Produktbild: Es gibt Dinge, die kann man nicht erzählen
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Kirsten Boie

1. Es gibt Dinge, die kann man nicht erzählen

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Kirsten Boie

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Es gibt Dinge, die kann man nicht erzählen

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Iyasa Zimbabwe + weitere

Spieldauer

1 Stunde und 57 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

24.01.2014

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

29

Verlag

GOYA libre

Sprache

Deutsch

EAN

4056198084991

Beschreibung

Rezension

Traurig, außerordentlich berührend, unbedingt empfehlenswert.

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Spieldauer

1 Stunde und 57 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

24.01.2014

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

29

Verlag

GOYA libre

Sprache

Deutsch

EAN

4056198084991

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Nachdem ich gestern "Es gibt…

Mel.E aus L. am 23.11.2013

Bewertungsnummer: 2702155

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nachdem ich gestern "Es gibt Dinge, die kann man nicht erzählen" beendet habe muss ich eingestehen, das ich genügend Grund habe mich zu schämen. Schämen dafür, das mein Denken oft sehr oberflächlich ist und mich Dinge so sehr gefangen nehmen, die in Afrika nicht relevant wären. Ich brauche mir keine Gedanken darüber machen, welches Paar Schuhe ich anziehen soll, denn wenn ich wollte könnte ich jeden Tag im Monat ein anderes Paar anziehen, denn mein Schuhschrank ist gut gefüllt und ich muss nie barfuß laufen. Auch der Schulausschluss würde mir nicht drohen, denn ich hätte Schuhe und müsste meinen Körper auch nicht verkaufen um meiner kleinen Schwester welche zu beschaffen. Es war für mich sehr bedrückend die Geschichten der Kinder zu lesen, die zum großen Teil Waisen geworden sind durch eine heimtückische Krankheit. Erst im Nachwort wird HIV erwähnt, aber ich wusste es schon von Anfang an, das es sich nur um Aids handeln kann. Es tat weh, das mir irgendwie die Hände gebunden sind und ich nicht eingreifen konnte in die Handlung. Kerstin Boie sagt zwar, das die Geschichten der Kinder irgendwie erfunden sind, aber sie sind so authentisch erzählt, das ich sie glauben kann und sie als wahr empfunden habe, denn ich vermute dennoch ein kleines Fünkchen Wahrheit in jeder der kleinen Geschichte. Ich gebe es zu, das ich mich schäme, denn hier, da wo ich stehe brauche ich mir um all diese Dinge keine Sorgen zu machen und dennoch machen wir uns Sorgen, die aber ehrlich gesagt wirklich unnötig sind. Ihr kennt als Frauen sicherlich den Blick in den Kleiderschrank und die Frage: "Was ziehe ich an?" Die Frage stellt sich nicht, wenn man nichts hat, ob es glücklicher macht stelle ich mal so mitten in den Raum. "Es gibt Dinge, die kann man nicht erzählen" lebt durch kleine Geschichten des Alltags und weckt auf. Rüttelt wach und beschämt mich zutiefst. "Es gibt Dinge, die kann man nicht erzählen" ist für uns als oberflächlich denkende Nation mehr als geeignet und ich danke der Autorin für dieses Buch, welches mir wirklich sehr nah ging. Ich kann es mir sehr gut als Schullektüre vorstellen um jungen Menschen die Armut und Not, der ärmsten der Armen näher zu bringen. Hier sind es Kinder, die ihre persönliche Geschichte erzählen. Ich kann nichts anderes als eine Leseempfehlung auszusprechen! Meiner Meinung nach gibt es Dinge, die sollten unbedingt erzählt werden!

