Produktbild: Vom Ende an

Vom Ende an

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

25.05.2017

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

4362 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Karen Nölle

Sprache

Deutsch

EAN

9783406705083

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

25.05.2017

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

4362 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Karen Nölle

Sprache

Deutsch

EAN

9783406705083

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  • Bewertung

    5/5

    06.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht vergleichbar

    ch kenne kein vergleichbares Buch. Für mich war es eine der ersten Novellen die mir beim Lesen gefallen haben. "Vom Ende an" ist ein mitreißendes Buch, dass vor allem durch seine, in Gedankenstücken verfasste, Schreibweise viel Platz für eigene Interpretationsgedanken lässt und dabei auch noch die Eleganz eines Gedichtes aufbringt. Die Handlung dreht sich um eine schwangere Frau, die gleichzeitig mit einer krassen Naturkatastrophe zu kämpfen hat. Der Leser wird mitgenommen, bis in ihre tiefsten Gedanken und kann ihre Gefühlslagen hautnah miterleben. Mir persönlich hat das Buch zugesagt, da ich nicht aufhören konnte zu lesen und der Text an vielen Stellen zum Nachdenken anregt. Gefallen hat mir auch die Kürze der genutzten Sätze, die trotzdem einen poetischen Tiefgang bei mir ausgelöst haben. Die Story war für mich nachvollziehbar konstruiert und die Handlungen waren in meinen Augen ebenfalls schlüssig. Die Sprache war sehr ausgewählt und exquisit und ich war andauernd am Markieren von besonders schönen Satzkonstellationen. Eine Sache die ich nicht unbedingt gebraucht hätte, waren die kursiv gedruckten Ursprungsgedanken, die ab und zu in den Text eingefügt wurden, für mich den Effekt des Textes aber nicht verstärkten oder veränderten durch ihr Dasein. Wer Wert auf klanghafte und poetische Sprache legt und bereit ist sich mit einer dramatischen Ausnahmesituation zu befassen, dem ich kann ich das Buch nur weiterempfehlen. Allerdings kann ich mir auch vorstellen das es nicht für jedermann etwas ist und würde deshalb empfehlen vor dem Kauf einen Blick in die Leseprobe zu werfen.

  • Xirxe

    aus Bad Pyrmont

    5/5

    19.06.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Während draußen England in…

    Während draußen England in den Fluten versinkt, bringt die namenlose Ich-Erzählerin ihr Kind zu Welt. Es herrscht Panik, die Krankenhäuser sind überfüllt und schon nach kurzer Zeit müssen Mutter und Kind das Krankenhaus verlassen. Gemeinsam mit dem Vater brechen sie auf zu den Schwiegereltern, die in höheren Lagen leben. Doch der Friede ist nur von kurzer Dauer. Die Auswirkungen der Katastrophe hinterlassen auch bei ihnen Spuren und zwar so schlimme, dass sie weiterziehen müssen. Wer jetzt glaubt, eine Endzeit-Dystopie vor sich zu haben, hat sich getäuscht. Das ganze Buch (besser Büchlein, es hat gerade mal 157 Seiten. Und wenn man die Leeren abzieht, bleiben noch 127.) wird von der 'geriatrischen Erstgebärenden', wie sie sich selbst bezeichnet, aus deren Sicht erzählt. Allerdings nicht im herkömmlichen Erzählstil, der sich chronologisch durch die Zeit bewegt und gegebenenfalls noch Erinnerungen zulässt. Stattdessen sind es einzelne Sätze, die das Wichtigste widergeben: was ihr widerfährt, sowohl in der Gegenwart, Vergangenheit oder Wünsche und Träume, wobei ihr Kind klar im Mittelpunkt steht. Schlägt man das Buch auf, wirkt es wie eine Art Tagebuch, das jedoch weitestgehend emotionslos geschrieben wurde. Als ob sie zwischen sich und dem Erzählten die größtmögliche Distanz bringen will; selbst Personen werden nur mit Buchstaben statt mit Namen benannt. Doch trotz dieser scheinbar eher kargen Darstellungsweise war ich mir ihrer Situation stets vollkommen bewusst, denn die Autorin hat eine unglaublich bildreiche Sprache mit wunderbaren Neologismen (beispielsweise schmetterlingsflügelzarte Tritte). Vielleicht gerade deshalb berührten mich ihre Sätze so stark, dass ich die Liebe und die Furcht, die sie für und um ihr Kind und ihren Mann empfindet, fast schon zu spüren vermeinte. Es ist ein wirklich überraschendes Büchlein, das trotz seines eher leidenschaftslosen Tonfalls jede Menge Gefühle zu wecken versteht, die mich die Lektüre nicht so schnell wieder vergessen lassen. Vielleicht auch, weil die eigenen Emotionen intensiver sind als die angelesenen ;-)

