Der japanische Liebhaber

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Roman | Von der Autorin des Weltbestsellers »Das Geisterhaus«

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

10713

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

06.09.2015

Verlag

Suhrkamp Verlag AG

Beschreibung

Rezension

»Isabel Allende schreibt stimmungsvoll über eine Liebe, die weit in die Vergangenheit reicht.«

Meike Schnitzler, Brigitte 02.09.2015

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ePUB

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Verkaufsrang

10713

Erscheinungsdatum

06.09.2015

Verlag

Suhrkamp Verlag AG

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

5417 KB

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

El amante japonés

Übersetzt von

Svenja Becker

Sprache

Deutsch

EAN

9783518741757

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Leben in einer Seifenblase

Sonja aus Hallein am 01.04.2021

Bewertungsnummer: 1468222

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Alma Mendel, verheiratete Belasco, erhält auch im hohen Alter von 80 Jahren Briefe von Ichimei Fukuda, Sohn des Gärtners aus ihrer Kindheit. Schon wenige Zeilen des Rückblicks in ihre Geschichte lassen erkennen, dass ihre 1939 in Polen zurück gebliebenen jüdischen Eltern das Land nicht mehr verlassen konnten und dass Alma später Nathaniel Belasco, den Sohn ihrer wohlhabenden Verwandten in den USA geheiratet hat. In Ichis überaus poetischen Briefen – von 1969 bis 2010 - erfährt der Leser mehr und mehr über die unerfüllte und doch vollkommene Liebe der beiden. Auch Ichi musste ins Exil gehen, während des 2. Weltkriegs und innerhalb der USA zwar, wurde aber dadurch in jungen Jahren von Alma getrennt, ein kurzes Wiedersehen im Jahr 1955 ausgenommen. Da beide – als Fremde im neuen Heimatland - ihre eigenen Wege gegangen sind, lädt er sie in seinem ersten Brief vom 11. Juli 1969 ein, „in einer Seifenblase zu leben, beschützt vor den Abnutzungen durch die Welt und unbeschadet für den Rest unseres Lebens“ (S. 250). Und so wird der Leser dieser Briefe Zeuge zweier Leben, die (sich) an der einzig wichtigen Verbindung bis zu ihrem Tod festgehalten haben. Almas Hausangestellte Irina und ihr Enkel Seth sind bemüht, die Lebens- und Liebesgeschichte der alten Dame zu rekonstruieren, und nehmen den Leser mit auf ihre Entdeckungsreise, in der ganz nebenbei die teils unrühmliche Geschichte des 20. Jahrhunderts in den USA aufs Parkett kommt. Denn das verbindende Hauptmotiv der Protagonisten ist ihre Entwurzelung sowie ihre Identitätssuche in einem Land, das nicht allen Einwanderern gleichermaßen offenstand. Das Happy End zwischen Irina und Seth mag vielleicht andeuten, dass der Standesunterschied im 21. Jahrhundert kein Problem mehr darstellt, überzeugen vermag es nicht. Die von Ichi erwähnte Seifenblase dockt nicht wirklich beim Leser an, die Figuren bleiben auf Distanz. Was bleibt, ist ein Liebesroman, der vorwiegend in der ersten Hälfte kurzweilig zu lesen ist, von dem man jedoch enttäuscht wird, wenn man in seiner Erwartungshaltung „Das Geisterhaus“ oder „Von Liebe und Schatten“ im Kopf hat.
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Leben in einer Seifenblase

Sonja aus Hallein am 01.04.2021
Bewertungsnummer: 1468222
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Alma Mendel, verheiratete Belasco, erhält auch im hohen Alter von 80 Jahren Briefe von Ichimei Fukuda, Sohn des Gärtners aus ihrer Kindheit. Schon wenige Zeilen des Rückblicks in ihre Geschichte lassen erkennen, dass ihre 1939 in Polen zurück gebliebenen jüdischen Eltern das Land nicht mehr verlassen konnten und dass Alma später Nathaniel Belasco, den Sohn ihrer wohlhabenden Verwandten in den USA geheiratet hat. In Ichis überaus poetischen Briefen – von 1969 bis 2010 - erfährt der Leser mehr und mehr über die unerfüllte und doch vollkommene Liebe der beiden. Auch Ichi musste ins Exil gehen, während des 2. Weltkriegs und innerhalb der USA zwar, wurde aber dadurch in jungen Jahren von Alma getrennt, ein kurzes Wiedersehen im Jahr 1955 ausgenommen. Da beide – als Fremde im neuen Heimatland - ihre eigenen Wege gegangen sind, lädt er sie in seinem ersten Brief vom 11. Juli 1969 ein, „in einer Seifenblase zu leben, beschützt vor den Abnutzungen durch die Welt und unbeschadet für den Rest unseres Lebens“ (S. 250). Und so wird der Leser dieser Briefe Zeuge zweier Leben, die (sich) an der einzig wichtigen Verbindung bis zu ihrem Tod festgehalten haben. Almas Hausangestellte Irina und ihr Enkel Seth sind bemüht, die Lebens- und Liebesgeschichte der alten Dame zu rekonstruieren, und nehmen den Leser mit auf ihre Entdeckungsreise, in der ganz nebenbei die teils unrühmliche Geschichte des 20. Jahrhunderts in den USA aufs Parkett kommt. Denn das verbindende Hauptmotiv der Protagonisten ist ihre Entwurzelung sowie ihre Identitätssuche in einem Land, das nicht allen Einwanderern gleichermaßen offenstand. Das Happy End zwischen Irina und Seth mag vielleicht andeuten, dass der Standesunterschied im 21. Jahrhundert kein Problem mehr darstellt, überzeugen vermag es nicht. Die von Ichi erwähnte Seifenblase dockt nicht wirklich beim Leser an, die Figuren bleiben auf Distanz. Was bleibt, ist ein Liebesroman, der vorwiegend in der ersten Hälfte kurzweilig zu lesen ist, von dem man jedoch enttäuscht wird, wenn man in seiner Erwartungshaltung „Das Geisterhaus“ oder „Von Liebe und Schatten“ im Kopf hat.

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Der japanische Liebhaber

Stu. aus Krems am 02.06.2020

Bewertungsnummer: 1335679

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wie fast alle Bücher von I. Allende sehr interessant und spannend geschrieben. Man fängt zu lesen an und will nicht mehr aufhören!
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Der japanische Liebhaber

Stu. aus Krems am 02.06.2020
Bewertungsnummer: 1335679
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wie fast alle Bücher von I. Allende sehr interessant und spannend geschrieben. Man fängt zu lesen an und will nicht mehr aufhören!

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Der japanische Liebhaber

von Isabel Allende

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Annegrit Fehringer

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Allende ist Klasse!

Bewertet: eBook (ePUB)

Und wieder ist Isabel Allende ein sehr spannender Roman gelungen! Es geht um eine japanische Auswanderer-Familie, die versucht in Kalifornien ihr Glück zu finden. Mitreißend erzählt!!!
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Allende ist Klasse!

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Und wieder ist Isabel Allende ein sehr spannender Roman gelungen! Es geht um eine japanische Auswanderer-Familie, die versucht in Kalifornien ihr Glück zu finden. Mitreißend erzählt!!!

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Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lassen Sie sich verzaubern von der wunderschönen Geschichte der unmöglichen Liebe zwischen Alma und Ichimei die ein ganzes Leben hält.
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