Nachdem ich gestern "Es gibt…

Mel.E aus L. am 23.11.2013
Bewertungsnummer: 2702155
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nachdem ich gestern "Es gibt Dinge, die kann man nicht erzählen" beendet habe muss ich eingestehen, das ich genügend Grund habe mich zu schämen. Schämen dafür, das mein Denken oft sehr oberflächlich ist und mich Dinge so sehr gefangen nehmen, die in Afrika nicht relevant wären. Ich brauche mir keine Gedanken darüber machen, welches Paar Schuhe ich anziehen soll, denn wenn ich wollte könnte ich jeden Tag im Monat ein anderes Paar anziehen, denn mein Schuhschrank ist gut gefüllt und ich muss nie barfuß laufen. Auch der Schulausschluss würde mir nicht drohen, denn ich hätte Schuhe und müsste meinen Körper auch nicht verkaufen um meiner kleinen Schwester welche zu beschaffen. Es war für mich sehr bedrückend die Geschichten der Kinder zu lesen, die zum großen Teil Waisen geworden sind durch eine heimtückische Krankheit. Erst im Nachwort wird HIV erwähnt, aber ich wusste es schon von Anfang an, das es sich nur um Aids handeln kann. Es tat weh, das mir irgendwie die Hände gebunden sind und ich nicht eingreifen konnte in die Handlung. Kerstin Boie sagt zwar, das die Geschichten der Kinder irgendwie erfunden sind, aber sie sind so authentisch erzählt, das ich sie glauben kann und sie als wahr empfunden habe, denn ich vermute dennoch ein kleines Fünkchen Wahrheit in jeder der kleinen Geschichte. Ich gebe es zu, das ich mich schäme, denn hier, da wo ich stehe brauche ich mir um all diese Dinge keine Sorgen zu machen und dennoch machen wir uns Sorgen, die aber ehrlich gesagt wirklich unnötig sind. Ihr kennt als Frauen sicherlich den Blick in den Kleiderschrank und die Frage: "Was ziehe ich an?" Die Frage stellt sich nicht, wenn man nichts hat, ob es glücklicher macht stelle ich mal so mitten in den Raum. "Es gibt Dinge, die kann man nicht erzählen" lebt durch kleine Geschichten des Alltags und weckt auf. Rüttelt wach und beschämt mich zutiefst. "Es gibt Dinge, die kann man nicht erzählen" ist für uns als oberflächlich denkende Nation mehr als geeignet und ich danke der Autorin für dieses Buch, welches mir wirklich sehr nah ging. Ich kann es mir sehr gut als Schullektüre vorstellen um jungen Menschen die Armut und Not, der ärmsten der Armen näher zu bringen. Hier sind es Kinder, die ihre persönliche Geschichte erzählen. Ich kann nichts anderes als eine Leseempfehlung auszusprechen! Meiner Meinung nach gibt es Dinge, die sollten unbedingt erzählt werden!

Kind in Afrika

Marie-Therese Reisenauer aus Wien am 14.10.2013

Bewertungsnummer: 478735

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Buch der sogenannten Brückenliteratur, so ab 14 Jahre aufwärts geeignet. Es ist die Geschichte der Kinder Afrikas. Wo es vorkommt, dass ein Mädchen, nur um in die Schule zu gehen, ihren Körper verkaufen muss. Dann gibt es den Jungen, welcher als Waise kein Schulgeld bezahlen müsste, doch niemand hilft ihm den Totenschein zu besorgen. "Ergreifend" wäre das passende Attribut für dieses Buch.

Kind in Afrika

Marie-Therese Reisenauer aus Wien am 14.10.2013
Bewertungsnummer: 478735
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Buch der sogenannten Brückenliteratur, so ab 14 Jahre aufwärts geeignet. Es ist die Geschichte der Kinder Afrikas. Wo es vorkommt, dass ein Mädchen, nur um in die Schule zu gehen, ihren Körper verkaufen muss. Dann gibt es den Jungen, welcher als Waise kein Schulgeld bezahlen müsste, doch niemand hilft ihm den Totenschein zu besorgen. "Ergreifend" wäre das passende Attribut für dieses Buch.

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Es gibt Dinge, die kann man nicht erzählen

von Kirsten Boie

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Meinung aus der Buchhandlung

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Stefanie Sturm-Nolte

Thalia Halle

Zum Portrait

5/5

tief berührend, nachhallend, wertvoll

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem tollen kleinen Buch erzählt Kirsten Boie in 4 Kurzgeschichten von afrikanischen Kindern und Jugendlichen. Jeweils ein Kind steht im Mittelpunkt einer Geschichte und man bekommt einen sehr bildhaften Eindruck vom Alltag. Probleme wie Aids, Armut, Geschwister und Schule sind unter anderem die Themen, mit denen die Kinder tagtäglich klarkommen müssen - teilweise schwere Kost, deshalb ist das Buch auch ab 14 Jahren empfohlen und auch als Schullektüre kann ich es unbedingt empfehlen. Kirsten Boie setzt sich sehr für die Kinder in eSwatini ein, fliegt regelmäßig nach Afrika und betreut ihre Projekte dort. Sie weiß also sehr genau vom Leben der Kinder dort zu berichten. Teilweise traurig, tief berührend und sehr nachhallend ist dieses Buch. Für alle in unserer Überflussgesellschaft Lebende sehr wertvoll!
  • Stefanie Sturm-Nolte
  • Buchhändler/-in

