Todesurteil / Maarten S. Sneijder Bd.2

Thriller

Maarten S. Sneijder Band 2

Andreas Gruber

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Beschreibung

Die FALSCHE SPUR führt in den ABGRUND …

In Wien verschwindet die zehnjährige Clara. Ein Jahr später taucht sie völlig verstört an einem nahen Waldrand wieder auf. Ihr gesamter Rücken ist mit Motiven aus Dantes "Inferno" tätowiert – und sie spricht kein Wort. Indessen nimmt der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder an der Akademie des BKA für hochbegabten Nachwuchs mit seinen Studenten ungelöste Mordfälle durch. Seine beste Schülerin Sabine Nemez entdeckt einen Zusammenhang zwischen den Fällen – und das Werk des raffinierten Killers ist noch lange nicht beendet. Seine Spur führt nach Wien – wo Clara die einzige ist, die den Mörder je zu Gesicht bekommen hat …(Laufzeit: ca. 13h 20)

Produktdetails

Verkaufsrang 125
Sprecher Achim Buch
Spieldauer 916 Minuten
Fassung ungekürzt
Abo-Fähigkeit Ja
Medium MP3
Family Sharing Ja i
Erscheinungsdatum 16.02.2015
Verlag Der Hörverlag
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783844517866

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Brillanter Ermittler im Drogenrausch

Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 10.07.2018

Bewertet: Hörbuch-Download

Ich bin seit einiger Zeit Mitglied in einem Krimilesekreis, der sich einmal im Monat nach Ladenschluss in der örtlichen Buchhandlung trifft. Wir sind alle langjährige Krimi- und Thrillerfans, von gepflegter britischer Spannung bis hin zum durchgeknallten Serienkiller. Wir kennen die üblichen Kniffe; die unerwarteten Wendungen können uns nicht mehr überraschen; die gängigen Klischees – der alkoholabhängige Ermittler mit Eheproblemen lässt grüßen – entlocken uns allemal ein müdes Lächeln. Wir sind kritsch. Wir hinterfragen alles. Manchmal sind wir enttäuscht – und ratlos: haben wir uns übersättigt an diesem Genre? Zugegeben, es gibt immer noch Bücher, die uns begeistern. (Zum Glück.) Aber wir sind sehr, sehr wählerisch. …nun also Andreas Gruber, Todesurteil. Schickes Cover, zweiter Band einer Reihe – dumm gelaufen, da habe ich mich vergriffen, hätte doch der erste Band sein sollen… Erster Gedanke: ob das klappt, mit dem zweiten Band anzufangen? Und wie das klappt. An dieser Stelle könnte ich die Rezension überspringen und direkt zu dem Teil kommen, in dem ich mir die anderen drei Bände der Reihe kaufte, bevor ich diesen hier überhaupt fertig gelesen hatte. Aber damit würde ich es mir etwas zu einfach machen und Maarten S. Sneijder (beziehungsweise seinem Autor) nicht gerecht werden. Wie Maarten S. Sneijder selbst wahrscheinlich sagen würde: "Sehen Sie diese drei Finger? Also schreiben Sie ihre Rezension in drei knappen, präzisen Sätzen! Schaffen Sie das?" Nö. Drei Sätze schaffe ich nicht, aber klar und präzise krieg ich hin. (Oder auch nicht.) Originalität: Die Geschichte ist brillant konstruiert, voller wirklich einfallsreicher Wendungen fernab der üblichen Klischees. Immer, wenn man denkt, jetzt hätte man die Geschichte durchschaut, zaubert Andreas Gruber noch ein Ass aus dem Ärmel. Spannungsbogen: Fingernägel? Hatte ich mal. Nein, im Ernst: ich habe den Thriller quasi in einem Rutsch durchgelesen. Die Geschichte steigt schon auf einem hohen Spannungslevel ein und zieht dann in rasantem Tempo noch weiter an. Besonders großartig fand ich, dass der Autor nicht angewiesen ist auf literweise Blut und Ekelfaktor, um Spannung aufzubauen, sondern eine intelligente, komplexe Geschichte erzählt. Logik / Schlüssigkeit: Wie gesagt: die Geschichte ist komplex und voller Wendungen – aber sie verzettelt sich nie in Widersprüchen oder schludert mit den Details, die eine Story glaubhaft machen. Charaktere: Maarten S. Sneijder. Ich war schon ewig nicht mehr so hingerissen von einem Charakter. Dabei ist er alles andere als ein umgänglicher Mensch – die Hälfte der Charaktere in diesem Buch halten ihn für ein kolossales [ Zensur ]. Er ist so hochintelligent wie beißend sarkastisch, mithilfe von Drogen versetzt er sich in die Gedankenwelt von Mördern und Psychopathen und schert sich einen Dreck um die üblichen Regeln zwischenmenschlicher Interaktion. Ich fühlte mich abwechselnd an Hannibal Lecter und Sherlock Holmes erinnert. Obwohl Sneijder so überlebensgroß ist, kann sich Sabine Nemez als starke, intelligente junge Ermittlerin neben ihm behaupten. Da haben sich zwei Seelenverwandte gefunden, die Chemie zwischen ihnen ist phänomenal – und das meine ich nicht im romantischen Sinne. Normalerweise entlockt es mir einen Stoßseufzer, wenn die Ermittler in einem Krimi/Thriller sich ständig auf Alleingänge begeben, alle Regeln missachten und am Ende dann doch als Helden des Tages dastehen. Aber bei diesem ungewöhnlichen Team ist dieses Querschießen nur das folgerichtige Resultat ihrer Persönlichkeiten, macht Sinn und hat schlüssige Konsequenzen. Auch die Nebencharaktere, gerade die Antagonisten, sind wunderbar gelungen. Schreibstil: Der Schreibstil ist fantastisch, besonders die Dialoge sind lebendig und haben Biss. Durch Sneijders kompromisslose Persönlichkeit und seine Wirkung auf andere Menschen ist der Stil durchaus auch humorvoll. FAZIT Ein kleines Mädchen wird entführt und taucht ein Jahr später wieder auf – mit einer Tätowierung, die ihren ganzen Rücken mit Motiven aus Dantes ‘Inferno’ bedeckt. Profiler Maarten S. Sneijder unterrichtet gerade eine Klasse für hochbegabte Nachwuchsermittler, als er zum Fall hinzugezogen wird. Seine beste Schülerin Sabine Nemez mischt sich auf eigene Faust in die Ermittlungen ein. Bisher ist dies mein Thriller-Highlight des Jahres. Maarten S. Sneijder ist ein faszinierender Charakter, der Sherlock Holmes das Wasser reichen kann, und die Geschichte ist unglaublich clever und vielschichtig.

5/5

Brillanter Ermittler im Drogenrausch

Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 10.07.2018
Bewertet: Hörbuch-Download

