Faust

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Zweiter Theil

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Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.11.2014

Verlag

Salzwasser

Seitenzahl

412

Maße (L/B/H)

21,6/15,3/3,2 cm

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.11.2014

Verlag

Salzwasser

Seitenzahl

412

Maße (L/B/H)

21,6/15,3/3,2 cm

Gewicht

707 g

Auflage

Nachdruck des Originals von 1879

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8460-9652-9

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4.5

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Eigentlich "nur" 3 1/2 Sterne!

Bewertung am 15.12.2023

Bewertungsnummer: 2088766

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wir haben die Tragödie gemeinsam im Unterricht gelesen. Die Gelehrtentragödie war für uns eigentlich langweilig, weil es nur die langweilige Voraussetzung für die Gretchentragödie war. Es gab keine Toten und keine Spannung. Wenigstens war ein Pudel dabei :) Die Gretchentragödie war allerdings sehr abwechslungsreich und spannend - Man wollte nach jeder Szene wissen, wie es mit Faust und Gretchen weitergeht. Das Ende war jedoch sehr herzzerreißend und tragisch - wir hätten nie damit gerechnet, was am Ende passiert! Die Sprache war insgesamt sehr schwer zu verstehen, freiwillig hätten wir es nicht gelesen und ohne Hilfe (zuhause) wahrscheinlich nicht fertig gelesen. Manche haben es noch nicht einmal gekauft. Der Inhalt war aber zeitlos und nicht so langweilig wie wir befürchtet hatten. Alles in Allem war es okay :)
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Bewertung am 15.12.2023
Bewertungsnummer: 2088766
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wir haben die Tragödie gemeinsam im Unterricht gelesen. Die Gelehrtentragödie war für uns eigentlich langweilig, weil es nur die langweilige Voraussetzung für die Gretchentragödie war. Es gab keine Toten und keine Spannung. Wenigstens war ein Pudel dabei :) Die Gretchentragödie war allerdings sehr abwechslungsreich und spannend - Man wollte nach jeder Szene wissen, wie es mit Faust und Gretchen weitergeht. Das Ende war jedoch sehr herzzerreißend und tragisch - wir hätten nie damit gerechnet, was am Ende passiert! Die Sprache war insgesamt sehr schwer zu verstehen, freiwillig hätten wir es nicht gelesen und ohne Hilfe (zuhause) wahrscheinlich nicht fertig gelesen. Manche haben es noch nicht einmal gekauft. Der Inhalt war aber zeitlos und nicht so langweilig wie wir befürchtet hatten. Alles in Allem war es okay :)

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Wieso Weltliteratur?

Bewertung am 13.12.2023

Bewertungsnummer: 2087847

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das gebundene Buch ist wunderschön gestaltet: Roter Stoff mit goldenem Tiefdruck. Man nimmt es gerne zur Hand. Und das ist auch notwendig, 414 Seiten gereimter Theaterdialog praktisch ohne Handlung lesen sich nicht in einem Rutsch. Und als Fazit: Wieso Weltliteratur? Die Reime sind holprig, die Handlung ist dürftig und langweilig, die Beschreibungen sind ungenau und oberflächlich. Sie zeugen nicht von einer genauen Beobachtungsgabe des Autors, sondern beschreiben nur Vorstellungen und Vorurteile seiner Gesellschaftsschicht. Wilhelm Busch und Joachim Ringelnatz haben es deutlich besser gekonnt. Deutlich wird aber beim Lesen, dass Zitate aus dem Faust auch heute noch als eine Art "Geheimsprache" des sogenannten Bildungsbürgertums gelten können. Da kaum jemand sich diesen öden Text privat in Gänze antun wird, wird mit Benutzung der teilweise wirklich platten Reime signalisiert: Ich habe die Oberstufe eines Gymnasiums besucht. Ich komme aus reichem (gutem) Hause. Meine Eltern konnten es sich leisten, mich drei weitere Jahre durchzufüttern, trotz Streichung von Schüler-Bafög. Ich bin so angepasst, dass meine Eltern mich über die Volljährigkeit hinaus bei sich aufgenommen haben. Diese "Geheimsprache" kann niemand sonst lernen, selbst dann nicht, wenn die- oder derjenige im 2. Bildungsweg den Master mit Auszeichnung absolviert hat.
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Wieso Weltliteratur?

