Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
03.02.2014
Verlag
Wallstein VerlagSeitenzahl
304 (Printausgabe)
Dateigröße
4191 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783835324473
Johannes Schenk hat nicht nur ein großes literarisches Werk vorgelegt, sondern war auch eine zentrale Gestalt des literarischen Lebens in Berlin ab den 60er-Jahren. Als Autor, phantasievoller Poet und als Literaturvermittler, als Freund war er ein wichtiger Anlaufpunkt, ein Gesprächs- und Diskussionspartner für außerordentlich viele Menschen. Briefe geschrieben hingegen hat er nur Wenigen. Allen voran aber der geliebten Lebensgefährtin, der er bei vorübergehenden Abwesenheiten all die 42 Jahre täglich einen Brief schrieb, der er jedoch bei Anwesenheit über Jahre die sogenannten "Sonntagsbriefe" die Treppe heraufbrachte, im Umschlag und mit immer neuen erfindungsreichen selbstgemalten Poststempeln versehen. Liebeserklärungen von einer unglaublichen Poesie und Kraft. Weitere wichtige Briefpartner waren etwa Sarah Kirsch, mit der er sich über die Möglichkeiten und Grenzen lyrischen Sprechens austauschte, oder der amerikanische Literaturwissenschaftler Sydney Rosenfeld, mit dem er Ansichten über die großen Fragen der Welt und theoretische Probleme des Schreibens diskutierte. Und immer wieder schrieb er Freunden in Israel, weil in seinem Denken das Judentum einen ganz zentralen Platz einnahm.
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