Produktbild: Carrie

Carrie

1

10,29 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Ja

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

83674

Erscheinungsdatum

24.06.2008

Verlag

Knopf Doubleday Publishing Group

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

6202 KB

Sprache

Englisch

EAN

9780385528832

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Ja

Zum Lesen dieses eBooks auf Geräten der tolino Familie sowie auf sonstigen eReadern und am PC benötigen Sie eine Adobe ID. Weitere Hinweise zum Lesen von kopiergeschützten eBooks finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • ARIA-Rollen vorhanden

Verkaufsrang

83674

Erscheinungsdatum

24.06.2008

Verlag

Knopf Doubleday Publishing Group

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

6202 KB

Sprache

Englisch

EAN

9780385528832

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Kein Monster – nur ein Opfer

Mind on the Page (Mitglied der Book Circle Community) am 08.01.2026

Bewertungsnummer: 2696090

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Carrie erzählt die Geschichte von Carrie White, einem schüchternen, sozial isolierten Highschool-Mädchen, das unter der erdrückenden Kontrolle seiner zutiefst religiösen und missbräuchlichen Mutter aufwächst. In der Schule wird Carrie gnadenlos gemobbt, zu Hause lernt sie, ihren eigenen Körper, ihre Gefühle und die Welt um sie herum zu fürchten. Was kaum jemand weiss: Carrie verfügt über telekinetische Fähigkeiten – sie kann Dinge allein mit ihren Gedanken bewegen. Als kleine Grausamkeiten und gut gemeinte, aber fehlgeleitete Versuche von Mitgefühl aufeinandertreffen, geraten die Ereignisse unaufhaltsam ausser Kontrolle und steuern auf ein tragisches und unvergessliches Ende zu. Charaktere & Charakterdynamiken Was mich an Carrie besonders beeindruckt hat, ist, wie stark die Geschichte trotz ihrer übernatürlichen Prämisse von den Figuren getragen wird. Carrie White selbst ist eine zutiefst tragische Figur. Sie wird weder als Monster noch als klassische „rachsüchtige“ Protagonistin dargestellt. Vielmehr wirkt sie wie ein Mensch, der nie wirklich die Möglichkeit hatte, einen eigenen Willen oder eine eigene Identität zu entwickeln. Fast alles, was sie tut, ist eine Reaktion – auf Missbrauch, Demütigung, Angst oder fehlgeleitete Hoffnung. Ihre telekinetischen Kräfte sind weniger ein Fantasy-Element als vielmehr eine Metapher für unterdrückte Wut und emotionale Überforderung. Die Beziehung zwischen Carrie und ihrer Mutter ist für mich das wohl verstörendste Element des Romans. Margaret White ist eine religiöse Fanatikerin, die ihren Glauben als Werkzeug für Kontrolle, Schuldzuweisung und psychische Gewalt missbraucht. Die Dynamik zwischen Mutter und Tochter ist beklemmend, manipulativ und gnadenlos. Stephen King setzt hier nicht auf Schockeffekte, sondern auf Horror, der aus emotionalem Missbrauch entsteht – und genau das macht ihn so wirkungsvoll. Sue Snell und Tommy Ross heben sich als Nebenfiguren von Carries übrigen Mitschülern ab. Sie versuchen – wenn auch nicht fehlerfrei –, das Richtige zu tun. Besonders Sues von Schuldgefühlen getriebener Versuch, Mitgefühl zu zeigen, gehört zu den interessantesten moralischen Aspekten des Buches. Tragisch ist, dass selbst ihre guten Absichten letztlich zum Chaos beitragen. King zeigt hier eindrucksvoll, wie auch Freundlichkeit, wenn sie nicht aus echtem Verständnis entsteht, verheerende Folgen haben kann. Stil, Struktur & Pacing Carrie war mein erstes Buch von Stephen King, und besonders überrascht hat mich der experimentelle Aufbau des Romans. King wechselt ständig die Perspektiven – zwischen Carrie, ihren Mitschülern, Autoritätspersonen und der breiteren Öffentlichkeit. Dadurch bleibt das Tempo hoch und die Spannung konstant. Die Geschichte fühlt sich nie statisch an. Besonders wirkungsvoll ist der dokumentarische Ansatz: Zeitungsartikel, Polizeiberichte, Gerichtsprotokolle und fiktive wissenschaftliche Interviews zur Telekinese sind in die Handlung eingewoben. Diese fragmentierte Erzählweise lässt den Roman wie ein Puzzle wirken und erzeugt ein beklemmendes Gefühl der Unausweichlichkeit. Man weiss, dass etwas Schreckliches passiert ist – man beobachtet lediglich, wie sich die einzelnen Teile zusammenfügen. Obwohl Carrie in einer realistischen Welt spielt, verleiht dieser pseudo-wissenschaftliche Rahmen der Geschichte eine zusätzliche Ebene. Indem King aufzeigt, wie Telekinese untersucht, erklärt und gesellschaftlich bewertet werden könnte, erweitert er die Tragödie über Carrie hinaus und deutet grössere gesellschaftliche Konsequenzen an. Themen & Wirkung Im Kern ist Carrie nicht einfach eine Geschichte über übernatürlichen Horror. Es geht um Missbrauch, soziale Grausamkeit, Unterdrückung und die verheerenden Folgen davon, einen Menschen über lange Zeit zu entmenschlichen. Die emotionale Bodenhaftung macht den Horror so effektiv – er funktioniert, weil er glaubwürdig ist und weil das Leid, das ihm vorausgeht, zutiefst menschlich ist. Besonders bemerkenswert ist, wie gut der Roman gealtert ist. Themen wie Mobbing, religiöser Extremismus und moralische Panik wirken auch heute noch erschreckend aktuell. Fazit Carrie ist ein kurzes, scharfes und erschütterndes Buch. Es ist tragisch statt triumphal, verstörend statt klassisch unterhaltsam. Als Einstieg in Stephen Kings Werk empfand ich es als hervorragend: kompakt, strukturell interessant, emotional schwer und von der ersten Seite an fesselnd.

