Machandel

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Roman

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Beschreibung


Ein großer Familien- und Generationenroman über die DDR und wie sie unterging.

Regina Scheer spannt in ihrem beeindruckenden Debütroman den Bogen von den 30er Jahren über den Zweiten Weltkrieg bis zum Fall der Mauer und in die Gegenwart. Sie erzählt von den Anfängen der DDR, als die von Faschismus und Stalinismus geschwächten linken Kräfte hier das bessere Deutschland schaffen wollten, von Erstarrung und Enttäuschung, von dem hoffnungsvollen Aufbruch Ende der 80er Jahre und von zerplatzten Lebensträumen.

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 03.11.14
Ein bewegender Roman über aufwühlende Zeiten in der deutschen Geschichte! Regina Scheer komponiert mit "Machandel" eine Geschichte in einer exquisiten Sprache. Der Roman umfasst eine große Zeitspanne, von den 30er Jahren über den 2. Weltkrieg bis zum Fall der Mauer und in die Gegenwart.

Regina Scheer, 1950 in Berlin geboren, studierte Theater- und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität. Von 1972–1976 arbeitete sie bei der Wochenzeitschrift «Forum». Danach war sie freie Autorin von Reportagen, Essays und Liedtexten und Mitarbeiterin der Literaturzeitschrift «Temperamente». Nach 1990 wirkte sie an Ausstellungen, Filmen und Anthologien mit und veröffentlichte mehrere Bücher zur deutsch-jüdischen Geschichte. Für ihren ersten Roman «Machandel» erhielt sie 2014 den Mara-Cassens-Preis.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.08.2014

Verlag

Knaus

Seitenzahl

480

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.08.2014

Verlag

Knaus

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

22,3/14,6/4 cm

Gewicht

670 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8135-0640-2

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Bewertung aus Berlin am 10.08.2017

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Familiengeschichte vor dem Hintergrund der letzten Jahre DDR. Sehr authentisch und einfühlsam erzählt und dabei immer verwoben mit Sagen um den Machandel- oder Wacholder.

Bewertung aus Berlin am 10.08.2017
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Familiengeschichte vor dem Hintergrund der letzten Jahre DDR. Sehr authentisch und einfühlsam erzählt und dabei immer verwoben mit Sagen um den Machandel- oder Wacholder.

Großartig

Bewertung aus Bergisch Gladbach am 23.10.2019

Bewertet: eBook (ePUB)

Manche Bücher entdeckt man einfach nur durch das Stöbern im Netz. Irgendwo sieht man ein schönes Cover, wird neugierig auf den Roman und kauft ihn spontan. Und dann weiß man nach wenigen Seiten: Das ist eine jener Bücherperlen, die man sich öfter wünscht. So erging es mir mit dem Werk von Regine Scheer. Sie erzählt uns von dem Mecklenburger Dorf Machandel, das für die Protagonisten aus verschiedenen Gründen zum zentralen Bezugspunkt ihres Lebens ist. Ich muss hier nicht den Inhalt nacherzählen aber besonders gut gefällt mir, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven in der Ichform erzählt wird. Es ist ein Roman der Stimmen und aus der Gesamtheit entsteht ein Panorama der DDR von den Anfängen bis zur Wende. Der Text ist ein ruhiges, unaufgeregtes Erzählen und trotz fehlender Action sehr spannend zu lesen. Die Geschichte der DDR wird unidelogisch anhand einer Funktionärsfamilie geschildert, in der sich längst nicht alle einig sind über das System Der Roman erinnert etwas an Autoren wie Christoph Hein oder Eugen Ruge, ist aber doch ganz anders und für alle Freunde schöner Familienromane unbedingt zu empfehlen.

Großartig

Bewertung aus Bergisch Gladbach am 23.10.2019
Bewertet: eBook (ePUB)

Manche Bücher entdeckt man einfach nur durch das Stöbern im Netz. Irgendwo sieht man ein schönes Cover, wird neugierig auf den Roman und kauft ihn spontan. Und dann weiß man nach wenigen Seiten: Das ist eine jener Bücherperlen, die man sich öfter wünscht. So erging es mir mit dem Werk von Regine Scheer. Sie erzählt uns von dem Mecklenburger Dorf Machandel, das für die Protagonisten aus verschiedenen Gründen zum zentralen Bezugspunkt ihres Lebens ist. Ich muss hier nicht den Inhalt nacherzählen aber besonders gut gefällt mir, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven in der Ichform erzählt wird. Es ist ein Roman der Stimmen und aus der Gesamtheit entsteht ein Panorama der DDR von den Anfängen bis zur Wende. Der Text ist ein ruhiges, unaufgeregtes Erzählen und trotz fehlender Action sehr spannend zu lesen. Die Geschichte der DDR wird unidelogisch anhand einer Funktionärsfamilie geschildert, in der sich längst nicht alle einig sind über das System Der Roman erinnert etwas an Autoren wie Christoph Hein oder Eugen Ruge, ist aber doch ganz anders und für alle Freunde schöner Familienromane unbedingt zu empfehlen.

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Beeindruckendes Debüt!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein fiktives ostdeutsches Dorf in Mecklenburg - das ist der Schauplatz von Regina Scheers großartiger Dorfgeschichte, die eine Zeit von 1930 bis in die Gegenwart beschreibt, mit all den politischen Verwerfungen dieser Zeitspanne. Scheer ist Historikerin und das merkt man diesem klugen, ausgewogenen Roman auch an!
5/5

Beeindruckendes Debüt!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein fiktives ostdeutsches Dorf in Mecklenburg - das ist der Schauplatz von Regina Scheers großartiger Dorfgeschichte, die eine Zeit von 1930 bis in die Gegenwart beschreibt, mit all den politischen Verwerfungen dieser Zeitspanne. Scheer ist Historikerin und das merkt man diesem klugen, ausgewogenen Roman auch an!

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Zeitpanorama voller Wehmut

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Zu DDR Zeiten mietet Clara, die Hauptfigur des umfangreichen Romans, eine kleines, marodes Häuschen im mecklenburgischen Dorf Machandel. Für die Familie wird es zum Rückzugsort. Clara und ihr Mann kratzen Tapeten von den Wänden, hinter denen alte Zeitungen vorkommen, und tauchen Stück um Stück in die Geschichte des Hauses und die seiner Bewohner ein. Damit verbunden sind persönliche Erinnerungen, denn Claras Mutter und Oma haben als Flüchtlinge nach dem Krieg hier im Dorf gearbeitet und gewohnt. Mich hat der Roman sehr berührt. In ihm kommen viele Menschen zu Wort, an dessen Schicksal ich Anteil genommen habe: z.B. Marlene, die in der Kate ihre Geschwister betreute und später dem Euthanasieprogramm der Nazis zum Opfer fiel, die Zwangsarbeiterin Natalja die nach dem Krieg in Machandel blieb, Claras Bruder Jan, der 1985 in den Westen auswanderte… Auch in den Ereignissen nach der Wende werden zerschlagene Erwartungen thematisiert. Insgesamt verbinden sich zahlreiche Mosaiksteine zu einer vielfarbigen Chronik des Dorfes und zu einem Zeitenpanorama, das den Anfang der 30er Jahre bis zur Nachwendezeit umfasst. Regina Scheels Roman ist wunderbar zu lesen. Einfühlsam, poetisch, leise und voller Wehmut erzählt sie von vergeblichen Träumen und Hoffnungen in drei Generationen.
5/5

Zeitpanorama voller Wehmut

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zu DDR Zeiten mietet Clara, die Hauptfigur des umfangreichen Romans, eine kleines, marodes Häuschen im mecklenburgischen Dorf Machandel. Für die Familie wird es zum Rückzugsort. Clara und ihr Mann kratzen Tapeten von den Wänden, hinter denen alte Zeitungen vorkommen, und tauchen Stück um Stück in die Geschichte des Hauses und die seiner Bewohner ein. Damit verbunden sind persönliche Erinnerungen, denn Claras Mutter und Oma haben als Flüchtlinge nach dem Krieg hier im Dorf gearbeitet und gewohnt. Mich hat der Roman sehr berührt. In ihm kommen viele Menschen zu Wort, an dessen Schicksal ich Anteil genommen habe: z.B. Marlene, die in der Kate ihre Geschwister betreute und später dem Euthanasieprogramm der Nazis zum Opfer fiel, die Zwangsarbeiterin Natalja die nach dem Krieg in Machandel blieb, Claras Bruder Jan, der 1985 in den Westen auswanderte… Auch in den Ereignissen nach der Wende werden zerschlagene Erwartungen thematisiert. Insgesamt verbinden sich zahlreiche Mosaiksteine zu einer vielfarbigen Chronik des Dorfes und zu einem Zeitenpanorama, das den Anfang der 30er Jahre bis zur Nachwendezeit umfasst. Regina Scheels Roman ist wunderbar zu lesen. Einfühlsam, poetisch, leise und voller Wehmut erzählt sie von vergeblichen Träumen und Hoffnungen in drei Generationen.

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