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Angst

4

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2014

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19/11,5/1,8 cm

Gewicht

207 g

Farbe

Schwarz

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-25813-8

Beschreibung

Rezension

«Angst» zeigt eindringlich, wie dünn und wenig belastbar die Haut der Zivilisation in Wahrheit doch ist, und bestätigt damit jene Einsicht, an die zuletzt der Kriminalpsychiater Hans-Ludwig Kröber erinnert hat: Jeder von uns kann zum Mörder werden. ("Der Tagesspiegel")
Ein leiser und fesselnder Psychothriller, der die Frage klug beantwortet, wieviel unsere liberalen Werte wert sind, wenn wir unser Leben bedroht sehen. ("Brigitte")
Der Feind im eigenen Haus ... Spannend, effektvoll retardierend und unglaublich beklemmend. ("Die Welt")
Packend und sympathisch intelligent. ("Der Tagesspiegel")
Hochspannend und vielschichtig. ("Frankfurter Neue Presse")
Dirk Kurbjuweit zeigt, dass dicht unter der Zivilisationsschicht das Böse lauert. ("Stern")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2014

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19/11,5/1,8 cm

Gewicht

207 g

Farbe

Schwarz

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-25813-8

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • KimVi

    aus Niedersachsen

    4/5

    14.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    In Dirk Kurbjuweits Roman…

    In Dirk Kurbjuweits Roman erzählt der Hauptprotagonist Randolph Tiefenthaler seine Geschichte. Er greift den Ereignissen etwas voraus, denn gleich zu Beginn erfährt man, dass sein Vater im Gefängnis sitzt und dort eine Strafe wegen Totschlags verbüßen muss. Dennoch ist das Interesse an der Handlung sofort geweckt, da man unbedingt erfahren möchte, was einen alten Mann dazu treiben kann, die Familie seines Sohnes auf diese Art zu schützen. Durch die gewählte Erzählperspektive erlebt man hautnah, wie die Angst sich langsam Randolphs Familie schleicht, dort die Atmosphäre vergiftet und schließlich den Alltag bestimmt. Man erfährt allerdings nicht nur von der Angst, die Tiberius durch sein Verhalten auslöst, sondern von tief verschütteten Ängsten, denen Randolph in seiner Kindheit ausgesetzt war. Angst steht im Zentrum der Handlung. Es gelingt Dirk Kurbjuweit hervorragend die verschiedenen Facetten der Angst zu beschreiben, und zu vermitteln, welchen Einfluss sie nehmen kann. Die Protagonisten wirken sehr lebendig und ihre Reaktionen nachvollziehbar. Obwohl man sich beim Lesen manchmal wünscht, dass Randolph endlich mehr Rückgrat zeigt. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm lesbar. Man kann sich die entsprechenden Szenen gut vorstellen und hat das Gefühl, dass man Randolph gegenüber sitzt und seiner Geschichte lauscht. Diese ist durchgehend interessant und kann mit einer unverhofften Wendung punkten.

  • Christiane Strecker

    aus Neuss

    5/5

    10.08.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartige, beklemmende Geschichte....

    Großartige, beklemmende Geschichte. Nach der Lektüre betrachtet man seine Nachbarn mit anderen Augen und ist sehr froh, wenn diese keine Ähnlichkeit mit Herrn Tiberius haben.

  • Bewertung

    5/5

    28.03.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Glück und Glas ...

    Ein intelligenter und packender Roman über Selbstjustiz, eine ungewöhnliche Vater-Sohn-Beziehung und die Brüchigkeit des Glücks und der bürgerlichen Existenz. Spannend und perfekt inszeniert!