Kein Monster – nur ein Opfer

Mind on the Page (Mitglied der Book Circle Community) am 08.01.2026
Bewertungsnummer: 2696090
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Carrie erzählt die Geschichte von Carrie White, einem schüchternen, sozial isolierten Highschool-Mädchen, das unter der erdrückenden Kontrolle seiner zutiefst religiösen und missbräuchlichen Mutter aufwächst. In der Schule wird Carrie gnadenlos gemobbt, zu Hause lernt sie, ihren eigenen Körper, ihre Gefühle und die Welt um sie herum zu fürchten. Was kaum jemand weiss: Carrie verfügt über telekinetische Fähigkeiten – sie kann Dinge allein mit ihren Gedanken bewegen. Als kleine Grausamkeiten und gut gemeinte, aber fehlgeleitete Versuche von Mitgefühl aufeinandertreffen, geraten die Ereignisse unaufhaltsam ausser Kontrolle und steuern auf ein tragisches und unvergessliches Ende zu. Charaktere & Charakterdynamiken Was mich an Carrie besonders beeindruckt hat, ist, wie stark die Geschichte trotz ihrer übernatürlichen Prämisse von den Figuren getragen wird. Carrie White selbst ist eine zutiefst tragische Figur. Sie wird weder als Monster noch als klassische „rachsüchtige“ Protagonistin dargestellt. Vielmehr wirkt sie wie ein Mensch, der nie wirklich die Möglichkeit hatte, einen eigenen Willen oder eine eigene Identität zu entwickeln. Fast alles, was sie tut, ist eine Reaktion – auf Missbrauch, Demütigung, Angst oder fehlgeleitete Hoffnung. Ihre telekinetischen Kräfte sind weniger ein Fantasy-Element als vielmehr eine Metapher für unterdrückte Wut und emotionale Überforderung. Die Beziehung zwischen Carrie und ihrer Mutter ist für mich das wohl verstörendste Element des Romans. Margaret White ist eine religiöse Fanatikerin, die ihren Glauben als Werkzeug für Kontrolle, Schuldzuweisung und psychische Gewalt missbraucht. Die Dynamik zwischen Mutter und Tochter ist beklemmend, manipulativ und gnadenlos. Stephen King setzt hier nicht auf Schockeffekte, sondern auf Horror, der aus emotionalem Missbrauch entsteht – und genau das macht ihn so wirkungsvoll. Sue Snell und Tommy Ross heben sich als Nebenfiguren von Carries übrigen Mitschülern ab. Sie versuchen – wenn auch nicht fehlerfrei –, das Richtige zu tun. Besonders Sues von Schuldgefühlen getriebener Versuch, Mitgefühl zu zeigen, gehört zu den interessantesten moralischen Aspekten des Buches. Tragisch ist, dass selbst ihre guten Absichten letztlich zum Chaos beitragen. King zeigt hier eindrucksvoll, wie auch Freundlichkeit, wenn sie nicht aus echtem Verständnis entsteht, verheerende Folgen haben kann. Stil, Struktur & Pacing Carrie war mein erstes Buch von Stephen King, und besonders überrascht hat mich der experimentelle Aufbau des Romans. King wechselt ständig die Perspektiven – zwischen Carrie, ihren Mitschülern, Autoritätspersonen und der breiteren Öffentlichkeit. Dadurch bleibt das Tempo hoch und die Spannung konstant. Die Geschichte fühlt sich nie statisch an. Besonders wirkungsvoll ist der dokumentarische Ansatz: Zeitungsartikel, Polizeiberichte, Gerichtsprotokolle und fiktive wissenschaftliche Interviews zur Telekinese sind in die Handlung eingewoben. Diese fragmentierte Erzählweise lässt den Roman wie ein Puzzle wirken und erzeugt ein beklemmendes Gefühl der Unausweichlichkeit. Man weiss, dass etwas Schreckliches passiert ist – man