  • leserattebremen

    aus Berlin

    5/5

    09.06.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Während England von einer…

    Während England von einer unglaublichen Flut heimgesucht wird, bekommt die Protagonistin ihr erstes Kind und damit beginnt für sie eine Odyssee. Die Flucht aus dem vertrauten Heim, der Verlust geliebter Menschen und dazu die Verantwortung, als unerfahrene Mutter für ihr neugeborenes Kind sorgen zu müssen, verlangen von ihr mehr, als sie jemals für möglich gehalten hätte, ertragen zu können. Megan Hunter erzählt in „Vom Ende an“ so sprachgewaltig und beeindruckend von der namenlosen Protagonistin und ihrem Sohn Z, dass es mich sofort gefesselt hat. Sie braucht nur wenige Worte in dieser Novelle, um das absolut existentielle der Situation deutlich zu machen und gleichzeitig mit dem Fokus auf die Mutter-Sohn-Beziehung eine ganz besondere Geschichte zu schaffen. Dies ist eben kein herkömmlicher Katastrophenroman mit Endzeitstimmung, sondern eine sehr feiner Geschichte, die uns einen kleinen Blick in das Leben eines Menschen in einer Extremsituation werfen lässt. Ihre Situation ist nicht einmalig und in ihrem Umfeld passiert auch viel Furchtbares, doch wir als Leser sind eben mit ihr unterwegs und erfahren ihre Geschichte. Ich habe selten ein Buch einer Autorin gelesen, die so beeindruckend mit Worten und Sprache umgehen kann und noch im kleinsten Nebensatz so viele Emotionen transportiert. Obwohl die Lektüre viel zu schnell vorbei war, hat mich das Buch sehr berührt und beeindruckt. Mir fällt nichts Vergleichbares ein, was ich bisher gelesen habe, am ehesten noch Kate Tempest mit „Worauf du dich verlassen kannst“, doch auch der Vergleich ist meiner Meinung nicht wirklich passend. Megan Hunters „Vom Ende an“ steht für sich allein, großartig, kraftvoll und berührend.

  • NiWa

    4/5

    21.06.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Literarischer Endzeit-Roman