Ich bin seit einiger Zeit Mitglied in einem Krimilesekreis, der sich einmal im Monat nach Ladenschluss in der örtlichen Buchhandlung trifft. Wir sind alle langjährige Krimi- und Thrillerfans, von gepflegter britischer Spannung bis hin zum durchgeknallten Serienkiller. Wir kennen die üblichen Kniffe; die unerwarteten Wendungen können uns nicht mehr überraschen; die gängigen Klischees – der alkoholabhängige Ermittler mit Eheproblemen lässt grüßen – entlocken uns allemal ein müdes Lächeln. Wir sind kritsch. Wir hinterfragen alles. Manchmal sind wir enttäuscht – und ratlos: haben wir uns übersättigt an diesem Genre? Zugegeben, es gibt immer noch Bücher, die uns begeistern. (Zum Glück.) Aber wir sind sehr, sehr wählerisch. …nun also Andreas Gruber, Todesurteil. Schickes Cover, zweiter Band einer Reihe – dumm gelaufen, da habe ich mich vergriffen, hätte doch der erste Band sein sollen… Erster Gedanke: ob das klappt, mit dem zweiten Band anzufangen? Und wie das klappt. An dieser Stelle könnte ich die Rezension überspringen und direkt zu dem Teil kommen, in dem ich mir die anderen drei Bände der Reihe kaufte, bevor ich diesen hier überhaupt fertig gelesen hatte. Aber damit würde ich es mir etwas zu einfach machen und Maarten S. Sneijder (beziehungsweise seinem Autor) nicht gerecht werden. Wie Maarten S. Sneijder selbst wahrscheinlich sagen würde: "Sehen Sie diese drei Finger? Also schreiben Sie ihre Rezension in drei knappen, präzisen Sätzen! Schaffen Sie das?" Nö. Drei Sätze schaffe ich nicht, aber klar und präzise krieg ich hin. (Oder auch nicht.) Originalität: Die Geschichte ist brillant konstruiert, voller wirklich einfallsreicher Wendungen fernab der üblichen Klischees. Immer, wenn man denkt, jetzt hätte man die Geschichte durchschaut, zaubert Andreas Gruber noch ein Ass aus dem Ärmel. Spannungsbogen: Fingernägel? Hatte ich mal. Nein, im Ernst: ich habe den Thriller quasi in einem Rutsch durchgelesen. Die Geschichte steigt schon auf einem hohen Spannungslevel ein und zieht dann in rasantem Tempo noch weiter an. Besonders großartig fand ich, dass der Autor nicht angewiesen ist auf literweise Blut und Ekelfaktor, um Spannung aufzubauen, sondern eine intelligente, komplexe Geschichte erzählt. Logik / Schlüssigkeit: Wie gesagt: die Geschichte ist komplex und voller Wendungen – aber sie verzettelt sich nie in Widersprüchen oder schludert mit den Details, die eine Story glaubhaft machen. Charaktere: Maarten S. Sneijder. Ich war schon ewig nicht mehr so hingerissen von einem Charakter. Dabei ist er alles andere als ein umgänglicher Mensch – die Hälfte der Charaktere in diesem Buch halten ihn für ein kolossales [ Zensur ]. Er ist so hochintelligent wie beißend sarkastisch, mithilfe von Drogen versetzt er sich in die Gedankenwelt von Mördern und Psychopathen und schert sich einen Dreck um die üblichen Regeln zwischenmenschlicher Interaktion. Ich fühlte mich abwechselnd an Hannibal Lecter und Sherlock Holmes erinnert. Obwohl Sneijder so überlebensgroß ist, kann sich Sabine Nemez als starke, intelligente junge Ermittlerin neben ihm behaupten. Da haben sich zwei Seelenverwandte gefunden, die Chemie zwischen ihnen ist phänomenal – und das meine ich nicht im romantischen Sinne. Normalerweise entlockt es mir einen Stoßseufzer, wenn die Ermittler in einem Krimi/Thriller sich ständig auf Alleingänge begeben, alle Regeln missachten und am Ende dann doch als Helden des Tages dastehen. Aber bei diesem ungewöhnlichen Team ist dieses Querschießen nur das folgerichtige Resultat ihrer Persönlichkeiten, macht Sinn und hat schlüssige Konsequenzen. Auch die Nebencharaktere, gerade die Antagonisten, sind wunderbar gelungen. Schreibstil: Der Schreibstil ist fantastisch, besonders die Dialoge sind lebendig und haben Biss. Durch Sneijders kompromisslose Persönlichkeit und seine Wirkung auf andere Menschen ist der Stil durchaus auch humorvoll. FAZIT Ein kleines Mädchen wird entführt und taucht ein Jahr später wieder auf – mit einer Tätowierung, die ihren ganzen Rücken mit Motiven aus Dantes ‘Inferno’ bedeckt. Profiler Maarten S. Sneijder unterrichtet gerade eine Klasse für hochbegabte Nachwuchsermittler, als er zum Fall hinzugezogen wird. Seine beste Schülerin Sabine Nemez mischt sich auf eigene Faust in die Ermittlungen ein. Bisher ist dies mein Thriller-Highlight des Jahres. Maarten S. Sneijder ist ein faszinierender Charakter, der Sherlock Holmes das Wasser reichen kann, und die Geschichte ist unglaublich clever und vielschichtig.

