung in Ergänzung des Buchs.

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Veronika Weinhart

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5/5

Gänsehaut

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eigentlich wollte sie nur ein paar Tage mit ihrer Cousine und deren Mann in den Bergen bleiben, als sie aber am nächsten Tag aufwacht ist da eine Wand die undurchdringlich scheint. Ihre Cousine und der Mann mussten im Dorf gebleiben sein. Die restlichen Menschen sind zu Stein erstarrt. Alles was ihr bleibt ist der Hund, die Berge, die Hütte und der Wald. Und so beginnt ein Kampf ums Überleben zwischen Einsamkeit und harter Arbeit. Einzig die Tiere spenden ihr Trost und das Schreiben hält sie davon ab, dem Wahnsinn zu verfallen. In ihrer Einsamkeit stellt sie sich tiefsten Gedanken, und betrachtet ihr altes Leben, und die Menschenwelt aus neuer Sicht. Ein atemberaubendes Buch in dem die namenlose Protagonistin zum Leben erwacht, als hätte man selbst ihren Bericht gefunden. Mit ihrem präzisen Realismus beschreibt Marlen Haushofer die dystopische Einsamkeit dieses Buches, und legt damit Parallelen zu ihrem eigenen Leben.
5/5

Gänsehaut

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eigentlich wollte sie nur ein paar Tage mit ihrer Cousine und deren Mann in den Bergen bleiben, als sie aber am nächsten Tag aufwacht ist da eine Wand die undurchdringlich scheint. Ihre Cousine und der Mann mussten im Dorf gebleiben sein. Die restlichen Menschen sind zu Stein erstarrt. Alles was ihr bleibt ist der Hund, die Berge, die Hütte und der Wald. Und so beginnt ein Kampf ums Überleben zwischen Einsamkeit und harter Arbeit. Einzig die Tiere spenden ihr Trost und das Schreiben hält sie davon ab, dem Wahnsinn zu verfallen. In ihrer Einsamkeit stellt sie sich tiefsten Gedanken, und betrachtet ihr altes Leben, und die Menschenwelt aus neuer Sicht. Ein atemberaubendes Buch in dem die namenlose Protagonistin zum Leben erwacht, als hätte man selbst ihren Bericht gefunden. Mit ihrem präzisen Realismus beschreibt Marlen Haushofer die dystopische Einsamkeit dieses Buches, und legt damit Parallelen zu ihrem eigenen Leben.

Veronika Weinhart
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