Nobody Owens ist ein eher unauffälliger Junge. Nobody lebt auf dem Friedhof, liebevoll erzogen und behütet von den Geistern und Untoten, die dort zu Hause sind. Doch der tödliche Feind, vor dem der kleine Bod einst auf den Friedhof floh, ruht nicht. Er wartet auf den Tag, an dem Bod sein Zuhause verlassen wird, um zurückzukehren in die Welt der Lebenden. Wer wird Nobody dann noch beschützen?
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
5/5
26.06.2023
Buch (Taschenbuch)
Nicht nur für Kinder eine tolle Geschichte
Ein schönes Buch über einen Jungen, der von Geistern auf dem Friedhof großgezogen wird. Eine Geschichte über Familie, Freundschaft und Abenteuer mit tollen Charakteren.
Ich habe das Buch gelesen, weil ich Lust auf eine Geschichte von Neil Gaiman hatte. Obwohl ich vermutlich nicht mehr ganz dem Zielalter des Buches entspreche, haben mir die Abenteuer des Jungen Nobody auf dem Friedhof sehr gut gefallen. Sowohl das Setting als auch die Charaktere haben einfach gestimmt. Auf jeden Fall etwas für alle Fans des düsteren Goth Looks ohne tasächliche Horrorelemente (z.B. Addams Family) und für Kinder ab 10 Jahren.
Lesezauber_Zeilenreise
aus Eggenstein-Leopoldshafen
5/5
26.04.2021
Buch (Taschenbuch)
Geister, Ghule, Vampire, Hexen: Nobodys Leben auf dem Friedhof - ein ganz besonderes Buch
Als Nobody noch ein Baby war und auch noch nicht Nobody hieß, wurde seine Familie brutal ermordet. Baby Nobody, der natürlich gar nicht so richtig weiß, was geschieht, nutzt die Gelegenheit der offenen Haustüre und krabbelt davon und landet auf dem alten Friedhof. Der Mörder seiner Familie kann nicht finden und auch sonst scheint keiner das Baby zu vermissen. So wird es von den „Bewohnern“ liebevoll und nach einem gemeinsamen Beschluss aufgenommen. Sie nennen den Kleinen Nobody, kurz Bod, seine neuen Eltern sind Mr und Mrs Owens, die bereits vor langer Zeit verstorben sind und nun als Geister mit allen anderen dort im Laufe der Zeit Begrabenen auf dem Friedhof ihr Leben nach dem Tod führen. Als Vormund wird Vampir Silas eingesetzt, einziger Friedhofsbewohner, der nicht an den Gottesacker gebunden ist, sondern auch raus in die „normale“ Welt gehen kann und der somit die Verbindung zwischen dieser und Bod ist.
So wächst Bod auf, immer behütet und beschützt von seiner neuen Familie und allen anderen Friedhofsbewohnern. Er bekommt Unterricht, Silas besorgt ihm Nahrung von draußen, die vor vielen Jahren verstorbenen Kinder allen Alters sind seine Spielkameraden und er führt ein ziemlich gutes Leben. Doch natürlich möchte er wissen, wer er eigentlich ist, warum seine Familie ermordet wurde und von wem. Auch wenn er ein „Lebendiger“ ist, hat er sich mit der Zeit einige nützliche Geisterdinge angeeignet. So kann er nahezu unsichtbar werden für die Menschenwelt. Und das ist auch gut so, denn der Mörder von damals ist immer noch auf der Suche nach ihm, um zu beenden, was er damals begonnen hat.