4/5

Mit Grüßen von Hannibal Lecter versehen

NiWa am 08.12.2017

Bewertet: Hörbuch-Download

Nach einem Jahr taucht das verschwundene Mädchen Clara wieder auf. Ganz durcheinander läuft sie am Waldrand entlang, wo ihr von einem Paar geholfen wird. Ihr Rücken ist völlig entstellt - es hat ihr jemand Dantes „Inferno“ tätowiert! Währenddessen hat die Akademie des BKA einen Neuzugang. Sabine Nemez zählt jetzt zu Sneijders Studenten, wo sie sich im Kurs mit ungeklärten Mordfälle auseinandersetzt „Todesurteil“ ist der zweite Teil der Reihe um den Kriminalpsychologen Maarten S. Sneijder und der Ermittlerin Sabine Nemez, die sich diesmal zuerst auf akademischer Ebene annähern, doch relativ rasch zum praktischen Teil übergehen. Für Sabine Nemez geht ein Lebenstraum in Erfüllung als sie an der Akademie des BKA zugelassen wird. Endlich wird sie zur Fallanalytikerin ausgebildet und wechselt vom Polizeidienst in München an die Akademie in Wiesbaden. Natürlich war klar, dass sie hier auf den Kriminalpsychologen Maarten S. Sneijder trifft, den sie schon seit dem letzten Band kennt. Die Figuren sind abermals gut sowie plausibel entworfen und trotz einiger bizarrer Eigenheiten interessant umgesetzt. Besonderes Kernstück der Reihe ist Maarten S. Sneijder, dieser niederländische Kriminalpsychologe im Dauerdrogenrausch. Sneijder vereint die Eigenheiten des analytischen Ermittlers mit kauzigem Verhalten, das in seiner Unnahbarkeit schon wieder sehr menschlich wirkt. Sneijder ist unhöflich, unfreundlich und äußerst speziell, was ihn in der gesamten abstoßenden Tragweite schon wieder sympathisch macht. Der Charakter von Sabine Nemez geht auf den übermütigen Jungspund zurück, der wissbegierig nach mehr Informationen schreit, sich jedoch von gut gemeinten Ratschlägen Älterer wohl zu hüten weiß. Der Fall hatte es wieder in sich. Dabei hat Gruber mit zwei geografischen Schauplätzen gearbeitet. Einerseits wird der Entführungsfall der kleinen Clara in Wien geschildert, den man mit Rechtsanwältin Melanie Dietz bearbeitet, andrerseits ist man mit Nemez und Sneijder in Wiesbaden an der Akademie vor Ort - eine Konstellation, die durchaus spannend zu hören ist! Weniger gefallen hat mir, dass Nemez - wie auch schon im 1. Band - einen persönlichen Bezug zu den laufenden Ermittlungen hat. Zwar hält Gruber diesen sehr dezent, trotzdem frage ich mich oft, ob man als Polizist ständig um alle Freunde, Familie und Verwandte bangen muss. Genauso hat Rechtsanwältin Dietz eine freundschaftliche Verbindung zu ihrem Fall, was mir immer ein bisschen auf die Nerven geht. Den Fallverlauf selbst und die dazugehörigen Ermittlungen habe ich als sehr positiv und spannend empfunden. Zuerst kommt man mit Nemez an der Akademie an, wo sie zu einer deutschen Starling wird - von Gruber mit dem einen oder anderen Augenzwinkerer versehen - und den alten Herren zeigen will, wie der Hase läuft. Dabei stößt sie natürlich auf ordentlich Widerstand, während sie still und heimlich einen Fall auf eigene Faust lösen will. Andreas Gruber hat mal wieder den schönen Kniff hinbekommen, dass er die Ereignisse an geeigneter Stelle auslaufen lässt, den Leser in wohliger Atmosphäre in Sicherheit wiegt, nur um erneut richtig zuzuschlagen und noch einmal alle Erkenntnisse auf den Kopf stellt. Damit ist „Todesurteil“ ein fesselnder Thriller, mit Grüßen von Hannibal Lecter versehen, der die Spannung bis zum Ende hält. Ich denke, wem Band 1 gefallen hat, der wird auch in „Todesurteil“ einen interessanten Fall mit Sneijder und Nemez finden. Ich freue mich, wenn es bei mir mit der Reihe weitergeht. Die Reihe: 2) Todesurteil 3) Todesmärchen 4) Todesreigen

