Die Destruktivität des Schönen. Eine Inszenierung des kontemporären Schönheitsbegriffs Künstlerisch-praktische Studien mit den Mitteln der Fotografie, Grafik, Malerei und experimentellen Verfahren
-
- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
27,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
30.06.2016
Abbildungen
20 Farbabb.
Verlag
GRINSeitenzahl
56
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,5 cm
Gewicht
96 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-22656-2
Inhaltlich richtet sich das Interesse der Arbeit entfernt auf den Diskurs um Körper, Technik und die neuen Medien, wie er seit dem frühen 20. Jahrhundert die verschiedenen Avantgarden beschäftigte. Der Konsens geht darauf zurück, dass "(...) die neuen Medien der Unterhaltung und Verständigung, mit denen wir verkabelt sind, Rückwirkungen auf die Vorstellungen von unseren Organismen haben." So sei der Körper mehr eine offenen Projektionsfläche über die verfügt werden kann, denn ein Ort von Natürlichkeit und Authentizität. Unter diesem Gesichtspunkt erfuhr der menschliche Körper in der Gegenwartskunst von Deformation bis hin zur digitalen Demontage und Auflösung zahlreiche Bearbeitung. Dort setzte auch die vorliegende Untersuchung an, wenn sie Formen des Destruktiven in den Körperidealen des 21. Jahrhunderts selber sucht.
Im Zentrum steht die künstlerische Auseinandersetzung mit dem zeitgenössischen Schönheitsideal und dem menschlichen Körper als Träger dieser Idee. Gegenstand ist die Schönheit des Körpers in der Gegenwart. Motivisch geht es um Figurationen des Körpers, die diesen naturalistisch oder anthropomorph darstellen.
Durch die Art, wie die Flächen und Posen der Figuren angelegt sind, soll ein Bezug zu dem oben angedeuteten zerstörerischen Charakter genommen werden, der der Jagd nach dem modernen Archetyp innewohnt. Die Momentaufnahmen von Gesichtern oder Köpern setzen sich so mit dem destruktiven Aspekt dieses Ideals auseinander - Wahnhaft. Maschinell. Unvollständig. Flüchtig. Zerrissen. Austauschbar.
Neben dem Zersetzungscharakter interessieren mich auf zweiter Ebene Techniken der Selbstdarstellung und Selbstwahrnehmung. Die Frage nach dem Identitätsverlust des Individuums innerhalb dieses Musters. Malerisch soll das Ergebnis trotz der zersetzenden Elemente das Sinnliche bedienen. Das schöne Wunschideal soll erkennbar sein und doch eine dezente Stimmung von unguter Poesie und Verletzlichkeit deutlich werden.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten Sie dafür eine Thalia Geschenkkarte.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice