Produktbild: Ein fliehendes Pferd
Artikelbild von Ein fliehendes Pferd
Martin Walser

1. Ein fliehendes Pferd

Artikelbild von Ein fliehendes Pferd
Martin Walser

1. Ein fliehendes Pferd

Ein fliehendes Pferd

Gesprochen von
7
0,00 € * inkl. gesetzl. MwSt.
* im Probemonat gratis danach 7,95 €/Monat

Im Hörbuch-Abo laden

  • Monatlich einen Titel wählen & behalten
  • Jederzeit pausieren oder kündigen
  • Weitere Hörbücher im Abo für max. 7,95 €

Unser Thalia Hörbuch-Abo

Wie finde ich ein Hörbuch?

Sie können den gewünschten Titel einfach direkt über die Suchmaske finden oder Sie lassen sich über den Reiter „Hörbücher“ inspirieren.

Wie kann ich einen Titel hören?

Genießen Sie Ihre Hörbücher in der kostenlosen Thalia Lesen & Hören App auf Ihrem Smartphone und Tablet oder mit dem tolino Webreader direkt in Ihrem Browser.

Unsere Abo-Vorteile für Sie:

Den ersten Monat gratis testen. Danach zahlen Sie monatlich den Festpreis von 7,95 €.

Mit unserem Thalia Hörbuch-Abo haben Sie die Auswahl aus einer Vielzahl an Titeln verschiedener Genres.

Bleiben Sie flexibel. Pausieren Sie Ihr Abo, wenn Ihnen die Zeit fehlt. Eine Kündigung ist monatlich möglich.

Nutzen Sie den exklusiven Rabatt gegenüber dem Einzelkauf und zahlen Sie immer max. 7,95 €.

In der Thalia Lesen & Hören App können Sie Ihre Hörbücher mit bis zu fünf Familienmitgliedern teilen und hören.

So einfach funktioniert unser Abo!

Thalia Hörbuch-Abo abschließen

Testen Sie das Hörbuch-Abo 30 Tage kostenlos, danach zahlen Sie monatlich nur 7,95 €.

Abo-Guthaben einlösen

Wählen Sie pro Monat einen Titel aus einer großen Auswahl an Hörbüchern und lösen Sie Ihr monatliches Abo-Guthaben ein.

Herunterladen & sofort hören

Installieren Sie die Thalia Lesen & Hören App zum schnellen Starten und Verwalten Ihrer Hörbücher.

Bei jedem weiteren Hörbuch sparen

Jedes weitere Hörbuch erhalten Sie zum vergünstigten Thalia Hörbuch-Abo Preis von max. 7,95 €.

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Martin Walser

Spieldauer

3 Stunden und 38 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

08.08.2007

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

48

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844503753

Beschreibung

Rezension

"Walser gelingt es dabei, seiner markanten Stimme mit dem rollenden "R" jenen süffisant-ironischen Ausdruck zu verleihen, der auch die 1978 erschienene Novelle prägt."

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Martin Walser

Spieldauer

3 Stunden und 38 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

08.08.2007

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

48

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844503753

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

Kundinnen und Kunden meinen

7 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

(0)

1 Sterne

farbenreiche Novelle

Bewertung aus Thun im Kanton Bern am 01.01.2024

Bewertungsnummer: 2099145

Bewertet: eBook (ePUB)

Und siehe da: er kann doch noch schreiben, der Martin Walser: diese Novelle ist ganz ausgezeichnet, humorvoll und behandelt mit viel Rhythmus die Probleme von älter werdenden Leuten. Die Novelle bietet viele Möglichkeiten zur Spiegelung der eigenen Gefühle und Stimmungen. Man erkennt sich in vielen Gedankengängen und Schilderungen wieder. Bravo!

farbenreiche Novelle

Bewertung aus Thun im Kanton Bern am 01.01.2024
Bewertungsnummer: 2099145
Bewertet: eBook (ePUB)

Und siehe da: er kann doch noch schreiben, der Martin Walser: diese Novelle ist ganz ausgezeichnet, humorvoll und behandelt mit viel Rhythmus die Probleme von älter werdenden Leuten. Die Novelle bietet viele Möglichkeiten zur Spiegelung der eigenen Gefühle und Stimmungen. Man erkennt sich in vielen Gedankengängen und Schilderungen wieder. Bravo!

