• Produktbild: Die Letzten

Die Letzten Roman

5

21,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.08.2017

Verlag

dtv

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,6/13,9/3 cm

Gewicht

496 g

Farbe

Camel

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28134-8

Beschreibung

Rezension

In schnoddriger und unsentimentaler Sprache porträtiert sie die Hausgemeinschaft vor modriger Verfallskulisse. ("Frankfurter Neue Presse")
Enorm eloquent und mit rabiater Komik nimmt sich Autorin Madeleine Prahs des Themas Entmietung an. (…) Ohne dem bitteren Thema die Schärfe zu nehmen, konstruiert die Autorin eine faszinierende Geschichte, die sich von der Realsatire immer mehr zu einem fantastischen Anarchomärchen entwickelt. ("SRF 2")
Ernst und Komik sind in Madeleine Prahs Roman fein ausbalanciert. Weder die störrische Deutschlehrerin, die auf dem Balkon Kunstblumen züchtet, noch der arbeitslose Logistiker wirken jemals klischeehaft. Die Lacher, das wird schon auf den ersten Seiten klar, sind immer dem Leben abgerungen. ("MDR Kultur")
Madeleine Prahs erzählt die Geschichte der drei Protagonisten mit einer unglaublichen Kraft (...) Hier versteht es eine Autorin, mit der Sprache zu spielen und sie perfekt einzusetzen. Die Dialoge kommen auf den Punkt, und die Handlung ist mal schreiend komisch und dann wieder traurig. ("Freie Presse")
Herrlich böse ("Maxi")
Ein grandioser Roman, der immer bizarrer wird. ("Mannheimer Morgen")
Der Eindruck beim Lesen: Intelligenter und dabei ziemlich dunkler Humor. ("Hamburger Lokalradio")
Wer ein Faible für schräge Geschichten und skurrile Typen hat, wird Madeleine Prahs Roman ›Die Letzten‹ mögen. ("Die Rheinpfalz")
Ich-Erzähler ist in dem originellen Roman das Haus, das abgerissen werden soll. ("Ruhr Nachrichten")
Madeleine Prahs vereint gekonnt einen Schreibstil, der neu, witzig und einnehmend ist, mit Figuren, die echte Leben leben - ja, auch das Haus! - es dabei schafft, von vorn bis hinten spannend zu bleiben. ("einbuchkommtseltenallein.wordpress.com")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.08.2017

Verlag

dtv

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,6/13,9/3 cm

Gewicht

496 g

Farbe

Camel

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28134-8

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE
produktsicherheit@dtv.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Lesendes Federvieh

    aus München

    5/5

    29.10.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegendes Spiegelbild unserer Zeit

    Ein schon etwas in die Jahre gekommenes Wohnhaus in der Hebelstraße 13. Es gibt noch drei verbliebene Mieter, die sich nicht leiden können. Das sind die Teilzeitstudentin Jersey, die sämtlichen Formen von Genussmitteln nicht abgeneigt ist, die lebensmüde, ehemalige Lehrerin Elisabeth Buttkies und Karl Kramer, der als Hausmeister fungiert. Als sie der neue Eigentümer zwecks Sanierung loswerden will, schließen sie sich zusammen, um dagegen anzukämpfen. Doch, ohne dass die Drei es bemerken, naht Hilfe von ganz anderer Seite... Angesprochen durch das außergewöhnliche Cover und den Titel bin ich nach dem Klappentext neugierig auf dieses Buch geworden. Die Leseprobe hat mich dann endgültig überzeugt diesen Roman unbedingt zu lesen. Die Begeisterung hält auch noch an, obwohl ich die letzte Seite beendet habe. Warum ist das so? Ganz einfach, der Autorin ist ein bewegendes Spiegelbild unserer Zeit gelungen. Ihre Geschichte ist gesellschaftskritisch und authentisch, kurzum einfach schön zu lesen. Madeleine Prahs sieht ganz genau hin und bringt ihre Beobachtungen ohne Umschweife klar und prägnant direkt zu Papier. Das gilt auch für alle ihrer Charaktere - also nicht nur für Jersey, Elisabeth Buttkies und Karl Kramer. Man kann sie sich sofort bildlich vorstellen, so lebensnah sind sie beschrieben. Mal tragisch, skurril, dann wieder komisch, klasse. "Die Letzten" habe ich auch deshalb so gerne gelesen, weil ich begeistert von der tollen Sprache der Autorin bin. Ihre Sätze perlen leicht und locker dahin. Etwas ganz Besonders ist für mich die Einbeziehung des Wohnhauses Hebelstraße 13 selbst als Erzähler, denn seine Gedanken und Beobachtungen sind hinreißend zu lesen. Eine ordentliche Portion schwarzer Humor spitzt hinter den Zeilen hervor und rundet das Lesevergnügen hervorragend ab. Absolut zu empfehlen! Es lohnt sich!