Das ist mal ein ziemlich geiles Buch. Sorry, aber anders kann ich es nicht nennen. Es hat bei mir einen tiefen Eindruck hinterlassen schon allein durch den außergewöhnlichen Schreibstil und die wundervoll fantasievolle Umsetzung dieser grandiosen Idee. Wir begleiten Bod vom Baby bis ins Erwachsenenalter und diese Parallelwelt „Friedhof“ wächst einem dabei förmlich ans Herz, was sicher auch an den detailreichen Beschreibungen liegt. Es ist kein bisschen gruselig auf dem Friedhof, die Bewohner „leben“ dort ihr Leben, spielen, unterhalten sich, feiern, putzen die Gruft und wischen Staub. Aber es ist dennoch weit entfernt von einer Komödie, auch wenn es einige humorvolle Szenen hat. Mitzuerleben, wie Bod sich dem Leben stellt, Bekanntschaften macht und sich entwickelt, seine Abenteuer in fremden „Welten“, seine Freundschaft mit Scarlett und seine intensive und dennoch eher kühle Beziehung zu Silas, sein Umgang mit der tödlichen Bedrohung – all das macht aus diesem Buch ein nachhaltig beeindruckendes Fantasywerk. In meinen Augen nicht zwingend ein Kinderbuch und ich weiß nicht, ob 10-jährige das alles schon voll erfassen können. Ein bisschen älter sollten die Leser m.M.n. schon sein, zumal es ganz am Anfang und auch zwischendurch immer mal recht düster, mystisch und unheimlich zugeht.
Mir gefällt der außergewöhnliche Schreibstil, der viele Zwischentöne hat und dem Leser nicht alles vorkaut, sondern auch Platz für eigene Gedankengänge lässt.
„Das ist wie mit den Menschen, die glauben, woanders ein glücklicheres Leben zu führen, und dann feststellen, dass das so nicht funktioniert. Egal, wo du hingehst, du nimmt dich selber immer mit.“
Die Vermischung von Gegenwartszeit mit jahrhundertealter Vergangenheit durch die Friedhofsbewohner hat Flair und ich habe die Lektüre absolut genossen!
Das außergewöhnliche Cover und die Gestaltung der Umschlagseiten passt perfekt zur Geschichte. Das Buch ist gedruckt auf Umweltpapier – was ebenfalls passt, weil alles ein bisschen „dunkler“, grauer ist.
Lesezauber_Zeilenreise
aus Eggenstein-Leopoldshafen
5/5
24.04.2021
Buch (Taschenbuch)
Geister, Ghule, Vampire,…
Geister, Ghule, Vampire, Hexen: Nobodys Leben auf dem Friedhof - ein ganz besonderes Buch Als Nobody noch ein Baby war und auch noch nicht Nobody hieß, wurde seine Familie brutal ermordet. Baby Nobody, der natürlich gar nicht so richtig weiß, was geschieht, nutzt die Gelegenheit der offenen Haustüre und krabbelt davon und landet auf dem alten Friedhof. Der Mörder seiner Familie kann nicht finden und auch sonst scheint keiner das Baby zu vermissen. So wird es von den „Bewohnern“ liebevoll und nach einem gemeinsamen Beschluss aufgenommen. Sie nennen den Kleinen Nobody, kurz Bod, seine neuen Eltern sind Mr und Mrs Owens, die bereits vor langer Zeit verstorben sind und nun als Geister mit allen anderen dort im Laufe der Zeit Begrabenen auf dem Friedhof ihr Leben nach dem Tod führen. Als Vormund wird Vampir Silas eingesetzt, einziger Friedhofsbewohner, der nicht an den Gottesacker gebunden ist, sondern auch raus in die „normale“ Welt gehen kann und der somit die Verbindung zwischen dieser und Bod ist. So wächst Bod auf, immer behütet und beschützt von seiner neuen Familie und allen anderen Friedhofsbewohnern. Er bekommt Unterricht, Silas besorgt ihm Nahrung von draußen, die vor vielen Jahren verstorbenen Kinder allen Alters sind seine Spielkameraden und er führt ein ziemlich gutes Leben. Doch natürlich möchte