Eberhard Esche gehört zu denen, deren Verlust mit den Jahren immer empfindlicher fühlbar wird. Mag die Kunst des Schauspielers flüchtig sein, mit seinen Bücher hat er sich einen bedeutenden Gedenkstein gesetzt und den Nachgeborenen ein Werk der lebendigen Erinnerung, einer gediegenen Kunstauffassung und unbeugsamen politischen Haltung hinterlassen. Seine autobiographischen Geschichten handeln natürlich vom Theater, aber sie erzählen auch von den gesellschaftlichen Zuständen, unter denen Theater blüht oder vegetiert, und von den Leuten, die Theater machen.
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02.07.2023
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Meine Empfehlung. „Der Hase…
Meine Empfehlung. „Der Hase im Rausch“ ein Original Esche. Seine ironischen Lebensbetrachtungen,seine politischen Ansichten und seine große Schauspielkunst machen das Werk zu einem lesenswerten Beitrag. Die Beschreibung seiner Zusammenarbeit mit Kollegen und Regisseuren ist ein weiterer Höhepunkt des Buches. Esche erzählt von den Herausforderungen und Freuden der Arbeit im Ensemble und gewährt Einblicke hinter den Kulissen. Dabei verliert er nie seinen humorvollen Ton und lässt den Leser schmunzeln. Gelungen in jeder Hinsicht. Applaus ...
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