Produktbild: Eine Liebe im Kaukasus

Eine Liebe im Kaukasus Roman

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18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

10.08.2016

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

1042 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Zenich i nevesta

Übersetzt von

Christiane Körner

Sprache

Deutsch

EAN

9783518747797

Beschreibung

Rezension

»Kriegen sie sich trotzdem? Das sei hier nicht verraten. Nicht nur, um das herauszukriegen, lohnt sich dieser stark von Dialogen lebende, von Situationskomik überquellende Liebes- und Gesellschaftsroman von der Südflanke des russischen Reiches unbedingt.«
Martin Ebel, Tages-Anzeiger 22.08.2016

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ePUB

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

10.08.2016

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

1042 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Zenich i nevesta

Übersetzt von

Christiane Körner

Sprache

Deutsch

EAN

9783518747797

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  • Sonja

    aus Freiburg

    3/5

    26.09.2025

    eBook (ePUB)

    Liebe ? / Kleinstadt / Russland

    Marat wird von seiner Mutter getränkt, endlich zu heiraten. Sie hat schon alles organisiert, nun fehlt noch die Braut. Patja ist schon 25 und muss laut ihrer Mutter endlich heiraten, aber der auserkorene Timor ist ein Idiot. Aber in der Siedlung stirbt eine Bürgerrechtlerin und hält es in Atem, außerdem gibt es noch einen Verbrecher, der von einigen als Heiliger dargestellt wird. In diesem Chaos treffen die beiden aufeinander, spüren eine Anziehung und wollen trotz der Abneigung der jeweiligen Eltern heiraten… Und so folgen wir den beiden und ich muss sagen, ich habe dieses Buch nicht verstanden. Ok, im Hinterland ticken die Uhren anders, das ist nachvollziehbar, aber mit 25 ist man nicht alt. Und dieser Zwang eine Ehe zu führen, obwohl alle, die dort verheiratet sind, super unglücklich sind. Und dann das Ende – was? Mich hat das Buch leider irgendwo verloren.

  • Arietta

    aus Traben-Trarbach

    5/5

    29.06.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kaukasus Hautnah und Pur

