Dresden, November 1944: Die Lage für die Bevölkerung spitzt sich zu. Flüchtlinge strömen zu Tausenden in die Stadt. Bombenalarm gehört zum Alltag. Da wird Kriminalinspektor Max Heller zu einer grausam zugerichteten Frauenleiche geholt. Schnell geht das Gerücht um: Das war der Angstmann, der nachts durch die Ruinen schleicht. Inmitten des Chaos des letzten Kriegswinters begibt sich Heller auf die Suche nach dem kaltblütigen Täter. Als die Stadt im Februar 1945 größtenteils zerstört wird, hält man auch den Mörder für tot. Doch der Angstmann kehrt zurück. Eine atemberaubende Krimi-Entdeckung – gelesen von Heikko Deutschmann. Ungekürzte Lesung mit Heikko Deutschmann 1 mp3-CD | ca. 9 h 50 min
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Minzeminze
aus Dresden
5/5
26.10.2021
Hörbuch (Audio)
Der Angstmann geht im zerbombten Dresden rum
Frank Goldammer nimmt den Hörer mit in das zerstörte und kriegs gebeutelte Dresden .
Max Heller ist da einem Serienmörder auf der Spur. Trotz der mehr als widrigen Umstände lässt ihn der Fall nicht los und er ermittelt immer weiter unter Einsatz seines Lebens.
Wem kann er noch vertrauen , nichts ist sowie es scheint.
Zu Beginn braucht es etwas um Fahrt auf zu nehmen , doch dann geht es Schlag auf Schlag. Es ist detailreich und sehr bewegend geschrieben.
Der Sprecher hat eine angenehme Stimme und betont sehr gut.
Ein fesselnder Krimi aus Dresden.
Buchstabenfestival
aus Deutschland
5/5
16.02.2020
Hörbuch (Audio)
Ungeplant habe ich das…
Ungeplant habe ich das Hörbuch zur richtigen Zeit gehört. "Der Angstmann“ spielt in Dresden in dem Jahren 1944/1945. Es ist ein Krimi mit einem grausamen Mörder, aber mich hat tatsächlich mehr das "Drumherum" gepackt und nachdenklich zurückgelassen. Frank Goldammer beschreibt die Lebenssituation der Dresdner so genau und so packend, als wäre man mittendrin. Auch und besonders die Bombennacht vom 13. auf den 14. Februar 1945. Die Wucht der Angriffe, die Angst und die Panik der Menschen und die Gefahren, die sowohl in den Kellern als auch im Freien drohten. Es war beklemmend Heikko Deutschmann zuzuhören und doch musste man dranbleiben. Die Beklemmung blieb lange und löste sich erst langsam wieder. Das Leben ging weiter, wenn auch mit noch mehr Abstrichen und noch mehr Trauer und Angst. Auch der Mörder machte weiter und Max Heller hängt sich wieder an ihn dran. Mit Max Heller durch die zerbombten Straßen zu laufen, um einen Mörder zu jagen, war schon etwas eigenartig, wenn man sich bewusst war, dass ringsum hunderte Leichen lagen. Auch sind die Ermittlungsmethoden und –möglichkeiten sehr begrenzt und alles geht mühsamer voran, aber Max Heller ließ sich nicht abbringen und ermittelte fast schon wie besessen. Das Hörbuch hatte mich ordentlich nachdenklich zurückgelassen. Die Beschreibungen der Bombennacht, der verschiedenen Charaktere und des grausamen Mörders waren sehr gut und packend. Heikko Deutschmann als Sprecher war (für mich) eine ideale Besetzung. Seine Stimme sorgte für Gänsehaut, für Aufregung und Freude. Ein Hörbuch, welches sich schon aufgrund des geschichtlichen Hintergrundes lohnt.
Christina P.
aus Hamburg
5/5
11.11.2016
Hörbuch (Audio)
Jagd auf einen Serienmörder in einer Atmosphäre des Misstrauens
Dies ist eine Rezension zum ungekürzten Hörbuch des DAV, gelesen von Heikko Deutschmann.
Dresden, Ende 1944: Flüchtlingsströme und Nahrungsmittelknappheit gehören zum Alltag der Bevölkerung, Bombenalarme sowie der politische Druck der Nationalsozialisten verbreiten eine Atmosphäre des Misstrauens und der Angst. Da wird eine grausam zugerichtete Frauenleiche gefunden. Kriminalinspektor Max Heller, wegen einer Kriegsverletzung aus dem 1. Weltkrieg vom Kriegsdienst verschont, wird der Fall übertragen. Für Hellers Vorgesetzten, einem überzeugten Nationalsozialisten, ist der Mörder in der Person des jüdischen Exmannes der Toten schnell ausfindig gemacht. Doch Hellers Zweifel stoßen auf taube Ohren - und als die nächste, schrecklich verstümmelte Frauenleiche gefunden wird, verstärkt sich ein Gerücht in der Bevölkerung: Der Angstmann geht um! Schleicht heulend wie ein Tier durch das Chaos des Kriegswinters und sucht sich seine Opfer. Ein jeder will ihn gehört haben, doch niemand hat ihn gesehen. Als im Februar 1945 ein Bombardement Dresden großflächig zerstört, glaubt man den Angstmann für tot. Doch schon bald geht das Morden weiter, und Heller versucht trotz russischer Besatzung, den Serienmörder zur Strecke zu bringen.
