Für die einen waren sie Helden. Für andere Legenden. Für wiederum andere waren sie nur dämliche Arschlöcher. Doch niemand ahnt, dass sie wieder zurück sind ... Im Jahr 37 nach dem Fall des tyrannischen Kaiserreichs sind die Helden von einst vergessen. Der Abyss, ein tiefer Abgrund, durchzieht den Kontinent Astray seit jener letzten erbitterten Schlacht und hat die Völker gespalten. Könige, Herzöge und fanatische Sektierer ringen um die Macht. Nur der Sänger Rayan erhält die Erinnerung an die Legenden der Vergangenheit am Leben - denn seine Visionen sagen ihm, dass in den Tiefen des Abyss eine Bedrohung lauert. Und dass nur die alten Legenden ihr die Stirn bieten können ...
Kundinnen und Kunden meinen
3.7/5.0
Bewertung
4/5
27.06.2020
Buch (Taschenbuch)
Ein super Autakt zur neuen Reihe...
Ein super Autakt zur neuen Reihe vom "Orks"-Autor. Spannend und flüssig erzählt, gewohnt humorvoll. Was passiert mit den Helden, wenn die Schlacht gewonnen ist und die Welt gerettet?Die Reihe ist 4 -teilig
Karlheinz
aus Frankfurt
4/5
16.05.2017
Buch (Taschenbuch)
Einstieg in eine neue Serie
Der fahrende Sänger Rayan hat Visionen die kurz danach tatsächlich so eintreten. Als er nun Visionen von einer fürchterlichen Bedrohung auf das Land Astray hat, macht er sich auf den Weg näheres in Erfahrung zu bringen.
Die Handlung besteht am Anfang aus zwei Handlungssträngen die parallel ablaufen. Die verschiedenen Handlungsstränge werden erst kurz vor dem Ende zusammengefasst und so ergibt sich ein relativ übersichtliches Bild. Es handelt sich um den Auftakt zu einer Romanreihe von Michael Peinkofer, allerdings sind am ersten Band noch viele offenen Enden, so dass es mehr als ein Cliffhanger ist.
Das Cover ist schon ansprechend, aber vor allem sind die Karten auf der Innenseite wunderschön gestaltet. Die Landkarten sind deutlich umfangreicher als im ersten Roman benötigt, was viel Vorfreude auf die weitere Romanreihe ergibt. Am Anfang gibt es noch ein umfangreiches Personenregister, welches erst im späteren Verlauf des Buches eine kleine Relevanz erhält.
Der Auftaktband zur neuen Romanreihe führt langsam in die Welt ein, ohne dass die Geschehnisse der Vergangenheit verraten werden. Es werden immer wieder Andeutungen gemacht, so dass nach und nach der Zusammenhang zwischen Vergangenheit und Gegenwart deutlicher wird.
Beim Schreibstil merkt man sofort, dass der Autor viel Erfahrung hat und so hat das Buch keine Längen, sondern holt den Leser direkt am Anfang des Buches ab. Das Buch lässt sich flüssig und schnell lesen.
Die Protagonisten sind anschaulich dargestellt. Jedoch erscheinen sie manchmal recht bekannt, wie zum Beispiel der Zwerg Lorymar Thinkling, der stark an eine bekannt Fernsehserie erinnert.
Fazit: Auf 518 Seiten entsteht eine völlig neue Welt, die mich sofort in den Bann genommen hat. Wenn das recht offene Ende mit vielen Fragen oder wenigstens ein Erscheinungstermin für den zweiten Band feststehen würde, dann wären es sogar fünf Sterne geworden, so sind es nur vier.
Barbara W
4/5
21.04.2017
Buch (Taschenbuch)
Spannender Auftakt
Inhalt
Astray ist gespalten, im wahrsten Sinne des Wortes, denn ein tiefer unheimlicher Abgrund zerteilt seit 37 Jahren das Land. Seit der damaligen großen Schlacht sind auch die Helden der Zeit verschwunden und mehr und mehr vergessen. Nur ein paar alte Lieder singen von ihnen und lassen sie zu Legenden werden. Der Sänger Rayan jedoch glaubt an ihre Existenz und er bekommt regelmäßig Visionen, die ihm schreckliche Dinge voraussagen. So macht er sich auf die Suche nach dem Stein, den ihm eine dieser Visionen gezeigt hat. Dabei bringt er sich und andere in große Gefahr, denn Magie wird von den Großexekutoren gnadenlos verfolgt und verurteilt.
Gleichzeitig wird auf der anderen Seite des Landes der Halbling Lorymar, Narr am dortigen Königshof, von heftigen Kopfschmerzen und Alpträumen geplagt und sieht keinen anderen Weg mehr, als sich auf den Weg in die Heimat zu machen und sich der Vergangenheit zu stellen. Dazu nutzt er die Notlage der jungen Prinzessin aus und bringt diese dabei in große Gefahr.