4/5

Mit Grüßen von Hannibal Lecter versehen

NiWa am 08.12.2017
Bewertet: Hörbuch-Download

Nach einem Jahr taucht das verschwundene Mädchen Clara wieder auf. Ganz durcheinander läuft sie am Waldrand entlang, wo ihr von einem Paar geholfen wird. Ihr Rücken ist völlig entstellt - es hat ihr jemand Dantes „Inferno“ tätowiert! Währenddessen hat die Akademie des BKA einen Neuzugang. Sabine Nemez zählt jetzt zu Sneijders Studenten, wo sie sich im Kurs mit ungeklärten Mordfälle auseinandersetzt „Todesurteil“ ist der zweite Teil der Reihe um den Kriminalpsychologen Maarten S. Sneijder und der Ermittlerin Sabine Nemez, die sich diesmal zuerst auf akademischer Ebene annähern, doch relativ rasch zum praktischen Teil übergehen. Für Sabine Nemez geht ein Lebenstraum in Erfüllung als sie an der Akademie des BKA zugelassen wird. Endlich wird sie zur Fallanalytikerin ausgebildet und wechselt vom Polizeidienst in München an die Akademie in Wiesbaden. Natürlich war klar, dass sie hier auf den Kriminalpsychologen Maarten S. Sneijder trifft, den sie schon seit dem letzten Band kennt. Die Figuren sind abermals gut sowie plausibel entworfen und trotz einiger bizarrer Eigenheiten interessant umgesetzt. Besonderes Kernstück der Reihe ist Maarten S. Sneijder, dieser niederländische Kriminalpsychologe im Dauerdrogenrausch. Sneijder vereint die Eigenheiten des analytischen Ermittlers mit kauzigem Verhalten, das in seiner Unnahbarkeit schon wieder sehr menschlich wirkt. Sneijder ist unhöflich, unfreundlich und äußerst speziell, was ihn in der gesamten abstoßenden Tragweite schon wieder sympathisch macht. Der Charakter von Sabine Nemez geht auf den übermütigen Jungspund zurück, der wissbegierig nach mehr Informationen schreit, sich jedoch von gut gemeinten Ratschlägen Älterer wohl zu hüten weiß. Der Fall hatte es wieder in sich. Dabei hat Gruber mit zwei geografischen Schauplätzen gearbeitet. Einerseits wird der Entführungsfall der kleinen Clara in Wien geschildert, den man mit Rechtsanwältin Melanie Dietz bearbeitet, andrerseits ist man mit Nemez und Sneijder in Wiesbaden an der Akademie vor Ort - eine Konstellation, die durchaus spannend zu hören ist! Weniger gefallen hat mir, dass Nemez - wie auch schon im 1. Band - einen persönlichen Bezug zu den laufenden Ermittlungen hat. Zwar hält Gruber diesen sehr dezent, trotzdem frage ich mich oft, ob man als Polizist ständig um alle Freunde, Familie und Verwandte bangen muss. Genauso hat Rechtsanwältin Dietz eine freundschaftliche Verbindung zu ihrem Fall, was mir immer ein bisschen auf die Nerven geht. Den Fallverlauf selbst und die dazugehörigen Ermittlungen habe ich als sehr positiv und spannend empfunden. Zuerst kommt man mit Nemez an der Akademie an, wo sie zu einer deutschen Starling wird - von Gruber mit dem einen oder anderen Augenzwinkerer versehen - und den alten Herren zeigen will, wie der Hase läuft. Dabei stößt sie natürlich auf ordentlich Widerstand, während sie still und heimlich einen Fall auf eigene Faust lösen will. Andreas Gruber hat mal wieder den schönen Kniff hinbekommen, dass er die Ereignisse an geeigneter Stelle auslaufen lässt, den Leser in wohliger Atmosphäre in Sicherheit wiegt, nur um erneut richtig zuzuschlagen und noch einmal alle Erkenntnisse auf den Kopf stellt. Damit ist „Todesurteil“ ein fesselnder Thriller, mit Grüßen von Hannibal Lecter versehen, der die Spannung bis zum Ende hält. Ich denke, wem Band 1 gefallen hat, der wird auch in „Todesurteil“ einen interessanten Fall mit Sneijder und Nemez finden. Ich freue mich, wenn es bei mir mit der Reihe weitergeht. Die Reihe: 2) Todesurteil 3) Todesmärchen 4) Todesreigen