Ein ehemaliger DDR- Klassiker…

Inge E. aus Beilngries am 29.04.2009

Bewertungsnummer: 2701448

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein ehemaliger DDR- Klassiker - jetzt 2009 als Neuauflage. Ausserdem gibt es das Buch "Ein fliehendes Pferd" von Martin Walser selbst gelesen auch als Hörbuch (3 Cd´s) . 2007 wurde es bereits verfilmt (Katja Riemann als Sabine in der Hauptrolle - siehe neues Titelbild -) Besonders beeindruckend und hervorzuheben ist diese bedeutungsvolle Szene: Der unverhoffte Moment der Übereinkunft zwischen den Beiden, denn nur dieses einzige Mal bewundert Helmut seinen Jugendfreund Klaus ohne Vorbehalt: Von einer Wanderung zurückkehrend, stürmt ihnen ein Pferd entgegen. Der Bauer konnte es nicht zurückhalten. Doch als das Pferd schließlich am Wiesenrand stehenbleibt, nähert sich ihm Klaus von der Seite und springt auf, noch ehe es davongaloppiert ist. Klaus erklärt es mit den Worten: "Einem fliehenden Pferd kannst du dich nicht in den Weg stellen. Es muß das Gefühl haben, sein Weg bleibt frei. Und: ein fliehendes Pferd läßt nicht mit sich reden."

Ein ehemaliger DDR- Klassiker…

Inge E. aus Beilngries am 29.04.2009
Bewertungsnummer: 2701448
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein ehemaliger DDR- Klassiker - jetzt 2009 als Neuauflage. Ausserdem gibt es das Buch "Ein fliehendes Pferd" von Martin Walser selbst gelesen auch als Hörbuch (3 Cd´s) . 2007 wurde es bereits verfilmt (Katja Riemann als Sabine in der Hauptrolle - siehe neues Titelbild -) Besonders beeindruckend und hervorzuheben ist diese bedeutungsvolle Szene: Der unverhoffte Moment der Übereinkunft zwischen den Beiden, denn nur dieses einzige Mal bewundert Helmut seinen Jugendfreund Klaus ohne Vorbehalt: Von einer Wanderung zurückkehrend, stürmt ihnen ein Pferd entgegen. Der Bauer konnte es nicht zurückhalten. Doch als das Pferd schließlich am Wiesenrand stehenbleibt, nähert sich ihm Klaus von der Seite und springt auf, noch ehe es davongaloppiert ist. Klaus erklärt es mit den Worten: "Einem fliehenden Pferd kannst du dich nicht in den Weg stellen. Es muß das Gefühl haben, sein Weg bleibt frei. Und: ein fliehendes Pferd läßt nicht mit sich reden."

Kundinnen und Kunden meinen

Ein fliehendes Pferd

von Martin Walser

0 Bewertungen filtern

Meinung aus der Buchhandlung

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Jérôme Wiedenhaupt

Thalia Hildesheim

Zum Portrait

5/5

Wenn jemand von ihm noch nichts wusste, war noch alles möglich.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Helmut Halm verlangt nichts mehr vom Leben und doch umgibt ihn dieses Leben noch und fordert Rituale und Gesten. Er simuliert das erforderte Quäntchen Leben, um zumindest den Anschein zu erwecken, dass noch Leben in ihm lebt. Er liebt das Inkognito, das Nicht-Erkanntsein. Sobald er für andere ein Objekt der Prädikation geworden ist, möchte er am liebsten fliehen. Er flieht vor jeglicher Feststellung seiner Person, denn er will keine Person sein. Martin Walser entwirft das Portrait eines Menschen, der im Grunde Theater spielt, der zu luzide ist, um sich von seinen charakterlichen Gewohnheiten durch die Verirrungen des Lebens automatisch tragen zu lassen. Helmut spürt jenen zutiefst paralysierenden Möglichkeitssinn, der bereits Ulrich in Musils "Der Mann ohne Eigenschaften" das Handeln verunmöglichte. Im Urlaub mit seiner Frau sehnt er sich nach dem Inkognito, danach, für niemanden etwas darzustellen, dem Kampf um Anerkennung ausweichen zu können. Nur in der Fremde kann er seine Person in Sicherheit bringen und der Welt gegenüber unerreichbar bleiben. Man fragt sich unweigerlich woher diese Flucht in die Anonymität eigentlich kommt, warum zeigt uns Walser einen leidenden Helmut und darüber hinaus den modernen Menschen, der nicht mehr Ich zu sich sagen möchte? Helmut will vor den Blicken der Gesellschaft nicht nur unsichtbar bleiben, er will täuschen und erlebt besondere Freuden gerade dann, wenn er der Umwelt falsche Signale vermitteln konnte. Helmut möchte identitätslos sein, anders als Klaus Buch, jenem Antipoden, der das Ansinnen Helmuts, einmal in Ruhe die Tagebücher Kierkegaards im Urlaub zu lesen, gehörig durchkreuzt. Der exzentrische Klaus, ein alter Bekannter, liebt das Leben und animiert das Ehepaar Halm fortan gemeinsame Ausflüge zu unternehmen. Der eine flieht vor jeglichen Berührungen mit dem Leben, der andere lebt einzig in der Überholung des Lebens. Helmut wehrt sich gegen die Versuche seines Freundes, kategorisiert zu werden. Mit allen Mitteln möchte er seine Idiosynkrasie bewahren, sie nicht dem Freund zu liebe in Klischees und Anekdoten einordnen. Walser zeigt uns den modernen Menschen, wie er gerade wegen seiner vielen gesellschaftlichen Eigenschaften, das wirklich Besondere seiner selbst, sein Nichtidentisches wie Adorno sagen würde, nicht mehr auszuleben vermag. Walsers Novelle ist ein Meisterwerk deutscher Prosa.
  • Jérôme Wiedenhaupt
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