Wird Rayan mehr über die Toten Helden herausfinden und die Visionen, die ihn belasten und eine große Gefahr für die Menschheit voraussagen? Was lauert im tiefen Abgrund, das Angst und Schrecken verbreitet? Wird die Prinzessin sich retten können? ...
Meine Meinung
Mir hat dieser Trilogie-Auftakt gut gefallen. Mehrere Handlungsstränge boten unterschiedliche Einblicke in die gespaltene Welt. Der Sänger Rayan, der von Visionen getrieben wurde, die ihm die Zukunft zeigten, litt darunter, dass er die Menschen vor kommendem Unheil nicht bewahren kann. Denn Magie wird verfolgt und nichts anderes sehen die Menschen darin, wenn ihnen jemand Vorhersagen macht: Zauberei. So hielt er sich schweren Herzens meistens bedeckt und wenn er doch eine Warnung aussprach, glaubte man ihm oft nicht. Dies belastete ihn und das konnte ich gleich spüren. Mir war er von Anfang an sehr sympathisch und ich konnte sehr gut mit ihm mitfühlen und hatte gleich große Angst um ihn. Bei dem Narr Lorymar dagegen wusste ich nicht, woran ich bei ihm war. Er hatte eine von Selbstmitleid behaftete und etwas rücksichtslose Art, die ihn mir unsympathisch machte. Gleichzeitig merkte ich aber auch, dass er ein wichtiges Geheimnis mit sich trug und eine Verbindung zur Vergangenheit besaß. Ich konnte ihm jedoch nie trauen und das machte die Abschnitte mit ihm spannend. Sympathisch wiederum war mir gleich die Prinzessin, die auf den ersten Blick vielleicht ein bisschen naiv in das Abenteuer schlitterte, sich aber nicht unterkriegen ließ und zu einer meiner Lieblingsfiguren wurde. Von ihr erwarte ich noch einiges. Ein Bösewicht durfte natürlich auch nicht fehlen und in Form des Großexekutors, der mit seinen Opfern nicht zimperlich umging, war er eine Figur, die man fürchten konnte.
Die Figuren, natürlich noch viele weitere spannende Charaktere und auch grausige Wesen wie die Morwölfe, waren für mich alle sehr lebendig beschrieben und es machte mir sehr viel Spaß, von ihnen zu lesen. Die Welt fand ich interessant und bildreich dargestellt, die beschriebenen Orte waren spannend und besonders der unheimliche Abgrund, der das Land teilte, war ein beeindruckendes Bild. Kurze Kapitel und Perspektivwechsel brachten Tempo in die Geschichte ließen mich gut am Buch dranbleiben.
Der Beginn einer Trilogie bedeutet natürlich, dass Fragen offenbleiben, so auch hier. Aber mich stört so etwas normalerweise nicht, denn ich sehe Trilogien (oder Reihen) immer als EIN Buch und dieses ist eben erst zum Teil gelesen. Einzig die Verteilung der offenen Fragen finde ich hier für meinen Geschmack nicht ganz so gut. Einzelne offene Rätsel oder ungewisse Schicksale sind spannend und warten darauf, im Verlauf der Reihe gelöst zu werden, so etwas mag ich. Aber was ich nicht so gut finde ist, dass wir nach dem ersten Buch noch so gar nichts über die Vergangenheit wissen. Das ist für mich hier die Grundlage der Geschichte, die ich am Ende des ersten Buches gerne erfahren hätte, um zu wissen, worum es geht, wofür die Figuren nun schon ein Buch lang gelitten haben und die nächsten Bücher leiden werden. Einzelschicksale können für mich lange offen bleiben, aber der Hintergrund wäre mir nach einem Drittel der Geschichte gerne wenigstens etwas bekannt für die weitere Reise mit den Figuren, vor allem dann, wenn es Protagonisten gibt, die die Gründe kennen, aber nur nicht laut aussprechen.
Nach einem spannenden Auftakt mit einem dramatischen Ende heißt es nun also warten auf Teil zwei. Ich bin gespannt!
Bewertung
4/5
18.04.2017
Buch (Taschenbuch)
Eine neue Welt mit neuen Helden
Die Welt Astray ist seit dem letzten Vorfall in 2 Reiche gespalten. In einem vergangenen Krieg wurde die das gesamte Land ins Chaos gestürzt und zwar mit 7 vergangenen Helden. Die einen loben sie, andere wiederum geben ihnen die Schuld an der jetzigen Situation, aber eines ist sicher sie werden wieder gebraucht...
Toller Auftakt zu einer neuen liebevoll gestalteten Welt.
Dodo
4/5
15.04.2017
Buch (Taschenbuch)
Fesselnder Auftakt zu einer neuen Fantasyserie
Was passiert mit den Helden, wenn ihre Aufgabe erledigt und die Welt gerettet ist? Werden sie gefeiert und leben von dann glücklich und zufrieden an ihr Lebensende oder sinken sie zur Bedeutungslosigkeit herab und werden bestenfalls in fernen Zeiten liegenden Legenden gewürdigt? Dieser spannenden Frage geht Michael Peinkofer in seinem neuen Fantasyzyklus Die Legenden von Astray nach. Tote Helden ist der Auftakt der Reihe.