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Fall 2

Bewertet: eBook (ePUB)

Tolles Kopfkino mit sympathischen Figuren und Spannung - was will der Krimileser mehr...:-) Die junge Kripobeamtin Sabine Nemetz darf als Studentin an die BKA-Akademie in Wiesbaden, den Platz verdankt sie der Fürsprache des renommierten,exzentrischen Fallanalytikers Maarten S.Sneijders,mit dem sie bereits in München zusammengearbeitet hatte.(s.Bd.1 "Todesfrist"). Zeitgleich findet sich in einem Wald bei Wien ein vor einem Jahr entführtes Mädchen wieder,auf dessen Rücken Szenen aus Dantes Inferno tätowiert wurden.Eine junge Staatsanwältin stürzt sich auf diesen Fall,weil sie mit der verstorbenen Mutter des Mädchens früher befreundet war. Während Nemetz bei Sneijder in den Unterrichtsstunden mit grauenhaften,ungelösten Mordfällen über "Gemeinsamkeiten" stolpert(....?!),verrennt sich Staatsanwältin Dietz in dem Bemühen, dem traumatisierten,verstummten Kind zu helfen,da sie glaubt,den Täter zu kennen. Erst parallel laufend, fangen die Handlungsstränge aus Deutschland und Österreich irgendwann an sich zu verschränken,Gruber baut in sein komplexes Personal- und Fälle-Arsenal auch einige nette Überraschungen ein,also folgt man den fast 600 Seiten(!) tatsächlich gefesselt bis zum letzten Showdown am Ende. Fortsetzung folgt....
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Gänsehaut

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Sabine Nemez hat es endlich geschafft und wurde für den Studiengang Fallanalyse beim BKA in Wiesbaden angenommen. Mit besonderer Empfehlung des exzentrischen Profilers Maarten S. Sneijder. Als Sabine jedoch erfährt, dass ihr Ex-Freund Erik Dorfer mit einem Kopfschuss auf der Intensivstation liegt, fällt sie aus allen Wolken und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, wer in seinem eigenen Büro auf ihn geschossen und wo dran er eigentlich gearbeitet hat. Trotz der eindringlichen Warnungen von Sneijder, der mit seinen Studenten ungelöste Fälle in der gesamten Bundesrepublik durchnimmt. Als Sabine ein zusammenhängendes Muster in diesen scheinbar grundverschiedenen Taten zu erkennen glaubt, ahnt sie noch nicht, dass diese Fälle eng mit Dorfers Schicksal verknüpft sind. Währenddessen wird in Wien die elfjährige Clara gefunden, die vor einem Jahr entführt wurde. Der unbekannte Täter hat auf ihrem Rücken ein Motiv aus Dantes Inferno tätowiert. Für die Staatsanwältin Melanie Dietz ist dieser Fall mehr als eine Routineangelegenheit, denn einst war sie mit Claras Mutter eng befreundet. Derweil verstrickt sich Sabine immer weiter in ihren Ermittlungen und findet schließlich eine Spur nach Wien. Doch da steht sie bereits auf der Abschussliste des BKA-Direktors Hess, der eine Privatfehde mit Maarten S. Sneijder führt. Der ist jedoch plötzlich spurlos verschwunden, als der Fall in eine entscheidende Phase tritt ...
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