  • Manfred Orlick

    aus Halle (Saale)

    4/5

    22.09.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tragikomödie mit viel feinem schwarzem Humor

    Madeleine Prahs erzählt in ihrem neuen Roman die Geschichte des leergewohnten Hauses Hebelstraße 13 oder genauergesagt die Geschichten der letzten drei Bewohner: vom arbeitslosen Hausmeister Karl Kramer (55), der ehemaligen Deutschlehrerin Elisabeth Buttkies (72) und der Studentin Jersey (28). Ein Trio, das nicht unterschiedlicher sein könnte. Was sie vereint, sind die Abmahnungen und Drohungen, die sie von Thomas Grube, dem Besitzer des Hauses erhalten. Der will das Haus unbedingt kernsanieren. Also sollen die Letzten weichen, doch diese Androhung schweißt sie am Ende trotz aller Unterschiede zusammen. Waren sie am Anfang erbitterte Feinde, wachsen sie nun mit ihrer gemeinsamen Sache. Und in ihrem Kampf bekommen sie Unterstützung von Freunden. Schließlich fliegen Farbbeutel und Dachziegel. Auch abgefackelte Perücken und ein Kater spiele eine Rolle. Welche soll nicht verraten werden. Fazit: „Die Letzten“ ist eine aktuelle Tragikomödie mit viel feinem schwarzem Humor.

  • MaWiOr

    aus Halle

    4/5

    22.09.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Madeleine Prahs erzählt in…

    Madeleine Prahs erzählt in ihrem neuen Roman die Geschichte des leergewohnten Hauses Hebelstraße 13 oder genauergesagt die Geschichten der letzten drei Bewohner: vom arbeitslosen Hausmeister Karl Kramer (55), der ehemaligen Deutschlehrerin Elisabeth Buttkies (72) und der Studentin Jersey (28). Ein Trio, das nicht unterschiedlicher sein könnte. Was sie vereint, sind die Abmahnungen und Drohungen, die sie von Thomas Grube, dem Besitzer des Hauses erhalten. Der will das Haus unbedingt kernsanieren. Also sollen die Letzten weichen, doch diese Androhung schweißt sie am Ende trotz aller Unterschiede zusammen. Waren sie am Anfang erbitterte Feinde, wachsen sie nun mit ihrer gemeinsamen Sache. Und in ihrem Kampf bekommen sie Unterstützung von Freun-den. Schließlich fliegen Farbbeutel und Dachziegel. Auch abgefackelte Perücken und ein Kater spiele eine Rolle. Welche soll nicht verraten werden. Fazit: „Die Letzten“ ist eine aktuelle Tragikomödie mit viel feinem schwarzem Humor.

  • Bewertung

    3/5

    10.04.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Etwas enttäuschend!