Der Kontinent Astray wird seit 37 Jahren von einem gewaltigen Abgrund, genannt der Abyss, getrennt. Entstanden beim Sturz eines Tyrannen, der die Völker in seiner Umklammerung hielt, führt er nicht nur zu einer geografischen Trennung, sondern auch zu einer tiefen kulturen und sozialen Kluft zwischen den beiden Hälften. Auf der einen Seite gibt es die fanatische Sekte des Feuerkults, die jeden Andersgläubigen sofort in Flammen aufgehen lässt. Auf der anderen Seite sind die nicht minder gefährlichen Exekutoren unterwegs, die unbarmherzig jeglichen Glauben an Magie beziehungsweise Aberglauben ausmerzen.
In dieser explosiven Grundstimmung machen sich aus unterschiedlichen Gründen die verschiedenen Dramatis Personae auf den Weg. Da gibt es den Halbling Lorymar, der von Albträumen gequält wird und sich von einer geheimnisvollen Sie Hilfe erhofft. Den Sänger Rayan zieht es ebenfalls zu einem bestimmten Ziel. Er ist der einzige, der die alten Legenden noch kennt und die Erinnerung an sie am Leben erhält. Ihm ist der Exekutor Thorgon-Syn auf den Fersen, der ihn für den Mord an einem Ordensangehörigen zur Rechenschafft ziehen möchte und auch aus anderen Gründen eine große Gefahr in Rayan sieht.
In kurzen Kapiteln werden die einzelnen Handlungsstränge aufgenommen. Sie machen neugierig und verführen zum Weiterlesen. Manche Wendungen lassen sich erahnen, andere kommen völlig überraschend. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und haben viele Facetten. Auf Schwarz-Weiß-Malerei wird verzichtet, es finden sich im Gegenteil viele Grauschattierungen. Jeder hat seine guten und schlechten Seiten, die Taten der Protagonisten sind stringent und erklären sich sowohl aus ihrer Persönlichkeitsstruktur als auch aus ihrer Geschichte.
Manche Elemente mögen an bekannte Fantasy-Serien erinnern. Parallelen zu ziehen oder den Vorwurf des Plagiats zu erheben, ist aber zu kurz gegriffen. Die einen wollen im Halbling Lorymar eventuell Tyrion Lancaster erkennen. Andere empfinden seine Erscheinung und Teile seines Charakters als Hommage an Wilhelm Hauffs Der kleine Muck. Wer genau hinsieht, kann Dickenssche Elemente erkennen. Fakt ist, dass es in der Literatur in jedem Genre Werke gibt, an denen sich nachfolgende Bücher messen (lassen) müssen und niemand das Rad neu erfinden kann. Wichtig ist, was daraus gemacht wird. Peinkofer gelingt definitiv eine eigenständige Welt, die gut ausgearbeitet und fesselnd ist.
Wie bei jedem Auftakt werden viele Fragen aufgeworfen und nicht alle beantwortet. So manchem mag dabei zu viel offen bleiben, andere werden durch den ordentlichen Cliffhanger erst so richtig angefixt.
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5/5
12.06.2017
Buch (Taschenbuch)
Spannend, mit interessanten Helden...
Spannend, mit interessanten Helden ausgestattet beginnt Michael Peinkofer eine neue Reihe.Für alle die seine Erdwelt Romane lieben eine Klare Empfehlung!
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4/5
07.07.2017
Buch (Taschenbuch)
Gut gemachte Fantasy, wie man...
Gut gemachte Fantasy, wie man sie von Peinkofer erwarten darf. Die Visionen des Sängers Rayan führen ihn zu einer uralten Bedrohung, die seine Welt zu zerstören droht. Spannend!
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4/5
23.05.2017
Buch (Taschenbuch)
Auftaktband für eine neue Fantasy-Welt
Zugegeben, der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Die Wortwahl war zur Einführung eines Fantasy-Romanes schon ungewöhnlich. Zudem habe ich die Ork-Reihe von Michael Peinkofer mit großem Vergnügen gelesen, Dem Autor gelang es schon in früheren Werken Fantasy und Humor miteinander zu verbinden, ohne dabei in Albernheiten abzugleiten. Doch im Gegensatz zum frechen Klappentext kommt Peinkofers neuer Roman fast schon konventionell daher. Die Geschichte ist eher klassisch, d.h. es gibt eine große Bedrohung und natürlich einen Auserwählten, der diese zu bannen weiß. Dennoch fand ich Tote Helden sehr lesenswert, da die Handlung spannend und flüssig erzählt ist und mich stellenweise ein wenig an Game of Thrones erinnert hat. Das Ganze hat Potential und ich freue mich auf die Fortsetzung.
Wie Peinkofer selber schreibt, wird dem geneigten Fantasy-Leser einiges bekannt vorkommen. Aber die Sichtweise ist sehr interessant und gut geschrieben ist es allemal. Top!
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