Produktbild: Empörung
Artikelbild von Empörung
Philip Roth

1. Empörung

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Philip Roth

1. Empörung

Empörung

Gesprochen von
5
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Joachim Schönfeld

Spieldauer

5 Stunden und 40 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

12.02.2009

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

69

Verlag

Der Hörverlag

Übersetzt von

Werner Schmitz

Sprache

Deutsch

EAN

9783844505252

Beschreibung

Rezension

"Es ist eine Geschichte über Diskriminierung, sexuelle Eskapaden und Genussucht, die uns von Schauspieler Joachim Schönfeld mit Verve vorgetragen wird."

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Joachim Schönfeld

Spieldauer

5 Stunden und 40 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

12.02.2009

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

69

Verlag

Der Hörverlag

Übersetzt von

Werner Schmitz

Sprache

Deutsch

EAN

9783844505252

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

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Unverhofftes Drama

Anna S. am 30.04.2019

Bewertungsnummer: 1206039

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als ich mir das Buch "Empörung" von Philipp Roth gekauft habe, hatte ich keine hohen Erwartungen. Durch dieses dramatische Buch bin ich zum großen Fan des leider verstorbenen amerikanischen Autors geworden, der meines Wissen nie zu Lebzeiten den Literaturnobelpreis, der ihm gebührte, bekommen hat. Vielleicht bekommt er posthum eine andere Auszeichnung für sein Lebenswerk. Erst durch Philipp Roth habe ich verstanden, dass die meisten Männer auch Komplexe und Angst vorm Älterwerden haben!

Unverhofftes Drama

Anna S. am 30.04.2019
Bewertungsnummer: 1206039
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als ich mir das Buch "Empörung" von Philipp Roth gekauft habe, hatte ich keine hohen Erwartungen. Durch dieses dramatische Buch bin ich zum großen Fan des leider verstorbenen amerikanischen Autors geworden, der meines Wissen nie zu Lebzeiten den Literaturnobelpreis, der ihm gebührte, bekommen hat. Vielleicht bekommt er posthum eine andere Auszeichnung für sein Lebenswerk. Erst durch Philipp Roth habe ich verstanden, dass die meisten Männer auch Komplexe und Angst vorm Älterwerden haben!

philipp Roth in Höchstform

Elvira Schulz aus Ahrensfelde am 10.05.2010

Bewertungsnummer: 666820

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Korea-Krieg, die 50er Jahre. Ein junger Mann, Marcus Messner, entflieht dem Vater, der eine koschere Metzgerei betreibt, und beginnt ein Studium an einem christlichen College. Eingezogen stirbt er schon gleich zu Anfang des Korea-Kriegs. Aus dem Jenseits blickt er zurück auf sein Leben. Ein schmales Buch mit beeindruckender Wucht und Kraft.

philipp Roth in Höchstform

Elvira Schulz aus Ahrensfelde am 10.05.2010
Bewertungsnummer: 666820
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Korea-Krieg, die 50er Jahre. Ein junger Mann, Marcus Messner, entflieht dem Vater, der eine koschere Metzgerei betreibt, und beginnt ein Studium an einem christlichen College. Eingezogen stirbt er schon gleich zu Anfang des Korea-Kriegs. Aus dem Jenseits blickt er zurück auf sein Leben. Ein schmales Buch mit beeindruckender Wucht und Kraft.

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Empörung

von Philip Roth

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Claudia Engelmann

Thalia Korbach

Zum Portrait

5/5

Ein brillanter Roman über das Scheitern an sich und den Ansprüchen einer engstirnigen Gesellschaft

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Marcus Messner, die Hauptperson des neuen Romans von Philip Roth, ist der etwas brave Sohn eines jüdischen Metzgers in Newark. Schon als Kind hilft er seinem Vater im Laden und liebt ihn auf seine Weise. Als er ins Jugendalter kommt, verstärkt sich die Angst des Vaters um ihn, er beginnt ihn zu kontrollieren und sich alle möglichen Szenarien auszudenken, was mit ihm geschehen könnte. Vor dieser Enge flieht Marcus in den beginnenden 50er-Jahren auf ein konservatives College in Winesburg. Er ist ein durchaus sympathischer und geradliniger Kerl, der Russells Vortrag „Warum ich kein Christ bin“ fast auswendig kennt und sich dessen Argumentation zu eigen macht. Da Marcus seinem Vater nicht allzu lange auf der Tasche liegen möchte, lernt und arbeitet er fleißig für seine Prüfungen. Auch Versuchen von seinen jüdischen Mitstudenten, ihn in eine studentische Bewegung zu bekommen, widersteht er und zementiert damit sein schon bisheriges Aussenseitertum. Als er sich dann am Ende weigert, die obligatorischen Gottesdienste des Colleges zu besuchen, wird er von dort verwiesen. Damit tritt ein, was er durch seine Unauffälligkeit verhindern wollte: seine „Empörung“ über den sozialen und religiösen Zwang hat zur Folge, dass er in den Koreakrieg eingezogen wird, wo er umkommt. Der Ich-Erzähler Marcus ist während des kompletten Romans schon tot und erzählt die Geschichte von einem namenlosen Ort im Jenseits. Philip Roth blättert in seinem neuen Roman eine Biografie des Scheiterns auf, des Scheiterns eines jungen Mannes an sich selbst und an den Ansprüchen einer engstirnigen, verkrusteten Gesellschaft. Am Ende stirbt er einen sinnlosen und qualvollen Tod, noch überboten durch die Sinnlosigkeit des himmlischen Lebens, in das der Erzähler auf ewig mit seinen Erinnerungen an seine Kleinstadtjugend eingesperrt bleibt. Roth zeigt erneut seine Größe als unerbittlicher Gesellschaftsbeobachter und Kritiker, der hinter die Fassaden bürgerlicher Wohlanständigkeit blickt und die tiefsten Abgründe menschlichen Seins auszuloten versteht.
  • Claudia Engelmann
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ein brillanter Roman über das Scheitern an sich und den Ansprüchen einer engstirnigen Gesellschaft