    VON ARIETTA Inhaltsangabe: Marat, ein junger Anwalt, kehrt aus Moskau in seine Siedlung am Kaspischen Meer zurück. Seine Eltern haben bereits den Hochzeitssaal gebucht. Sie sind fieberhaft dabei, ihrem Sohn eine geeignete Braut zu präsentieren, während ihn der Fall einer ermordeten Bürgerrechtlerin nicht loslässt. Patja, auch sie aus Moskau zurückgekehrt, versucht sich vor den Nachstellungen Timurs in Sicherheit zu bringen, mit dem sie sich fünf Monate lang auf Facebook geschrieben hat und der sie, zur Freude der Eltern, partout heiraten will. Die Präsentation der Kandidaten, ein wandernder Brautzirkus, führt quer durch die Milieus. Während des Vorstellungsmarathons kreuzen sich die Wege von Patja und Marat, die sich heftig ineinander verlieben. Romeo und Julia auf dem kaukasischen Dorf? Die Sache geht in der Tat nicht gut aus. Doch nicht die Eltern haben dabei ihre Finger im Spiel, sondern ein mafiotischer Krimineller, der zur falschen Zeit aus dem Gefängnis entlassen wird. Alissa Ganijewa, eine mutige, weltoffene Schriftstellerin, erzählt diese Liebesgeschichte in zarten, rebellischen, zornigen Sätzen. Dialogreich, in komischen, oft skurrilen Szenen zeichnet sie das Bild einer Gesellschaft, in der globalisierte Lebensformen und traditionell geprägte Familienstrukturen, Archaik und Moderne aufeinanderprallen, während Korruption und Terrorgefahr ihr buchstäblich die brüchigen Fundamente wegzusprengen drohen. Meine Meinung zur Autorin: Es ist mein erster Roman von Alissa Ganijewa, und ich muss sagen ich war sehr begeistert von der Geschichte. Es ist ein wahres Facettenreiches Meisterwerk, mit politischen und Familiären Hintergründen. Sie gewährte einem tiefe Einblicke in das muslimische Familienleben und Leben der Menschen im Kaukasus. Den Sitten, Gebräuchen, den alten Traditionen, die in die neue Zeit nicht mehr passen, den Heiratsplänen der Eltern und den Brautschauen. Den Konflikten und Bedürfnissen, der Perspektive-und Hoffnungslosigkeit. Ihr Schreibstil ist sehr Klar und Kraftvoll, sie reißt einem mit beim Lesen. Ein sehr Anspruchsvoller Roman, mit dem man sich auseinandersetzen muss, sehr viel erfährt und neues hinzulernt, was einem nicht bewusst war. Ihre Figuren sind sehr lebendig, und Bildhaft beschrieben. Man konnte beim Lesen hinter die einzelnen Fassaden und Charaktere blicken, es waren Menschen aus Fleisch und Blut. Sehr schön und hilfreich fand ich auch zum Schluss den Glossar und das Nachwort von Christiane Kröger. Ein wirklich mutiger Gesellschaft und Familienroman, den ich nur weiter Empfehlen kann. Meine Kurze Zusammenfassung zum Inhalt: Sehr gut haben mir Marat und Patja gefallen, die beide in Moskau leben, und von ihren Eltern in den Kaukasus ans Kaspische Meer wegen Heiratsplänen zurück beordert werden. Sehr gut war der Widerwillen der beiden zu spüren, sie leben in Moskau in einer anderen Welt, genossen die Freiheit, und jetzt letztendlich sollen sie sich dem Willen der Eltern beugen. Für beide ist der Hochzeitsall gebucht, es wird eine Brautschau stattfinden, die Eltern haben gewisse Partner ins Auge gefasst. Ich konnte mir vorstellen wie schrecklich das ist, zur Schau gestellt zu werden. Wirklich nicht leicht für die beiden, die andere Pläne und Träume haben. Sie wehren sich ja auch, haben allerlei Ausflüchte. Marat und Patja, kamen mir sehr Willens Stark vor, es war interessant und Amüsant ihnen bei ihren Argumenten wegen der Brautschau zuzuhören. Jeder der beiden hat so seine Vorstellungen von ihrem zukünftigen Leben, aber auch deren Eltern, besonders die Mütter haben ihren eigen Kopf. Die Mütter haben nichts anderes als eine Heirat im Kopf und das ihre Kinder gut versorgt sind. Wie das Leben so spielt, ausrechnet verlieben die beiden sich ineinander, was überhaupt nicht in das Konzept passt von den Eltern. Die beiden traten dabei eine Lawine Los und ein großes Chaos. Eine Geschichte voller Verwicklungen und unerwarteter Wendungen, teilweise sehr Amüsant, trotz des ernsten Hintergrundes. Einfach Kaukasus Hautnah und Pur !

  • Arietta

    5/5

    29.06.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Meine Meinung zur Autorin: Es…