beobachtet lediglich, wie sich die einzelnen Teile zusammenfügen. Obwohl Carrie in einer realistischen Welt spielt, verleiht dieser pseudo-wissenschaftliche Rahmen der Geschichte eine zusätzliche Ebene. Indem King aufzeigt, wie Telekinese untersucht, erklärt und gesellschaftlich bewertet werden könnte, erweitert er die Tragödie über Carrie hinaus und deutet grössere gesellschaftliche Konsequenzen an. Themen & Wirkung Im Kern ist Carrie nicht einfach eine Geschichte über übernatürlichen Horror. Es geht um Missbrauch, soziale Grausamkeit, Unterdrückung und die verheerenden Folgen davon, einen Menschen über lange Zeit zu entmenschlichen. Die emotionale Bodenhaftung macht den Horror so effektiv – er funktioniert, weil er glaubwürdig ist und weil das Leid, das ihm vorausgeht, zutiefst menschlich ist. Besonders bemerkenswert ist, wie gut der Roman gealtert ist. Themen wie Mobbing, religiöser Extremismus und moralische Panik wirken auch heute noch erschreckend aktuell. Fazit Carrie ist ein kurzes, scharfes und erschütterndes Buch. Es ist tragisch statt triumphal, verstörend statt klassisch unterhaltsam. Als Einstieg in Stephen Kings Werk empfand ich es als hervorragend: kompakt, strukturell interessant, emotional schwer und von der ersten Seite an fesselnd.

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Carrie

von Stephen King

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Alex Wilke

Thalia Berlin – Mall of Berlin

Zum Portrait

4/5

Be careful who you bully in school....

Bewertet: eBook (ePUB)

Be careful who you bully in school. It might be the last thing you do before she causes havoc and nearly erases the town from the map.
  • Alex Wilke
  • Buchhändler/-in

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4/5

Be careful who you bully in school....

Bewertet: eBook (ePUB)

Be careful who you bully in school. It might be the last thing you do before she causes havoc and nearly erases the town from the map.

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Markus Herzberg

Thalia Hamburg – Europapassage

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4/5

A Chilling Classic

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Carrie's life as an outsider is filled with bullying and harrasment and her home life with a radically Christian mother is no easier. But everything is promising to get easier as she actually manages to get a prom date. But a nasty suprise awaits Carrie at prom and an even nastier suprise awaits anyone who didn't know about her telekinetic talents. King's debut novel's themes of bullying and revenge are as relevant and terrifying as when it was released.
  • Markus Herzberg
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A Chilling Classic

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Carrie's life as an outsider is filled with bullying and harrasment and her home life with a radically Christian mother is no easier. But everything is promising to get easier as she actually manages to get a prom date. But a nasty suprise awaits Carrie at prom and an even nastier suprise awaits anyone who didn't know about her telekinetic talents. King's debut novel's themes of bullying and revenge are as relevant and terrifying as when it was released.

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