Schon die Aufmachung des Hörbuches ist gelungen: Beim Aufklappen blickt man auf die Dresdner Hofkirche. Das Hörbuch ist im praktischen mp3-Format, so dass zwischendurch keine CD gewechselt werden muss.
Inhaltlich ist es dem Autoren Frank Goldammer gelungen, eine bedrückende Atmosphäre des Misstrauens aufzubauen, welche der Story zusätzlichen Schrecken verleiht. Vor allem der verstörende Moment des Bombenangriffs auf die Stadt und das anschließende Herumirren zwischen Trümmern und Verletzten war so ergreifend, dass ich eine Hörpause benötigte, um diese Flut an Bildern, welche mich überrollte, verarbeiten zu können. Die Personen wirken, passend zur damaligen Zeit, in ihrem Handeln sehr authentisch. Die Hauptfigur Max Heller ist kein typischer Held sondern ein Mann, welcher in der Zeit des Massenmords einen einzelnen Serienmörder zur Strecke bringen will, ohne den Nazis oder den anschließenden Besatzern dabei auf die Füße zu treten. Die Auflösung des Falles hat mir sehr gefallen und zeugte von einer angenehmen Komplexität.
Heikko Deutschmann schafft mit seiner Lesung schnell die dem Roman zugrunde liegende Atmosphäre. Geschwindigkeit und Betonung sorgen für ein angenehmes Hörerlebnis, die Dialoge wirken wie gesprochen und nicht wie abgelesen. Einzig bei den Frauendialogen hat es für meinen Geschmack ein wenig mit der Authenzität gehapert. Ebenso hat mich gestört, dass Herr Deutschmann den Russen einen entsprechenden Dialekt verpasst hat, diesen aber zwischendurch ablegte statt konsequent durchzuziehen. So muss ich leider einen halben Stern abziehen und gebe dem Hörbuch 4,5 von 5 Sternen.
Christina P.
aus Hamburg
5/5
11.11.2016
Hörbuch (Audio)
Jagd auf einen Serienmörder…
Jagd auf einen Serienmörder in einer Atmosphäre des Misstrauens Dies ist eine Rezension zum ungekürzten Hörbuch des DAV, gelesen von Heikko Deutschmann. Dresden, Ende 1944: Flüchtlingsströme und Nahrungsmittelknappheit gehören zum Alltag der Bevölkerung, Bombenalarme sowie der politische Druck der Nationalsozialisten verbreiten eine Atmosphäre des Misstrauens und der Angst. Da wird eine grausam zugerichtete Frauenleiche gefunden. Kriminalinspektor Max Heller, wegen einer Kriegsverletzung aus dem 1. Weltkrieg vom Kriegsdienst verschont, wird der Fall übertragen. Für Hellers Vorgesetzten, einem überzeugten Nationalsozialisten, ist der Mörder in der Person des jüdischen Exmannes der Toten schnell ausfindig gemacht. Doch Hellers Zweifel stoßen auf taube Ohren - und als die nächste, schrecklich verstümmelte Frauenleiche gefunden wird, verstärkt sich ein Gerücht in der Bevölkerung: Der Angstmann geht um! Schleicht heulend wie ein Tier durch das Chaos des Kriegswinters und sucht sich seine Opfer. Ein jeder will ihn gehört haben, doch niemand hat ihn gesehen. Als im Februar 1945 ein Bombardement Dresden großflächig zerstört, glaubt man den Angstmann für tot. Doch schon bald geht das Morden weiter, und Heller versucht trotz russischer Besatzung, den Serienmörder zur Strecke zu bringen. Schon die Aufmachung des Hörbuches ist gelungen: Beim Aufklappen blickt man auf die Dresdner Hofkirche. Das Hörbuch ist im praktischen mp3-Format, so dass zwischendurch keine CD gewechselt werden muss. Inhaltlich ist es dem Autoren Frank Goldammer gelungen, eine bedrückende Atmosphäre des Misstrauens aufzubauen, welche der Story zusätzlichen Schrecken verleiht. Vor allem der verstörende Moment des Bombenangriffs auf die Stadt und das anschließende Herumirren zwischen Trümmern und Verletzten war so ergreifend, dass ich eine Hörpause benötigte, um diese Flut an Bildern, welche mich überrollte, verarbeiten zu können. Die Personen wirken, passend zur damaligen Zeit, in ihrem Handeln sehr authentisch. Die Hauptfigur Max Heller ist kein typischer Held sondern ein Mann, welcher in der Zeit des Massenmords einen einzelnen Serienmörder zur Strecke bringen will, ohne den Nazis oder den anschließenden Besatzern dabei auf die Füße zu treten. Die Auflösung des Falles hat mir sehr gefallen und zeugte von einer angenehmen Komplexität. Heikko Deutschmann schafft mit seiner Lesung schnell die dem Roman zugrunde liegende Atmosphäre. Geschwindigkeit und Betonung sorgen für ein angenehmes Hörerlebnis, die Dialoge wirken wie gesprochen und nicht wie abgelesen. Einzig bei den Frauendialogen hat es für meinen Geschmack ein wenig mit der Authenzität gehapert. Ebenso hat mich gestört, dass Herr Deutschmann den Russen einen entsprechenden Dialekt verpasst hat, diesen aber zwischendurch ablegte statt konsequent durchzuziehen. So muss ich leider einen halben Stern abziehen und gebe dem Hörbuch 4,5 von 5 Sternen.
