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Michel Houellebecq

1. Unterwerfung

Unterwerfung

Aus der Reihe Michel Houellebecq
Gesprochen von
29
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Christian Berkel

Spieldauer

7 Stunden und 48 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

13.02.2015

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

158

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

4057664010704

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Christian Berkel

Spieldauer

7 Stunden und 48 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

13.02.2015

Hörtyp

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Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

158

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

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4057664010704

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  • Bewertung

    aus Ottersberg

    5/5

    07.04.2021

    eBook (ePUB)

    Unterwerfung, Michel Houlebecq

    Ein faszinierendes Buch! Bei der Beschreibung der politischen Situation lief es mir kalt den Rücken herunter, wie nah das Buch an der heutigen politischen Situation dran ist. Die weitere Entwicklung erscheint zwangsläufig und alle Versuche, die ich mir vorstellen könnte, wie man diese Entwicklung aufhalten könnte, werden durchgespielt, mit dem Ergebnis, dass es kein Entrinnen gibt. Die Rede des muslimischen Bildungsminister ist einschmeichelnd und hoch effektiv. Warum sollte ich da als Zuhörer nicht mitgehen, er sagt doch nichts Böses. Niemand wird körperliche Gewalt angetan, jeder kann sich frei entscheiden, ob er mitmacht. Bei einer Verweigerung muss man nur auf ein paar Privilegien verzichten: man sieht keine Frauen mehr auf der Straße, man kann als kritischer Wissenschaftler nicht mehr Schlüsselpositionen im Bereich Bildung besetzen. Genial finde ich den Schluß des Buches mit der hypothetischen Antwort Frage: was wäre, wenn ich mitmachte, und der ebenso hypothetischen Antwort: es brächte mir eigentlich nur Vorteile. Ein Buch, das jeder/ jede lesen sollte, der blauäugig meint, die Werte unserer Demokratie würden von selbst überleben.

  • Frank Schlösser

    aus Hürth

    5/5

    06.09.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie gefährlich der Islam sein könnte ...

    In dem Roman „Unterwerfung“ von Michel Houellebecq bemerkt ein Literaturprofessor wie sich nach einer neuen französischen Regierung sein Leben und das Leben der französischen Gesellschaft verändert. Dadurch dass eine muslimische Partei die Macht in Frankreich übernommen hat, darf der Professor nicht mehr unterrichten. Die Freizügigkeit der weiblichen Kleiderordnung wird rigoros abgeschafft. Die Juden werden ausgegrenzt. Frankreich ist nicht mehr so wie es war. Michel Houellebecq zeichnet ein dunkles Bild vom Islam. Er macht sich die Mühe uns aufzuzeigen wie spannend Politik sein kann und wie falsch es sein kann sich um Politik nicht kümmern zu müssen. Auch wenn der Roman manchmal ein wenig deftig ist, so kann ich Ihn als lesenswert empfehlen. Vielleicht kritisieren Ihn einige Frauen als frauenfeindlich, aber Herr Houellebecq beschreibt nicht nur wie es sein könnte, sondern wie es teilweise in einigen Ländern schon ist. Er legt den Finger in die Wunde.

  • Bewertung

    5/5

    05.03.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine intelligente und ebenso beeindruckende...

    Eine intelligente und ebenso beeindruckende wie bedrückende Satire über eine Gesellschaft zwischen Multikulti und Selbstaufgabe, zwischen Konservativismus und Rechtsextremismus.

  • Bewertung

    5/5

    24.07.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Unterwerfung

    Über wenige Bücher wurde in den letzten Jahren so viel gestritten. Houellebecq provoziert mit seiner Skizze eines islamisierten Frankreichs der nahen Zukunft, dem die intelektuelle Elite des Landes mit kühlem Opportunismus begegnet. Kein Buch gegen den Islam - jedoch ein Buch, das Europa den Spiegel vorhält.

  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    5/5

    05.03.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Das Versagen der Eliten…