  • Marion Olßon

    aus Reutlingen

    5/5

    11.05.2013

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Untermieter mit dem Namen Terror

    Ein geschickt geschriebener Roman über eine Vater-Sohn-Beziehung, die empfindlich von einem Nachbar gestört wird, der den Terror als Untermieter benutzt. Ein Nachbar, der obszöne Briefe schreibt, observiert und falsche Beschuldigungen ausspricht. Das in der Ich- Erzählweise geschriebene Werk könnte eine ausgeklügelte Erfindung sein, jedoch hat sich dieses Drama so ähnlich, tatsächlich im Leben des Autors abgespielt. So ist ein packendes Werk entstanden, das den Leser in den Bann zieht und auf spannende Weise in das Geschehen führt. Es wird letztendlich ein Mord geschildert, der eigentlich von dem Leser gut geheißen werden könnte, da diese spröde Beziehungsgeschichte gar keinen anderen Schluss zulässt.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Nancy Jarisch

    Nancy Jarisch

    Thalia Weiterstadt – Loop Weiterstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.05.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Packendes Psychogramm

    Als Randolph Tiefentaler mit seiner Familie in eine Berliner Altbauwohnung zieht, ahnt er nicht, dass er den Kauf der Immobilie noch schwer bereuen wird. Zu seinen Nachbarn zählt ein im Souterrain hausender Sonderling, der Gefallen an seiner Frau findet. Zunächst schreibt er ihr schmeichelnde, als jegliche Reaktion ausbleibt, verleumderische Briefe. Bald fühlt sich die Familie nicht mehr nur gestört, sondern verfolgt und bedroht. Neben dieser Geschichte erzählt Tiefenthaler von seinem Aufwachsen und der komplizierten Beziehung zu seinem Vater, einem Waffennarr. So entsteht eine tiefgründige Charakterstudie, die in einem packenden Psychogramm gipfelt. Die Angst ist das zentrale Thema dieses Buches, Angst vor der Perfidität des abgründigen Stalkers, Angst um Frau und Kinder und nicht zuletzt die Angst vor der Ächtung der Gesellschaft angesichts der Verleumdungen des ungeliebten Nachbarn. Der Held, der zunächst auf die Hilfe des Rechtsstaats vertraut, sieht sich bald dessen Ohnmacht gegenüber und weiß keinen anderen Ausweg als Selbstjustiz um sich und seine Lieben zu schützen. Dieser Roman beschreibt authentisch und eindringlich wie ein unbescholtener Bürger angesichts wachsender Bedrohung und Verzweiflung Gewalt als letzten Ausweg sieht. Wahnsinnig spannend wie nachdenklich stimmend!
  • Zum Bewerterprofil von Annegrit Fehringer

    Annegrit Fehringer

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.02.2013

    eBook (ePUB 3)

    Für Ihren eReader!

    Eigentlich ist dieser glänzend geschriebene Roman eine Familiengeschichte, in der ein gestörter Hausmitbewohner die Familie empfindlich stört. Eigentlich ist es aber auch eine Vater-Sohn-Beziehungs-Geschichte. Auf jeden Fall legen Sie dieses Buch nicht mehr so schnell aus der Hand!
  • Zum Bewerterprofil von Irene Hantsche

    Irene Hantsche

    Thalia Jena – Goethe-Galerie

    Buchhändler*in

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    4/5

    22.03.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Beklemmende Geschichte eines Mordes

    Interessanter und spannender kann kein Kriminalroman sein! Beängstigend und glaubhaft wird die Ohnmacht des Ehepaares angesichts der Bedrohung nachvollziehbar. Der Journalist und Buchautor Kurbjuweit hat die Belästigung von einem Nachbarn selbst erlebt und erzählt vielleicht auch deshalb so scheinbar authentisch. Fast analytisch schildert er als Ich-Erzähler die Auswirkung des Stalkings auf das gesamte Familienleben - einmal durch die Bedrohung selbst und, auch wenn die Vorwürfe noch so abstrus erscheinen, weil der Verdacht unterschwellig gärt. Berührend sind für mich aber insbesondere die Schilderungen aus der Kindheit der Hauptfigur Randolph Tiefenthaler, in der Waffen schon immer eine bestimmende Rolle einnahmen. („Für mich war zu Hause ein Ort, an dem man erschossen werden konnte.“ ). Auch wenn Robert die „versteckte“ Liebe des Vaters im Erwachsenenalter versteht, bleibt der Vater-Sohn-Konflikt prägend. So legt der Roman glaubhaft und beklemmend Schicht um Schicht die Geschichte eines Mordes und seiner Hintergründe frei. Zugleich reflektiert er sehr nachdenklich den Waffenbesitz in den eigenen vier Wänden.

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