Bewertung
5/5
27.01.2023
Buch (Taschenbuch)
Fesselnd
Ich kann das Buch wärmstens empfehlen. Es ist schwer es wieder wegzulegen, wenn man mal angefangen hat es zu lesen und man kann es kaum erwarten zu wissen wie es weitergeht. Ich freue mich schon darauf, denn nächsten Band zu lesen.
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5/5
12.02.2023
Buch (Taschenbuch)
Gelungener Dresden-Krimi, Winter 44/45
Als Dresdener mit Leib und Seele hat Frank Goldammer in Gestalt eines Krimis (mit zeitweilig fast dokumentarischem Charakter) durch seinen Kriminalinspektor Max Heller den Druck erlebbar gemacht, der in den letzten Kriegsmonaten auf der Bevölkerung
der Stadt lag.
Als kurz nacheinander zwei grausam ermordete Frauen aufgefunden werden, ist die abgestumpfte Bevölkerung kaum noch in der Lage, Mitgefühl zu empfinden
bzw. willens, bei den Ermittlungen zu helfen.
Bombardements, Flüchtlingsmassen und ein strammer SS-Mann als Vorgesetzter,
der von Polizeiarbeit kaum Ahnung hat, legen dem unscheinbaren, beharrlichen Kriegsveteranen Heller permanent Steine in den Weg. Gerüchte über den „Angstmann“, eine Art Alptraum-Kindergedicht, machen die Runde, Heller hält den Kopf sozusagen unten und bleibt unermüdlich bei seinen Ermittlungen im eisigen Winter, bis es im Februar `45 zur großen Bombennacht kommt, die er und seine Frau knapp überleben.
Als kurz darauf die Russen Dresden einnehmen,wird die Lage für den Kripomann immer gefährlicher.
Aber der „Angstmann“ ist nicht tot ….
Atmosphärisch, beängstigend authentisch klingend und mit interessanter Personenzeichnung punktet Frank Goldammer in der Riege der Kriminalautoren,
die die Zeit der Zwanziger bis Fünfziger Jahre zu ihrem Thema gemacht hat –
seien Sie gespannt auf seine nächsten Max-Heller-Fälle der Nachkriegsjahre !
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5/5
21.09.2018
Buch (Taschenbuch)
In dieses Buch wird man förmlich...
In dieses Buch wird man förmlich hineingesogen. Ein wirklich spannender Krimi und ein Stück deutsche Zeitgeschichte. Eine gelungene Kombination ist da dem Autor gelungen.
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5/5
12.02.2018
Buch (Taschenbuch)
Absolut packend und atmosphärisch...
Absolut packend und atmosphärisch dicht und gewaltig erzählt. Man meint, den Bombenhagel auf Dresden am eigenen Leib mitzuerleben. Für Leser von Volker Kutscher und Susanne Goga!
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5/5
08.12.2017
Buch (Taschenbuch)
Spannung pur!
Dresden in einer schon längst vergangenen Zeit. Bomben, Krieg und Chaos und mittendrin eine grausame Mordserie. Und jeder fragt sich: ''Ist es der Angstmann, der sein Unwesen treibt?!'' Kommissar Max Heller übernimmt den Fall und tut sein bestes, um diesen zu lösen. Ein sehr gut gelungener Kriminalroman, der wirklich super spannend ist!
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5/5
27.06.2017
Buch (Taschenbuch)
Super-Krimi in Dresden, Ende 1944,...
Super-Krimi in Dresden, Ende 1944, kurz vor der Bombardierung. So gut geschrieben, dass man glaubt, man steht selber im Bombenhagel. Außergewöhnlich! Auch für Volker-Kutscher-Leser
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