5/5

Wenn jemand von ihm noch nichts wusste, war noch alles möglich.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Helmut Halm verlangt nichts mehr vom Leben und doch umgibt ihn dieses Leben noch und fordert Rituale und Gesten. Er simuliert das erforderte Quäntchen Leben, um zumindest den Anschein zu erwecken, dass noch Leben in ihm lebt. Er liebt das Inkognito, das Nicht-Erkanntsein. Sobald er für andere ein Objekt der Prädikation geworden ist, möchte er am liebsten fliehen. Er flieht vor jeglicher Feststellung seiner Person, denn er will keine Person sein. Martin Walser entwirft das Portrait eines Menschen, der im Grunde Theater spielt, der zu luzide ist, um sich von seinen charakterlichen Gewohnheiten durch die Verirrungen des Lebens automatisch tragen zu lassen. Helmut spürt jenen zutiefst paralysierenden Möglichkeitssinn, der bereits Ulrich in Musils "Der Mann ohne Eigenschaften" das Handeln verunmöglichte. Im Urlaub mit seiner Frau sehnt er sich nach dem Inkognito, danach, für niemanden etwas darzustellen, dem Kampf um Anerkennung ausweichen zu können. Nur in der Fremde kann er seine Person in Sicherheit bringen und der Welt gegenüber unerreichbar bleiben. Man fragt sich unweigerlich woher diese Flucht in die Anonymität eigentlich kommt, warum zeigt uns Walser einen leidenden Helmut und darüber hinaus den modernen Menschen, der nicht mehr Ich zu sich sagen möchte? Helmut will vor den Blicken der Gesellschaft nicht nur unsichtbar bleiben, er will täuschen und erlebt besondere Freuden gerade dann, wenn er der Umwelt falsche Signale vermitteln konnte. Helmut möchte identitätslos sein, anders als Klaus Buch, jenem Antipoden, der das Ansinnen Helmuts, einmal in Ruhe die Tagebücher Kierkegaards im Urlaub zu lesen, gehörig durchkreuzt. Der exzentrische Klaus, ein alter Bekannter, liebt das Leben und animiert das Ehepaar Halm fortan gemeinsame Ausflüge zu unternehmen. Der eine flieht vor jeglichen Berührungen mit dem Leben, der andere lebt einzig in der Überholung des Lebens. Helmut wehrt sich gegen die Versuche seines Freundes, kategorisiert zu werden. Mit allen Mitteln möchte er seine Idiosynkrasie bewahren, sie nicht dem Freund zu liebe in Klischees und Anekdoten einordnen. Walser zeigt uns den modernen Menschen, wie er gerade wegen seiner vielen gesellschaftlichen Eigenschaften, das wirklich Besondere seiner selbst, sein Nichtidentisches wie Adorno sagen würde, nicht mehr auszuleben vermag. Walsers Novelle ist ein Meisterwerk deutscher Prosa.