er wissen, wer er eigentlich ist, warum seine Familie ermordet wurde und von wem. Auch wenn er ein „Lebendiger“ ist, hat er sich mit der Zeit einige nützliche Geisterdinge angeeignet. So kann er nahezu unsichtbar werden für die Menschenwelt. Und das ist auch gut so, denn der Mörder von damals ist immer noch auf der Suche nach ihm, um zu beenden, was er damals begonnen hat. Das ist mal ein ziemlich geiles Buch. Sorry, aber anders kann ich es nicht nennen. Es hat bei mir einen tiefen Eindruck hinterlassen schon allein durch den außergewöhnlichen Schreibstil und die wundervoll fantasievolle Umsetzung dieser grandiosen Idee. Wir begleiten Bod vom Baby bis ins Erwachsenenalter und diese Parallelwelt „Friedhof“ wächst einem dabei förmlich ans Herz, was sicher auch an den detailreichen Beschreibungen liegt. Es ist kein bisschen gruselig auf dem Friedhof, die Bewohner „leben“ dort ihr Leben, spielen, unterhalten sich, feiern, putzen die Gruft und wischen Staub. Aber es ist dennoch weit entfernt von einer Komödie, auch wenn es einige humorvolle Szenen hat. Mitzuerleben, wie Bod sich dem Leben stellt, Bekanntschaften macht und sich entwickelt, seine Abenteuer in fremden „Welten“, seine Freundschaft mit Scarlett und seine intensive und dennoch eher kühle Beziehung zu Silas, sein Umgang mit der tödlichen Bedrohung – all das macht aus diesem Buch ein nachhaltig beeindruckendes Fantasywerk. In meinen Augen nicht zwingend ein Kinderbuch und ich weiß nicht, ob 10-jährige das alles schon voll erfassen können. Ein bisschen älter sollten die Leser m.M.n. schon sein, zumal es ganz am Anfang und auch zwischendurch immer mal recht düster, mystisch und unheimlich zugeht. Mir gefällt der außergewöhnliche Schreibstil, der viele Zwischentöne hat und dem Leser nicht alles vorkaut, sondern auch Platz für eigene Gedankengänge lässt. „Das ist wie mit den Menschen, die glauben, woanders ein glücklicheres Leben zu führen, und dann feststellen, dass das so nicht funktioniert. Egal, wo du hingehst, du nimmt dich selber immer mit.“ Die Vermischung von Gegenwartszeit mit jahrhundertealter Vergangenheit durch die Friedhofsbewohner hat Flair und ich habe die Lektüre absolut genossen! Das außergewöhnliche Cover und die Gestaltung der Umschlagseiten passt perfekt zur Geschichte. Das Buch ist gedruckt auf Umweltpapier – was ebenfalls passt, weil alles ein bisschen „dunkler“, grauer ist.
Bewertung
5/5
16.03.2021
Buch (Taschenbuch)
Ein cooles Kinder Buch von dem...
Ein cooles Kinder Buch von dem Autor des 'Good Omens' Buches!
etwas düster, spannend und witzig! Auch passend zur Halloween Zeit.
Anna Pichler
aus Bad Hofgastein
5/5
15.10.2020
Buch (Taschenbuch)
Zum Gruseln gut!
Neil Gaiman hat die die perfekte Mischung aus Unterhaltung und Grusel in diesem Buch kombiniert.
Nobody Owens wird auf dem Friedhof großgezogen - von niemand Geringerem als den dort lebenden Geistern und Untoten. Liebevoll lernen sie ihm alles, was sie wissen und viele Jahre lang verlässt Nobody Owens den Friedhof nicht. Doch die Vergangenheit macht auch vor ihm nicht Halt!
Es hat mir viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen, weil die Idee eine völlig neue ist. Die Abenteuer, die der Junge Nobody auf dem Friedhof erlebt sind gleichermaßen unterhaltsam wie schaurig-gruselig. Jedoch hatte ich an keiner Stelle im Buch Angst oder musste mich ekeln! Das ist gut, immerhin ist es ein Buch für 10-12 Jährige Leser und sollte deswegen nur in Maßen gruseln.