Bewertung am 13.12.2023
Bewertungsnummer: 2087847
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das gebundene Buch ist wunderschön gestaltet: Roter Stoff mit goldenem Tiefdruck. Man nimmt es gerne zur Hand. Und das ist auch notwendig, 414 Seiten gereimter Theaterdialog praktisch ohne Handlung lesen sich nicht in einem Rutsch. Und als Fazit: Wieso Weltliteratur? Die Reime sind holprig, die Handlung ist dürftig und langweilig, die Beschreibungen sind ungenau und oberflächlich. Sie zeugen nicht von einer genauen Beobachtungsgabe des Autors, sondern beschreiben nur Vorstellungen und Vorurteile seiner Gesellschaftsschicht. Wilhelm Busch und Joachim Ringelnatz haben es deutlich besser gekonnt. Deutlich wird aber beim Lesen, dass Zitate aus dem Faust auch heute noch als eine Art "Geheimsprache" des sogenannten Bildungsbürgertums gelten können. Da kaum jemand sich diesen öden Text privat in Gänze antun wird, wird mit Benutzung der teilweise wirklich platten Reime signalisiert: Ich habe die Oberstufe eines Gymnasiums besucht. Ich komme aus reichem (gutem) Hause. Meine Eltern konnten es sich leisten, mich drei weitere Jahre durchzufüttern, trotz Streichung von Schüler-Bafög. Ich bin so angepasst, dass meine Eltern mich über die Volljährigkeit hinaus bei sich aufgenommen haben. Diese "Geheimsprache" kann niemand sonst lernen, selbst dann nicht, wenn die- oder derjenige im 2. Bildungsweg den Master mit Auszeichnung absolviert hat.

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Faust. Der Tragödie erster Teil

von Johann Wolfgang von Goethe

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S. Kurewitz

Thalia Göttingen

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Der Tragödie erster Teil

Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Ein Klassiker in Reimen. Toll zu lesen, tragisch, aber auch amüsant. Goethes Werk Faust stellt eine Verbindung zwischen Himmel, Hölle und Erde dar und ist fantasievoller geschrieben, als man zunächst annehmen möchte. Auch bekannte Schauplätze, wie etwa der Harz oder Auerbachs Keller in Leipzig, haben hohen Wiedererkennungswert.
5/5

Der Tragödie erster Teil

Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Ein Klassiker in Reimen. Toll zu lesen, tragisch, aber auch amüsant. Goethes Werk Faust stellt eine Verbindung zwischen Himmel, Hölle und Erde dar und ist fantasievoller geschrieben, als man zunächst annehmen möchte. Auch bekannte Schauplätze, wie etwa der Harz oder Auerbachs Keller in Leipzig, haben hohen Wiedererkennungswert.

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Ingbert Edenhofer

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Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine sehr moderne Adaption, die trotz aller Ironie genug Respekt hat, um dem Original gerecht werden zu wollen. Flix spart weder mit Anspielungen noch mit Seitenhieben und gewinnt dem Stoff interessante neue Facetten ab. Es ersetzt Goethe nicht, steht aber spannend daneben.
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Eine sehr moderne Adaption, die trotz aller Ironie genug Respekt hat, um dem Original gerecht werden zu wollen. Flix spart weder mit Anspielungen noch mit Seitenhieben und gewinnt dem Stoff interessante neue Facetten ab. Es ersetzt Goethe nicht, steht aber spannend daneben.

Ingbert Edenhofer
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