Produktbild: Die irgendwie richtige Richtung

Die irgendwie richtige Richtung Eine Pilgerreise

7

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

18.09.2013

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

1501 KB

Auflage

1

Originaltitel

A Sense of Direction. Pilgrimage for The Restless and The Hopeful

Sprache

Deutsch

EAN

9783518734698

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

18.09.2013

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

1501 KB

Auflage

1

Originaltitel

A Sense of Direction. Pilgrimage for The Restless and The Hopeful

Sprache

Deutsch

EAN

9783518734698

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  • Bewertung

    3/5

    20.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Die Pilgerreisen des Gideon

    Gideon ,ein junger Mann der eigentlich ziemlich planlos in immer anderen Städten lebt,begleitet seinen Freund Tom auf dem Jacobsweg nach Santiago de Compostela. Er hat damit zu kämpfen ,daß sein Vater ,(ein schwuler Rabbi) ,seine Familie verlassen hat ,um mit seinem Freund zusammenzuleben.Er hat den Kontakt zu senem Vater fast vollständig abgebrochen. Auf dem Pilgerweg lernen Gideon und Tom die verschiedensten Menschen mit vielen Geschichten kennen. Ein Pilger erzählt Gideon von dem Weg der Tempel von Shikoku in Japan ,wovon Gideon sehr fasziniert ist. Nach kurzem Aufenthalt in Berlin macht er sich zur zweiten Pilgerreise auf. Von unterwegs nimmt er sehr zögerlich wieder Kontakt per Mail zu seinem Vater auf.Nach einigen Anlaufschwierigkeiten verabreden sich die Beiden zu einer weiteren Pilgerreise ,diesmal durch die Ukraine zum Grab eines jüdischen Mstikers. Auf diesem Weg schließt sich auch Gideons Bruder Micah der Pilgergruppe an. Durch viele Gespräche gelingt es Gideon seinen Vater zu verstehen und das Verhältnis wieder auf eine vernünftige Ebene zu bringen. Die Geschichte war zwar nicht uninteressant ,mir fehlte jedoch ein etwas flüssigerer Erzählstil Ich habe mich zeitweise ziemlich mühsam durch das Buch gequält. Buchtitel: Die irgendwie richtige Richtung

  • Bewertung

    aus Osterwald

    2/5

    20.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Lange Reise - laaaaaaange lesen

    Gideon hat seinen Platz in dieser Welt noch nicht gefunden. Er ist jüdischer Amerikaner, der Schriftsteller sein möchte, und sich mit Artikeln für Magazine über Wasser hält, eigentlich jedoch von seinem Bruder finanziell abhängig ist. Als er ein Stipendium erhält, zieht er für ein Jahr nach Berlin, dessen mutmaßliche grenzenlose Freiheit ihn anzieht. Hier lebt er in den Tag hinein, nachts erst in verschiedenen Clubs, wird er richtig wach. Irgendwann genügt ihm dieses Leben aber nicht mehr und er verabredet sich mit seinem Freund Tom im Rausch zur Pilgerreise. Sie begehen den Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Auf ihrem Fußmarsch durch Spanien ergeben sich viele Gespräche, die meist über Gideons schwulen Vater oder die geschundenen Füße der beiden gehen. Später macht Gideon dann auch noch Pilgerreisen durch Japan und die Ukraine. Dieses Buch ist mühsam zu lesen. Den ersten Teil in Berlin fand ich überhaupt nicht gut, da war ich schon fast soweit, das Buch wegzulegen. Nachdem ich mich da durchgekämpft hatte, wurde es durch die Beschreibung der Pilgerreisen und Landschaften etwas interessanter, fesseln konnte mich dieses Buch aber zu keiner Zeit. Der Schreibstil ist etwas holprig, die Sätze teilweise sehr lang, was das Lesen und Verstehen schwierig macht. Vielleicht ist der "bekloppte" deutsche Komiker doch nicht so bekloppt, denn sein Buch ist meiner Meinung nach das bessere. Gut finde ich die Karten im Einband, da hat man die Route gut vor Augen. Das Cover ist originell und fällt auf.