    Meine Meinung zur Autorin: Es ist mein erster Roman von Alissa Ganijewa, und ich muss sagen ich war sehr begeistert von der Geschichte. Es ist ein wahres Facettenreiches Meisterwerk, mit politischen und Familiären Hintergründen. Sie gewährte einem tiefe Einblicke in das muslimische Familienleben und Leben der Menschen im Kaukasus. Den Sitten, Gebräuchen, den alten Traditionen, die in die neue Zeit nicht mehr passen, den Heiratsplänen der Eltern und den Brautschauen. Den Konflikten und Bedürfnissen, der Perspektive-und Hoffnungslosigkeit. Ihr Schreibstil ist sehr Klar und Kraftvoll, sie reißt einem mit beim Lesen. Ein sehr Anspruchsvoller Roman, mit dem man sich auseinandersetzen muss, sehr viel erfährt und neues hinzulernt, was einem nicht bewusst war. Ihre Figuren sind sehr lebendig, und Bildhaft beschrieben. Man konnte beim Lesen hinter die einzelnen Fassaden und Charaktere blicken, es waren Menschen aus Fleisch und Blut. Sehr schön und hilfreich fand ich auch zum Schluss den Glossar und das Nachwort von Christiane Kröger. Ein wirklich mutiger Gesellschaft und Familienroman, den ich nur weiter Empfehlen kann. Meine Kurze Zusammenfassung zum Inhalt: Sehr gut haben mir Marat und Patja gefallen, die beide in Moskau leben, und von ihren Eltern in den Kaukasus ans Kaspische Meer wegen Heiratsplänen zurück beordert werden. Sehr gut war der Widerwillen der beiden zu spüren, sie leben in Moskau in einer anderen Welt, genossen die Freiheit, und jetzt letztendlich sollen sie sich dem Willen der Eltern beugen. Für beide ist der Hochzeitsall gebucht, es wird eine Brautschau stattfinden, die Eltern haben gewisse Partner ins Auge gefasst. Ich konnte mir vorstellen wie schrecklich das ist, zur Schau gestellt zu werden. Wirklich nicht leicht für die beiden, die andere Pläne und Träume haben. Sie wehren sich ja auch, haben allerlei Ausflüchte. Marat und Patja, kamen mir sehr Willens Stark vor, es war interessant und Amüsant ihnen bei ihren Argumenten wegen der Brautschau zuzuhören. Jeder der beiden hat so seine Vorstellungen von ihrem zukünftigen Leben, aber auch deren Eltern, besonders die Mütter haben ihren eigen Kopf. Die Mütter haben nichts anderes als eine Heirat im Kopf und das ihre Kinder gut versorgt sind. Wie das Leben so spielt, ausrechnet verlieben die beiden sich ineinander, was überhaupt nicht in das Konzept passt von den Eltern. Die beiden traten dabei eine Lawine Los und ein großes Chaos. Eine Geschichte voller Verwicklungen und unerwarteter Wendungen, teilweise sehr Amüsant, trotz des ernsten Hintergrundes. Einfach Kaukasus Hautnah und Pur !

  • Bewertung

    aus Bielefeld

    5/5

    21.12.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Tradition und Moderne

    Patja hat ein Jahr in Moskau gelebt und kehrt nun in ihre sehr traditionelle Heimat nach Dagestan zurück. In ihrem kleinen Dorf wird sie mit ihren 25 Jahren fast schon als alte Jungfer angesehen und soll daher schnellst möglichst verheiratet werden. Ähnlich geht es Marat, einem jungen Anwalt, für den Eltern bereits sogar schon einen Raum für die Hochzeit fest gebucht haben, obwohl die richtige Braut noch nicht gefunden ist. Beide werden vielen jungen Leuten vorgestellt, bis sie sich zufällig über den Weg laufen und ineinander verlieben... . Alissa Ganijewa hat mich mit ihrem Roman in eine ganze andere Gesellschaft mitgenommen, in der Traditionen noch einen großen Stellenwert im Alltag einnehmen und es noch sehr wichtig ist, bis zu einem bestimmten Alter verheiratet zu sein. Man erlebt mit, welche skurillen Formen die Partnersuche annehmen kann, aber auch wie sich im Dorf die Angst vor sogenannten ,,Waldbrüdern" breitmacht, von denen man einen religiös motivierten Terroranschlag befürchtet. Aus der Sicht von Patja und Marat erlebt man den Zwiespalt mit, in dem sich gerade junge Menschen im Ort befinden. Sie sind gebildet und man merkt an vielen Stellen, dass sie auch eine viel differenziertere Sicht auf bestimmte Geschehnisse haben wie zum Beispiel die Festnahme von Halibek, einem mehr oder weniger angesehenen und sehr einflussreichen Mann in der Gegend. Dennoch wollen sie es ihren Eltern und der Verwandschaft gerne recht machen und sehen keinesfalls auf die alten Bräuche im Dorf herab. Während Marat nur vielen geeigneten Bräuten seine Aufwartung machen muss, hat es Patja schon schwerer. Sie hat von Moskau aus über Facebook mit einem jungen Mann namens Timur Nachrichten ausgetauscht, aber wird ihn zu Hause nicht mehr los. Seine Nachstellungen und seine aufdringlichen Versuche Patja zu heiraten, bergen manchmal eine gewisse Komik. Die Autorin Alissa Ganijewa schreibt stets gut lesbar und ermöglicht dem Leser einen Einblick in die Gesellschaft am Kaspischen Meer. Mit ein Wenig Ironie, aber ohne jegliche Respektlosigkeit schildert sie das Aufeinandertreffen von Tradition und Moderne. Sehr nützlich fand ich auch das Glossar am Ende des Buches, wo bestimmte Ausdrücke gut erklärt werden. Auch der Übersetzerkommentar von Christiane Körner hat mir noch mehr Informationen geliefert und mir geholfen, das Gelesene besser einzuordnen. Insgesamt hat mir ,,Eine Liebe im Kaukasus" sehr gut gefallen und mich häufig zum Schmunzeln gebracht. Gerne empfehle ich das Buch weiter.