    Das Versagen der Eliten Joris-Karl Huysmans, französischer Schriftsteller, lebte von 1848 bis 1907. Seine ersten Werke wurden als sittenwidrig bezeichnet und sind überwiegend im Milieu der französischen Unterschicht angesiedelt. Bekannt wurde er insbesondere mit dem Roman „Gegen den Strich“, der von einem dekadenten neurotischen Aristokraten handelt. Dieser trägt Züge des Autors Huysmans, ist aber auch ein Spiegel seiner Zeit. Literaturwissenschaftler Francois, Protagonist aus „Unterwerfung“, hat über Huysmans promoviert und beschäftigt sich als Professor mit diesem Autor. Bereits auf den ersten Seiten drängen sich Parallelen zwischen Huysmans, seinen Romanfiguren und Protagonist Francois auf. Dies gilt für Francois spöttische gleichgültige Haltung, seine sexuellen Eskapaden und seine dekadente Einstellung. So stellt er ironisch fest, „ein Abschluss in Literaturwissenschaften kann ein zusätzlicher Pluspunkt sein“, wenn ein junges Mädchen sich als Verkäuferin bewirbt. (13) Als Leser taucht man sehr schnell in Houellebecqs Romanwelt ein. Er versteht es, Atmosphäre zu schaffen. Francois ist einsam und desillusioniert. Der Sex mit seinen Studentinnen führt nicht zur Befreiung. An seinem Lebenswandel wird der Werteverfall der westlichen Welt gespiegelt. Der Roman hat viele Facetten. Er beschreibt die Unterwerfung unter den Islam und damit verbunden das Versagen der Eliten. Es ist aber auch ein Roman über den dekadenten intellektuellen Zyniker Francois. Der Roman ist voller Anspielungen auf Huysmans. Es ist sicherlich kein Zufall, dass sowohl Huysmans als auch Francois eine Phase der Besinnung im Kloster verbracht haben, wobei es zu Francois passt, dass ihm diese Zeit nichts gebracht hat. Was ändert sich durch die Unterwerfung unter die muslimische Gesellschaft? Für Francois recht wenig. Erlaubte Polygamie, insbesondere für Eliten wie Hochschulprofessoren, sind ein Ersatz für seine bisherigen Beziehungen zu seinen Studentinnen. Die Verlierer der Entwicklung sind die Frauen, die sich nunmehr muslimischen Traditionen unterwerfen müssen. Der Roman ist dicht gespickt mit Anspielungen auf Huysmans und ein Kenner dieses Autors wird die Zusammenhänge in der Romanwelt besser verstehen, als andere Leser. Houellebecq gelingt es, Gleichgültigkeit, Zynismus, Opportunismus und Dekadenz überzeugend darzustellen. Dazu gehört auch eine Priese Sex, die bei Houllebecq ein wenig größer ausfällt und, passend zum Roman, nicht wirklich zur Erfüllung führt. Es gibt zahlreiche Autoren, die es verstehen, eindimensionale Romane zu verfassen. Houllebecq gehört ganz sicher nicht dazu.

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Bewertungen (29)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von H. Jürgens

    H. Jürgens

    Thalia Düsseldorf – Königsallee

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Satire oder Dystopie?

    Die satirische Dystopie zeigt mit soziologischer Genauigkeit die Schwachstellen der westlichen Gesellschaft auf. Bewusst werden dabei vom Autor Ambivalenzen geschaffen - auch in seinen Auftritten. Houllebecq ist die ultimative Waffe des 21. Jahrhunderts und seiner kleingeistigen Mittelmäßigkeit. Die Verbissenheit und Heftigkeit mit der gegen alle Werte angeschrieben wird, zwingt den Leser dazu beim lesen mitzudenken statt bloß stumpf umzublättern. Stilistisch ist Houllebecq dabei eher mittelmäßig, aber - das zeigen auch seine anderen allesamt hervorragenden Romane - ein 1A-Plotter. Mit den Protagonisten - unter deren dünnen zivilisatorischen Firnis sexuelle Frustration lauert, die unverhohlen versuchen aus dem politischen Systemwechsel Kapital zu schlagen - hält der provokante, anregende französische Autor der westlichen Gesellschaft den Spiegel vor. Feinsinnig und durchaus empathisch wird von der individuellen Reise des Verkümmerns erzählt. Dabei wird sowohl mit Humor als auch melancholisch der kollektive Untergang geschildert. Die Sozialkritik ist niemals didaktisch. Der Kapitalismus hat vormalige Familienkonstellationen in Vereinzelung gesprengt. Mitnichten wird hier billig provoziert, sondern auf intelligente und unterhaltsame Weise zum Nachdenken angeregt. Präzise Schilderungen und eine ungeschönte Darstellung machen den Roman zu einer unterhaltsamen Lektüre.
  • Zum Bewerterprofil von Pascal Endres

    Pascal Endres

    Thalia Karlsruhe – EKZ Am Ettlinger Tor

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine böse Satire über das Versagen...

    Eine böse Satire über das Versagen der politischen Eliten.
  • Zum Bewerterprofil von Kai Reinhard

    Kai Reinhard

    Thalia Zweibrücken

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein brillanter Roman über das...

    Ein brillanter Roman über das brisante Thema der Islamisierung Europas. Eines seiner besten Bücher und die literarische Möglichkeit einer Welt.
  • Zum Bewerterprofil von K. Thuma

    K. Thuma

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.06.2015

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unterwerfung

    Wenn man die zynischen und teils fühllos-, fast pornographischen Facetten des Romans von Michel Houellebeque erträgt oder „wegsteckt“, ist dieses Werk eine Meisterleistung der Gesellschaftsanalyse des modernen Frankreich- und kommt uns denn Manches nicht gar sehr bekannt vor (wir leben alle in Europa)? Wohin geht die –unsere- Zukunft? Besitzen wir, das Abendland, denn noch eine Identität? Hat die „Moderne“, der Zeitgeist, alles schon hinweggefegt? Wo sind unsere Werte? Können wir noch glauben? Was sagt uns unsere Geschichte? Houellebeque schreibt zugespitzt, satirisch und nimmt große Teile der intellektuellen Elite seines Landes scharf und bitterböse auf`s Korn. Ein Vergnügen!
  • Zum Bewerterprofil von Sabine Rößler

    Sabine Rößler

    Thalia Wildau – A10-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    16.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Gläubiger wird Präsident von...

    Ein Gläubiger wird Präsident von Frankreich. Nicht schlimm finden Sie, ich auch. Aber der Präsident ist Moslem. Dann wird die Geschichte interessant, finden sie nicht auch?

Unsere Meinungen

Bewertungen (12)

  • Produktbild: Unterwerfung