  • Bewertung

    aus Amberg

    2/5

    11.10.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch, daß als Sachbuch…

    Ein Buch, daß als Sachbuch geschrieben ist, aber auch als Roman gesehen werden kann. Die Handlung: Es geht um Gideon, einen angehenden Schriftsteller, der ansich nicht weiß, was er mit sich anfangen soll. Er lebt drei Jahre in San Francisco, Beziehung beendet, ohne Rythmus im Leben. Dann zieht er mit seinem drei Jahre jüngeren erfolgreichen Bruder zusammen. Gideon macht den Haushalt, immer noch kein Lebensziel vor Augen. Nach einem Jahr geht er zurück nach Berlin. Er hofft, daß dort alles besser wird. Aber die Hoffnung gibt er bald auf. Er schludert durch den Tag und weiß immer noch nichts mit sich anzufangen. Gideon hat große Probleme mit seinem Vater. Der Vater ist Rabbi und hat seine Frau und die Familie verlassen, weil er schwul ist. Mit diesem Lebenstil kommt Gideon nicht klar. Er wartet immer auf eine Entschuldigung seines Vaters. Gideons Freund Tom schrieb ein Buch über einen Apostel in Spanien und deswegen kommen die beide Freunde auf die Idee den Jakobsweg zu machen. Am 10. Juni pilgern sie los! Hier fängt das Buch an nachdenklich zu werden. Man wirft auf dem Weg wohl allen Ballast ab und kann mal in Ruhe über sein Leben nachdenken. Die Freundschaft wird an manchen Tagen auf eine harte Probe gestellt. Beide kämpfen mit ihrem Ballast. Als Gideon dann auch noch eine Email von seinem Vater bekommt, muß er wirklich entscheiden, wie diese Beziehung weiter gehen soll... Meine Meinung: Als ich die Leseprobe lesen durfte, war ich sehr gespannt auf das Buch und den Jakobsweg. Als ich das Buch dann lesen durfte, war ich enttäuscht. Gideon ist planlos und wirr und genauso ist das Buch auch geschrieben. Die Sätze sind oft schwer verständlich, viele Stellen mußte ich mehrmals lesen und ich mußte mich echt zwingen weiterzulesen. Der Konflikt zwischen Vater und Sohn nimmt sehr viel Platz ein - der Jakobsweg kommt dadurch fast etwas zu kurz.

  • Sabine

    aus Köln

    2/5

    22.09.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Gideon ist mit seinem Freund…

    Gideon ist mit seinem Freund Tom am 10. Juni verabredet. So richtig weiß er gar nicht mehr, was sie da tun wollten, denn der Termin entstand in einer durchzechten Nacht. Doch Tom weiß die Lösung – sie wollen pilgern, nach Santiago di Compostella. Warum? So richtig weiß er auch das nicht. Es ist eine anstrengende Reise mit interessanten Bekanntschaften und vielen Schmerzen, doch seinen inneren Frieden findet er nicht. Drum macht er sich auf eine weitere Reise – zunächst nach Japan zu den 88 Tempeln auf Shikoku, und in die Ukraine nach Uman, um einer chassidischen Tradition zu folgen. Leider hat mir dieses Buch gar nicht gefallen, vielleicht waren aber auch meine Erwartungen einfach falsch. Schon die ersten 50 Seiten haben mich eher abgeschreckt als das sie mich für die Geschichte gewinnen konnten. Hier erzählt Gideon von seiner Zeit vor der Pilgerreise, als er planlos und ohne Ziel in Berlin sein Leben fristet. Schon hier ist der Schreibstil anstrengend mit langen und verschachtelten Sätzen und Gedankengängen, die für mich einfach nicht nachvollziehbar sind. Vielleicht hätte ich es mir schon denken können, dass der Ich-Erzähler und meine Person andere Vorstellungen von einer Pilgerreise haben, denn die Idee der Fahrt entstand in einer durchzechten Nacht mit seinem Freund Tom und schien mir eher wie aus einer Bierlaune heraus entstanden zu sein als denn als Reise mit wirklichem Hintergrund. Doch mit Beginn des Pilgerns wurde es zunächst angenehmer zu lesen. Zunächst geht es durch Spanien, man lernt verschiedene Mit-Pilger kennen, aber auch einiges von der Landschaft, Rivalität zwischen den Freunden und vor allem schmerzende Füße. Auch bei der zweiten Pilgerreise, Gideon ist nun in Japan und geht den größten Teil der Strecke alleine, passiert nicht wirklich mehr. Es ist eher ein Wettkampf mit den Kilometern, wie viele am Tag zu schaffen sind. Es sind weniger Menschen unterwegs, das Wetter ist deutlich schlechter, und Gideon hadert mit seiner Entscheidung. Einzig die Beziehung zu seinem Vater beschäftigt ihn während seiner Wanderung, insbesondere auch, weil sein Großvater Max – ein wirklich toller Mann und einer der wenigen mir sympathischen Charaktere im ganzen Buch – ihn zu Beginn in Japan begleitet. Doch es bedarf einer weiteren Wallfahrt, diesmal nach Uman in der Ukraine in Begleitung des Vaters und des Bruders, um eine Annäherung an seinen Vater zu erreichen und sich mit ihm auszusöhnen. Der letzte Teil war dann wieder sehr anstrengend zu lesen, nicht nur des vertrackten Schreibstils wegen, sondern auch wegen der vielen zum Teil philosophischen Gedankengänge und die immer wieder eingestreuten Fachwörter und Zitate anderer Autoren. Gefallen hat mir das nicht und unterhalten hat es mich leider noch viel weniger. Ich war froh, als ich das Buch endlich beendet hatte und bin wirklich enttäuscht, denn meine Erwartungen an die Geschichte haben sich leider nicht erfüllt – ich hoffe nur, dass der Autor durch seine Pilgertouren etwas für sich selbst erreichen konnte. Ich als Leser bin froh, dass das Pilgerbuch nun zu Ende ist.