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Vreni Haider

Thalia Bad Reichenhall

Zum Portrait

5/5

Traurig verneige ich mich vor dem grand seigneur der deutschen Literatur

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zwei Männer, bekannt aus Studiumszeiten, begegnen sich zufällig im Urlaub. Der eine von blutiger Trägheit, am liebsten mit Zigarre und Rotwein in den Sessel beschwert, der andere ein hyperaktiver Aktionist, stets auf der Suche nach der ultimativen Herausforderung, gänzlich dem Wahn der Selbstoptimierung verfallen. Unterschiedlicher könnten sie nicht sein und doch beginnen sie die Freizeit gemeinsam zu gestalten. Von den eigenen Ehefrauen teils subtil angestachelt, versuchen sie bald sich gegenseitig zu übertreffen. Ein skurriler Machtkampf entbrennt - ein sprichwörtlicher "Penisvergleich". Den krönenden Höhepunkt erleben die Leser*innen in einem gemeinsam unternommenen Segeltörn. Walsers Spezialität war es, seine Figuren regelrecht zu sezieren, Schicht um Schicht abzutragen, den Kern des Inneren freizulegen und die Unzulänglichkeiten seiner Protagonisten nach außen zu stülpen. Und das mit einer Leichtigkeit, die Satz um Satz mühelos ineinander fließen lässt. Mit geradezu seismographischer Präzision duchleuchtete er seine Figuren, bestimmte Gefühlslagen konkret und beförderte dabei schambehaftete Teile unser aller Befindlichkeiten ans Tageslicht, um sie dem Leser wie gefundene Beute vor die Füße zu legen. Man fühlt sich streckenweise von ihm ertappt. Und genau das macht seine Werke greif- und nahbar. Der Autor, der meist dem Durchschnittsmenschen oder auch gerne mal dem Versager die Bühne überlies und uns den Antihelden mit all seinen Ängsten und Nöten damit zum Helden macht. Dem neugierig gewordenen Walser-Einsteiger lege ich dieses Buch ans Herz. Kurz, prägnant, absolut genial. Vielen Dank Martin Walser für all die großartigen Vermächtnisse, die Sie uns hinterlassen haben!
  • Vreni Haider
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

5/5

Traurig verneige ich mich vor dem grand seigneur der deutschen Literatur

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zwei Männer, bekannt aus Studiumszeiten, begegnen sich zufällig im Urlaub. Der eine von blutiger Trägheit, am liebsten mit Zigarre und Rotwein in den Sessel beschwert, der andere ein hyperaktiver Aktionist, stets auf der Suche nach der ultimativen Herausforderung, gänzlich dem Wahn der Selbstoptimierung verfallen. Unterschiedlicher könnten sie nicht sein und doch beginnen sie die Freizeit gemeinsam zu gestalten. Von den eigenen Ehefrauen teils subtil angestachelt, versuchen sie bald sich gegenseitig zu übertreffen. Ein skurriler Machtkampf entbrennt - ein sprichwörtlicher "Penisvergleich". Den krönenden Höhepunkt erleben die Leser*innen in einem gemeinsam unternommenen Segeltörn. Walsers Spezialität war es, seine Figuren regelrecht zu sezieren, Schicht um Schicht abzutragen, den Kern des Inneren freizulegen und die Unzulänglichkeiten seiner Protagonisten nach außen zu stülpen. Und das mit einer Leichtigkeit, die Satz um Satz mühelos ineinander fließen lässt. Mit geradezu seismographischer Präzision duchleuchtete er seine Figuren, bestimmte Gefühlslagen konkret und beförderte dabei schambehaftete Teile unser aller Befindlichkeiten ans Tageslicht, um sie dem Leser wie gefundene Beute vor die Füße zu legen. Man fühlt sich streckenweise von ihm ertappt. Und genau das macht seine Werke greif- und nahbar. Der Autor, der meist dem Durchschnittsmenschen oder auch gerne mal dem Versager die Bühne überlies und uns den Antihelden mit all seinen Ängsten und Nöten damit zum Helden macht. Dem neugierig gewordenen Walser-Einsteiger lege ich dieses Buch ans Herz. Kurz, prägnant, absolut genial. Vielen Dank Martin Walser für all die großartigen Vermächtnisse, die Sie uns hinterlassen haben!

Meinung aus der Buchhandlung

Ein fliehendes Pferd

von Martin Walser

0 Rezensionen filtern

  • Produktbild: Ein fliehendes Pferd