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Marcus Messner, die Hauptperson des neuen Romans von Philip Roth, ist der etwas brave Sohn eines jüdischen Metzgers in Newark. Schon als Kind hilft er seinem Vater im Laden und liebt ihn auf seine Weise. Als er ins Jugendalter kommt, verstärkt sich die Angst des Vaters um ihn, er beginnt ihn zu kontrollieren und sich alle möglichen Szenarien auszudenken, was mit ihm geschehen könnte. Vor dieser Enge flieht Marcus in den beginnenden 50er-Jahren auf ein konservatives College in Winesburg. Er ist ein durchaus sympathischer und geradliniger Kerl, der Russells Vortrag „Warum ich kein Christ bin“ fast auswendig kennt und sich dessen Argumentation zu eigen macht. Da Marcus seinem Vater nicht allzu lange auf der Tasche liegen möchte, lernt und arbeitet er fleißig für seine Prüfungen. Auch Versuchen von seinen jüdischen Mitstudenten, ihn in eine studentische Bewegung zu bekommen, widersteht er und zementiert damit sein schon bisheriges Aussenseitertum. Als er sich dann am Ende weigert, die obligatorischen Gottesdienste des Colleges zu besuchen, wird er von dort verwiesen. Damit tritt ein, was er durch seine Unauffälligkeit verhindern wollte: seine „Empörung“ über den sozialen und religiösen Zwang hat zur Folge, dass er in den Koreakrieg eingezogen wird, wo er umkommt. Der Ich-Erzähler Marcus ist während des kompletten Romans schon tot und erzählt die Geschichte von einem namenlosen Ort im Jenseits. Philip Roth blättert in seinem neuen Roman eine Biografie des Scheiterns auf, des Scheiterns eines jungen Mannes an sich selbst und an den Ansprüchen einer engstirnigen, verkrusteten Gesellschaft. Am Ende stirbt er einen sinnlosen und qualvollen Tod, noch überboten durch die Sinnlosigkeit des himmlischen Lebens, in das der Erzähler auf ewig mit seinen Erinnerungen an seine Kleinstadtjugend eingesperrt bleibt. Roth zeigt erneut seine Größe als unerbittlicher Gesellschaftsbeobachter und Kritiker, der hinter die Fassaden bürgerlicher Wohlanständigkeit blickt und die tiefsten Abgründe menschlichen Seins auszuloten versteht.

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S. H.

Thalia Zentrale

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5/5

Großartig in aller Kürze

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Um es vorweg zu nehmen, bin ich kein Roth-Fan. Seiner Altherrenphantasien kann ich meistens wenig abgewinnen aber dieses Buch ist großartig. Markus Messner, zwanzigjährig, flieht vor seinem verrückten Vater in ein christliches College. Der Koreakrieg wird ihn leider einholen, seine ständige Empörung auch. Hier wird nicht nur psychologisch subtil agiert, sondern auch klargemacht wie sinnlos Krieg ist. Hier ist eindeutig ein Busch-Gegner am Werke, der die 50er als Spiegel unserer Zeit und unserer Gesellschaft nimmt. Tiefgründig, sprachlich exzellent, psychologisch ausgefeilt, und in der Kürze prägnant ist es ein herrausragendes Buch.
  • S. H.
  • Buchhändler/-in

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5/5

Großartig in aller Kürze

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Um es vorweg zu nehmen, bin ich kein Roth-Fan. Seiner Altherrenphantasien kann ich meistens wenig abgewinnen aber dieses Buch ist großartig. Markus Messner, zwanzigjährig, flieht vor seinem verrückten Vater in ein christliches College. Der Koreakrieg wird ihn leider einholen, seine ständige Empörung auch. Hier wird nicht nur psychologisch subtil agiert, sondern auch klargemacht wie sinnlos Krieg ist. Hier ist eindeutig ein Busch-Gegner am Werke, der die 50er als Spiegel unserer Zeit und unserer Gesellschaft nimmt. Tiefgründig, sprachlich exzellent, psychologisch ausgefeilt, und in der Kürze prägnant ist es ein herrausragendes Buch.

Meinung aus der Buchhandlung

Empörung

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