Es hat mir auf jeden Fall einige schöne Lesestunden beschert.
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5/5
26.10.2020
Buch (Taschenbuch)
Nur knapp überlebt der kleine...
Nur knapp überlebt der kleine Bod den Mordanschlag auf seine Familie,rettet sich auf den Friedhof,und damit in liebevolle Obhut der dort lebenden Geister.In der behaglichen Gruft des Ehepaares Owen wächst er heran,nicht ahnend,daß er weiterhin in großer Gefahr schwebt.Unheimlich!
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5/5
16.08.2020
Buch (Taschenbuch)
Endlich wieder erhältlich
Nobody Owens, genannt Bod, hat eine ungewöhnliche Kindheit. Er wächst auf einem Friedhof auf, seine Eltern und Lehrer sind Geister und auf dem Stundenplan stehen Fächer wie "Unsichtbar werden" und "Traumwandeln". Doch es zieht ihn hinaus in die Welt der Lebenden, aber dort lauert eine tödliche Gefahr.
Eine schaurig schöne Geschichte ab 10 Jahren.
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5/5
28.05.2013
eBook (ePUB)
Sein Name ist Nobody...
Als die Familie des kleinen Nobody Owens eines Nachts brutal ermordet wird, flieht dieser vor seinem Feind auf den Friedhof der Stadt. Die "Bewohner" des Friedhofes, die Geister der hier beerdigten Menschen, nehmen sich des Jungen an, und geben ihr Bestes um ihn großzuziehen. Der Friedhof wird Nobodys Zuhause. Hier erlebt er viele Abenteuer, unter den wachsamen Augen seines Vormunds, des Vampirs Silas, und er Freundet sich mit den Toten an, unter ihnen z.B. die in ungeweihter Erde begrabene Hexe Liza. In Scarlett Amber Perkins, ein auf dem Friedhof spielendes Mädchen, findet der kleine Nobody (kurz "Bod") auch eine erste Freundin unter den Lebenden. Mit den Jahren wird es für Nobody immer schwieriger sich vom Leben ausserhalb des Friedhofs fernzuhalten. Doch mit jedem Schritt in die Welt der Lebenden steigt die Gefahr, denn der mysteriöse Mörder von Nobodys Familie ist ihm immer noch auf den Fersen...
Mit "Das Graveyard Buch" hat Neil Gaiman (u.a. Autor der Comic-Reihe "Sandman" und des Romans "American-Gods") ein mitreißendes Buch für Jugendliche und Erwachsene geschrieben. Es erwartet den Leser eine skurille, spannende, immer wieder überraschende Geschichte mit Herz und Seele, die manchmal an "Harry Potter" oder auch an "Das Dschungelbuch" erinnert. Obwohl das Buch im Arena-Verlag als Jugendbuch erscheint, richtet es sich mit der düsteren Geschichte und universellen Themen wie Verlust, Freundschaft, Gut/Böse und unserem Platz in der Welt durchaus an reife Leser. Allzu jungen Lesern entgehen möglicherweise der versteckte Humor und die Doppeldeutigkeit der Geschichte, die viel Platz für eigene Gedanken lässt.
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4/5
13.09.2023
Buch (Taschenbuch)
Die perfekte Mischung
Ich habe eine Zeit gebraucht, um mit dem Graveyard Buch warm zu werden. Aber die Geduld hat sich ausgezahlt! Das Buch hat für ein Kinderbuch die perfekte Mischung aus Emotionen, Spannung und Mysterium. Es war toll zu sehen, wie das Wissen aus den (für mich) anfangs zusammenhangslos wirkenden Kapiteln später wieder aufgegriffen wird und ein zufriedenstellendes Ganzes ergibt. Das Ende war schön, wenn auch traurig. Das Alles, in Kombi mit dem atmosphärischen Friedhofs-Setting ergibt ein Kinderbuch, das sich auch für Erwachsene durchaus lohnt.
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