    Eine Frau bekommt ein Kind während eine unvorstellbare Naturkatastrophe Großbritannien heimsucht. Das Land steht unter Wasser, Feuer brechen aus und Unruhe herrscht. Die Frau und ihr Mann müssen flüchten, um ihren Sohn eine Zukunft zu ermöglichen. Bei diesem Werk handelt es sich nicht um ein übliches Weltuntergangs-Szenario, sondern es hebt sich in Stil, Sprache und Themen erheblich von anderen Büchern ab. Literarisch steckt einiges mehr darin, als eine Welle, die London überschwemmt. Es geht um das Ende des Lebens, wie man es kennt, aber auch um den Anfang, wie neues Leben entsteht. Die Autorin beschreibt den Prozess, wie aus einem Paar eine Familie wird. Zumindest habe ich das jetzt so wahrgenommen. Am Anfang des Buchs bin ich richtig erschrocken, weil es insgesamt sehr gewöhnungsbedürftig ist. Der fraqmentartige Erzählstil fällt zuerst auf. Die Handlung wird nicht wie gewohnt in romanhaften Zügen beschrieben, sondern in wenigen Sätzen skizziert. Zeile für Zeile, Absatz für Absatz wird man mit den Gefühlen und Erlebnissen der Protagonistin konfrontiert. Ein bisschen hat es mich an kurze Tagebucheinträge erinnert, weil aus ihrer Sicht erzählt wird. Die Autorin deutet vieles nur an und legt sich selten auf konkrete Ereignisse fest. Daher bleibt viel Raum für eigene Spekulationen. Außerdem wird die Handlung sprunghaft erzählt, was dem Eindruck von knappen Tagebucheinträgen unterstreicht. Zudem wird man als Leser auf Abstand gehalten. Sämtliche Figuren bleiben gesichtslos und keiner einzigen war die Autorin einen Namen vergönnt. Man lernt sie als R, Z oder O kennen und weiß dennoch rasch, wie sie sich ins Gesamtgeschehen einfügen. Etwas detaillierter war sie allerdings bei körperlichen Befindlichkeiten der Protagonistin. Auf wenigen Zeilen werden physische Vorgänge - zum Beispiel während der Geburt - beschrieben, die ich nicht so genau wissen muss. In der Handlung selbst steht die Entwicklung des Kindes im Vordergrund. Die Ereignisse, die die Welt aus den Angeln heben, sind eher ein Hintergrundgeräusch, das man ebenfalls nur in groben Zügen kennenlernt. Für mich war es ein faszinierendes Leseerlebnis. Das Buch hat mich nach den ersten - irritierenden Seiten - sofort in seinen Bann gezogen. Es ist sehr ruhig, es bleiben viele Fragen unbeantwortet, und trotzdem konnte ich es kaum aus der Hand legen, weil mich die nüchterne Perspektive nicht losgelassen hat. Zu guter Letzt habe ich es als Geschichte der Hoffnung, der Liebe und des Lebens empfunden: „Wir haben diese Berührung, unsere Finger in dem verwüsteten Zimmer.“ (S. 156) „Vom Ende an“ ist ein packendes Stück Literatur, das trotz des verstörenden Stils faszinierend zu lesen ist. Ich denke, dass man sich trauen soll, wenn man Lust hat, einmal etwas Anderes auszuprobieren und sich auf das Leben nach dem Ende einlassen kann.

  • Bewertung

    aus Clausthal-Zellerfeld

    3/5

    06.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Überleben

    Eine Familie auf der Flucht vor der Flut. Das Cover Wellenkämme, eine aufgewühlte See und einen (Sternen)glitzernen Titelschriftzug. Das Cover ist in sich stimmig und passt zum Buch. Diese Novelle hat ihren ganz eigenen Erzählstil. Hier trifft man nicht auf einen fortlaufenden Text sondern eher auf Text -, Gedankenfragmente. Diese minimalistisch gehaltenen Sätze schaffen es aber dennoch mit wenigen Wörtern große Bilder heraufzubeschwören und den Leser teil der Ereignisse werden zu lassen. Diese Geschichte zeigt, das es nicht immer viele Worte braucht um etwas zu eschreiben, verdeutlichen. Schwerer wird es da schon sich in die Protagonisten hineinzuversetzen. Vor diesen eindringlichen Bildern geraten sie ins HIntertreffen. Was auch der Tatsache geschuldet sein kann, das man sie nur als Buchstaben kennt. Sie haben keine eigenen, ganzen Namen. Die Mutter hat nicht mal dies, einen Buchstaben. Ihre Sicht ist es, die den Leser durch die Novelle führt und sie bleibt seltsam distanziert zu allem. Dadurch fehlte mir der letzte Funke um wirklich in der Geschichte zu versinken, über die Handlung und ihre Charaktere nachzudenken. Somit ist mein Fazit: Nettes Buch, das es schafft eindringliche Bilder zu zeichnen und dabei trotzdem auf Distanz bleibt.

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Bewertungen (7)

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