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5/5

tief berührend, nachhallend, wertvoll

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem tollen kleinen Buch erzählt Kirsten Boie in 4 Kurzgeschichten von afrikanischen Kindern und Jugendlichen. Jeweils ein Kind steht im Mittelpunkt einer Geschichte und man bekommt einen sehr bildhaften Eindruck vom Alltag. Probleme wie Aids, Armut, Geschwister und Schule sind unter anderem die Themen, mit denen die Kinder tagtäglich klarkommen müssen - teilweise schwere Kost, deshalb ist das Buch auch ab 14 Jahren empfohlen und auch als Schullektüre kann ich es unbedingt empfehlen. Kirsten Boie setzt sich sehr für die Kinder in eSwatini ein, fliegt regelmäßig nach Afrika und betreut ihre Projekte dort. Sie weiß also sehr genau vom Leben der Kinder dort zu berichten. Teilweise traurig, tief berührend und sehr nachhallend ist dieses Buch. Für alle in unserer Überflussgesellschaft Lebende sehr wertvoll!

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Kerstin Hahne

Thalia Zentrale

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5/5

Berührend

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Leise, berührend, poetisch, aber auch wie eine Dampframme, so kommt dieses schmale Buch daher.Kirsten Boie, eine unserer profiliertesten deutschen Autorinnen in der Kinder-und Jugendliteratur war selbst in Swaziland,Südafrika. In vier kleinen Geschichten gibt sie den früh erwachsen gewordenen Kindern dieses von Aids hart getroffenen Landes eine Stimme. Und egal, ob es die Geschichte der Gugu (=Großmutter) von Thulani ist, die einen wundervollen Rollstuhl von den Weissen geschenkt bekommen hat, der weder durch die Tür ihrer Hütte passt noch auf dem steinigen , brökeligen Boden drumher fahrbar ist oder die Geschichte von Lungile, deren Mama und Papa tot sind und die ihren Kinderkörper an Trucker verkauft, um ihrer kleinen Schwester den Schulbesuch zu ermöglichen( der aber nur mit Uniform und Schuhen gestattet ist) und und und...Diese kurzen Ausschnitte aus dem Leben von Kindern rütteln auf, sie sind erschreckend und hoffnungsvoll zugleich, man sollte sie lesen, darüber sprechen , weiterverschenken (KONFIRMATION etc.) und nicht gleich wieder zum Tagesgeschehen übergehen......
  • Kerstin Hahne
  • Buchhändler/-in

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Berührend

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Leise, berührend, poetisch, aber auch wie eine Dampframme, so kommt dieses schmale Buch daher.Kirsten Boie, eine unserer profiliertesten deutschen Autorinnen in der Kinder-und Jugendliteratur war selbst in Swaziland,Südafrika. In vier kleinen Geschichten gibt sie den früh erwachsen gewordenen Kindern dieses von Aids hart getroffenen Landes eine Stimme. Und egal, ob es die Geschichte der Gugu (=Großmutter) von Thulani ist, die einen wundervollen Rollstuhl von den Weissen geschenkt bekommen hat, der weder durch die Tür ihrer Hütte passt noch auf dem steinigen , brökeligen Boden drumher fahrbar ist oder die Geschichte von Lungile, deren Mama und Papa tot sind und die ihren Kinderkörper an Trucker verkauft, um ihrer kleinen Schwester den Schulbesuch zu ermöglichen( der aber nur mit Uniform und Schuhen gestattet ist) und und und...Diese kurzen Ausschnitte aus dem Leben von Kindern rütteln auf, sie sind erschreckend und hoffnungsvoll zugleich, man sollte sie lesen, darüber sprechen , weiterverschenken (KONFIRMATION etc.) und nicht gleich wieder zum Tagesgeschehen übergehen......

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