Die Destruktivität des Schönen. Eine Inszenierung des kontemporären Schönheitsbegriffs Künstlerisch-praktische Studien mit den Mitteln der Fotografie, Grafik, Malerei und experimentellen Verfahren
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Sprache:Deutsch
18,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
25.05.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
48 (Printausgabe)
Dateigröße
13892 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668226555
Inhaltlich richtet sich das Interesse der Arbeit entfernt auf den Diskurs um Körper, Technik und die neuen Medien, wie er seit dem frühen 20. Jahrhundert die verschiedenen Avantgarden beschäftigte. Der Konsens geht darauf zurück, dass "(...) die neuen Medien der Unterhaltung und Verständigung, mit denen wir verkabelt sind, Rückwirkungen auf die Vorstellungen von unseren Organismen haben." So sei der Körper mehr eine offenen Projektionsfläche über die verfügt werden kann, denn ein Ort von Natürlichkeit und Authentizität. Unter diesem Gesichtspunkt erfuhr der menschliche Körper in der Gegenwartskunst von Deformation bis hin zur digitalen Demontage und Auflösung zahlreiche Bearbeitung. Dort setzte auch die vorliegende Untersuchung an, wenn sie Formen des Destruktiven in den Körperidealen des 21. Jahrhunderts selber sucht.
Im Zentrum steht die künstlerische Auseinandersetzung mit dem zeitgenössischen Schönheitsideal und dem menschlichen Körper als Träger dieser Idee. Gegenstand ist die Schönheit des Körpers in der Gegenwart. Motivisch geht es um Figurationen des Körpers, die diesen naturalistisch oder anthropomorph darstellen.
Durch die Art, wie die Flächen und Posen der Figuren angelegt sind, soll ein Bezug zu dem oben angedeuteten zerstörerischen Charakter genommen werden, der der Jagd nach dem modernen Archetyp innewohnt. Die Momentaufnahmen von Gesichtern oder Köpern setzen sich so mit dem destruktiven Aspekt dieses Ideals auseinander - Wahnhaft. Maschinell. Unvollständig. Flüchtig. Zerrissen. Austauschbar.
Neben dem Zersetzungscharakter interessieren mich auf zweiter Ebene Techniken der Selbstdarstellung und Selbstwahrnehmung. Die Frage nach dem Identitätsverlust des Individuums innerhalb dieses Musters. Malerisch soll das Ergebnis trotz der zersetzenden Elemente das Sinnliche bedienen. Das schöne Wunschideal soll erkennbar sein und doch eine dezente Stimmung von unguter Poesie und Verletzlichkeit deutlich werden.
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