  • Bewertung

    aus Mainz

    5/5

    08.08.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nach einem Jahr in Moskau…

    Nach einem Jahr in Moskau kehrt Patja zurück in ihr Heimatdorf in Dagestan. Dort scheint die Zeit stehengeblieben zu sein, denn für Frauen Mitte 20 gibt es nur ein Thema: Heiraten und Kinder bekommen. Mit 26 gilt Patja schon beinahe als alte Jungfer, die niemand mehr möchte. Auch Marat, ein Anwalt, der hauptsächlich in Moskau arbeitet, erlebt dies und seine Eltern haben kurzerhand einen Hochzeitstermin ausgemacht und einen großen Saal gebucht. Nur die Braut muss noch gefunden werden. Während die beiden versuchen sich vor aufdringlichen Verehrern, alten Dorffehden und den typischen Sorgen rund um die Brautwerbung zu schützen, begegnen sie sich und verlieben sich. Sollten die Pläne der Eltern etwa ganz unerwartet erfüllt werden? Alissa Ganijewas Roman ist bisweilen sperrig zu lesen. Dies liegt hauptsächlich an dem Aufeinandertreffen zweier sehr verschiedener Welten: einerseits die weltoffene und moderne Jugend, andererseits die in der Tradition verhafteten Dorfbevölkerung, die sich von ihren alten Geschichten nicht lösen kann. Gerade die Brautwerbung und die Hochzeit – damit verbunden eine Szene, in der ein Brautpaar von einer erbosten Mutter einer abgewiesenen Bewerberin bösartigst verwunschen wird – muten bisweilen absurd bis erschreckend an und versetzen einem lockere 100 Jahre in die Vergangenheit. Eine gewisse Distanz, die sich Patja und Marat in Moskau erworben haben, lassen auch sie die Vorgänge im Dorf amüsiert und ironisch betrachten ohne jedoch auf die Bräuche herabzuschauen und auch durchaus gewillt, dem elterlichen Willen nachzukommen. Neben diesem Liebesgeplänkel wird aber auch die politische Situation in der kaukasischen Republik nicht verschwiegen. Es erschreckt einem schon, wie die Figuren auf die Verhaftung eines korrupten Dorfhäuptlings reagieren, von dem nur die (für die Bewohner) positiven Seiten betont werden. Auch ein Mord scheint nichts Außergewöhnliches zu sein, sondern wird mit einer gewissen Routine kommentiert. Dass hier einiges im Argen liegt, ist mehr als offenkundig. Dass dieser Roman es auf die Shortlist des russischen Booker-Preises geschafft hat, ist leicht nachzuvollziehen. Er verlangt einiges vom Leser – aber durchaus positiv zu verstehen ist.

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    Simone Büchner

    Thalia Coburg

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    5/5

    01.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Heiraten?!

    Die russische Autorin Alissa Ganijewa nimmt uns mit in eine Siedlung in Dagestan am Kaspischen Meer. Dort leben die Familien von Marat und Patja. Nach dem Willen ihrer Mütter wären beide längst verheiratet, allerdings nicht miteinander. Während eines Vorstellungsmarathons potentieller Kandidaten/innen kreuzen sich beider Wege… Als sie sich ineinander verlieben und so die Pläne ihrer übereifrigen Mütter zunichte gemacht werden, sorgt das für reichlich absurde, manchmal urkomische Situationen. Besondere Liebesgeschichte, die erzählerisch souverän mit gesellschaftlichen Themen engführt. Sehr gut!

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