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Produktbild: Schwarze Häuser

Schwarze Häuser

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

10 - 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

21.07.2014

Illustriert von

Emma Ludwig

Verlag

Dressler

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

3221 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783862724741

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Nein

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

10 - 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

21.07.2014

Illustriert von

Emma Ludwig

Verlag

Dressler

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

3221 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783862724741

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  • Zum Bewerterprofil von Lisa Räbiger

    Lisa Räbiger

    OSIANDER Tübingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Kinderheim auf einer Nordseeinsel,...

    Ein Kinderheim auf einer Nordseeinsel, vier unterschiedliche Mädchen, drei wirklich schreckliche Aufpasserinnen und das ecklichste Essen was man sich vorstellen kann und schon befindet man sich in einerspannenden und wunderbaren Freundschaftsgeschichte mit biografischen Zügen.
  • Zum Bewerterprofil von Verena Bothe

    Verena Bothe

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Schwarze Häuser

    Großstadtmädchen Uli aus Berlin lebt bei ihrer Oma, da ihre Mutter bei ihrer Geburt minderjährig und unverheiratet war. Immer wenn Oma krank ist, kommt Uli ins Heim. Diesmal wird sie mit einer Reihe anderer Kinder für 6 Wochen in ein Kinderkurheim an der Nordsee verschickt. „Herzlich Willkommen im Kinderkurheim Kiebitz. Ihr seid hier nicht zum Vergnügen, sondern, um Euch zu erholen.“, so spricht Schwester Hildegard zur Begrüßung. Sie ist streng und die Kinder werden dort alles andere als gut behandelt. Ein Arzt untersucht sie nur kurz, als sie eintreffen. Die Kleinen müssen ihre Kuscheltiere wegen der Hygiene abgeben. Die Zimmer sind zugig, die Waschräume eisig. Jeden Mittwoch ist Duschtag. Uli ist mit Fritze (eigentlich Elfriede Klotz), die wie ein Junge aussieht, der hübschen Freya Freiberg, die zart und irgendwie adelig wirkt und der kleinen Anneliese, die noch am Daumen lutscht, in einem Zimmer. Anfangs ist auch noch die zickige Petra dabei, doch die zieht schon nach kurzer Zeit in ein anderes Zimmer um. Die Mädchen machen aus einem Waschlappen heimlich ein neues Kuscheltier für die kleine Anneliese. Uli mag Freya und ist eifersüchtig, wenn Fritze sich immer dazwischen drängt und außerdem ständig heult. Doch sie weiß, sie braucht gute Freundinnen, um die Zeit im Heim durchzustehen. Das Essen ist eine Katastrophe! Fritze ist Vegetarierin, doch Schwester Hildegard meint, wer kein Fleisch isst, wird krank. Es gibt vergorene Milchsuppe, schimmliges Brot mit schillernder Wurst, steinharte Linsen, Bohnensuppe mit Einlage (angebrannt) und Äpfel mit Würmern. Kein Wunder bei 50 Pfennig pro Kind und Tag. Außerdem gibt es Lebertran. Fritze würzt alles mit Cayennepfeffer aus einer Streichholzschachtel, um es überhaupt herunter zu bekommen. Dann kommen die Mädchen auf die Idee, einen Buddeleimer unter dem Tisch zu verstecken, in dem sie das eklige Essen verschwinden lassen können. Sie werden immer dünner statt kräftiger. Freya wird sogar öfter mal ohnmächtig. Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt, sonst bekommt man es mit Gewalt reingestopft, bis man kotzt. Fritze erstickt fast an einem Knochen im Hühnerfrikassee. Die Jungs haben es besser. Sie bekommen Brötchen zum Frühstück, da Jungs angeblich eine andere Ernährung mit mehr Kohlenhydraten brauchen. Sie werden getrennt betreut von Schwester Waltraud, die ständig aus einer kleinen Flasche trinkt, in der garantiert kein Lebertran ist und die dann besoffen und fröhlich Schifferklavier spielt. Die Kinder müssen regelmäßig ihre Schuhe putzen. Uli hat nur ein Paar Schuhe und die Jacke ist von der Nachbarin geliehen. Ausflüge im Freien finden bei Wind und Wetter statt und machen wenig Spaß. Es ist November und entsprechend kalt. Die anderen müssen die kleine Anneliese tragen oder im Wagen ziehen, weil sie nicht so weit laufen kann. Sie dürfen keine Muscheln sammeln, weil die zu unhygienisch sind, dafür gibt es schlammige Bäder, die auch nichts mit Hygiene zu tun haben. Mittagsschlaf ist Pflicht. Die Mädchen können wegen des Lichts des Leuchtturms nicht schlafen. Die Vorhänge sind zu dünn. Alle haben Heimweh, doch zuhause anrufen ist verboten. Ulis Oma hat auch gar kein Telefon. Die Briefe an Eltern und Verwandte werden zensiert. Fritze nutzt daher gemalte schwarze Häuser als Geheimcode, der sagt: Es geht mir hier nicht gut. Bunte Häuser bedeuten, dass alles in Ordnung ist. Ihr Vater ist Künstler und malt nur Kreise und Quadrate. Die anderen verspotten sie deshalb, auch wegen ihrer Kleidung und ihrem Topfhaarschnitt. Die zickige Petra wird für ihre Hänseleien vom Schicksal mit Läusen bestraft. Anneliese bekommt ihre Haare abgeschnitten, weil sie sie nicht ordentlich gekämmt hat. Für die Adventszeit sollen die Kinder ein Krippenspiel einstudieren. Sie basteln eine goldene Perücke, denn Fritze soll der Engel sein und singen, doch dann bekommt sie Halsweh und es ist fraglich, ob sie auftreten kann. Anneliese spielt ein Schaf. Die ausgehungerten Freundinnen brechen eines Tages heimlich in die Speisekammer ein. Der Beutel mit dem Essen, den sie außen am Haus befestigen, wird jedoch bei einem heftigen Unwetter weggeweht. Als Strafe für den Diebstahl werden sie zum Fenster putzen verdonnert. Fritze schneidet sich dabei, muss aber trotz blutender Hand weiter schrubben. Sie müssen außerdem einen ganzen Kuchen essen, bis ihnen schlecht wird. Eines Tages finden sie einen toten Wal am Strand und klettern darauf herum und Uli bastelt für alle Freundschafts-Ketten aus Muscheln. Fritze liest den anderen jeden Abend aus einem Märchenbuch vor. Die Geschichte handelt von einer Prinzessin, schwarzen Häusern und bösen Zauberern. Die arme Prinzessin wird im Laufe der Geschichte taub, blind, stumm und gefühllos. Freyas Eltern lassen sich scheiden und sie läuft deswegen weg. Uli und Fritze folgen ihr, während im Heim das Krippenspiel läuft. Die Freundinnen geraten in tödliche Gefahr im Watt … ! Eine spannende Freundschafts- und Abenteuergeschichte und zugleich auch Sabine Ludwigs persönlichstes Buch! Auch sie wurde, wie die Kinder in der Geschichte, zur “Erholung” an die Nordsee verschickt. Ich hatte beim Lesen total Mitleid mit den Kindern und Schwester Hildegard hätte ich am liebsten gegen die Wand geklatscht. Wie kann man Kinder nur so behandeln? Bei den Essens-Szenen musste ich echt würgen. Dennoch war ich begeistert von dem Buch. Sabine Ludwig schreibt sonst eher locker-lustige Geschichten, diese hier ist ganz anders, aber wirklich richtig toll geschrieben! Viel Spaß beim Lesen!!!

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