Produktbild: Kein Ort. Nirgends
Band 1479

Kein Ort. Nirgends

Aus der Reihe Bibliothek Suhrkamp
2

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2014

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

109

Maße (L/B/H)

21,8/13,6/1,5 cm

Gewicht

296 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-22479-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2014

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

109

Maße (L/B/H)

21,8/13,6/1,5 cm

Gewicht

296 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-22479-3

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Kein Ort. Nirgends

Bewertung am 11.11.2021

Bewertungsnummer: 1604013

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Juni 1804 sind Karoline von Günderrode und Heinrich von Kleist zu einer Teegesellschaft in Winkel am Rhein eingeladen eine fiktive Begegnung: Christa Wolf lässt die empfindsamen Dichter, beides Außenseiter, aufeinandertreffen, lässt sie nachdenken über fehlende Freiräume, über das nicht lebbare Leben und zeigt die Parallelen zu ihrer eigenen Gegenwart.1979 erschienen, bringt das Buch uns zwei Menschen nahe, die an dem System, in dem sie stecken, zu verzweifeln drohen und die doch wissen: "Wenn wir zu hoffen aufhören, kommt, was wir befürchten, bestimmt."Längst ist der Titel dieses modernen Klassikers zum geflügelten Wort geworden: In Kein Ort. Nirgends erzählt Christa Wolf vom Lebensgefühl derjenigen, die mit dem Rücken zur Wand stehen, und entwirft gleichzeitig die Vision eines Daseins, in dem die Grenzen zwischen den Einzelnen, den Geschlechtern, zwischen Realität und Utopie überschritten sind. 

Kein Ort. Nirgends

Bewertung am 11.11.2021
Bewertungsnummer: 1604013
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Juni 1804 sind Karoline von Günderrode und Heinrich von Kleist zu einer Teegesellschaft in Winkel am Rhein eingeladen eine fiktive Begegnung: Christa Wolf lässt die empfindsamen Dichter, beides Außenseiter, aufeinandertreffen, lässt sie nachdenken über fehlende Freiräume, über das nicht lebbare Leben und zeigt die Parallelen zu ihrer eigenen Gegenwart.1979 erschienen, bringt das Buch uns zwei Menschen nahe, die an dem System, in dem sie stecken, zu verzweifeln drohen und die doch wissen: "Wenn wir zu hoffen aufhören, kommt, was wir befürchten, bestimmt."Längst ist der Titel dieses modernen Klassikers zum geflügelten Wort geworden: In Kein Ort. Nirgends erzählt Christa Wolf vom Lebensgefühl derjenigen, die mit dem Rücken zur Wand stehen, und entwirft gleichzeitig die Vision eines Daseins, in dem die Grenzen zwischen den Einzelnen, den Geschlechtern, zwischen Realität und Utopie überschritten sind. 

Einzigartig im Stil

Steppenwölfin am 12.06.2021

Bewertungsnummer: 591347

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Sprache der Christa Wolf erreicht in "Kein Ort.Nirgends" einen ihrer Höhepunkte im bitter-realistischen Stil. Das "Günderrödchen" oder "Lina", wie sie sich von engen Freunden nennen lässt, wird hier in einer einzigartigen Weise beschrieben. Christa Wolf erstellt hier ein Seelenbild ohnegleichen, das uns den Atem gefrieren lässt.

Einzigartig im Stil

Steppenwölfin am 12.06.2021
Bewertungsnummer: 591347
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Sprache der Christa Wolf erreicht in "Kein Ort.Nirgends" einen ihrer Höhepunkte im bitter-realistischen Stil. Das "Günderrödchen" oder "Lina", wie sie sich von engen Freunden nennen lässt, wird hier in einer einzigartigen Weise beschrieben. Christa Wolf erstellt hier ein Seelenbild ohnegleichen, das uns den Atem gefrieren lässt.

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Kein Ort. Nirgends

von Christa Wolf

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Barbara Mahlkemper

Thalia Kamp-Lintfort

Zum Portrait

5/5

Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Titel: Eine direkte Übersetzung des Wortes "Utopie". Das fiktive Zusammentreffen zweier Personen, die als Künstler ihrer Zeit weit voraus waren. Die in ihrer Zeit nicht leben konnten und an sich und an den Menschen zerbrachen. Sie finden in diesem aus wirklichen Zitaten zusammengesetzen Dialog endlich ein menschliches Gegenüber, einen "Mit-Menschen". Die Sprache ist sehr poetisch, die Suche nach der eigenen Wahrheit sehr existenziell. Ein faszinierendes Buch!
  • Barbara Mahlkemper
  • Buchhändler/-in

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5/5

Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Titel: Eine direkte Übersetzung des Wortes "Utopie". Das fiktive Zusammentreffen zweier Personen, die als Künstler ihrer Zeit weit voraus waren. Die in ihrer Zeit nicht leben konnten und an sich und an den Menschen zerbrachen. Sie finden in diesem aus wirklichen Zitaten zusammengesetzen Dialog endlich ein menschliches Gegenüber, einen "Mit-Menschen". Die Sprache ist sehr poetisch, die Suche nach der eigenen Wahrheit sehr existenziell. Ein faszinierendes Buch!

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Claudia Engelmann

Thalia Korbach

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4/5

Eine wunderbare Hommage an zwei unvergessliche Menschen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Karoline von Günderode und Heinrich von Kleist, zwei tragische und am Leben verzweifelte Personen der Literaturgeschichte, sind einander wahrscheinlich nie begegnet, und doch ersinnt Christa Wolf eine Begegnung dieser beiden Außenseiter der Gesellschaft bei einer Teegesellschaft am Rhein. Beide kommen ins Gespräch, Gedanken und Ideen fließen schnell, ein Zwiegespräch der besonderen Art, einander verstehend und doch auch Lichtjahre entfernt. Am Ende haben beide nicht ihren Ort in dieser Welt gefunden, wirklich nirgends und sich jung das Leben genommen.
  • Claudia Engelmann
  • Buchhändler/-in

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4/5

Eine wunderbare Hommage an zwei unvergessliche Menschen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Karoline von Günderode und Heinrich von Kleist, zwei tragische und am Leben verzweifelte Personen der Literaturgeschichte, sind einander wahrscheinlich nie begegnet, und doch ersinnt Christa Wolf eine Begegnung dieser beiden Außenseiter der Gesellschaft bei einer Teegesellschaft am Rhein. Beide kommen ins Gespräch, Gedanken und Ideen fließen schnell, ein Zwiegespräch der besonderen Art, einander verstehend und doch auch Lichtjahre entfernt. Am Ende haben beide nicht ihren Ort in dieser Welt gefunden, wirklich nirgends und sich jung das Leben genommen.

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