    Madeleine Prahs neuer Roman "Die Letzten" startet fulminant mit exzellent gezeichneten Charakteren und deren Schicksalen. Der Leser ist sofort bei den handelnden Personen, taucht ein in ihr Gefühlsleben und fiebert mit , wenn diese um ihr Zuhause kämpfen . So weit, so gut! Ab etwa dem letzten Drittel scheinen der Autorin die Ideen auszugehen, denn die Handlung wird immer abstruser, die Story geht immer schleppender voran. Das ist sehr schade, denn man hat die Akteure schon richtig lieb gewonnen, wünscht ihnen bei all der verkorksten Vergangenheit auch Mal richtig Glück . Störend wirkt weiterhin , dass die Geschichte am Ende nicht fertig erzählt zu sein scheint, denn der Leser bleibt zurück ohne sich den weiteren Verlauf der Lebensläufe ausmalen zu können.

  • Literaturlounge eu

    aus Gießen

    4/5

    09.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Die letzten

    Madeleine Prahs. „Da war doch was?“, war mein erster Gedanke, wo ich bei dtv von „Die Letzten“ gelesen habe. Es war das Buch „Nachbarn“ und es hatte mich im Nachgang auch über die letzten Jahre hinweg immer mal wieder beschäftigt. Somit war der Wunsch, „Die Letzten“ zu lesen doch sehr, sehr stark. Der Klappentext hatte ja einiges versprochen und damit die Latte recht hoch gesetzt. Über die Tapete, die auf dem Cover abgebildet ist, schweige ich besser. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass mir dieses Muster bekannt vorkommt. Das Anlesen war auch sofort so, dass ich das Verlangen hatte, dieses Buch zu lesen, und so tauchte ich sehr schnell in die Geschichte ein. Dies liegt zum einen an dem Schreibstil von Frau Prahs, der mich diesmal irgendwie noch um einiges mehr fesselt. Wie schon bei den Nachbarn, sind die drei Hauptpersonen richtig scharf gezeichnet. Da ist Hausmeister Karl Kramer, der mir am Anfang wie ein absoluter Spießer vorkam und einem immer mehr ans Herz wächst, je mehr man ihn kennenlernt. Frau Buttkies, die etwas tüdelige Deutschlehrerin, die Krebs hat und gelegentlich das Gefühl, dass alles in ihrem Kopf verschwindet, was besonders bei dem Aufeinandertreffen mit der Studentin Jersey im Baumarkt, wo diese jobbt, besonders zum Tragen kommt. Jersey ist das Küken der drei noch verbliebenen Bewohner und wird auch die kleine Punkerin genannt. Alle drei wollen nicht ausziehen. Dies ist das Merkmal, das sie am Anfang eint - ob sie nun wollen oder nicht! Es ändert sich eigentlich erst dann, als der Kater von Jersey durch die verbrannte Perücke von Frau Buttkies umkommt. Karl Kramer hatte diese verbrannt und die Reste in einer Schüssel vor Frau Buttkies Wohnung gestellt. Dass der Kater dann dies frisst und, oh Wunder, nicht verträgt und daran stirbt, ist irgendwie logisch. Dass man dadurch in einer Hausgemeinschaft zusammenfindet, ist dann doch etwas verwunderlich. Falls man jetzt denkt, dass der Kater der Tote ist, der in dem Buch tragisch umkommt, der liegt weit daneben. Wer umkommt? Keine Angst, dies werde ich sicherlich nicht erzählen! Vor allem das „Wie?“ ist einfach lesenswert. Komme ich mal langsam zu meinem Fazit. Entweder ist meine Lesegewohnheit mittlerweile eine andere, oder Frau Prahs schreibt noch besser als vorher. Dieses Buch hat mich auf alle Fälle schon beim Lesen so was von mitgenommen, da die Personen, egal welche, eine Tiefe bekommen haben, die sie einem einfach nur ans Herz wachsen lassen. Man spürt die Freundschaft zwischen den Dreien von Seite zu Seite wachsen, wobei sie am Anfang erbitterte Feinde waren. Aber sie haben sich aneinander gewöhnt und sind einer für den anderen da. Sie wachsen alle drei an ihren Aufgaben und Problemen. Madeleine Prahs hat einen feinen schwarzen Humor, welcher immer wieder durchkommt. Alleine durch die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird und wer die Hauptpersonen in dem Buch sind, muss man sich ab und an ein Tränchen der Freude ausdrücken. Aber dieses Buch regt auch zum Nachdenken über die verschiedenen Personen und auch ein wenig über unsere heutige Gesellschaft an, denn es zeigt auch, dass man immer wieder von anderen Personen lernen kann, wenn man sich nur auf diese einlässt. Ich freue mich auf den nächsten Roman von Frau Prahs, und ich würde mich freuen, wenn sie beim Durchstreifen der nächsten Buchhandlung dieses Buch mal in die Hand nehmen, sich in die Geschichte einsaugen lassen und dieses Buch einfach mitnehmen. Wie gesagt es regt zum Lachen und Nachdenken an und ist schon deswegen ein richtig gutes Stück Literatur, welches gelesen werden sollte.