  • Karlheinz

    aus Frankfurt

    1/5

    20.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Irgendwie die total falsche Richtung

    Gideon Lewis-Kraus schreibt in diesem Buch über seine Erlebnisse auf dem Jakobsweg, dem Shikou in Japan und der Pilgereise nach Uman in der Ukraine. Dabei betrachtet er die ganze Angelegenheit aus seiner eigenen Sicht. Ich habe mich schon länger für den Jakobsweg interessiert, spätestens seit der, ich zitiere den Autoren dieses Buches „bekloppte deutsche Fernsehkomiker“ sein Buch veröffentlicht hat. Wie immer man zu Hape Kerkeling steht, diese Ausdrucksweise ist nicht in Ordnung und leider auch nicht die einzige verbale Entgleisung. An diesem Buch hat mich dann außerdem noch sehr angesprochen, dass es mit dem Shikou und der Reise noch zwei weiter Pilgerreisen behandelt werden. Auf dem ersten ca. 60 Seiten geht es dann nur um die Beweggründe. Was ja auch wirklich spannend sein kann, aber hier so gar nicht ist. Die Idee auf dem Jakobsweg zu gehen, kam Gideon und seinem Freund Tom als sie betrunken waren. Ich möchte jetzt auch nicht weitere Textstellen zitieren, aber es ist nicht nur schwer zu lesen, sondern auch die Gedankengänge erschließen sich mir überhaupt nicht, vor allem wenn diese so weit hergeholt sind und meistens von sehr eigenen Gedanken und Einstellungen geprägt. Die Schilderung des Jakobsweges ist dann ach ganz nett, wenn auch nicht wirklich überzeugend da die Sichtweise des Autoren auf der Reise doch sehr eingeschränkt war. Besser dargestellt ist da die Pilgereise nach Japan zu den 88 Tempeln des Shikou. Hier gelingt es dem Autoren ab und zu ein Gefühl zu vermitteln, wie anstrengend und aufopfernd eine Pilgerreise sein kann, allerdings handelt es sich um eine eher weniger genutzte Pilgeroute was dem Autor und auch dem Leser entgegen kommt. „Highlight“ ist hier der Einbruch in einen heiligen Tempel. Die Reise nach Uman in der Ukraine unternimmt der Autor mit seinem Bruder und seinem Vater. Mir war das Rosch ha-Schana als eine Feier von frommen Juden ein wenig bekannt, aber wie der Autor es schildert hat es damit nun wenig auf sich. Zu diesem Zeitpunkt des Buches geht es dem Autoren auch mehr um das Verhältnis zu seinem Vater. Die Sichtweise zu diesem Thema haben sich auf dem Jakobsweg schon ein wenig geändert und er schafft es sich gedanklich mit dem Verhältnis um die Homosexualität sein seines Vaters auf der Shikou auseinander zu setzen so das hier nun in Uman die Aussprache erfolgen kann. Fazit: Ein Buch das endlos lange Monologe von mir nicht zu erschließenden Gedankengängen bietet. Ich respektiere das es schwer ist ein Buch zu schreiben und viel Arbeit, aber ich hatte wirklich das erste Mal seit Ulysses von James Joyce (was das einzige Buch ist das ich nicht beendet habe) das Bedürfnis das Buch beiseite zu legen und nicht zu beenden. Schade für die Ausführung einer guten Idee. Ein Buch das der Autor schreiben musste, aber sonst niemand lesen braucht.

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