Kundinnen und Kunden meinen

5

1

4

3

3

1

2

0

1

0

Bewertungen (5)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Zimmermann

    Ulrike Zimmermann

    Thalia Mayersche Köln-Mülheim

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    11.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch, das echtes Leben schreibt!

    Eine tragisch-komische Geschichte über ein Haus mit seinen letzten drei Bewohnern. Ich habe gelacht, geschmunzelt und war jedesmal überrascht, welch unerwartete Wendung die Geschichte nun wieder einschlägt. Die Geschichte der Letzten wird aus 4 Perspektiven erzählt - aus der des Hauses (für mich ganz klar die beste!), die der Punkerin Jersey, des einsamen, arbeitslosen Trinkers Kramer und die der verwitweten, an Krebs erkrankten "Buttkies". Sie alle kämpfen gemeinsam gegen den Untergang des Hauses, das für schicke Eigentumswohnungen weichen soll. Auf der einen Seite klingt der Ton schnoddrig wie aus der Gosse, dann wieder knallen einem Sätze entgegen, die es in sich haben und innehalten lassen, weil sie einen als Leser rühren. Ein Buch, das echtes Leben schreibt und ungewohnt konstruiert ist, wie ein Bühnenstück mit markanten Darstellern, dass einen bis zur letzten Szene gebannt staunen lässt. Ich habe es genossen und hatte meinen Spaß!
  • Zum Bewerterprofil von Stephanie Hepp

    Stephanie Hepp

    Thalia Saarbrücken

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    3/5

    06.01.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr durchwachsen. Manche Kapitel...

    Sehr durchwachsen. Manche Kapitel haben viel Spaß gemacht und waren fesselnd geschrieben, mit anderen konnte ich eher wenig anfangen. Nicht ganz mein Geschmack, nach dem Klappentext hatte ich anderes erwartet.
  • Zum Bewerterprofil von Maja Günther

    Maja Günther

    Thalia Berlin – Gesundbrunnen Center

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    3/5

    10.12.2017

    eBook (ePUB)

    Hausbesetzer manisch-depressiv

    Zurück geblieben mit drei letzten (abgehalfterten) Mietern voll tragikomischen Galgenhumors, bitterböse analysierend und mit philosophischen Blick auf die grauen Realitäten erzählt Haus Nummer 13 vom letzten Aufbäumen, von Trotz und neuem "Luft holen" bis hin zur Katastrophe. Alles in allem: zart depressiv & literarisch komponiert Ich habe mich stellenweise sehr köstlich amüsiert, ob der abstrusen Ideen & andererseits hat mich das "Graue" der drei Leben auch ganz schön deprimiert.
  • Zum Bewerterprofil von S. Meyer

    S. Meyer

    Thalia Oldenburg – Schlosshöfe

    Buchhändler*in

    4/5

    28.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Madeleine Prahs versteht es hervorragend,...

    Madeleine Prahs versteht es hervorragend, grundverschiedene Charaktere zu schaffen und diese in einer gemeinsamen Geschichte zu vereinen.

Unsere Meinungen

Bewertungen (4)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die Letzten